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Wie geht ihr mit Liebeskummer um?

Wie geht ihr mit Liebeskummer um?
Liebeskummer hatte wohl jeder mal und jeder, geht anders damit um.

Wie man damit umgeht, kommt wohl auf den eigenen Charakter und der Intensivität der Beziehung an.

Als ich jünger war, habe ich versucht gescheiterte Beziehungen zu vergessen, indem ich mit anderen Frauen geschlafen habe. Rückblickend betrachtet, hat das zu nichts guten geführt.

Irgendwann merkte ich, dass mir bei der Bewältigung von Liebeskummer Sport sehr gut tut.


ich hatte Gott sei Dank schon lange keinen Liebeskummer mehr, aber mich interessiert trotzdem , wie ihr damit umgeht.
Aushalten und warten, bis er weg geht.
Auf keinen Fall ständig in Erinnerungen wühlen und Bildchen betrachten. Dadurch wird der Liebeskummer nur schlimmer.
Ablenkung, unter Leute gehen, ist sehr wichtig. Nicht alleine zuhause sitzen und sich in seinem Leid suhlen.
Bildchen betrachten
Kann den Liebeskummer nur schlimmer werden lassen und ihm für laaaaange Zeit am Leben erhalten. Danke für den Beitrag.
*******otti Frau
790 Beiträge
Genau
Trauer ist gut und wichtig, aber sich nicht vergraben. Was mit Freunden unternehmen, Hobbys nachgehen, am Leben einfach teilhaben. Der Liebeskummer vergeht und dann ist auch wieder Raum für neues. Und das Loslassen nicht vergessen - Wer losläßt, hat wieder beide Hände frei.
****yn Frau
13.440 Beiträge
Ich persönlich komme nur über einen Menschen hinweg, wenn ich den Kontakt wenigstens temporär abbreche oder sehr stark einschränke und mich gleichzeitig ablenke, vorwiegend mit anderen Menschen. Das heißt nicht Sex, sondern einfach andere Sozialkontakte, Freunde, Verwandte, Bekannte, Kollegen. Der soziale Input anderer Menschen tut mir da sehr gut, aber auch persönliche Projekte, wie das Schreiben eines Buches oder das Malen eines aufwändigen Bildes. Ich "erschaffe" gerne, das füllt meinen Kopf mit anderen Gedanken.

Vor allem aber helfen mir auch rationale Gedanken. Nichts ist schlimmer - oder dümmer - als die Emotionen durch träumerische Hoffnung am Leben zu erhalten. "Irgendwann vielleicht..." - solche Gedanken sind Gift, zeugen meines Erachtens auch von geringem Selbstwertgefühl und verhindern ein persönliches Vorankommen.
Sport, (Was du bereits ja erwähnt hast) trainieren und auf die Arbeit fokussieren.
In erster Linie versuche ich Kontakte schon früh abzubrechen wenn ich merke, dass etwas nicht stimmt oder „auf Zeit“ gespielt wird. Lieber ganz ehrlich und transparent sein als abzuwarten und sich schlussendlich noch tiefer im „Netz der Gefühle“ zu verheddern.
Von dem her hielt sich der Trennungsschmerz bei mir eigentlich immer in Grenzen.

Ausserdem: Positiv denken. Frauen (und Männer) gibt es wie Sand am Meer, besser einmal mehr trennen als dann in einer halbherzigen Beziehung zu sein wenn man plötzlich auf die richtige trifft. *zwinker*
****az Mann
4.390 Beiträge
Ablenken.

Nach meiner Beziehung habe ich relativ zeitnah eine Hure gefickt. Das brauchte keinen Aufwand, und sonst wäre die sexlose Zeit wohl ziemlich lang gewesen. Ansonsten hab ich viel mit zwei guten Kumpelinnen unternommen oder geredet und viel mit einer Bekannten gezockt.
Hätte ich bereits mein Schlagzeug+Proberaum, wäre ich wohl die meiste Zeit dort gewesen oder beim Sport um mich abzureagieren.
Zugegeben sind auch 2-3x einige fiese Nachrichten versendet worden, aber immer mit dem Hintergrund, die Gründe verstehen zu wollen. Ist halt nicht förderlich, wenn man völlig emotional geladen versucht, eine Diskussion zu führen und schriftlich ist das sowieso bescheuert.
Nach meiner Beziehung habe ich relativ zeitnah eine Hure gefickt.

boah, das macht mich gerade total aggressiv
********chaf Mann
7.623 Beiträge
JOY-Angels 
Ich habe grundsätzlich die Trauer zugelassen. Und irgendwann ja auch gewusst: Diese Ohnmacht, dieser Zustand des unendlich scheinenden Leids, geht irgendwann vorbei. Jeden Tag ein bisschen mehr.
Und sage auch heute noch: Jede Träne ist richtig. Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist nun einmal ein kleiner Tod, und da schäme ich mich meiner Tränen dann auch nicht, die ich zuhause vergieße. Bis es keine mehr gibt. Genau dann beginnt wieder der Weg ins Leben zurück.

Ab dann geht dann auch dieses "sich ablenken". Vorher hilft schlicht gar nichts, die Trauer ist zu groß. Ab dann aber ist Ablenkung echt hilfreich, absolut! *top* In Arbeit stürzen, Sport treiben, sich auspowern ... all das.

Flirten aber nicht. *nein* Ich fühle dazu zu monogam. Wenn ich um eine Frau trauere, kann ich nicht gleich sofort wieder eine andere toll finden. Geht einfach nicht. *nein* Das geht erst später wieder. Und auch dann erst langsam.

Bei längeren Beziehungen dauerte die Trauerphase -also jene Phase vom ersten Tag der Trennung bis zum Tag, an dem ich das (Glücks-)gefühl habe, nicht mehr traurig zu werden, wenn ich an sie denke, sondern es nüchtern betrachten kann- fast immer fast exakt ein halbes Jahr.
Das lässt sich merkwürdigerweise nicht abkürzen. *nein* Gut, wenn eine Beziehung 1-2 Monate dauerte, dann schon, sobald es aber über ein halbes Jahr rüber ist, dauert es genau dieses halbe Jahr.
Erst dann geht auch wieder überhaupt so etwas wie ein Flirt wirklich. Erst dann war ich jeweils offen für neue Begegnungen intimer Art. *ja*
*****le8 Paar
1.712 Beiträge
Er vom Paar schreibt
Ich persönlich hatte Gott sei Dank erst zweimal echten Liebeskummer in meinem Leben. Das erste Mal war die Hölle für mich, ich war für Monate nicht mehr ich selber, ich fühlte mich wie ein an Depression erkrankter Mensch. Keine Freude mehr am Leben, keine Lust für Unternehmungen, das Gefühl des Kummers/Trauer/Leid war so übermächtig dass ich keine Ablenkung zulassen konnte-auch wenn ich es manchmal versuchte!
Heute denke ich, dass Liebeskummer ähnlich einer Trauerarbeit ist, es ist legitim sich eine gewisse Zeit aus dem gesellschaftlichen Leben auszugrenzen, sich eine Auszeit zu nehmen, Ablenkung sein zu lassen, denn irgendwann kommt der Tag an dem man wieder normaler wird, dann kommt auch das Leben mit all seinen Freuden und Interessen zurück.
Wo ich mir selber ehrlich gesagt nicht sicher bin, ist die Dauer wie lange man "trauern" dürfen sollte! Natürlich entscheidet das jeder Mensch für sich selber, aber es muss auch Grenzen geben, nach unten und auch nach oben. Liebeskummer von nur wenigen Tagen sind mir genauso suspekt wie Kummer der Jahre andauert! Wo aus anfänglichen Liebeskummer fließend aus Angst eine Beziehungs oder Bindungsangst wird.
*********ouple Paar
283 Beiträge
Zunächst zulassen, die Trauer einmal voll spüren, akzeptieren und dann weiter machen, ablenken, wieder ins normale Leben zurück finden. Wie lange man die Trauer wirklich spüren möchte und sollte, hängt sicherlich von verschiedenen Faktoren ab (wie lange und intensiv war die Beziehung, wie friedlich war das Ende, wie lange konnte man schon davon ausgehen, dass das Ende kommt etc.). Ich versuche, möglichst schnell, also nach wenigen Tagen, wieder ins normale Leben zurück zu finden, wobei der Liebeskummer dennoch vorhanden ist. Aber ich fürchte, wenn man sich der Trauer (und dem Selbstmitleid?) zu lange hingibt, findet man vielleicht nicht mehr heraus. Ist mir bisher nicht passiert, ich konnte das aber bei anderen beobachten und das ist nicht schön.

Ablenken mit Arbeit, Freunden, Sport, Aktivitäten... Nicht verdrängen, aber ablenken, irgendwann lässt der Schmerz nach und irgendwann kann man mit einem Lächeln an die Beziehung und die ehemals geliebte Person zurück denken. Dann hat man es geschafft. Ja, hat was von Trauerarbeit.

LG
Mrs. CrazyCat
*********er_88 Mann
109 Beiträge
Ich vergesse nix
Also beim letzten Mal, als ich Liebeskummer hatte, war ich die ersten drei Tage ohne schlaf. Habe viel nachgedacht, viel geweint und hin- und her- überlegt, was schief lief, was gut lief. Was sie jetzt wohl grade tut, habe ich mich oft gefragt. Ich habe viel an die schönen Momente gedacht, die es zahlreich gab.

Einfach ständig, sah ich, dass ihr Bademantel im Bad fehlte, der war farblich auffällig, und andere Dinge, die ihren festen Platz bei mir hatten ... die erste Woche war ziemlich derb, dass ich ständig darüber nachgedacht habe, wie schön es wäre, wenn sie bei mir wär. Zu der Zeit hatte ich Nachtdienst und meine Gedanken kreisten permanent um diese Frau.
nach 3 bis 4 Wochen wurde es weniger. Ich bin gelegentlich zum Sport, hab alte Kontakte wieder aufleben lassen. Ich hab mir ein wenig den Alltag versüßt, habe ein neues Bett angeschafft und eine Kamera, war dann viel unterwegs, zum Fotos machen...

Mir war es wichtig, nicht zu lange in dieser Trauer-Depri-Stimmung hängen zu bleiben. Nur durch Neuerung und Aktivität krieg ich den Kopf frei.
Ich hab meine Konsequenzen gezogen, habe meinen Job gekündigt, der mich die letzten Jahre sehr belastet hat. Ich habe mich hingesetzt und überlegt, mich mit meinen Dämonen auseinander gesetzt. Mal abgesehen davon, dass sie nicht gut zu mir passte, gab es einige Dinge, die mir in meinem Leben nicht gefielen. Und diese Trennung hat mir die Augen diesbezüglich geöffnet, dass ich mich mal wieder gründlich reflektiert habe und mich gefragt hab: Was willst du? Was willst du nicht? Ich hab mich hier im Joyclub angemeldet *g* Und natürlich hatte ich ein paar Monate nach Trennung auf wieder sexuelle Kontakte, die auch sehr geholfen haben.

Also ich gehe sehr offen damit um, ich zeige auch meine Gefühle, aber nach der Traurigkeit kommt der Aufbruch. Nach der Ebbe kommt die Flut, auf Regen folgt Sonnenschein und wer A sagt muss auch B sagen *g*
***88 Paar
2.188 Beiträge
Sie von FK888 schreibt:

**********iptic:
Bildchen betrachten
Kann den Liebeskummer nur schlimmer werden lassen und ihm für laaaaange Zeit am Leben erhalten.

Ich brauche das bewusste Bilder betrachten. Lesen von alten Nachrichten. Einmal alles richtig in die Hand nehmen. Um mich dann bewusst zu verabschieden und die Dinge anschließend wegzupacken. In eine Kiste irgendwo hin außer Sichtweite. Direkt wegschmeißen kann ich auch nicht.

Das ist dann zwar ein schmerzvoller Abend, aber am nächsten Tag geht's schon besser. Denn es wurde damit ein Abschluss zelebriert, den zumindest mein Kopf verstanden und akzeptiert hat. Auch wenn das Herz noch trauert.
*********H_nw Frau
17 Beiträge
Sehr viel Selbstfürsorge betreiben.
Viel reden. Sei es mit Freunden oder professionellen Beratern.
Dinge, die weh tun, unterlassen. (Dazu haben für mich auch alte Fotos oder Erinnerungen gehört.)
Den Kontakt abbrechen, so sehr es auch schmerzt oder man Klärung oder sonstwas wünscht.
Sich von Hoffnungen und entsprechenden Träumen und Gedanken verabschieden.
Viel Ablenken.
Ich habe Sport getrieben, manchmal sehr exzessiv und mich u.a. hier auf Joy angemeldet.
Ich bin viel unterwegs gewesen, habe die Ablenkungen von Freunden gerne und zu Beginn oft in Anspruch genommen und bin Ihnen sehr dankbar. (Nicht jeder Freund hält Trauer vom Gegenüber aus bzw. kann damit umgehen.)
Nicht zum Nachahmen
Mein letzter Liebeskummer ist schon einige Jahre her. Es war grauenvoll. Ich habe mich systematisch betrunken, rührselige Musik gehört, mich in Selbstmitleid gebadet, schrecklich geweint. Als mir schlecht war, bin ich ins Bett gegangen. Danach klammerte ich mich an meine alltäglichen Verpflichtungen. Das lenkte mich ab. Von mir aus nahm ich keinen Kontakt auf. Es war mir ungeheuer wichtig, meine Selbstachtung zu bewahren.
Man muss so aufpassen, dass man seine Selbstachtung behält. Das ist so wichtig!

Ich habe sie nur einmal verloren und bereue das noch heute.
Wie lange hat es gedauert, bis der Schmerz nachlässt?
Ich bin gerade in dieser Situation... weine jeden Tag, schlafe schlecht, esse schlecht. FB zu ignorieren, klappt auch nicht richtig. Vom Alkohol lassse ich vorsorglich die Finger.
Das ist individuell verschieden. Bei mir dauert es immer lang, zu lang. Die gute Nachricht aber ist: Du kannst es jetzt nicht glauben, weil es noch so schlimm ist, aber irgendwann geht es vorbei und du lernst jemand neues kennen. Nicht heute, nicht morgen, aber es passiert.


Klingt so verdammt abgedroschen, aber es ist die Wahrheit.
****yn Frau
13.440 Beiträge
Es klingt wirklich abgedroschen und es ist trotzdem wirklich so wahr. Es geht tatsächlich vorbei.
In der Regel ist es nicht das, was man hören will, aber wenn man diese Tatsache annimmt - es geht vorbei! - geht es mir auch immer etwas besser und ich bin etwas zuversichtlicher.

Mein erster Liebeskummer dauerte nicht sonderlich lange, weil ich auch nur kurz und oberflächlich verknallt war. Er war dafür heftig, weil derjenige mich einfach furchtbar fies behandelt hat. Nach zwei Wochen ohne Kontakt habe ich mich gefragt, was ich je an ihm gefunden habe.

Mein zweiter Liebeskummer war ernst und dauerte sehr lange, weil es von Anfang an eine unerwiderte Liebe war. Das war ein Mädchen aus meiner Parallelklasse und drei Jahre lang habe ich sie fünfmal die Woche und manchmal auch auf Parties am Wochenende gesehen und es hat immer wehgetan.
Als ich schließlich umzog, dauerte es über ein halbes Jahr, bis mich das nicht mehr unglücklich gemacht hat. Heute denke ich noch manchmal an sie, aber es tut schon seit ganz vielen Jahren nicht mehr weh.
Ich habe sie nur einmal verloren und bereue das noch heute.

*liebeskummer*
Das ist mir leider auch passiert, und nicht nur einmal. Aber irgendwie trug es auch zur Heilung bei.


Wie lange hat es gedauert, bis der Schmerz nachlässt?
Das ist unterschiedlich. Beim ersten Mal dauerte es bei mir sehr lange, ich war zum ersten Mal verliebt und sah ihn täglich. Deshalb war es sehr schwer, Abstand zu ihm zu bekommen.

royalfucknesses hat Recht. Es geht vorbei.

Ich bin gerade in dieser Situation... weine jeden Tag, schlafe schlecht, esse schlecht. FB zu ignorieren, klappt auch nicht richtig. Vom Alkohol lassse ich vorsorglich die Finger.

Es ist verrückt. Kaum etwas ist schöner, als verliebt zu sein. Liebeskummer dagegen ist wie eine Krankheit. Man muss aufpassen, sie nicht chronisch wird.
*******981 Mann
167 Beiträge
Ich arbeite ein wenig. Oder fahre zum Meer und schaue in die Weite. Dieser Ausblick lässt alles Schlechte vergessen. Der Blick zum Horizont oder Anschauen des offenen Lagerfeuers, lassen jedes Kummer verfliegen.
Liebeskummer
man muß seine Gedanken zügeln und man sollte bedenken, wer ständig dran brütet muß damit rechnen das es auch ausschlüpft
*******974 Mann
172 Beiträge
Weg laufen ist keine Option
Liebeskummer ist eine der heftigsten Emotionalen Befindlichkeitsstörungen überhaupt, ähnlich dem Burnout oder einer Depression.

Zunächst ist man in der „Realisierungsphase“
„Was zum Teufel? Echt? Ist es vorbei?“ was man erst mal für sich selbst akzeptieren „lernen“ muss.
Aus der Realisierung entsteht Trauer,Wut,Verzweiflung, Depressionen und das Gefühl der Hilflosigkeit.
Nun ist der Haken bei der Sache das man je nach Intensität der verlorenen Liebe gerne vergessen würde , den/die EX hassen , sich vielleicht sogar rächen usw. aber es im wahrsten Sinne des Wortes nicht über das Herz bringt. Aber dem „Gegner“ stellen sonst holt er einen im ungünstigsten Moment wieder ein.

Wichtig ist m.e.n. „ZULASSEN“ den Schmerz, den Frust,den „Hass“ etc. und finde es ganz natürlich und normal sich eine kurze Auszeit aus dem Umfeld zu nehmen um sich neu zu sortieren.
Manche futtern wie verrückt alles mögliche, andere essen gar nix mehr usw...das ist von Mensch zu Mensch verschieden!
Ich für meinen Teil gehöre zu der Kategorie: Kein Appetit, kaum – kein Schlaf, Rückzug aus Umfeld

Das ist eine Phase die auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich lange andauert, wenn man jedoch merkt das man sich nur noch im Kreis dreht und so gar nicht und gar kleine Chance sieht da heraus zu kommen sollte man professionelle Hilfe suchen. Beratungstelefon oder Psychologe.
Persönlich hing ich zuletzt beinahe 3 Monate in dem Zustand!

Aus eigener Erfahrung kann ich Dir folgendes raten sobald Du tatsächlich realisiert hast das es „VORBEI“ ist:

Heulen ist keine Schande! Emotionen heraus lassen gehört dazu und ist Wichtig zur Verarbeitung!
Sprich mit Deinem besten Freund/in darüber und wenn Du meinst niemanden so sehr vertrauen zu können dann schreibe es in einem Tagebuch nieder was Dich bewegt und wie oder was Deine Erkenntnisse sind – Es ist wichtig die Grütze aus dem Kopf zu bekommen um Platz für neuen Input zu schaffen.
Was auch besonders wichtig ist! Neuer Input! Das heißt nicht stürze Dich sofort in die nächste Beziehung oder suche „Rache“ ausleben, sondern meint höre Musik (TABU alle Schnulzen und oder Musik die Du mit ihm/ihr assoziierst), triff Dich mit Freunden, sortiere Dein Umfeld neu (sofern nötig), trenne Dich von „gemeinsamen“ Dingen oder halt von Briefen usw. was Du mit ihm/ihr verbindest. Bringst Du das nicht übers Herz stopfe den Kram in eine Kiste die klebst zu und versteckst sie vor Dir selbst an schwer zugänglichen Ort zum „vergessen“ Keller hinten links z.B.
Irgendwann kannst Du es dann wegwerfen oder mit einem Schmunzeln zurück denken.Solange Du das Zeug ständig um Dich hast wirst niemals aus der Spirale entkommen!
Treibe Sport...im Ernst das hilft und gönne Dir selbst etwas!
Sprich kauf Dir eine neue CD, Pulli oder was auch immer und gehe ins Solarium ...je nachdem was Du gerne tust und so. Typenveränderung beim Kosmetiker usw... Viele Möglichkeiten und immer Frei vom Gedanken „Was würde er/sie davon halten“ Es geht nur um Dich was Dir gut tut.

KEIN ALKOHOL! Erstens können Sorgen schwimmen und kommen mit neuen Kumpels zurück und zweitens bringst Du Dich ggf. so in obendrein unschöne Situationen. Kommst nicht ohne Alkohol aus dann beherzige den Tipp das Handy , Computer Telefon ausschalten. Akku heraus nehmen und (neue Handys nicht möglich also Ausschalten) und so deponieren das es lästiger wäre das Gerät aufzusuchen und zu benutzen als weiter vor sich hin darben. Sonst schickst am Ende verzweifelte Nachrichten an die/den Ex und fühlst Dich danach nur noch schlechter weil diese nicht zum gewünschten Erfolg führen und ggf. sogar in noch mehr Verletzung umschlagen können.
Der/die Ex kann besonnen darauf reagieren oder aber was Dich nur noch mehr runter zieht (zumindest in der Situation...später ggf. sogar Hilfsmittel aus dem Loch zu kommen) mit Aggression oder gar bewusster Verletzung.
Sie
Wenn ich Liebeskummer hatte, hab ich mir immer erst irgendeine Beschäftigung gesucht . Überstunden beim Job oder irgendein Projekt zu Hause. Dann hab ich mich immer mit meinen Mädels getroffen und haben irgendetwas angestellt. Es hat auch immer geholfen etwas zu machen, was man mit den anderen Menschen nie machen konnte aber wollte. Das gab dann immer das Gefühl, das da auch etwas positives dran ist. An sonsten viel leckeres Eis mit Sahne
Es wollen!
...und fast schon zu esoterisch klingt es, wenn ich sagen kann, daß Du es sogar wollen solltest. Den Schmerz! Das Wühlen! Das macht den Phönix! Denn woran Du leidest, ist die Rückkehr von dem, was Du an Dir selbst nicht liebtest. Das seh ich jetzt nach meinem LK jedenfalls so. Nimm auf alle Fälle wahr, wie stark Du bist, wenn Du Tag für Tag überlebst, überstehst und sei stolz und dankbar über Deine ungeheure Stärke, die Deine wahre Liebe zu Dir selber ist. Eigentlich die wertvollste Zeit!!! Alles Gute!
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