Fremd gegangen und dann ... Geschlechtskrankheit!

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11. Jul

Du fragst immer wieder, was ist wenn?
Ja, und das wohl zurecht. Die Quintessenz der eigentlichen Fragestellung.
Hier geht es wohl offensichtlich nicht um die -sicher schon irgendwann in einem Fred ausgebreitete- Fragestellung der Treue an sich, sondern um eine existentielle Einflussname auf die körperliche Integrität des anderen. Ansonsten könnte man genauso gut einen Fred aufmachen zur Frage, was bei einer ungewollten Schwangerschaft nach einem ungeschützten Kontakt außerhalb einer Beziehung passieren würde (das wäre hier dann OT).
Wie würdet ihr reagieren oder wie habt ihr reagiert, als euer Partner eine Geschlechtskrankheit in die Beziehung gebracht hat?
Nun- ein "Erdbeben" wird eine solche Eröffnung allemal auslösen. Alles andere wäre illusorisch.
Ich bezweifele indes, dass sich in einer solchen Situation zuvörderst die vom TE enumerativ erwähnten Konsequenzen aufdrängen. Denn das erste dürfte sein, dass der Verstand des/der "treuen" Partners/Partnerin zunächst auf den Selbsterhaltungsmodus umschaltet.
Dann vielleicht die sich aufdrängenden Fragen des "Wie" (Selbsterhaltungsmodus), des "Wann" (Selbsterhaltungsmodus) und erst dann des "Warum".
Und dann die Frage nach der Motivation ungeschützten Verkehrs; Diese definiert sich (dafür sprechen hier einige Beiträge)sicher nicht losgelöst von der Essenz der bisherigen Beziehung.
Es steht (bereits in der Kernfragestellung eingebunden) dann das Faktum des gewollten Tabubruchs im Raum, in Kenntnis über die damit verbundenen Risiken ungeschützter Sexualität . Und damit beantwortet sich ggf. die Frage von selbst, wo dann eine Beziehung steht...
Fakt dürfte allemal sein, dass die Annahme eines risikolosen Vergnügens (ob nun "geschützt" oder "ungeschützt") eine Illusion ist. Es geht indes um (mindestens) drei Menschen: Derjenige, der sich´s wegholt, derjenige, der ansteckt und derjenige, der ggf. angesteckt wird bzw.:
Angesteckt werden kann. Und darin dürfte eine wesentliche Frage inkludiert sein: Wann eröffnet man/frau seinem Gegenüber, dass man ggf. aufpassen bzw. sich enthalten muss...?

Bevor die Erregungsmaschinerie wieder anspringt: Freunde meinerseits leben(und lieben sich- mittlerweile monogam-) seit Jahren mit der Gewissheit von HIV. Einhergehend mit dem maximalsten Schutz, den herkömmliche Verhütungsmittel bieten können, indes auch mit der Gewissheit, dass es einen 100%-igen Schutz (selbst in einer monogamen Beziehung) nun einmal nicht geben wird ... Ein Dilemma...
 
 
11. Jul

"Wenn, wenn, wenn ..."
... und eben deshalb verbirgt sich hinter der Frage der Sicherheit für die körperliche Unversehrtheit und dem Schutz dieser (dass der abgenudelte Spruch "100%ige Sicherheit gibt es nicht" in diesem Zusammenhang eine Binsenweisheit ist, dass aber das Benutzen von Kondomen eine Ansteckung auf ein Minimum absenkt, eine andere, dürfte klar sein) die Frage nach der Verantwortung.
Und die beginnt mit einem vorwärts in die Zukunft gerichteten Denken, einem Vorwegnehmen, sich Ausmalen des Risikos - eben mit: Was, wenn?
 
 
11. Jul

Unklar?
@Anchises65 & @Parfuemecho:

Auch wenn wir die Frage nach dem 'was wenn' eingangs unseres Beitrags wiederholt haben, so haben wir sie doch danach auch direkt für uns persönlich erschöpfend beantwortet.

Oder etwa nicht?

Oder bezog sich das trotz des Zitats jetzt gar nicht auf uns, dass ihr nach uns gleich noch ein weiteres Mal die Fragestellung wiederholt und erläutert habt?

LG, Fix & Foxy
 
 
11. Jul

Und die beginnt mit einem vorwärts in die Zukunft gerichteten Denken, einem Vorwegnehmen, sich Ausmalen des Risikos - eben mit: Was, wenn?
.
Ist das so einfach? Das Prinzip Verantwortung prinzipiell über das Naturgegebene zu stellen, inkludiert ggf. das Risiko eines zölibatären Verständnisses.
Vielleicht gipfelt so etwas allenfalls in ein Abstufungsverhältnis: Sofern man den (unterlassenen) Eigenschutz dem Schutz der körperlichen Integrität des Anderen unterordnet...(?)
 
 
11. Jul

Anchises65:
Das Prinzip Verantwortung prinzipiell über das Naturgegebene zu stellen, inkludiert ggf. das Risiko eines zölibatären Verständnisses.

Yep, es inkludiert zumindest das Risiko eines Minimums an IQ, dass man sich Rechenschaft über sein Tun ablegt;):)

Fix_Foxy2012:
Oder bezog sich das trotz des Zitats jetzt gar nicht auf uns, dass ihr nach uns gleich noch ein weiteres Mal die Fragestellung wiederholt und erläutert habt?

Als erstes bin ich euch dankbar, dass ihr zu der Handvoll gehört, die überhaupt einmal die Frage des Threads beantwortet hat.
Wenn ich jemanden persönlich meine und zitiere, wie jetzt bei euch, dann ist es auch als solches erkennbar.
Also, alles gut. Und noch einmal danke für eure Antwort - mit meinem darauf folgenden Posting wollte ich den Gedanken @Anchises65 erweitern.
 
 
11. Jul

Hsb nur punktuell gelesen, darum Antwort auf die ursprüngliche Frage ...

Ich würde zum Frauenarzt, er zum Urologen. Wir würden das nehmen/tun was zu tun wäre. Gemeinsam bzw beide.
Würden ggf vorhandene weitere Sexualpartner informieren.

Keine große Sache.
 
 
11. Jul

Parfuemecho:
Küssen ist etwas Wunderbarherrliches - wer wollte es bestreiten!? Und der Flow dabei die Krönung, wenn sich Schleimhäute quasi verschmelzen und eins werden und Körperflüssigkeiten, sprich Spucke, mit allen Ingredienzen von Bakterien und Viren sich vermischen ... nur, um die Sprache des Tantra zu benutzen: Was, wenn das Relative einer solchen Ekstase beim Knutschen in das Absolute einer Geschlechtskrankheit mündet (denn darum geht´s in diesem Thread)?

Würde dir/euch dann nicht die Lust (in wahrer Hinsicht des Wortes) am Küssen etwas vergehen? Und könnte eine Folge einer Ansteckung nicht bedeuten, nicht mit Wildfremden im Club zu knutschen? (Das sind einfach nur Fragen, die meiner Meinung nach auf der Hand liegen, keine Unterstellungen!)

Wenn ich aufs Küssen verzichte beim Sex, dann weil der Spielgefährte Mundgeruch hat oder wüste Zähne die abtörnen.
 
 
11. Jul

Wer die ganze Zeit Angst hat, das auch mit Kondom noch was passieren könnte z.B. in einem Swingerclub, der soll eben NICHT fremdgehen, sondern weiterhin mit seiner "Marlies" (Ehefrau) auf dem Sofa TV gucken... *zwinker*
 
 
11. Jul

Tantra_Lovers:
Wenn ich aufs Küssen verzichte beim Sex, dann weil der Spielgefährte Mundgeruch hat oder wüste Zähne die abtörnen.

Tantra_Lovers:
Wer die ganze Zeit Angst hat, das auch mit Kondom noch was passieren könnte z.B. in einem Swingerclub, der soll eben NICHT fremdgehen, sondern weiterhin mit seiner "Marlies" (Ehefrau) auf dem Sofa TV gucken... *zwinker*

Klasse Antworten! *top*
Nur ... wo ist der passende Fred dazu?
 
 
12. Jul

Fremdgegangen...reicht doch schon ))
Fremdgegangen und eine Geschlechtskrankheit angeschleppt...wie würde ich damit umgehen?

Vertrauensbruch ist schon für sich allein ein hartes Argument.
Die Verantwortungslosigkeit zu begehen die eigene Gesundheit dabei zu risiken sagt auch nicht viel Gutes aus.
Völlig unhaltbar wird es wenn die Gesundheit des betrogenen Parts mit aufs Spiel gesetzt wird.

Fremdgehen ist für sich alleinstehend schon auslösend für die Grundsatzfrage in der Beziehung.

Würde mich eine hinzugekommene Geschlechtskrankheit des Fremdgegangenen interessieren, wenn ich mich bei Fremdgehen eh zurück ziehe oder trenne?
Eher weniger.

Der Vertrauensbruch ist das Ding, das im Vordergrund steht. Deshalb würde ich meinem Partner (oder dann Ex-Partner) keine eingefangene Geschlechtskrankheit wünschen, aber wie er die in den Griff bekommt wäre auf jeden Fall allein sein Problem.
Auf jeden Fall muss der Ansteckungsherd erst mal aus dem Haus.

Ich würde auch nicht auf Sex verzichten bis er wieder "heile" ist. Das wäre alles ein wenig viel verlangt. Den Vertrauensbruch kompensieren, mit dem wandelnden Krankheitserreger umgehen und dann auch noch auf Sex verzichten - alles bloß weil er nicht wusste wo das Stopschild stand?
Ganz sicher keines von den Dreien *g*

Rein rational ist es ja dann so:

Ansteckungsgefahr beim Partner = 100% (definitiver Überträger)
Bei jedem anderen = 0 (völlig gesund) bis 100% (Pech, der ausgesuchte war auch krank)

Schon allein der Logik nach scheidet er schlichtweg aus.
 
 
12. Jul

Ich war stinksauer..
auch wenn derjenige zum Zeitpunkt der Mitteilung schon mein Exfreund war. Er hatte mich mit seiner neuen Partnerin betrogen und als die dann Chlamydien hatte, bekam ich einen Anruf und musste mich neben der eh schon mies gelaufenen Trennung noch damit rumschlagen und zum Frauenarzt gehen.
Ich finde es unverantwortlich ohne Kondom fremdzuvögeln. Natürlich kannman sich nicht vor allem schützen aber so viel Verantwortungsbewusstsein sollte man erwarten dürfen.
 
 
13. Jul

kondom
Uch habe jetzt nur die erste Seite gelesen.Aber an alle Moralapistel.Ihr wisst schon dass Kondome nicht vor allem schützen.Ich habe immer nur mit Gummi das ist ja selbstverständlich.Aber HPV Herpes Tripper etc kann man sich auch mit Gummi einfangen
 
 
13. Jul

*nachdenk* wissen wir schon .... *haumichwech*
 
 
13. Jul

Fuessli45:
Aber HPV Herpes Tripper etc kann man sich auch mit Gummi einfangen

Vor allem, wenn mann sich unter Mehrweg- und Abfallvermeidungsgesichtspunkten die schon benutzten aus dem Abfalleimer im Puff oder Club fischt;):)
 
 
13. Jul

ja klar...und das Leben ist ein Ponyhof....Handjob Blowjob...natürlich alles nur MIT...ist klar*lol*
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