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Liebe, Zeit, Pflege - Polyamorie?

******an3 
1.681 Beiträge
Mann
******an3 1.681 Beiträge Mann
Liebe
Ich bin ein Mann und ich kann Liebe und Sex trennen.

Ausserdem kann ich Liebe in verschiedene Größen aufteilen.

Es gibt unterschiedliche Arten von Liebe
Liebe zur Familie, Eltern, Geschwister etc.
Liebe zu Freunden und Bekannten, Nachbarn

Liebe zum besten Freund, Freundin

Und dann gibt es noch die Liebe zum Ehepartner



Nun teile ich jedem Menschen der mit mir zu tun hat einen Teil Liebe zu, je nach dem wer das ist.


Ich habe Unmengen Liebe und es kommt immer wieder neue Liebe hinzu.
Das heißt ich kann mit meiner Liebe großzügig und verschwenderisch umgehen.

Natürlich fühlt es sich schön an wenn man die Menschen die man liebt öfter mal sieht, Geschenke macht, zusammen Spaß hat.

Und da ich ein Mann bin passiert es mir auch, dass ich mich verliebe.
Es gibt wunderschöne Frauen auf der Welt und manchmal passt es und man verliebt sich.

Obwohl ich verheiratet bin und eine wunderschöne Frau habe, passiert mir das.

Wenn nun die Harmonie da ist und die andere Frau ebenso für mich empfindet ist es doch möglich das wir uns auch sexuell lieben.

Da ich ja die Liebe einteilen kann, Portionieren kann würde diese Frau einen großen Teil bekommen.

Doch den größten Teil Liebe bekommt meine Frau und das wird immer so sein.
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*********fuck 
8 Beiträge
Mann
*********fuck 8 Beiträge Mann
Zu den Fragen
1: Wie geht das, dass man eine Liebesbeziehung gleichwertig zu verschiedenen Menschen gleichzeitig aufbauen kann, ohne dass man in den einzelnen Beziehungen einstecken muss?
2: Auch die körperliche Nähe, die sich abstimmen und wachsen muss sehe ich als Schwierigkeit. Wie geht das, bei einer beschränkten Zeit?
3: Ist es realistisch gesehen überhaubt möglich mit mehreren Menschen gleichzeitig eine gleichwertige Liebesbeziehung zu führen? Oder hat nicht eine Beziehung jederzeit automatisch den Vorrang, auch wenn es nur aus zeitlichen organisatorischen Gründen ist?

Zur Info: Ich lebe seit 5 Jahren in verschiedenen polyamoren Beziehungen, habe verschiedene Bücher zu dem Thema gelesen und einen Freundeskreis mit vielen polyamoren Beziehungen.

ad 1.: Ich glaube es ist wichtig, zuerst einen Rahmen zu schaffen. Es gibt keine Liebesbeziehungen die gleich sind, alle Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse, Verlangen, Grenzen und Vorstellungen. Gleichwertige Liebesbeziehungen sind bei mir Beziehungen, die ich gleich ernst nehme, wo ich mich mit der selben Hingabe mit den Bedingungen der Beziehung, der Person und ihren Bedürfnissen, Verlangen, Grenzen ... auseinandersetze. Eine Beziehung braucht mehr Aufmerksamkeit, die andere weniger. Sie können trotzdem gleichwertig sein. Eine Liebesbeziehung ist keine Schablone, die ich ausfüllen muss.
Sollten mehrere parallel geführte Liebesbeziehungen so viel Aufmerksamkeit verlangen, dass ich die nicht geben kann, kommuniziere ich das und arrangiere mich mit meinen Partnerinnen. Es kann auch vorkommen, dass dann eine der Beziehungen zu Ende geht, aber da ich ja in einem offenen polyamoren Setting bin spricht nichts dagegen eine Beziehung zu modifizieren, zu verändern, den Rahmen neu abzustecken, sie abflauen zu lassen oder sie zu intensivieren. Wichtig ist, dass ich ehrlich und bei mir bleibe, meine Bedürfnisse deutlich ausspreche und damit umgehen kann, wenn eine Person diese Bedürfnisse nicht erfüllen kann.

ad 2.: Körperliche Nähe kommt und geht. Manchmal schnell, manchmal langsam. Da weiß ich keine Regeln dafür *g*

ad 3.: Es gibt immer - selbst in noch so antihierarchischen Beziehungen - informelle Hierarchien. Mal braucht der mehr Aufmerksamkeit, mal will die mehr Abstand, da ist die Arbeit, die Zeit kostet, dort sind es Betreuungspflichten, weshalb weniger Zeit für die Beziehung ist. Wenn dann noch ein neues Verlieben im Raum steht und eine Person vollgas durchdreht vor lauter verliebt-sein dann ist auch dort ein Gefälle. Das ist aber voll ok! Wichtig ist, dass die Partner*innen einander vertrauen, sich aufeinander verlassen können und selbstständig im Leben stehen. Das ist aber eigentlich eine Anforderung für jede positive Beziehung.
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********orst 
7 Beiträge
Paar
********orst 7 Beiträge Paar
Ähnlichkeit
Wenn du ein Kind hast, liebst du es. Wenn noch ein zweites dazu kommt, liebst du das erste doch nicht weniger. Die Liebe wird mehr. Ähnlich kann es in polyamoren Beziehungen gehen. Du liebst mehr als nur eine Person in ihrer jeweiligen Besonderheit ... nicht nur platonisch, sondern hast auch Sex.
*********ture 
342 Beiträge
Mann
*********ture 342 Beiträge Mann
Das ist soweit klar.
Der Liebende hat keine Probleme.
Aber frag mal das erste Kind, ob es sich noch genauso geliebt fühlt.
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