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Schmerz als Mittel zum Zweck: Wozu braucht ihr den Schmerz?

*********xFour Paar
Themenersteller 
Schmerz als Mittel zum Zweck: Wozu braucht ihr den Schmerz?
Hallo liebe Community *g*

In letzter Zeit hab ich einige neue Schmerzerfahrungen sammeln können (mehr Schmerzen, intensivere Schmerzen, andere Schlaginstrumente) und dabei hab ich mir im Nachhinein die Frage gestellt: Wozu brauche ich Schmerz überhaupt?

Für mich selber habe ich diese drei Gründe gefunden:

• zum Lustgewinn: Beim Spanken werd ich feucht, weil es mich erregt, und sobald meine Nippel traktiert werden (Zwicken, Zwirbeln, Beißen, Nippelklemmen) komme ich viel schneller zum Orgasmus bzw. werde wirklich enorm viel geiler.

• zum Runterkommen/Spannungsausgleich: Wenn ich Stress habe und mich unausgeglichen fühle, hilft eine Spanking-Session sehr zuverlässig beim Stressabbau. Durch die Konzentration auf den Schmerz krieg ich den Kopf frei und die körpereigenen Hormone, die bei Schmerzen ausgeschüttet werden, tun natürlich ihr Übriges *zwinker*

• fürs "gute" Gefühl: Ich hab zunehmend das Gefühl, dass ich irgendwie schon positiv auf den Schmerz konditioniert bin. Die zugefügten Schmerzen lösen ein gutes Gefühl bei mir aus. Evtl. spielt da auch mit rein, dass es sich so anfühlt, als hätte ich viel eingesteckt und mir selber und meinem Partner was bewiesen?! *nachdenk*

Ich bin gespannt, ob es bei euch ähnlich ist oder möglicherweise ganz anders *g* Sicherlich gibt es noch mehr Beweggründe, warum man den Schmerz braucht. Ich hoffe auf eine rege Diskussion! *wink*
*******ieTS Mann
Eigentlich ist alles gesagt mir geht es genauso
Ich genieße es den Schmerz ausgeliefert zu sein tauche in einer anderen Welt ein.
Am schönsten ist es wenn der Schmerz noch für Tage danach anhält
*******aSaH Frau
Das *ja*:

zum Runterkommen/Spannungsausgleich: Wenn ich Stress habe und mich unausgeglichen fühle, hilft eine Spanking-Session sehr zuverlässig beim Stressabbau. Durch die Konzentration auf den Schmerz krieg ich den Kopf frei und die körpereigenen Hormone, die bei Schmerzen ausgeschüttet werden, tun natürlich ihr Übriges

Und:

-Schmerz in einer Session zum fliegen und fallen lassen.
-Schmerz beim Sex zum Lustgewinn (für beide).

Wobei in diesen letzten beiden Situationen für mich immer ein wenig zart zum hart dazugehören muss, damit ich den Schmerz auch genießen kann.
Bei einer Spankingsession zum Stressabbau brauche ich das zart auch, aber dann hinterher und nicht unbedingt zwischendurch.

-Schmerz als Bestrafung ist für mich nur Schmerz. Nichts schönes.
**********crima Frau
SCHMERZ ....
Guten Morgen ☕

Schmerz ist für mich
Ausgleich
Direktes abschalten
Ankommen
Pure Lust
Fluggefahr
Inneres knien
Stressabbau
Tropf nass
MICH ganz spüren
Zufriedenheit
Einfach JA
*************
Intention des Absenders...
... spielt für mich eine wesentliche Rolle.

Ist es als Strafe gedacht dann ist es fies aber im Nachhinein auch schön. Es ist halt auch eine Art von Zuwendung - zum Besten des subs *gr*

Ist es als Erziehungsmethode gedacht dann hängt es stark von meiner Einsichtsfähigkeit oder meinen Widerständen ab. In der Regel auch nicht angenehm - nur manchmal hinterher wenn sich wirkliche Dankbarkeit für die "erzieherische Hilfe" einstellt. *anbet*

Ist es aus Lust heraus, dann hängt es davon ab welche Intention der schlagende Part hat - Quälen oder Lust erzeugen.

Bei mir ist es sehr schnell die Grenze des Lustschmerzes erreicht. Meistens überfordert mich dann die Schlagfrequenz. Daher hab ich eine echte Hassliebe gegenüber Schmerz - auf der einen Seite tut es nur weh und ich fühle mich durch die Spielereien getrieben auf der anderen Seite kickt mich die Wehrlosigkeit dabei.
Wenige Situationen wo mich der Schmerz richtig gekickt hat war durch eine bullwhip - da der Schmerz sekundenlang durch den Körper läuft und Zeit zwischen den Schlägen ist, so das eine sensorische Überforderung durch eine hohe Schlagfrequenz nicht eintritt... Früher hatte ich durch eine regelmäßige "schlagende Beziehung" so etwas wie eine leichte Sucht nach Schlägen entwickelt - man gewöhnt sich daran und vermißt diese tiefe Durchdringung durch den Schmerz.

Ansonsten kann man glaube ich ganze Romane über Schmerz schreiben - zumal hier komischerweise mal wieder nur der Harmlosere - der körperliche - gemeint ist...
**********97076 Frau
Was bedeutet Schmerz für mich? Diese Frage habe ich mir schon oft selbst gestellt, besonders beim Beginn meiner Reise in der BDSM Welt, weil ich teilweise über mich selbst erschrocken war und mich über mich selbst gewundert habe.

Je mehr ich mich mit mir und meinen Reaktionen beschäftigt habe, desto klarer, einfacher und gleichzeitig komplizierter fielen die Antworten aus.

Zuerst einmal ist Schmerz etwas, was ich ganz egoistisch für mich brauche.

Es gibt den Lustschmerz, Schmerzen in bestimmter Stärke und an ganz bestimmten Körperstellen die mich unmittelbar erregen und mich feucht machen. In Kombination mit der Situation des Ausgeliefert-seins werde ich geil, will ich ihn spüren, will ihn befriedigen und mich selbst auch.

Dann gibt es den stärkeren, schneidenderen und tieferen Schmerz, der über meine Lust hinausgeht. In diesem Moment bin ich nur noch im Jetzt, höre auf zu denken, kann nur noch fühlen. Ich bestehe nur aus Körper ohne Geist. Ich verspüre keine sexuelle Erregung, aber definitiv auch nicht nur Schmerz. Der Schmerz tritt nach kurzer Zeit sogar in den Hintergrund und macht Platz für eine innere Ruhe (die manchmal sogar äusserlich zu sehen ist). Der Schmerz ist nur noch eine Art Grundrauschen, die Leere im Kopf und die Ruhe breiten sich in mir aus.

Schwer zu beschreiben, aber der Vergleich mit einer Meditation (die ich im Yoga auch praktiziere) trifft es am besten.

Wenn dieser meditative Schmerz mit sexueller Stimulation durch ihn kombiniert wird, komme ich zum Fliegen.

Dazu hat mein Schmerz auch noch eine altruistische Intension. Ich genieße es zu sehen, wie ihn mein Schmerz anmacht, wie er sich an meinen Reaktionen ergötzt, wie es ihn erregt, wie ich auf ihn und seine Aktionen reagiere und wie wir uns beide gegenseitig und wechselseitig "hochschaukeln". Ich "halte es für ihn aus", weil es ihm gefällt und weil ich glücklich bin, ihm damit zu dienen und ihn damit stolz zu machen.

Zu guter Letzt habe ich das Gefühl, dass der vorher durchlebte und genossene Schmerz meine Rezeptoren sensibilisiert, ich bin danach viel empfänglicher für Zärtlichkeiten, genieße die Ruhe, das Ankommen in der Realität, den Körperkontakt viel intensiver als ich es vorher getan hätte.
*********xFour Paar
Themenersteller 
Eigenstaender:
Ansonsten kann man glaube ich ganze Romane über Schmerz schreiben - zumal hier komischerweise mal wieder nur der Harmlosere - der körperliche - gemeint ist...

Ich verstehe was du meinst *ja* Der körperliche Schmerz war aber eine bewusste Eingrenzung des Themas von mir, da du schon richtig schreibst, dass man zum Thema Schmerz allgemein sehr viel sagen kann.
**********audia Mann
Der Schmerz
Für mich als dominante und sadistische Madame ist das kontrollierte Zufügen von Schmerz immer ein adäquates Mittel um zu Lehren, Leiten (auf den "richtigen Weg" weisen im Rahmen von "Erziehung") oder auch zum zufriedenen Stillen meines Sadismus.
Klar, früher, zu unserer "Höhlenbewohner-Zeit", war Schmerz ja ein Warnsignal, ein Warnschild sozusagen. Bekanntestes Thema, das Handlen mit Feuer oder anderen schmerzverursachenden Dingen. Dort funktonierte auch schon die Regel "Lernen durch Schmerzzufügung", damals allerdings nicht bewusst gewollt, sondern durch Learning by doing entstanden.

In den o.g. Posts wurde ja schon detailliert über die höchstpersönlichen "Auswirkungen von Schmerzen auf die passiven Playparts" hingewiesen. Halt was es mit einem masochistisch geneigten Menschen macht.

Für mich als Sadistin ist es ebenfalls ein lustvolles und erregendes Gefühl, jemanden körperliche Strafen zuteil werden zu lassen. Sei es im Rahmen einer Bestrafungsaktion zur Erziehung gedacht, oder rein zur sadistischen Lusterfüllung des aktiven Parts, halt ohne konkreten Grund oder Vorkommnis.
Besonders gerne sehe ich, wenn meine Substücke stöhnen, ächzen, lustvoll aufschreien bei jedem neuen Hieb, wie sie flehen, betteln oder auch jammern. Ich brauche auf jeden Fall ein Feedback, eben in der vielfältigsten Art und Weise und das erfüllt mich mit Lust, Geilheit und Zufriedenheit.
Vielleicht sehen andere sadistisch geneigte Menschen ähnlich, oder gar unterschiedlich.
Es grüßte Madame Klaudi-a.
**12 Frau
Ich unterscheide den Schmerz Situationsabhängig in den der mich schnell an meine Grenze bringt ...
Und den den ich einfach genießen kann...

Und ich brauche ihn um mich zu spüren... mich weiter zu entwickeln... meinen Herrn Bee stolz zu sehen... das Gefühl von ausgeliefert sein... Dinge zu „ertragen“ die eigentlich hart an meiner Grenze sind um diese Grenzen aber immer Stück für Stück zu erweitern...

Auch wenn ich am Anfang und manchmal auch jetzt noch „erschrocken“ bin was mich so alles kickt möchte ich nichts davon missen!

*knicks*Gee
****na Frau
SixFourSixFour:
Schmerz als Mittel zum Zweck: Wozu braucht ihr den Schmerz?

Neben dem "Brauchen", WILL ich den Schmerz.....er "zeigt" mir die tiefsten Ecken meiner Seele, weil er mich an Grenzen bringt...er erdet mich...macht mich zufrieden...lässt mich Raum und Zeit vergessen...
(Um das wirklich zu erreichen benötigt es natürlich ...den "Richtigen" Gegenpart, zu dem ich eine bestimmte emotionale Tiefe erreicht habe)

IdS *victory*
*********nsee Mann
Schmerz
Ist sch...
Ein Zahnarzt hat in meinem Kiefer ein Teil bei einer Operation vergessen. Acht Jahre Schmerz.
Danke null Erotik
****na Frau
Arth_Bodensee:
Schmerz
Ist sch...
Ein Zahnarzt hat in meinem Kiefer ein Teil bei einer Operation vergessen. Acht Jahre Schmerz.
Danke null Erotik

*skeptisch* öööhhmmm...also von Zahnschmerzen werd ich jetzt auch nicht nass *haumichwech*
Es gibt verschiedene Arten von Schmerz...unter anderem den Lustschmerz *anmach*
*******017 Frau
Ich habe erst seit kurzem eine s/m Spielbeziehung, und stelle fest, dass es mir einfach Spaß macht, meinem lieben Opferchen Freude zu bereiten. Obwohl ich mich noch vorsichtig durch sein privates Peitschenarsenal taste (wir haben beide eine recht einseitige Vorliebe für Peitschen), und ich die große Snake- und Bullwhip noch nicht an ihm anwende, bin ich jedes Mal erstaunt, wie glücklich er nach einer Behandlung aussieht. Tiefenentspannt. Er strahlt dann richtig. Dabei bin ich noch recht vorsichtig, ich muss ja erstmal seine Grenzen ausloten, bzw. meine.
Er sagt, es macht ihn einerseits glücklich, das für mich auszuhalten - wenn er merkt, dass ich es auch von ihm verlange und dass es mir Spaß macht, ihn zu schlagen. Zweitens "erdet" es ihn. Den Schmerz selbst erlebt er offenbar anders als ich das tun würde, aber wie, das verstehe ich (noch) nicht.
******ust Mann
Er steigert einfach nur die Lust ins Unermäßliche
********iebe Paar
Sie schreibt:

Durch dosierten Schmerz kann ich gut Spannung spüren, die baut sich dann auf und bei gleichzeitiger sexueller Stimulierung entlädt sich diese dann in einem meist intensiven Orgasmus.
Gerade wenn ich viel Stress habe mag ich das, um meine Grenzen zu spüren.

Umgekehrt, ich mag es ihm leichten Schmerz auf der Haut zuzufügen, durch zudrücken und kratzen...
Der einfache latente Schmerz und ihm dabei zuzusehen, das kickt mich umgekehrt auch sehr....
*****lnd Mann
Mittelbar
kenne ich ganz verschiedene Gründe und Verarbeitungen für Schmerz. Manche wollen ihn echt spüren, ohne ihn zu verarbeiten, er ist Strafe oder Zeichen der Demut, des Aushaltenwollens ihm/ihr zuliebe. Andere sind masochistisch, können gar nicht genug bekommen von Schmerzen. Und dann gibt es die, die ich haupsächlich kenne, die Schmerzen umleiten, den Schmerz nur einen kurzen Moment als solchen wahrnehmen und ihn sofort zu Lust werden lassen ohne ihn weiter als Schmerz zu spüren. Einer der schnellsten Wege zum Davonfliegen in multiple Orgasmen.
******urm
Ich, der passive Part des Profils, liebe den Schmerz zur Luststeigerung und hasse ihn, wenn dieser so heftig ist, dass meine Lust zum Erliegen kommt.
*******m_nw Frau
Spanking oder Flogger/Peitsche zum Stressabbau, Abbau von Anspannung.

Lustschmerz beim harten sex, zum Lustgewinn.
Am Zopf packen, um die Dominanz zu unterstreichen sehr geil, aber ohne mir fie Haare auszureissen oder die Kopfhaut zu abzuziehen.

Schmerzen als Bestrafung hasse ich.
Ich stehe überhaupt nicht auf Schmerzen.
*********Free Frau
Wozu?
Na erstmal ganz salopp ausgedrückt, damit der Sex richtig gut ist und auch befriedigt. *g*

Kurz und knapp.

Gibt es etwas Schöneres, als sich im Schmerz zu verlieren, richtig wegzudriften, zu fliegen?

Für mich gehört es ab einem gewissen Grad dazu.
Egal ob weiches oder hartes Spanking, Gerte, Rücken zerkratzen, Flogger, Rohrstock, Schmerzdruckpunkte.

Bei Stress wirkt es bei mir nicht, bzw ist auch nicht mein Ansatz. Da gehe ich lieber joggen oder verausgabe mich anderweitig.
Dass das bei anderen wirkt, finde ich allerdings sehr interessant.

Euch nen schönen Tag! *blume*
Birdy
******eam Paar
Sehr spannender Thread und interressant die individuellen Wahrnehmungen!

Ich sehe Lustschmerz auch als erregend durch das intensive Empfinden.
Wird es grenzwertig empfunden und kann aber noch schnell genug umgeleitet werden, ist der Lustschmerz um so intensiver.
Überschreitet er die Erträglichkeit, kann er aber auch abtörnend sein (wie hier ja auch schon berichtet).

Es ist also auch immer etwas grenzwärtig, was aber auch die Spannung bzw den Kick ausmacht!

Andererseits ist die Grenze aber auch individuell, Tagesform abhängig oder auch situations bedingt.

Mir ist dabei das Wichtigste das Verlangen und die Erregung des Gegenübers zu sehen und zu spüren!

Wobei ich lieber den Lustschmerz gebe als empfange *zwinker*

Mr LT
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