Fremd gegangen und dann ... Geschlechtskrankheit!

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8. Jul

Fremd gegangen und dann ... Geschlechtskrankheit!
Ein Hallo in die Community!

Über das Thema Treue lässt sich ebenso kontrovers wie endlos diskutieren (Beispiele liefert das Forum genug).

Um dies zu vermeiden, richtet sich meine Frage ausdrücklich an diejenigen unter euch, die sich jeweils das Recht zugestehen, außerhalb der Partnerschaft/Beziehung sexuelle Kontakte zu haben - sei es in Affären, sei es als Swinger.

Wie würdet ihr reagieren oder wie habt ihr reagiert, als euer Partner eine Geschlechtskrankheit in die Beziehung gebracht hat?

• Eher sportlich? Kann halt passieren, gehen wir zum Doc und bringen es gemeinsam hinter uns.

• Es ist Verrat! Denn die Abmachung beinhaltet das Versprechen, dass nur wir beide miteinander ungeschützten Geschlechtsverkehr haben (auch wenn man sich oral anstecken kann)?

• Erdbeben für eine Beziehung, wenn nicht eindeutig geklärt werden kann, wer wen zuerst infiziert hat und die Schuldzuweisungen hin und her fliegen ... habt oder hattet ihr dafür eine Lösung?

• Überdenkt ihr eure Haltung zur Treue? Denn wenn es brennt, juckt und beißt, ist ein negative Qualität erreicht, die eine Änderung verlangt in der Beziehungsorganisation.

• Es ist definitiv AUS mit dem Sex außerhalb der Partnerschaft, weil einmal eine solche Krankheit reicht und weil es sich sogar um eine meldepflichtige Krankheit handelt, die für einen unter Umständen berufliche Nachteile mit sich bringt (z. B. für jemanden mit einer Tätigkeit im Gesundheitswesen)!

• Evtl. AUS für die Partnerschaft, weil sie nicht stabil genug ist, so einen Einschlag zu überleben?

Über eine lebhafte Diskussion zum Thema würde ich mich freuen.
(Bitte berücksichtigt auch, dass wir nicht über die Gefahr von Aids debattieren wollen!)

Viele Grüße
Parfümecho
 
 
8. Jul

1 • Eher sportlich? Kann halt passieren, gehen wir zum Doc und bringen es gemeinsam hinter uns.

2 • Es ist Verrat! Denn die Abmachung beinhaltet das Versprechen, dass nur wir beide miteinander ungeschützten Geschlechtsverkehr haben (auch wenn man sich oral anstecken kann)?

3 • Erdbeben für eine Beziehung, wenn nicht eindeutig geklärt werden kann, wer wen zuerst infiziert hat und die Schuldzuweisungen hin und her fliegen ... habt oder hattet ihr dafür eine Lösung?

1. NIX sportlich *gr2* *headcrash* soviel Unvernunft finde von BEIDEN zum *wuerg2* man überträgt nicht nur HIV, sondern auch Frauenkrankheiten (u.a. Clamydien), bakterielle Infektionen, Feigwarzen etc. ..... geschweige ungewollte Kinder !!

2. *schock* es ist ein Vertrauensbruch dem Partner gegenüber. Die Regel wurde von BEIDEN gemacht und es sind bei sowas immer BEIDE bzw Alle betroffen, nicht nur Er sondern die Affäre/Hausfreundin und die eigene & deren (Sex-) Partnerin/Partner

3. *freundchen* Haussegen hing schief und die Regeln wurden angezogen, u.a. Sexentzug, neuer Test von allen Seiten etc.
 
 
8. Jul

TE - gutes Thema...
ohoh... XVibration ist nicht "good vibration"... da bekomme ich ja sogar ich die Muffe *haumichwech*

wie sah der Test von "allen Seiten aus"?

Aber Du hast Recht, Absprachen sind Absprachen... da gibt es kein diskutieren.

*zumthema* nix sportlich, auch nicht auf gute Kumpel "kann ja mal passieren"... wenn vorher klar vereinbart wurde, dass - wenn GV/AV/OV mit FREMDEN (also nicht vertrauten Personen) und das nur mit Gummi, dann erwarte ich auch, dass das eingehalten wird... sonst Vertrauen voll im Eimer... nix mehr nachbessern und so.
 
 
9. Jul

Absolut unverzeihbarer Leichtsinn. Bewusst herbei geführte Körperverletzung.

Geht gar nicht.

Total verantwortungs- und respektlos.

Dank solch idiotischen Menschen machen die übelsten Erreger nicht einmal vor Familien halt. Einfach nur zum Kotzen.
 
 
9. Jul

Ich sehe das gelassener (aber nicht gelassen). Man kann sich nicht vor allen Krankheiten schützen.
Die Freundin meines Mannes könnte sich ja auch Übles auf einer öffentlichen Toilette eingefangen haben (ich weiß, dass sie nicht rumbumst).
Klar wäre ich genervt und würde meckern. Das ist einfach mit Stress verbunden, zudem schränkt es mein eigenes Sexleben - und meine Gesundheit - ein.

Würde mein Gatte mit einer (womöglich noch sehr gefährlichen Infektion) ankommen, die sich nur per Fahrlässigkeit einfangen lässt, gäbe es kurzfristig tumultartige Zustände. Allerdings: Der Drops ist gelutscht, er kann’s nicht wegzaubern.

An unserer Beziehungsstruktur würde sich allerdings nichts ändern. Dann würde ich mir ja was wegnehmen?
Danke19x
 
 
9. Jul

heradat:
Die Freundin meines Mannes könnte sich ja auch Übles auf einer öffentlichen Toilette eingefangen haben (ich weiß, dass sie nicht rumbumst).

Noch mehr als der Vertrauensverlust wegen dem Bruch der Abmachung "nur mit Gummi bei außerhausigem Sex", würde mich der Versuch zum Ausrasten bringen, mich für blöd verkaufen zu wollen:
"Ach, Geschlechtskrankheiten kann doch überall passieren! Auf der öffentlichen Toilette, beim Hand-Geben, im Labor beim Untersuchen eines Tropfens mit Lues, im Restaurant eine nicht richtig sauber gemachte Gabel, jemand hat mich angeniest, ein Schluck Bier aus dem gleichen Glas ..." *zwinker*
 
 
9. Jul

Kann es etwas spezifischer werden?
Es gibt Krankheiten, die sind "leicht" zu vermeiden, wie HIV oder Hepatitis, da reicht das Gummi.

Und dann kommen wir zu so Dingen wie Herpes oder HPV, die Schmierinfektionen sind bzw. über Oralsex übertragen werden. Dann ist man bei Condylomen, beim Risiko für (Gebärmutterhals/Haut/Rachen-)Krebs, bei den typischen Herpesbläschen oder offenen Stellen. Nicht ohne Grund sind 90% der erwachsenen sexuell aktiven Bevölkerung da positiv, denn wer von den hier laut Schreibenden fasst den Partner wirklich nur mit Handschuhen an und nutzt konsequent Lecktücher/Kondome beim Oralsex?

Insofern ... ja, ist doof. Braucht kein Mensch. Aber das Drama ist ja eher unangemessen, da wäre mir lieber, ich weiss: "Achtung, da ist gerade was akut", so dass ich in dem Moment angemessen und ruhig damit arbeiten könnte.
Danke17x
 
 
9. Jul

L_u_x:
Aber das Drama ist ja eher unangemessen, da wäre mir lieber, ich weiss: "Achtung, da ist gerade was akut", so dass ich in dem Moment angemessen und ruhig damit arbeiten könnte.

Klar. Das Ziel ist immer so schnell wie möglich wieder gesund zu werden (lassen wir mal Fragen nach Inkubationszeit, dem Erkennen einer Geschlechtskrankheit, Abstrich bei einem Arzt usw. außer Betracht).

Die Frage, die mich aber mit diesem Thread interessiert, ist, was passiert mit der Beziehung/Partnerschaft, wenn es zu einer (gegenseitigen) Infektion gekommen ist?
Was bedeutet da dann "angemessenen und ruhig damit arbeiten"?
Weitermachen, umdenken, sich einschränken, Kehrtwende - wie Vertrauen wieder herstellen, falls dies überhaupt möglich ist?
 
 
9. Jul

Auch wenn ich die Bezeichnung sehr abwertend finde, aber gut, es ist die Bezeichnung von jemand, der von Treue nicht viel hält und den Betrug in einer Partnerschaft gutheißt:

meine Beziehung wäre "nicht stabil genug" eine solche Verletzung der Vereinbarungen zu überstehen.

Ich hätte in keinster Weise mehr Bock auf einen Kerl, der durch alle Betten springt und dabei auch noch überhaupt nicht an meine Gesundheit denkt, auch wenn das nur ein Teil des "Vertragsbruchs" wäre.
Danke11x
 
JOY-Angels
 JOY-Angels
9. Jul

Parfuemecho:

Wie würdet ihr reagieren oder wie habt ihr reagiert, als euer Partner eine Geschlechtskrankheit in die Beziehung gebracht hat?

• Eher sportlich? Kann halt passieren, gehen wir zum Doc und bringen es gemeinsam hinter uns.

Das kommt meiner Meinung nach schon sehr stark auf die Umstände an. Mir ist Schutz beim Sex außerhalb der Beziehung sehr, sehr wichtig. Ich bin dem Sex mit Menschen, von denen ich weiß, dass sie sehr häufig wechselnde Partner haben (zum Beispiel regelmäßige Clubgänger, Bordellbesucher, oder Fast-Food-Sexler), eher abgeneigt. Heißt nicht, dass ich solche Menschen abwerte oder ganz kategorisch ausschließe, aber ich bin da gehemmt und will eher keinen Sex mit Menschen, die sehr viele, wechselnde Sexpartner haben. Das ist einfach etwas, was ich für mich entschieden habe.

Käme mein Partner mit HIV, Syphilis oder Hepatitis nach Hause, ist es relativ wahrscheinlich, dass er ungeschützten Geschlechtsverkehr (vaginal, anal) hatte und das würde mich derbe anpissen, ganz ehrlich.
Etwas anders sieht es aus mit Krankheiten, die etwas leichter auch beim Oralverkehr, Küssen oder Petting/Fingern übertragen werden können, wenn man sich richtig blöde anstellt. Tripper ist so eine Sache. Es gibt eine Form von Oraltripper, die man sich allein beim Knutschen einfangen kann, aber auch Oralverkehr wird immer mehr zum Problem bei der Tripperepidemie. Auch HPV ist so eine Geschichte. Herpes und Chlamydien kann man sich sogar auf anderen Wegen einfangen, als beim Sex.

Bei einer schweren Geschlechtskrankheit, die zum Beispiel mit großem medizinischen Aufwand verbunden ist, oder die nicht geheilt, nur dauerhaft behandelt werden kann, wäre ich nicht besonders sportlich, das gäbe Ärger. Wichtig ist mir dabei aber die Ehrlichkeit, zuzugeben, dass man es ohne Gummi getrieben hat. Es gibt ja durchaus irre Fälle, wo man sich trotz Gummi angesteckt hat und wenn es wirklich so passiert ist, kann ich meinen Partner wohl kaum dafür fertigmachen.


Parfuemecho:

• Es ist Verrat! Denn die Abmachung beinhaltet das Versprechen, dass nur wir beide miteinander ungeschützten Geschlechtsverkehr haben (auch wenn man sich oral anstecken kann)?

Bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr würde ich mich verraten fühlen, ja. Derjenige würde nicht nur in Kauf nehmen, sich selbst zu infizieren, ich bin auch relativ sicher, dass keiner nach Hause geht und sagt "Du Schatz, ich hab es diesmal ohne Kondom gemacht". Wenn jemand willentlich in Kauf nimmt, dass auch ICH mich anstecke, ist die Kacke ordentlich am Dampfen.
Im Übrigen habe ich persönlich auch keinen ungeschützen Oralverkehr. Ist mir auch egal, ob das jemanden stört. Wenn der Sexpartner deswegen rumpienzt, hab ich sowieso schon gar keinen Bock mehr auf ihn. Den einzigen Schwanz, den ich außerhalb meiner Beziehung ohne Kondom blase, ist der meiner Daueraffäre und das auch erst, seit er sich, ebenfalls wie ich, regelmäßig auf Krankheiten testen lässt.

Eine mitgebrachte Geschlechtskrankheit empfinde ich erstmal nicht als "Verrat", mir geht es da wirklich darum, ob er sich geschützt hat oder nicht, ob er es willentlich in Kauf genommen hat, oder es einfach schiefgelaufen ist.


Parfuemecho:

• Erdbeben für eine Beziehung, wenn nicht eindeutig geklärt werden kann, wer wen zuerst infiziert hat und die Schuldzuweisungen hin und her fliegen ... habt oder hattet ihr dafür eine Lösung?

Da ich so penibel auf Schutz achte, halte ich mich selbst für relativ gut vor Krankheiten geschützt. Wenn es aber dennoch soweit kommen sollte, dass wir beide dieselbe Geschlechtskrankheit haben, wir uns beide beim Sex außerhalb geschützt haben, irgendwas ist schiefgelaufen und keiner weiß, wer die Krankheit jetzt nach Hause gebracht hat - warum sollte man sich deswegen fetzen. Ist unnötig. Am besten reflektieren, wie es passieren konnte, welche Gefahrenherde man vielleicht nicht beachtet hat, und das nächste Mal besser aufpassen. Zu 100% schützt nur Abstinenz. Und auch ich kann mir trotz meiner Kleinkariertheit was einfangen.


Parfuemecho:

• Überdenkt ihr eure Haltung zur Treue? Denn wenn es brennt, juckt und beißt, ist ein negative Qualität erreicht, die eine Änderung verlangt in der Beziehungsorganisation.

Wie gesagt: Je nachdem. Wer außerhalb der Beziehung ohne Kondom vögelt, ist meines Erachtens nicht reif und verantwortungsbewusst genug für eine offene Beziehung. Da herrscht eine Menge Redebedarf.
Aber meine generelle Haltung zur "Treue" überdenke ich nicht. Für mich hat Treue nichts mit sexueller Exklusivität zu tun, sondern mit Unterstützung, Respekt und ordentlicher Pflege einer Beziehung.


Parfuemecho:

• Es ist definitiv AUS mit dem Sex außerhalb der Partnerschaft, weil einmal eine solche Krankheit reicht und weil es sich sogar um eine meldepflichtige Krankheit handelt, die für einen unter Umständen berufliche Nachteile mit sich bringt (z. B. für jemanden mit einer Tätigkeit im Gesundheitswesen)!

Vielleicht temporär, bis die Krankheit abgeheilt ist, man sich ausgesprochen hat, sich bei einem eventuellen Streit wieder versteht, etc. Generell schließen würde ich die Beziehung nicht. Bei einer Krankheit, die man ab da dauerhaft in sich trägt, muss man sich natürlich mehr Gedanken machen. Gut möglich, dass der Sex außerhalb der Beziehung da erstmal nebensächlich wird und man sich gegenseitig unterstützt und aufeinander konzentriert.


Parfuemecho:

• Evtl. AUS für die Partnerschaft, weil sie nicht stabil genug ist, so einen Einschlag zu überleben?

Nein, so weit würde ich nicht gehen. Es kommt, wie gesagt, auf die Umstände an. Willentlich und wissentlich ohne Schutz mit jemandem sexuell intim zu werden, das würde die Beziehung, glaube ich, durchaus in eine handfeste Diskussion stürzen. Das ist einfach unfassbares Arschlochverhalten. Ich glaube aber nicht, dass ich die Beziehung deswegen direkt beenden würde, AUSSER derjenige hält sein Maul und steckt auch mich noch an, während ich vollkommen unwissend bin. Ich bin nicht sicher, ob ich eine derartige Respektlosigkeit in meiner Beziehung dulden würde, wo mich jemand wissentlich einem Risiko aussetzt, bei dem ich mir eine schwere oder sogar unheilbare Krankheit einfange. Außerdem habe ich ein Kind und will nicht, dass es sich bei einem noch so irren Haushaltsunfall ebenfalls ansteckt, weil zum Beispiel Blut an Schleimhäute gerät.

Aber wenn es einfach blöd gelaufen ist, weil man sich trotz Kondom/Lecktuch nunmal nicht zu 100% schützen kann, mache ich kein Fass auf. Scheiße passiert.
 
 
9. Jul

Das könnte das aus bedeuten!

Wenn man bei ner offenen beziehung, nicht mal an dir regel geschützten sex zu haben, halten kann das ist jedes grundvertrauen weg!

Da kann man von glück reden wenn man nur was "einfaches" bekommen hat das sich gut behandeln lässt.

Aber erlich jetzt da genießt man schon alle freiheiten, und kann dann nicht mal das minimum des menschenverstandes halten kann tuts mir leid☹.
 
 
9. Jul

heradat:
Ich sehe das gelassener (aber nicht gelassen). Man kann sich nicht vor allen Krankheiten schützen.
Die Freundin meines Mannes könnte sich ja auch Übles auf einer öffentlichen Toilette eingefangen haben (ich weiß, dass sie nicht rumbumst).

das stimmt, man kann sich nicht vor allen Krankheiten schützen, aber vor den Meisten.

Die tolle Ausrede hab ich mir auf der Toilette auf Arbeit geholt, wurde mir aufgetischt und die Infektion die ER hatte, kann man nur durch ungeschützten Geschlechtsverkehr bekommen, somit kann man dieses sehr leicht wieder aushebeln und u.a. auch, wenn komischerweise beide betroffen sind (Hausfreundin und Mann) *nachdenk* also doof bin ich nicht (zudem noch Sani) !!

Auch weiß ich nicht, wo Er und die Hausfreundin noch vögeln, das leichte Vertrauen hab ich nicht zu den Beiden !!


@domseigneur:

ja, ich bin da ausgerastet. ER hat schon die Freiheiten und hält sich nicht an die Absprachen, die man nicht aus Spass macht !! Zudem wollten wir weder Krankheiten noch Kinder !! Zudem verstehen ich die Frauen nicht (bewusst die Mehrzahl), die das ungeschützt mitmachen.

Hausfreundin und ER mussten zum Arzt und erneuten Test auf Geschlechtskrankheiten und HIV machen.
 
JOY-Team
 JOY-Team
9. Jul

Insofern ... ja, ist doof. Braucht kein Mensch. Aber das Drama ist ja eher unangemessen, da wäre mir lieber, ich weiss: "Achtung, da ist gerade was akut", so dass ich in dem Moment angemessen und ruhig damit arbeiten könnte.

*top*

Da bin ich dabei!

Je mehr Drama man macht, desto mehr Lügen kommen auf den Tisch!
Die Szenarien, die schon im Vorfeld aufgebaut werden, führen letztlich eher zur Verschleppung und Verschweigen. Zur Bekämpfung einer Krankheit benötigt es aber Offenheit.

Tatsächlich ist der Mensch unvollkommen. Das ist so. Wer sexuell aktiv mit mehren Personen ist lebt mit einem gewissen Risiko. darüber sollte sich jeder bewußt sein. Leben ist lebensgefährlich.

Das soll jetzt absoltut kein Freibrief sein, nur Dramen und Drohungen im Vorfeld sind meiner Meinung nach unangemessen, weil sie nicht hilfreich sind. Das führt zu Verschweigen und Verschleppen.
Wer Angst haben muss, dass der Partner ausflippt, wird sich sehr stark überlegen, was er preisgibt.

Ist das Kind in den Brunnen gefallen, sachlich das Problem angehen.
Und Kondome können vor vielem schützen und sind wichtig! Aber sie schützen nicht vor allem, dazu ist man sich viel zu nah.


Allein über die Finger kann so manches übertragen werden.
 
 
9. Jul

Okay, ich sehe, dass wir teilweise von verschiedenen Voraussetzungen ausgehen.
Vertrauen und Ehrlichkeit sind bei uns einfach da. Mein Mann lügt nicht, redet sich nicht raus.
Wir halten es außerdem wie Kailyn, vermeiden sexuellen Kontakt zu ONS-Liebhabern. Mein Mann hat überhaupt nur Sex in Beziehungen.

Tatsächlich hat er mir zerknirscht gestanden, als er das erste Mal mit seiner Freundin ohne Gummi gevögelt hat. Ich habe geschimpft, weil trotz Wechseljahre in unserem Alter noch die Gefahr einer Schwangerschaft besteht. Wie kann man nur so dumm sein? Trotzdem er mit dem gummilosen Sex eine (bei uns unausgesprochene) Regel brach, wußte ich umso mehr, dass ich ihm vertrauen kann, weil er sich der Situation stellte. Ich bin da wohl recht katholisch eingestellt *lach*. Fehler dürfen passieren, wenn man sie beichtet. (Er hat das Problem gelöst und sich einer Vasektomie unterzogen.)
Aber um Geschlechtskrankheiten habe ich mir keine Sorgen gemacht: Er war seit Jahrzehnten der erste andere Mann neben dem ihren. Und auch der vögelt nicht rum.
Man muss sich ein wenig die Leute anschauen, mit denen man vögelt. Auch die des Partners. Dadurch verhindert man keine Krankheiten, aber man bekommt ein Gefühl für ihre Vertrauenswürdigkeit.

Ich könnte nicht in einer Beziehung sein, wo ich davon ausgehen muss, dass mein Partner mich belügt. Da wäre für mich schon viel früher Schluss, weit vor jeder Ansteckungsgefahr.
 
 
9. Jul

Kommt wohl drauf an welche Krankheit.

Angenommen es besteht die Regel ausserhalb der Beziehung nur safe, dann muss derjenige, der sie sich eingefangen hat, halt die Eier in der Hose haben und ehrlich sein. Bringt ja sonst nichts. Wenn beide aber wirklich immer safe unterwegs sind, dann ist es halt ein "Shit happens"-Fall. Ich denke, dann sollte man einfach solange mit Sex allgemein pausieren, das behandeln lassen, und dann sollte man vllt wieder langsamer anfangen.

Wenn man sowas wie einen Hausfreund, feste Affäre, etc (und sonst niemanden oder sehr selten) hat, bei dem die Regeln gelockert sind, weil alle Beteiligten sich testen lassen, wäre der erste Verdacht dann wohl diese Person. Dann würde ich da auch absolute Ehrlichkeit verlangen, und wenn sich raus stellt, dass der Hausfreund das mit eingeschleppt hat, diesen wohl temporär oder permanent auf Eis legen. Und dann wieder behandeln lassen, solange pausieren und dann vllt wieder langsam anfangen.

Das ist aber eh so ein Thema, was man im Voraus schwierig diskutieren kann finde ich. Man kann und sollte da natürlich entsprechende Regeln aufstellen und diese auch einhalten(!), aber wenn es dann doch passiert ist, kann eh alles wieder anders aussehen, als man es zuvor besprochen hat.
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