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Ist Spiritualität abhängig vom Geschlecht?

****ul Mann
Themenersteller 
Ist Spiritualität abhängig vom Geschlecht?
Frauen wird mehr Spiritualität zugetraut als Männern. Ob es wirklich so ist oder nur dem Zeitgeist zu verdanken ist ?
******ond Frau
Spirituelle Männer und Frauen...
p1paul:
Frauen wird mehr Spiritualität zugetraut als Männern. Ob es wirklich so ist oder nur dem Zeitgeist zu verdanken ist ?

Lieber @p1paul – Definitiv heutiger westlicher (!) Zeitgeist! Gefühlt würd ich sagen, die Spiritualität hält sich die Waage zwischen den Geschlechtern, aber in der Geschichte des Patriarchats waren es doch meistens – von ganz ganz wenigen Ausnahmen abgesehen – die Männer, die als große spirituelle Lehrer, Gurus oder Philosophen ihre Fußspuren hinterlassen haben. Man denke nur an Buddha, Jesus, Moses, Mohammed, Sokrates, ...

Dagegen stehen dann Ānandamayī Ma, Mirra Alfassa (genannt Die Mutter), vielleicht noch Mutter Theresa und manche könnten noch Mātā Amṛtānandamayī (genannt Amma) dazuzählen. Keine der genannten – die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, lediglich eine spontane Auflistung meinerseits – hat auch nur annähernd das Renommee der oben genannten Männer. Alle anderen großen spirituellen Frauen – von denen es unzweifelhaft viele gegeben haben muss! – sind einfach in der Geschichte untergegangen, von den weiblichen Heiligen der Katholischen Kirche, die aber auch gefühlt unter "ferner liefen" rangieren, jetzt mal abgesehen.
****ul Mann
Themenersteller 
@waybeyond

Da hast Du Recht. Die einzige christliche Mystikerin die mir einfällt wäre Theresa von Avilla.
80 bis 90 % sind Frauen in den heutigen Yogakursen. Finden Männer Spiritualität so uninteressant oder finden Sie es unmännlich ? Ich selbst habe keine schlüssige Antwort. Dabei war früher in Indien nur Männer Yoga vorbehalten. So harte Übungen waren nichts für empfindsame Frauen. Wie sich die Zeiten ändern.
******ond Frau
Männer und Spiritualität
@p1paul

Ich kenne einen reinen Männeryogakurs, hauptsächlich mit extrem sportlichen Männern, die alle sehr interessiert am spirituellen Hintergrund sind. Ich kenne auch andere Kurse, in denen überdurchschnittlich viele Männer vertreten sind, keine Ahnung, warum das so ist. In der Tradition, in der ich meditiere, sind auch mehr Männer, gefühlt. Aber du hast recht, in den üblichen Kursen sind mehr Frauen.

Ja, Yoga war früher den Männern vorbehalten, aber nicht wegen der körperlich harten Übungen. Die kamen ja erst viel später dazu (und z.T. sogar aus unserer Gymnastikbewegung), als allgemein gern erzählt wird. An der SOAS in London gibt es dazu hochinteressante Forschungsprojekte, aber das führt jetzt hier viel zu weit ins OT, an dem wir gerade wohl ohnehin schon kratzen.

Sādhana ist unabhängig von körperlichen Übungen nichts für Weicheier, aber auch das war nicht der Grund, es Frauen vorzuenthalten.
Warum dann? – Nun, auf keinen Fall Veranlagung. Eher Patriarchat, schon wieder. Im immer noch so gegenwärtigen Kastensystem. 🙄
****ul Mann
Themenersteller 
@ waybeyond
Bei uns hat es nie zu einem reinen Männer Yoga Kurs gereicht.
Es ist wohl das Patriarchat,.welches die Richting vorgibt. Soviel zum Thema Selbstbestimmung bei Männern.
Schreib mich mal an...da ich es nicht kann.
**********
Ich habe auch den Eindruck,
waybeyond:
Spirituelle Männer und Frauen...
p1paul:
Frauen wird mehr Spiritualität zugetraut als Männern. Ob es wirklich so ist oder nur dem Zeitgeist zu verdanken ist ?

Lieber @p1paul – Definitiv heutiger westlicher (!) Zeitgeist! Gefühlt würd ich sagen, die Spiritualität hält sich die Waage zwischen den Geschlechtern, aber in der Geschichte des Patriarchats waren es doch meistens – von ganz ganz wenigen Ausnahmen abgesehen – die Männer, die als große spirituelle Lehrer, Gurus oder Philosophen ihre Fußspuren hinterlassen haben. Man denke nur an Buddha, Jesus, Moses, Mohammed, Sokrates, ...

Dagegen stehen dann Ānandamayī Ma, Mirra Alfassa (genannt Die Mutter), vielleicht noch Mutter Theresa und manche könnten noch Mātā Amṛtānandamayī (genannt Amma) dazuzählen. Keine der genannten – die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, lediglich eine spontane Auflistung meinerseits – hat auch nur annähernd das Renommee der oben genannten Männer. Alle anderen großen spirituellen Frauen – von denen es unzweifelhaft viele gegeben haben muss! – sind einfach in der Geschichte untergegangen, von den weiblichen Heiligen der Katholischen Kirche, die aber auch gefühlt unter "ferner liefen" rangieren, jetzt mal abgesehen.

dass noch heute sichtbare Fußspuren eher von Männern der Vergangenheit zu finden sind. Dennoch finden sich in den (biblischen - die anderen sind mir nicht genug bekannt) auch bedeutende Frauen. Maria und Maria Magdalena sowieso aber auch die Frau am Jakobsbrunnen, die Jesus eine Erweiterung seiner Sendung aufnötigt, Ruth, Esther und da ist noch lange nicht zu Ende. Es gibt auch die Negativbeispiele (die Mutter der Salome, Isabell) oder solche, die zwiespältig in Erinnerung blieben wie die Königin von Saba.
Ab etwa dem vierten Jh tauchen dann überwiegend Männer als handelnde Geschichtssubjekte auf. Also in etwa der Zeit, als sich das Christentum dem römischen Recht und seinen Gebräuchen Anlässe und anbiederte (in diese Zeit fällt auch die Festlegung, welche der Überlieferungen das Neue Testament bilden sollen - machtpolitischen ungünstige fielen dabei in Ungnade) und Augustinus, der die Loslösung von seiner Mutter nie schaffte, würde man heute in Therapie schicken, bescherte uns die Sexualitäts- und Leibfreundlichkeit des 'christlichen Abendlandes'

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Also meine These:

Es gab zu jeder Zeit die spirituellen Frauen, sie waren nur nicht sichtbar oder wurden negativ umgedeutet wie die Hexen und auch starke Frauen wie Jeanne d' Arc.
****ul Mann
Themenersteller 
Da hast Du eine beträchtliche Anzahl von Frauen genannt. Sie bekommen in der Geschichte leider sehr oft den Part der besten Nebendarstellerin, bei der " Oscar Verleihung". Was nicht gerade für das Selbstbewusstsein der Männer spricht.
*************
und ich bin mir sicher
In anderen alten Geschichten (nicht christlichen) sind Frauen auch vertreten, bis die betreffende Kultur selbst männerdomiert wurde oder europäischen-kolonial in eine solche umgeformt und die Überlieferung - Frauen betreffend - abbrach oder getilgt wurde.
******
Autokorrektur!
Ich möchte selber denken!

Korrektur der Autokorrektur:

Statt
"....seinen Gebräuchen Anlässe und anbiederte (in diese Zeit fällt ...."

Sollte es heißen:
" ... seinen Gebräuchen anpasste und anbiederte (in diese Zeit fällt ..."
****ul Mann
Themenersteller 
Ich glaube der Grat zwischen anbiedern und anpassen ist fliessend. Egal bei welchem Anlass. *zwinker* . Der Sinn deines Posts war voll verständlich.
*******_DA Mann
Nach meiner Erfahrung ist Spiritualität und die damit verbundene Geldmacherei fast eine reine Frauengeschichte.
Ich habe keine Ahnung, warum Frauen für solche Sachen so empfänglich sind.
...die Frage ist, was ist Spiritualität? Ist Esotherik Spiritualität? Wenn ja, dann ist es tatsächlich eher eine Domaine der Frauen.....
******los Mann
Diverse Messiahs, Gelehrte und Gurus, männlich oder weiblich, mal aussen vor gelassen, denke ich auch, dass Spiritualität eher ein Frauending ist.

Sich die Zukunft via Tarotkarten vorher sehen zu lassen tun wohl eher Frauen. An Geister oder der ein Leben nach dem Tod glauben wohl auch eher Frauen. Gläser rücken wird wohl auch primär von Mädchen gemacht.

Damit will ich nicht verallgemeinern oder das abwerten, aber das ist meine Erfahrung.
Die vereinzelten Männer übertreiben es meist einfach und fallen deswegen eher auf.
****ul Mann
Themenersteller 
FTC:
...die Frage ist, was ist Spiritualität? Ist Esotherik Spiritualität? Wenn ja, dann ist es tatsächlich eher eine Domaine der Frauen.....

Dies würde aber der Geschichte widersprechen...Buddha, Jesus, Mohammed usw. Siehe waybeyond`s Beitrag. Ich denke die Männer verkneifen es sich, da es als unmännlich gesehen wird.
******
p1paul:
Ich denke die Männer verkneifen es sich, da es als unmännlich gesehen wird.
so ist es, und *hexe* zu sein ist immer noch etwas was gegen die Männlichkeit sprechen würde
und damit die Gewalten und Gefühllosigkeit bereinigen könnte
****aba Frau
So mancher Mann wird spirituell wenn er merkt, welche Wirkungen / Heilungen Tantra und Kinesiologie bei ihm hervorrufen. *zwinker*
*********
Ich denke Männer sind Grundsätzlich nicht so anfällig für diesen HokusPokus, weil Männer die Probleme lösen und nicht nur mal nett darüber plaudern wollen.
Und die Männer die auf diesen Zug aufspriingen, machen das nur um leichtgläube Weibchen abzugreifen.
Tut mir Leid Mädels aber es sind keine Seelenverwandte sondern nur Männer die die Naivität anderer ausnutzen. *hexhex*

Hat mir ein *wahrsager* erzählt.
****aba Frau
Tut mir Leid Mädels aber es sind keine Seelenverwandte sondern nur Männer die die Naivität anderer ausnutzen. *hexhex*

Das glaubst Du solange, bis Du bereit bist, Dich auch auf alternative Methoden einzulassen.
****
Na, wenn ein "Wahrsager"
AbenteuerMensch:
Ich denke Männer sind Grundsätzlich nicht so anfällig für diesen HokusPokus, weil Männer die Probleme lösen und nicht nur mal nett darüber plaudern wollen.
Und die Männer die auf diesen Zug aufspriingen, machen das nur um leichtgläube Weibchen abzugreifen.
Tut mir Leid Mädels aber es sind keine Seelenverwandte sondern nur Männer die die Naivität anderer ausnutzen. *hexhex*

Hat mir ein *wahrsager* erzählt.

das gesagt hat, dann muss er ja wohl die Wahrheit sagen.

Ist schon komisch, gelle?

Du stützt Dich auf eine Quelle, deren Wahrheitsgehalt Du in Zweifel ziehst. *hutab*

Heißt auch: doppelte Verneinung
********
Heißt auch: doppelte Verneinung

Nein das heißt das es dir an Unterscheidung zwischen Ernsthaftigkeit und und aufs Korn genommen werden fehlt.

Das ist dann allerdings der perfekte Nährboden für Spiritualität.
************
Wie ist da der Zusammenhang?
AbenteuerMensch:
Heißt auch: doppelte Verneinung

Nein das heißt das es dir an Unterscheidung zwischen Ernsthaftigkeit und und aufs Korn genommen werden fehlt.

Das ist dann allerdings der perfekte Nährboden für Spiritualität.

Kann jetzt nicht so gut folgen.
*****608 Mann
Ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit schamanischen und indianischen Ritualen, eben so mit dem keltischen.. ich nutze nun nur Schlagworte. Tarot oder andere Formen des Kartenlegens, sowie pendeln, habe ich mich mit auseinander gesetzt, kann ich nun nichts mit anfangen. Dieses ist das eine. Was mir aufgefallen im Laufe der Jahre, vieles ist Geldmacherei. Ok, wo Nachfrage besteht, gibt es Angebote und ja es sind mehr Frauen als Männer die sich für die Esoterik interessieren. Aber es geht hier um Spiritualität. Und da wird es schwierig dieses an weiblichen und männlichen Personen fest zu machen. Zunächst einmal werfen viele alles in einem Pott .
Spiritualität bedeutet nichts anderes als die Suche nach Antworten auf das Leben. Wo komme ich her wo will ich hin. Was ist mein Sinn des Lebens. Somit ist nach dieser Aussage jeder mehr oder weniger spirituell. Es ist ja auch nichts schlechtes ob ich nun als Christ oder auch als Muslim mir die Frage nach dem Sinn des Lebens stell oder aber auch als Anhänger einer Partei. Ganz egal es betrifft nach meiner Lesart jedem Bereich unserer Gesellschaft.
p1paul:
Dies würde aber der Geschichte widersprechen...Buddha, Jesus, Mohammed usw. Siehe waybeyond`s Beitrag. Ich denke die Männer verkneifen es sich, da es als unmännlich gesehen wird.

...mir ging es eher um die Frage, ob Esotherik ebenfalls zur Spiritualität dazu gerechnet wird. Dass die von Dir genannten Männer eine andere Qualität von Spirualität hatten, steht ausser Frage. Bei Gurus und anderen Sektenführern hingegen bin ich dagegen eher skeptisch, ob es bei denen tatsächlich um Spiritualität geht, oder ob diese nicht nur als Teil eines sehr lukrativen Geschäftsmodell vorgeschoben wird....
*****
Kann jetzt nicht so gut folgen.

Das mich das jetzt nicht überrascht ist die Summe meiner Sinne für die Realität.
Aber wir können ja mal den selben Baum umarmen dann klappst vielleich besser mit dem Verständnis, wenn nicht ist das wohl doch eher was für Frauen.
*ironie*
****js Frau
Hilfe....wo sind denn hier die Frauen, die sich gegen soviel Klischee Verbreitung zur Wehr setzen???

Ich denke nicht, dass es grundsätzlich eine Frage des Geschlechts ist, sondern vielmehr von der Prägung durch das Umfeld abhängt.
Mag sein, dass es insgesamt unter Männern weniger Akzeptanz gibt, das gilt ja für vieles, was nicht als typisch männlich angesehen wird.

Aber das ist nicht mein Punkt: in einem durchweg rational geprägten Umfeld, in dem ich mich grösstenteils bewege, kenne ich nicht eine Frau, die sich selbst als spirituell bezeichnen würde.
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