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Arbeit und Nähe

*******ker 
Themenersteller32 Beiträge
Mann
*******ker Themenersteller32 Beiträge Mann

Arbeit und Nähe
Moin Leutz,

ich habe ein Riesen Problem und weiß nicht, wie ich mich verhalten soll.
Seit 1998 kenne ich eine Frau, habe sie lieben gelernt und für die Beziehung Frau, Kinder und Geschäft verlassen.
Vor 2 Jahren hatte sie eine kurze Affäre mit einem anderen Mann, allerdings suchte sie nach 2 Wochen erneut den Kontakt zu mir und seitdem sind wir wieder zusammen.
Letzten Freitag war ein Betriebsfest und sie knutschte mit einem anderen herum. Erfahren habe ich das allerdings erst nach dem Wochenende auf erheblichen Druck. Schuld war angeblich der Alkohol.
Ich wurde misstrauisch und habe etwas getan, was ich noch nie getan habe. Ich habe in ihren Computer gesehen. Ich weiß, aber ich konnte nichts mehr dagegen machen, denn mein Gefühl sagte mir, dass etwas nicht stimmt.
Und siehe da, meine Frau hat seit August letzten Jahres ein Verhältnis mit einem Anderen. Ein Arbeitskollege. Toll, was?
Ich stellte sie zur Rede. Sie sagt, sie liebt uns beide. KANN man das? Sorry, ich peile das nicht! Ich kann zwar meine beiden Kinder gleichwertig lieben, aber das ist doch nicht das Gleiche wie eine innige, tiefe romantische Liebe?!?

Ich sprach den Mann vom Freitag an und er erklärte mir, dass es ihm leid tue, aber meine Frau wäre sterbensunglücklich wegen mir und wollte sich vom Hochhaus stürzen, hätte ernsthafte Selbstmordgedanken. Er hätte versucht, sie zu trösten und dann blablabla. Trost durch Zungenküsse ist mir auch neu.
Der Hintergrund, den ich allerdings sehe, ist, dass der Andere Mann, den sie liebt, sich für seine Familie entschieden hat. Daher das Unglück.
Nun will sie mit mir eine Einigung um unsere Beziehung weiter zu führen.
Sorry, aber ich bin nicht bereit, die Zweite Geige oder den Notnagel zu spielen. Dazu bin ich mir zu schade, auch wenn das arrogant klingt. Zweite Wahl gibts bei Thomas Phillips. Allerdings habe ich es vor 3 Tagen beendet. Sie hat gespielt und beide verloren.
Einen Seitensprung zu verzeihen ist eine Sache. Aber das Weitere Zusammenleben ohne strikte und rigorose Regeln wäre für mich undenkbar. Heißt: Keinen Alkohol außer Haus, keine Alleingänge und absolute Offenheit und Ehrlichkeit.
Allerdings bezweifle ich gerade, ob das etwas bringt, daher mein Post. Nach diesem Totalschaden Vertrauen aufbauen, wie soll sie das anstellen, ohne sich aufzugeben? Wie soll ich damit umgehen? Meine Gefühle sind leider immer noch da. Aber ganz im Ernst: Wie kann das noch was werden?

Wäre schön, wenn ihr nicht auf mir rumtrampelt, denn der Vollidiot vom Dienst bin ich grad ohnehin

Fire
****tb 
JOY-Team 47.879 Beiträge
Frau
****tb JOY-Team 47.879 Beiträge Frau

Ist das die Fortsetzung von
Kuss ohne Bedeutung? ?

Liebe Grüße
JOY-Team
Moderator
xxxotb
*****_68 
7.486 Beiträge
Mann
*****_68 7.486 Beiträge Mann

Ich habe mich ja auch schon in Deinem anderen Thread geäußert.
Anfänglich klangen Deine Aussagen recht ... sagen wir mal ... ungewöhnlich.
Nachdem jetzt jedoch die ganze Tragweite der Sache auf dem Tisch ist, kann man sagen - orientiere Dich neu.
In einem schleichenden Prozess habt ihr euch voneinander entfernt.
Jeder hat seine Vorstellungen und Bedürfnisse - doch diese scheinen nicht mehr kompatibel zu sein.
Du bist jetzt in einer Situation, in der Du recht schnell als Notnagel dienst.
Du bist der Mensch, den man aus Gewohnheit wieder wählt - das ist ein Zustand, der Dir sicher auf keinen Fall gefallen wird.
Auch auf diese erpresserischen Dinge - sterbensunglücklich ... vom Hochhaus stürzen - darf man auf keinen Fall eingehen.
Wäge in aller Ruhe die Situation ab - wenn Du mit den bestehenden Zuständen leben kannst, dann bleibe dabei.
Bedenke aber, dass sich nur kurzfristig etwas ändern wird und der vorher bestehende Zustand wieder einkehren wird.

Al
***** 

*****  

...
Hier im Joy ist ein Thema, welches mir spontan dazu einfällt.

"Polyamory"

Ob das für Dich/ Euch zutrifft weiß ich natürlich nicht...
Aber da die Affäre nun schon einige Monate lang andauert und sie betont BEIDE Männer zu lieben....

Und sicher, nur wenn es für alle kein Problem ist, dass sie vielleicht doch innig zwei Männer liebt, könnte es gut gehen...

Kann es nicht mit den Gfühlen vereinbart werden, so tendiere auch ich dazu, dass eine Neuorientierung besser ist, als sich mit Ungewissheit zu quälen...

Liebe Grüße und Kopf hoch...

Ines

PS: Naja, will Dir ja nicht zu nahe treten.... aber Deine feste Organisationsplanung, was darf außer Haus und was nicht, wirkt auf mich(w) ganz schön klammernd.... Mich würde das einengen....
*****e79 
1.910 Beiträge
Frau
*****e79 1.910 Beiträge Frau

Firewalker, ich bin eine von diesen unmöglichen Leuten, die nicht nur behaupten, mehrere Menschen (Männer in meinem Fall) zu lieben - sondern es auch tun. Genauso wie mein Mann auch. Sprich wir sind "polys". Wenn Deine Frau Dir nichts vormacht, dann kann ich ihren Leidensdruck dermaßen nachvollziehen ... ich hatte damals, als es für mich mit jemand anderem ernst wurde, zwar keine Affäre angefangen - ich stolperte nach einem furchtbaren Jahr, in dem ich mit mir rang und viel Kraft gelassen habe, zufällig über das Konzept der Polyamory. Und das hat mir fast den Boden unter den Füßen weggezogen.
Sowohl Befreiung als auch unsägliche Trauer über den ganzen unnötigen Schmerz, vergangene Entscheidungen.
In meiner Jugend habe ich mich schonmal wegen dieser idiotischen "das kann nicht sein, das muß falsch sein" Denkweise von zwei Männern getrennt - weil ich mich nicht entscheiden konnte. Das hat ebenfalls viel Schmerz bereitet und niemandem geholfen.
Und wenn mein Mann nicht so unendlich offen reagiert hätte - ich weiß nicht, ob wir heute, Jahre später, immernoch zusammen wären. Also hast Du zwei Möglichkeiten jetzt: Du hörst Deiner Frau zu und findest heraus, ob Du vertrauen möchtest und kannst, daß Liebe einfach Liebe ist auch mit zwei Partnern oder mehr - auch wenn Du selbst das bisher nicht empfunden hast. Dann habt ihr eine Chance zusammen. Oder Du urteilst (zurecht verletzt und mit Vertrauensverlust) weiter wie da oben beschrieben und dann war es das.

Ich denke, daß Du hier nicht so schreiben würdest, wenn sie Dir nicht wichtig genug wäre, Arbeit zu investieren - Beziehungsarbeit. Und ich denke, daß Dir ein Buch wie "Außenbeziehung - Krise und Chance" sehr helfen würde. Aber ohne Paarberatung kommt ihr über diese Klippe jetzt bei all den Emotionen vermutlich nicht hinweg ...
********ussy 
1.148 Beiträge
Paar
********ussy 1.148 Beiträge Paar

Was willst du?
Sie sagt, sie liebt uns beide. KANN man das?
Es gibt Menschen die tun dies, vielleicht findest du ja in dieser Gruppe Polyamory Wissenswertes für dich. Ob es das gibt, ist aber ja nicht die Frage, sondern die Frage ist vielmehr, ob du dir eine solche Beziehung für dich und mit dieser Frau vorstellen kannst.

Und nach deinen Ausführungen fürchte ich, dass du auch nicht für eine solche Beziehung bereit bist. Dafür bist du meiner Meinung nach zu sehr verletzt und dein Vertrauen zu stark angeknackst. Eine Beziehung mit mehreren Partnern ist nicht einfach und erfordert ein gehöriges Maß an Vertrauen und Ehrlichkeit. Etwas, was momentan zwischen euch nicht vorhanden ist.

Willst DU sie denn zurück? Willst DU ihr wieder vertrauen (können)? Willst DU sie glücklich machen? Und würdest DU sie - ihr zuliebe - mit einem anderen Mann teilen? Wenn du nicht 100%ig hinter dieser Beziehungsform stehst und nicht alle deine Kraft darein investieren willst, dann konvergiert die Wahrscheinlichkeit, dass diese Beziehung lebensfähig ist, gegen Null. Und selbst wenn sie auf den anderen verzichtet - was macht ihr beim nächsten Mann? Kannst du ihr das nächste Mal wieder verzeihen? Und wenn ja, wie oft kannst du ihr verzeihen? Du musst es wollen, die Beziehung aus Gewohnheit oder Mitleid wieder aufzunehmen, hat keinen Zweck. Also, überleg' es dir gut.

Pussy
********** 

**********  

Aus einer momentanen Verletztheit heraus zu reagieren,
wäre zwar menschlich verständlich, aber vielleicht nicht klug.

Ob überhaupt - und wenn ja, wie - eine Fortsetzung Eurer
Beziehung möglich ist, solltest Du in aller Ruhe herausfinden.
Dazu gehört ganz sicher das Gespräch mit Deiner Partnerin,
meiner Meinung nach am besten begleitet durch eine Paarberater
oder Mediator.
Dazu gehört aber auch, dass Du Dir die Zeit nimmst, um Dir
über Deine eigenen Gefühle und Wünsche klar zu werden.

Gruß
Berglöwe
*******ker 
Themenersteller32 Beiträge
Mann
*******ker Themenersteller32 Beiträge Mann

Wahrlich
es ist nicht leicht. Nein, das Gegenteil es ist schlimmer. Wie ihr schon beschrieben habt: Dieser Schnitt sitzt dermaßen tief, dass ich ausblute.

Und Hand aufs Herz: Ich bin gestern lange im Poly-Forum gewesen. Ich hätte dazu sehr viel zu sagen. Und in meiner momentanen Stimmung, wära das, was ich zu sagen hätte, bestimmt sehr..... spöttisch. Aber wie sagt Jean de la Bruyere? Spott ist oft Geistesarmut.
Nein, dieser Lebensform verweigere ich mich. Aus mehreren Gründen.
Wir beide arbeiten, wir beide haben ein Kind. Ich arbeite von 5 Uhr morgens bis 17 oder 18 Uhr, je nach dem, sie arbeitet von 8 bis 19 Uhr.
Ich eher körperlich, sie mehr geistig. Wie auch immer ist man am Ende eines Arbeitstages dermaßen geschafft, dass man es mit Mühe noch hinbekommt, den Kindern etwas zum essen zu kochen, die minimalsten sozialen Bindungen zu den Kindern aufrecht zu erhalten, und dann fällt man müde ins Bett.
Mitte letzten Jahres bekam sie ein Projekt zugewiesen, dass noch mehr Zeit erforderte. Noch mehr? Wovon? Die Wochenenden mussten in der Folge daran glauben. Keine Zeit mehr für uns.
Ich muss anmmerken, dass wir zwar getrennt wohnen, aber immerhin übereinander, so dass jeder seinen Freiraum hat.
Keine Zeit. Ich begann, mein Bedürfnis, mit ihr zusammen zu sein, bzw das Fehlen der Zeit zu bemängeln. Wird bald besser. Dann, beim Nächsten Projekt, begann ich es zu fordern. Geht nicht, zu wichtig, mein Job hängt davon ab, was machen wir ohne Geld?
Sie begann, mir ab 19 Uhr jegliche Zeit zu nehmen, weil sie angeblich sehr viel lernen müsse.
Nun... gelernt hat sie. Am Telefon, im Wald, in Hotels und auf der Arbeit.
Ich muss mir wohl ein Cabrio kaufen, weil ich mit den Hörnern unmöglich noch in ein normales Auto passe.

Kehren wir zurück zur Polydingenskirchen. Die Zeit, die sie in ihren Liebhaber oder Freund oder Arbeitskollegen oder wie auch immer investiert hat..... tja, die hätte ich gern gehabt. Aber ich war wohl nicht wichtig genug.
Wenn, und ich ehre mich dagegen, daran zu glauben, eine Frau 2 Männer gleichzeitig lieben kann, wie will sie die knappe Zeit zumessen? Soll ich irgendwann n Kärtchen ziehen und mich darüber auch noch freuen?
Leute, ich werd zornig. Diese Polygeschichte kann nicht funktionieren, weil man mit halben Sachen leben muss. Ich schreibe jetzt für mich. Wer diese Form der Liebe wählt, aus freiem Willen, der ist bereit zu teilen. Wer das KANN, toll. Ich bewundere es nicht und ich verurteile es nicht, aber meine Meinung ist:
ICH LIEBE MIT 100%
Wenn ich nur 50% zurück bekomme, bin ich damit nicht zufrieden.
Sicher kann und darf man Liebe nicht in Zahlen ausdrücken, aber ihr wißt, was ich damit meine.

@ Ines: Meine Organisationsplanung ist ein Vorschlag für die Zukunft. Nicht aus der Vergangenheit. Ich bin keiner der klammert und ich bin kein Kontrollfreak. Ich WILL und ich MUSS meiner Gefährtin vollends vertrauen können. Leider kennst du meinen Vergangenheit nicht, dann könntest du das besser beurteilen.
Die beiden Herren kennen mich nämlich *lol* und schlafen seit Tagen im Hotel.

@ Venice : Sag, Polyamorie, ist das nicht eine Krücke? Eine Daseinsform unter Zwang? Besser zu teilen, als einsam zu sein? Ist das eine Geh-hilfe für Beziehungen am Ende, wo man sich aus welchen Gründen auch immer, nicht trennen kann? Karl Kraus sagte einmal:
Der Zuhälter ist das Vollzugsorgan der Unsittlichkeit. Das Vollzugsorgan der Sittlichkeit ist ein Erpresser
Ich glaube nicht an Polyamorie. Ob ich nun selbst aus dr Steinzeit bin, oder ob die Evolution an mir vorbeigeschlichen ist, ist mir vollkommen wurscht. Ich kann das nicht, ich will es nicht und ich bin aus tiefster Überzeugung der Meinung, dass es nicht geht. Beweis mir das Gegenteil.
Als Beispiel: Eine Frau liebt 2 Männer. Alle einigen sich, Polyamorisch zu leben. Aus dem Wunsch nach Nähe, die geteilt werden muss, ist Mann 1 nicht glücklich oder empfänglich für eine andere Frau. Die tritt dem Club der Polyamoren ( sorry ich muss grad lachen, Polyamoren klingt wie ein Affenstamm *haumichwech* ich hoffe ihr habt Humor) bei. Mann 2 hat auch wieder eine. Die tritt auch mit ein. Wow, da ist ne große Wohnung vonnöten! In der Folge ist die Zentrale Frau einsam und wieder ein Neuer Streiter.... schwupp sind wir in den 60er in einer Kommune.
Verzeiht, wenn ich ein wenig sarkastisch bin, ich tendiere zur Zeit dazu. Noch einmal: Wer diese Form leben kann, wunderbar. Ich kann es nicht.

@tomcat_pussy : Ja, was will ich? Wie ich in dem anderen Fred schon schrieb:
Ich habe noch nie eine Frau so geliebt. Ich habe noch nie eine Frau angesehen und gewusst, was Gott meinte, wenn ich mit ihr zusammen bin.

Jack Nicholson in: WOLF

Ich bin unsicher. Seit gestern sind eine Menge Dinge geschehen. Ich habe die Herren ausfindig gemacht. Oh ich vergaß, dass ich eine Detektiv- Ausbildung in der Schweiz genossen habe. Es war leicht. Einer bevorzugt Emails, der andere hatte wenigstens die Cojonnes, mich anzurufen. Was da zu Tage kam war enorm erstaunlich und es würde selbst eine Zusammenfassung zu lang werden.
Seit gestern haben wir bis auf weniger Stunden Schlaf geredet.
Tja, was soll ich sagen: Sie liebt ihn, obschon die beiden nebeneinander arbeiten, immer noch. Angeblich hat er seiner Frau gebeichtet und sich für die Familie entschieden. Somit wäre ich dann die verbliebene Lösung. Das System der Redundanz ist nicht immer hilfreich, denn die Beziehung ist am Ende. Punkt. Mich gibt es nicht aus Verzweiflung oder wenn das Hauptsystem versagt. Mich gibt es ganz oder gar nicht. Sicher bin ich zutiefst verletzt, aber Gefühle kann man nun einmal nicht abschalten. Die Einzige Chance, die wir haben ist, uns neu kennen zu lernen. Und ich will mir auch im Hinterkopf keine Augen wachsen lassen. Ich brauche eine Partnerin, der ich 100%ig vertrauen kann. Dasselbe bin ich bereit zu leisten. Naja, war ich immer.

@Woody : Du bist ein kluger Mann. In einem Punkt hast du Recht: WENN ich mich dazu entschließe, irgendwann, wenn die Gefühle für den anderen weg sind, einen Neustart zu versuchen, geht es nicht ohne Hilfe von außen. Denn wenn wir nicht beide bereit sind, unsere Einstellungen und Werte aufeinander abzustimmen, wird es nicht funktionieren. Und zur Zeit kann ich kaum klare Gedanken fassen.
Und die Geschichte der suizidalen Tendenzen rührt nicht von unserer Krise her, sondern eil der Andere sich gegen sie entschieden hat. Das glaube ich, zugegeben hat sie das nicht.
Es gibt nach dieser ominösen Party darüber hinaus noch einen Punkt, der noch zu diffus ist, um es in Worte zu kleiden, der mich aber extrem beunruhigt.
Ich muss zunächst mit ihrer Freundin reden, das werde ich gleich tun. Denn sie war die ganze Zeit dabei und hat alles mitbekommen. Der Aufpasser hat versagt. Und sie wusste auch von der Affäre.
Ich werde meine Befürchtungen mitteilen, wenn ich etwas Neues heraus gefunden habe.


@xxxotb : Ja, das ist die Fortsetzung. Keine Sorge, der nächste Fred, den ich aufmachte heißt: Partydrogen und nicht Suizid, ja oder nein.


Fire
********** 

**********  

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, bist Du Dir über das,
was Du willst und nicht willst, über das, was Du akzeptieren kannst und das, was Du nicht akzeptieren kannst, im Klaren.

Und wenn das so ist:
Triff eine Entscheidung und regle die Folgen.
*******ker 
Themenersteller32 Beiträge
Mann
*******ker Themenersteller32 Beiträge Mann

Berglöwe
aber sicher. Mein Weg liegt klar vor mir. Ich wusste noch nie so klar, was ich will und besonders, was ich nicht will.
Ich habe ihr das mitgeteilt. Ich werde , wir werden den alten Zustand nie wieder herstellen können. Sie sagte, sie wolle, dass es so wird wie früher. Man kann aber die Vergangenheit nicht in die Zukunft holen.
Ich sagte: Ich will, dass es Besser wird. Egal wie, egal mit wem.
Wenn es eine Zukunft für uns geben soll, KANN ich das nicht, ohne ihre bestehende Sehnsucht nach dem anderen und meine Liebe wird nicht geteilt.
Sie darf zu mir zurück, wenn sie das von selbst will. Denn wie sagte bereits Nietzsche: Jedes Verbot verschlechtert den Charakter derer, die sich ihm gezwungenermaßen unterwirft. Und sie verbessert den Charakter derer, die sich ihm willentlich unterwerfen. Nur ist es dann kein Verbot mehr, sondern ein Weg.
Okay ich hab den ollen Nietzsche ein wenig ausgearbeitet *lol*
Das Risiko ist, dass man Gefühle nicht einfach abschalten kann. Das gilt für sie ebenso wie für mich.
In der Zeit der Trennung und Aufarbeitung sind wir beide nicht durch unser Wort gebunden. Das bedeutet, dass ich den Blick wieder nach außen richten kann, ohne von meinem Pflicht- und Ehrgefühl eingeengt zu werden. Wenn also jemand anderes in mein Leben tritt, hat sie verloren.
Ich muss mit dem Risiko leben, dass sie sich gegen mich entscheidet.
Damit kann ich jetzt leben.
Ein Sprichwort sagt: Wenn du etwas hast, lass es los. Kommt es von selbst zurück, ist es für immer deins. Bleibt es weg, hat es dir nie gehört.

Fire
********_Nbg 
1.168 Beiträge
Paar
********_Nbg 1.168 Beiträge Paar

man kann 2 menschen oder mehr lieben, jeden auf seine art und weise innig und tief. aber man liebt nicht an beiden die gleichen dinge, sondern z.b. an dem einen das er einen zum lachen bringen kann, an dem anderen, dass er ihr jeden wunsch von den augen ablesen kann, oder oder oder...vielleicht hat sie bei dem anderen etwas gefunden, was ihr bei euch schon länger verloren ging. das muss nicht mal ein bewusster prozess sein, sondern passiert quasi so nebenbei...man entdeckt beim anderen etwas, das einem gut tut...

letztlich wird ein neustart eures zusammen seins zu keinem großen erfolg führen. du wirst immer misstrauisch bleiben und sie wird wohl kaum bereit sein, ein leben mit sämtlichen einschränkungen und regelungen zu führen, sobald du nicht an ihrer seite bist. und wie würdest du das kontrollieren wollen? dafür bräuchtest du 100% vertrauen, denn du kannst ja nicht dauernd bei ihr sein. diese 100% vertrauen wirst du aber auf grund der vorgefallenen sachen nie wieder hinbekommen...

folglich...schlussstrich ziehen, neu orientieren...
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ich würde ganz genauso handeln, schluß ende aus, wer einmal "wegen Alkohol" fremd geht wird es wohl auch wieder tun. Mir sagt es das bei euch der Würm drin ist, sonst würde sie das nicht machen. (meine einstellung) Man kann sich ausserhalb appetit holen aber gegessen wird zu Hause. Wer weiß denn ob der Herpes oder ähnliches hat. OK bin da vielleicht ein wenig übervorsichtig, aber lieber vorsichtig - wie irgendeine Krankheit zu bekommen.
*****e79 
1.910 Beiträge
Frau
*****e79 1.910 Beiträge Frau

Für Dich wäre es (wie für viele andere) eine Krücke, lieber Firewalker. *ja* Das wird aus Deiner Verbitterung offensichtlich und nein - polyamory funktioniert nur, wenn die bestehende(n) Beziehungen glücklich und erfüllt sind, durch gemeinsame Arbeit, Vertrauen, Hingabe. Die Freiheit hat sich erstaunlicherweise durch größte Nähe ergeben. Und nicht durch Angst um Verlust oder als Notnagel. lächelt
Genau durch solche Versuche, mit mehr Leuten bestehenden Mangel zu "kitten", scheitern Beziehungen. Und niemand lebt, um jemand anderem etwas zu beweisen, man springt ins Wasser oder man läßt es. Und ich denke, daß ist Dir durchaus bewußt. *g*
Also ist Dein Weg wohl klar, so sehr mir Dein Schmerz leid tut.