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Von der (Un-)Verbindlichkeit im Internet: wie haltet ihr es?

FTC:
(...) ich dagegen rede davon, dass der Kandidat bereits alle Prüfungen bestanden hat, für würdig befunden wurde und es zu einem Date kommt.

Bis jetzt hast Du davon nicht geredet.
********witz Mann
Es gibt Individuen die die Anonymität im Bezug auf Unverbindlichkeit zu schätzen wissen. Hier besteht dann leider auch die Situation das man sich einer gewissen Austauschbarkeit ausgesetzt fühlt. Evtl. sich auch beliebig behandelt fühlt. Solche Menschen meide ich.

Eine gewisse Verbindlichkeit muss vorhanden sein, um sich überhaupt auf etwas einlassen zu können. Alles andere ist verlorene Lebenszeit.
****aba Frau
Arzo:
FTC:
(...) ich dagegen rede davon, dass der Kandidat bereits alle Prüfungen bestanden hat, für würdig befunden wurde und es zu einem Date kommt.

Bis jetzt hast Du davon nicht geredet.

Doch, @Arzo, genau davon spricht @FTC die ganze Zeit.

Es findet ein Mailverkehr statt, man tauscht sich über eine gewisse Zeit hinaus, findet sich gegenseitig interessant und es kommt vielleicht auch noch zum ersten, zweiten, dritten Telefonat. Die Profilfotos wecken gegenseitiges Interesse.

Wo liegt das Problem, dann einfach mal nach einem unverbindlichen Treffen zu fragen?

Es ist hanebüchen, hier von "Versagen" zu sprechen.

Ich verstehe FTC so: das Interesse ist da und wächst. Der Vorschlag kommt von FTC, sich einfach mal bei einem Cappuccino kennenzulernen (genauso habe ich das auch gehandhabt)......und dann eiert die Dame (in meinem Fall der Herr) rum, schiebt auf und weckt das Gefühl von "Eigentlich will ich gar nicht".

Sorry, genau da erwarte ich von meinem Gegenüber Eier in der Hose. Mir zu sagen: "Passt doch nicht" oder "Du bist nicht interessant" oder "Ich habe noch ein anderes Ass im Ärmel" oder "Deine sexuelle Einstellung ist doch nicht so meine" oder "Du preschst mir zu schnell vor" oder, oder, oder.
Klare Ansagen liebe ich. Da kommt es auch mal zu einem Schuss vor den Bug. Damit kann und muss ich leben, auch wenn ich dann mal kurz mit mir knauser.

Was aber für mich gar nicht geht, ist eine Verabredung und der Typ erscheint nicht und ich bleibe im Regen stehen gelassen.

Das Einzige, was ich mir zu diesem Zeitpunkt gewünscht und erwartet habe, ist die Verbindlichkeit, zu diesem Treffen und Kennenlernen zu erscheinen, weil es explizit zugesagt wurde. Nicht mehr und nicht weniger.
Hier geht es nicht darum, dass es dann keine weiteres Treffen aus welchen Gründen auch immer gibt (was dann natürlich auch klar ausgesprochen werden sollte), sondern schlicht und einfach um die Verbindlichkeit, bei einem zugesagten Treffen auch zu erscheinen ..... oder aber bei der der Frage nach diesem einfach mal klar Stellung zu beziehen. "Nein" zu sagen liegt nicht Jedem/r, aber Menschen einfach immer und immer wieder hinzuhalten, ist absolut grottig.

An diesem Punkt steige ich dann auch gepflegt aus. Wer kein Treffen möchte, hat sich bereits entschieden. Wer rumeiert und sich nicht positioniert, ist kein Mensch, auf den ich warte. Aber ich darf mich durchaus über so eine Haltung ärgern.

Übrigens haben auch Frauen genau diese Erfahrungen hier mit Männern gemacht.
*****
Jemanden große Verbindlichkeiten schuldig sein hat nichts Unangenehmes; denn die Dankbarkeit ist eine süße Pflicht. Nur kleine Verpflichtungen sind quälend.

(Zitat: Franz Grillparzer)


. vs.

Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig.

(Zitat: Friedrich Nietzsche)




...hachja... wie unverbindlich sich die Verbindlichkeit in ihrem Wesen darstellen kann...
***resignierteskopfschütteln***
****aba Frau
Ist es eine große oder kleine Verbindlichkeit, verbindlich zu einem Treffen zu erscheinen?

So eine Frage stelle ich mir nicht. Ich sage zu und erscheine verbindlich pünktlich.
************
ich halte es überall so, das ich sage was ich meine und meine was ich sage, in jedem lebensbereich. das internet macht da keine ausnahme. und wie im richtigen leben gibt es eben auch im internet arme menschen ohne dieses rückgrat, aber die spielen eben für mich keine rolle.
********cute Mann
Grundsätze: stellen Verbindlichkeit durch Unverbindlichkeit her.

© Anselm Vogt (*1950), deutscher Gymnasiallehrer, Essayist, Kabarettist, Jazzmusiker und Aphoristiker
*****nti Mann
Unverbindlichkeit, das sich "immer alle Optionen offen halten", schnell jemanden abschießen können, hat man auch jenseits des Internets.

Wer das online tut tut es auch im realen Leben jenseits des Monitors.

"Freie Liebe" verwechseln nur allzu viele mit absoluter austauschbarer Beliebigkeit.
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