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Ritualisiertes BDSM, Abschreckend für Newbies?

****ni Frau
Also ich esse gerne im Schlafanzug zu Mittag, oder anders gesagt interessieren mich Regeln anderer Leute nicht immer gleich stark.

So auch beim Einstieg in die bdsm Szene. Ich war fasziniert besonders von den vielen teils sehr schönen Ritualen, Handlungen die sich widerholen, Gesten die verbale komunikation ersetzen...

Und wie immer im eben nehm ich mir das raus was zu mir passt, ich habe (und tu dies auch heute noch gerne) vieles auch einfach ausprobiert um zu sehn wie es auf mich wirkt. Mir entsprechend natürlich auch Partner ausgesucht mit denen das möglichist, ohne sich auf was zu fixieren.

Wäre ich in meinen Anfängen an eine Gruppe geraten die sich auf eine Szenerie (z.b O-Geschichte oder Gor) fixieren, wär ich warscheinlich wieder geflüchtet. Glücklicherweise bin ich aber immer wieder an buntgemischte Haufen geraten, die mich zügig vorangebracht haben in meiner eigenartigen Sexualität.
**********itekt Mann
Für mich ist die Ritualisierung des BDSM weder Schwarz noch Hell.

Jeder Mensch assoziiert sein BDSM und deren Wirkung ganz individuell und für sich selbst ganz alleine.

BDSM ist so vielseitig und farbenfoh wie ein Regenbogen.

Eine Ritualisierung für sein eigenes BDSM, hinter der man nicht voll und ganz dahinter steht, kann schnell zur (Be)-Lastung und nervig werden.

Darum
Egal ob Newbie oder Szenenkenner.

Unreflektiertes niemals übernehmen, was Möchtegern-BDSM’ler dir als „Ritual“ vorschreiben & aufdiktrieren lassen.

Entwickle dein eigenes BDSM!
****ody Mann
Themenersteller 
Nur soviel in eigener Sache zu Ritualen und viel verwendeten Gesten, ich habe sie auch, nur benutze ich nicht die selben Formeln und Abläufe, die ich unisono hundertfach bei anderen vorgeführt bekommen habe. Da fehlt mir der persönliche Bezug zu der Frau, an deren Devotion mir gelegen ist.

Ich stelle aber anhand der bisherigen Beiträge fest, dass die Ansichten von schon abschreckend oder zumindest uninspirierend über, genau das deckte sich mit meinem Kopfkino, bis hin zu, wem die Rituale von BDSM nicht zusagen, hat dort auch nichts verloren, reicht.

Es geht mir nicht darum, die eine Richtung zu bewerten oder eine Abkehr zu propagieren. Jeder, der sich schon einmal im BDSM-Spielbetrieb bewegt hat, wird für sich dort Sympathisches, Erotisches erlebt haben, aber sicherlich auch Eindrücke gewonnen haben, die ihn eher nicht ansprachen.

Es ist jede BDSMige Verbindung zwischen zwei oder mehr Leuten anders. Nur ist das ritualisierte BDSM -ich finde diese Formulierung selbst schwierig- der anhand von vielen Diskussionsthemen und Veranstaltungsankündigungen sichtbare Teil einer Neigungswelt, die im Grunde riesengroß ist und auch über unzählige individuelle Kanäle läuft.
***ja Frau
Genau das, was im EP beschrieben wird, schreckte mich tatsächlich lange Zeit ab und ich musste am Anfang lange suchen, um innerhalb der Vielfalt der BDSM-Welt meine Nische zu finden. Und es ist bis heute eher eine Nische, ich mag diese Rituale, das "Ja, mein Herr"-Gehabe nicht und werds vermutlich auch nie mögen. Bin aber überzeugt, dass man bei entsprechender Neigung bereit ist, die Mühe auf sich zu nehmen und ein bisschen tiefer zu "graben", um das für sich passende zu finden.
*******mlos Frau
das "Ja, mein Herr"-Gehabe

wenn das als " Gehabe " vorgetragen wird, ist es auch für den Herrn wertlos;
wenn das aber von Herzen kommt, kickt das auch den Herrn.

Genau darin besteht für mich der Unterschied; so etwas dann zu sagen, wenn
ich es so fühle und genau das meinem Herrn in dem Moment zu vermitteln...das
ER mein HERR ist .
Dann ist es aber kein " Ritual " mMn .
*******ssa Frau
Bestimmte Bezeichnugnen als albern abzuwerten finde ich auch schlimm, mich z.B. kickt das Wort 'Herr' als besonders unterwürfiges - zum Klischee wird es durch Sendungen im Fernsehen wo es um SM-Paare geht und jeder Satz im Alltag mit "Ja, Meister" beginnt, was wohl nicht unbedingt einen natürlichen Umgang wiederspiegelt.

Was ich persönlich nicht mag ist die Vorstellung die manche haben, eine Sub ausschließlich in Halterlosen und Heels dienend zu sehen oder im Käfig eingesperrt, wenn also das Kopfkino ständig in diese Richtung läuft. Boah, rollen mein Augen...wenn mal und schon wieder jemand einen so anschreibt und einen pauschal mit SM-gängigen Namen versieht, weil er wenig oder gar nichts anderes damit in Verbindung bringt.
***ja Frau
Zitat von subschamlos:
das "Ja, mein Herr"-Gehabe

wenn das als " Gehabe " vorgetragen wird, ist es auch für den Herrn wertlos;
wenn das aber von Herzen kommt, kickt das auch den Herr.

Ich hänge mich da nicht an einzelnen Worten auf, sondern meine tatsächlich dieses Gehabe, die aufdringliche Zurschaustellung der eigenen Unterwürfigkeit. Ich persönlich kanns nicht ausstehen. Einen anderen mag das kicken, von mir aus. Mich nicht.
*****sei Frau
Genauso ist es für mich, wie im EP beschrieben.

Ich wurde überrollt, verwirrt und etwas ratlos.
*******017 Frau
Ich mag keine der gängigen Ansprachen, sei es Herrin oder Meisterin oder Ma' m. Es sind mehr die Bottoms, die das zu mögen scheinen, während ich es bevorzuge, gar nicht angesprochen zu werden von meinem Bottom. Er wird es schon merken, wenn ich etwas von ihm möchte, und auch 'Kommandos' kommuniziere ich gerne ohne viel Worte. Schließlich hat er seine Aufmerksamkeit bei mir zu halten, da funzt das auch ohne viele Worte.
Blickkontakt, eine Geste... muss reichen.
Das Befehlsgedöns und Drohgerede habe ich mir von Doms abgeguckt, die ich schrecklich albern fand, und mache es deshalb genau anders.

Wie Anfänger das empfinden, weiß ich nicht. Wahrscheinlich gehört ein bisschen Übung dazu, die Führung dabei überhaupt zu sehen.

Im sm sieht es anders aus, da mein Partner und ich beide Switcher sind, haben wir ständig spontanen Top/Bottom-Wechsel ohne feste Rituale. Das nervt oldschool Smler offenbar so richtig, aber das ist halt unsere persönliche Beziehungsdynamik . *nixweiss*
****ody Mann
Themenersteller 
Die Gefahr in OldSchool-Floskeln sehe ich darin, dass sie durchaus und trotz Ernsthaftigkeit in der Stimme, flach rüberkommen konnen.

Mit eigenen Worten jemanden dazu zu bekommen, vor mir am Boden zu knieen, weil ich das gerade brauche, weil ich es für wichtig halte und auch so vermitteln kann, lässt mich diese Geste erst wirklich intensiv empfinden. Es ist halt kein Spiel, hat mit meinen Bedürfnissen zu tun und das Befolgen, weil ich es bin und nicht, weil es irgendwie dazu gehört und eingeübt ist, das macht die Stärke der Gefühle dabei aus. Ist aber nur meine persönliche Meinung, keine der 95 Thesen von Wittenberg. *zwinker*
*****sei Frau
Mich schreckt eher ab, was mir erfahrene Subs ohne Rücksicht so erzählt haben. Vor allem was Schmerzen angeht. Deshalb gehe ich auch nicht zu Events oder Stammtischen.
********
Naja....BDSM bunt wie ein Regenbogen und jedem das seine? Wenn die Gemeinde keine Schublade für einen findet geht man eher als Unordnung durch. Und die meisten Frauen gehen dann doch lieber zu einem Tanzlehrer, als zu einem der grade anfängt mit Ausdruckstanz.
Da mir Frauen in allen Lebenslagen aus dem Weg gehen, offline, online,und in meinen Träumen,war BDSM für mich eh eine blöde Idee, als würde man einen Urlaub für zwei planen obwohl man immer alleine ist.
*******osny Mann
Kleines OT
@ TE

Devotionalien....

"Devotionalien sind Gegenstände, die der Andacht und der Förderung der Frömmigkeit dienen sollen und dabei benutzt werden, wie etwa Kreuze, Kruzifixe, Rosenkränze, Heiligenfiguren und -bildnisse, Ikonen, Andachtsbilder oder Medaillen wie etwa die Wundertätige Medaille."

Quelle: Wikipedia. Auszug, nicht vollständig
*******ssa Frau
Die Gefahr in OldSchool-Floskeln sehe ich darin, dass sie durchaus und trotz Ernsthaftigkeit in der Stimme, flach rüberkommen konnen.

"Schatz, bring mir bitte einen Kaffee mit!" wäre dann aber genauso "flach" wie "Knie dich hin, du Schlampe!".
Und im "normalen" Alltag überlegt man doch auch nicht ob der Kosename abgedroschen klingt oder nicht.
****p35 Mann
Sichtweise eines Nicht-Klassiker-BDSM-lers
Zwar würde ich mich selbst nun nicht als klassischen BDSM-ler bezeichnen, werde nicht besonders angetörnt von Machtgefälle-Spielen, suche beim Sex lieber das Ausleben ungezügelter Geilheit auf Augenhöhe, genieße aber zuweilen doch auch ein ungezwungenes Switchen zwischen dominanter und devoter Rolle dabei.
Was mich nicht erheitert, sind obig beschriebene Rituale...damit könnte ich nix anfangen, die würden mir eher unwirklich vorkommen und mich abschrecken.
****ody Mann
Themenersteller 
@Iwan_Grosny

Ja, ich weiß. Mir fällt aber seit Jahren nichts Besseres ein, angesichts der Anbetungsformen diverser Zubehörteile und an Ornate erinnernden Outfits.

@claralissa

Vielleicht mag ich die Ver"Schatz"lichung des Redens miteinander im Alltag auch nicht und ich finde immer wieder neue Wege, sie dazu zu bringen, mir einen Kaffee zu machen. *zwinker*
******_aF Frau
Ich habe mir auch Gedanken darüber gemacht, ob ich "das Alles" können muss, xy-submissive Positionen auswendig lernen usw. Und die Überzeugung, dass das bei mir nicht annähernd so ästhetisch wirken würde, wie bei den zugegebenermaßen sehr inspirierenden und oft auch Sehnsüchte weckenden Fotos hier im JC. Könnte sein, wenn man an Jemanden gerät, der ein sehr festgelegtes Schema seines BDSM hat und entsprechendes Verhalten erwartet. Aber, wenn 2 Menschen gemeinsam diesen Weg vom Nullpunkt aus beginnen, dann ist doch alles möglich? Und wenn sich aus situativen Empfindungen bestimmte Handlungen und Verhaltensweisen ergeben, dann können die doch zu Ritualen für genau dieses Paar werden, die sich dann auch gut, passend, ehrlich und nicht aufgesetzt anfühlen.
Mein Hund würde nie die Begleithundeprüfung bestehen, aber ich liebe ihn, wie er ist, und er muss keinem Anforderungskatalog, von wem auch immer genügen.
*******olf Frau
Ich habe vor Jahren - als ich noch nichts von meiner devoten Ader wahrgenommen habe - eine Reportage über BDSM gesehen, da fand ich diese Rituale einfach nur lächerlich. Es wirkte auf mich auch nicht gerade respektvoll dem devoten Part gegenüber, lag vielleicht auch daran, dass das im TV gezeigte auf mich nicht echt wirkte, ich nicht verstehen konnte, wie man das mit sich machen läßt *nixweiss*

Als ich vor gut 2 Jahren einen Mann begegnete und dieser etwas in mir triggerte, verstand ich zumindest ansatzweise, was BDSM eigentlich emotional für aus meiner Sicht dem devoten Part bedeuten kann, welchen Sinn Rituale für den devoten Part haben können, nämlich das Einfinden in die Rolle, vielleicht auch ein Sammeln für das anschließende "Spiel" (Anlegen des Halsbandes). Ich habe nie ein Halsband getragen (möchte ich auch nicht), aber was die Anrede betrifft: das "Ja, mein Herr" kam auch mir über die Lippen, aber nicht, weil ich dachte, dass das so sein muss, sondern weil es sich für mich in den Moment richtig und gut angefühlt hat.

Und nein, abgeschreckt haben mich die Dinge nicht wirklich, ich konnte einfach nur nicht "verstehen".

Heute schrecken mich solche Rituale auch nicht ab. Mich schrecken eher ganz andere Dinge in der großen weiten BDSM-Welt ab, aber das ist en anderes Thema!
*****lnd Mann
Wenn es Lüge ist
das "Ja, mein Herr"-Gehabe

wenn das als " Gehabe " vorgetragen wird, ist es auch für den Herrn wertlos;
wenn das aber von Herzen kommt, kickt das auch den Herrn.

und so habe ich verschiedentlich bei Neukontakten den Eindruck gehabt, ist es absolut nicht nur nichts wert, sondern eine echte Zumutung. Alles, was gespielt ist, nicht aus innerem Bedürfnis erfolgt, sollte man lassen.

Wenn ein Neuling (es gibt tatsächlich zum Beispiel dieses deutsche Wort dafür) sich noch nicht zurechtfindet, dann ist das meist verständlich. Es ist ja auch noch keine Sklavin fertig vom Himmel gefallen, genauso wenig wie Herren. Ich beharre nicht auf Sprachgedöns, wenn es der Novizin einfach nicht liegt, sie sich verbiegen müsste, weil ich keine Dressur durchführe.
*****sei Frau
Mich machen Rituale an ...total.
*******lust Frau
Ich war vor meinem ersten BDSM-Date auch ziemlich nervös, weil ich so gar nicht wusste, was mich erwartet und was von mir erwartet wurde.
In solchen Situationen können vorgegebene, "bekannte" Rituale sicher helfen.
Vieles finde ich allerdings auch affig und aufgesetzt, aber andere eben nicht.

Ich persönlich mag Rituale, auch im Alltag. Bei Paaren entwickeln sich diese häufig zu ganz persönlichen, intimen Gesten der Zusammengehörigkeit.
********ca_D Frau
Hm, ja, mir ging es so. Ich war von den „Ritualen“ tatsächlich zu Anfang abgeschreckt.
Als wir vor ein paar Jahren BDSM für uns entdeckten und meine dominant-sadistische Neigung für mich ganz überraschend hochkam, habe ich verstärkt auf Reportagen usw. in den Medien geachtet. Und für mich waren die dort gezeigten Rituale tatsächlich überwiegend sehr abschreckend. Ich empfand sie vielfach als hohle Phrasen, aufgesetzt, ohne Tiefe, mich hat es geschüttelt.

Unsere erste „Session“, aufgebaut auf den aus dem Fernsehen und dem Internet abgeschauten Ritualen und Verhaltenskodizes war für mich dann auch einfach abturnend. Von vorne bis hinten ein totaler Murks. Vorher noch: „Schatz, brauchst du wohl ein Kissen für die Knie, ist es dir nackt gleich warm genug?“ und dann den abrupten Schwenk zu dem die Session einläutenden „Ritual“: „Auf die Knie, Sklave“, Halsband anlegen danach nur noch strenger Blick und strenge Stimme, immer wieder "ja Herrin", das fühlte sich vollkommen unecht und albern an.

Ich habe dann echt länger nachgedacht, habe beschlossen, dass ich erst mal keinen Kontakt zur Szene suche. Ich wollte unbeeinflusst meine noch frisch an die Oberfläche gekommene Neigung kennenlernen, mich nicht von „Do’s“ und „Dont’s“ beeinflussen lassen.
Erst nach über einem Jahr des Ausprobierens, was sich für uns gut und authentisch anfühlt, haben wir Kontakt zur Szene aufgenommen. Und ich muss sagen, dass mir das erst mal unbeeinflusst von der Szene In-mich-Hineinhorchen- und Ausprobieren-was-sich-für-uns-gut-anfühlt echt geholfen hat. Auch im späteren Kontakt mit der Szene. Denn natürlich wird man dort mit so manchem „eine Domse sollte“ und „ein Sub muss“ konfrontiert, auch von alteigesessenen und geachteten „Szenegrößen“, denen die traute Runde gern begeistert zustimmt. Und da hilft es mir, dass ich solche Aussagen immer durch meinen Filter laufen lasse „gibt mir das was oder fühlt sich das für michfalsch an“.

Diese Einstellung hilft mir generell, mich mittlerweile unbeeindruckt von den Gepflogenheiten auf Partys oder Stammtischen so mit meinem Sub zu befassen, wie es uns zusagt und nicht, was man meist so sieht oder erwartet. Sei es, dass er mich nicht „Herrin“ sondern „Mami“ nennt, sei es, dass ich idR keinen „Fußkuss“ sondern Handküsse erwarte und einfordere, dass es mir egal ist, dass viele Herrinnen „unberührbar“ sind und ich mich stattdessen von meinem Sub auch auf Partys lecken lasse wenn mir danach ist, bis hin zum Ausleben von eher nicht so gern gesehenen Praktiken (zB. anale Spielereinen), statt wie fast alle die Peitschen zu schwingen.

Rituale haben wir mittlerweile auch etabliert, aber wie hier schon vielfach beschrieben nur solche, die für uns schön und sinnig sind.
*******mlos Frau
... z. B. unbekleidet vor den Herr die Herrin treten, sich hinknien wenn das Halsband umgelegt wird , nicht nach oben schauen dabei ..

so was kann einfach dazu dienen sich jetzt einzufügen in das was dann geschehen wird

ein Ritual zu Beginn jetzt als Beispiel ...

sich hinknien und darauf warten das er mir eine scheuert....und mir ganz deutlich wird
wer jetzt hier was zu sagen hat...

warum sollte das abschreckend sein für jemanden den das beeindruckt, den das kickt
und dem das gefällt ...

und egal was und wie ist dann klasse, wenn die die das praktizieren daran Freude haben
was geschieht.
*****lnd Mann
Warum sollte sie sich
hinknien, um eine gescheuert zu bekommen? Dann lässt sich doch viel schlechter zielen.

Für mich haben manche Rituale Bezüge zu mittelalterlichen Folterkammern, damit scheiden sie für mich aus, andere dürfen das halten, wie sie wollen.

Schon in der frühkindlichen Erziehung sind aber Rituale immens wichtig. Sie sind Bestandteil des Begriffs "Heimat". Daher denke ich auch, dass sie in der D/s-"Erziehung" nicht wegzudenken sind, sofern sie von Herzen gelebt und geliebt werden. Wenn nicht, können sie schnell zum Hassen führen.
*******olf Frau
Zitat von subschamlos:
... warum sollte das abschreckend sein für jemanden den das beeindruckt, den das kickt
und dem das gefällt ...

1. Ist doch sehr individuell. Mich haben ja nicht die Handlungen/Rituale per se abgeschreckt, sondern eher meine eigenen ambivalenten Gefühle und Gedanken, mit denen ich gefühlt allein gelassen wurde.

2. Ganz einfach. Weil jeder anders tickt *zwinker*

Mich zum Beispiel kickt es nicht, mich nackt vor einem Mann hinzuknieen und Ohrfeigen zu bekommen, selbst nicht, wenn er diese Dominanz ausstrahlt, auf die ich anspringe. Ich möchte auch nicht als Schlampe, Fickstück, 3LochStute, what ever betitelt werden. Ebenso mag ich die Begriffe "benutzen" und "spielen" nicht - ja, die Dinge schrecken mich ab, weiter in die BDSM Welt einzutauchen.
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