Nutzt ihr Strafen aus dem BDSM als Motivation im Alltag?

 
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16. Mai

Nutzt ihr Strafen aus dem BDSM als Motivation im Alltag?
Hallo,

Mich würde interessieren wie hier so die Meinungen und Erfahrungen dazu sind Strafen mehr oder weniger losgelöst vom sexuellen Kontext zu nutzen.

Ich kann das mal an einem Beispiel verdeutlichen.
Ich möchte schon seit längerer Zeit Keyboard bzw Klavier spielen lernen und mir gefällt die Vorstellung einen dominanten Lehrer zu haben der wenn ich mich nicht anstrengt mich dann mit Dingen die eher aus dem SM Bereich kommen bestraft. Zb mit Schlägen, dehnen, figing...
Das ist sicherlich noch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber ich finde die Vorstellung sehr reizvoll.

LG
 
 
16. Mai

In meinen Augen ist das BDSM. Weiß nicht was da anders sein soll.

Wenn ich im Alltag Strafen ansetzen würde weil wer auch immer nicht funktioniert, würde ich alltagstaugliche Strafen setzten.
 
 
16. Mai

Es ist eine Form der Erziehung bzw des formens der Sub.
Meiner Meinung nach macht es keinen Unterschied ob ich Subbi die Perfektion des Bierzapfens, Servierens oder halt eines Instruments antrainiere *nixweiss*
 
 
16. Mai

Möchtest Du Klavier/Keyboard lernen oder Strafen empfangen, die für Dich eher Lustgewinn als wirkliche Strafe sind?
 
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16. Mai

In dem Moment ist es für mich schon eine Strafe. Meinen Lustgewinn hab ich eher bei dem Gedanken daran. Und ja, ich möchte Klavier spielen lernen.

Ich wollte auch nicht sagen das es kein bdsm ist. Ich selbst kann allerdings mit dem "klassischen" bdsm nicht wirklich was anfangen, also mit Herrn und Sklavin.
 
 
16. Mai

Ich stehe auf dem Schlauch. *gruebel*
Wenn du es doch eh lernen willst, wofür dann die Strafen?
 
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16. Mai

Weil ich faul und inkonsequent bin und oft Dinge nicht zu Ende bringe. Ich brauche einfach jemand der mir ab und zu in den Arsch tritt.
Und wie gesagt, wenn ich darüber nachdenke erregt es mich natürlich schon, trotzdem wäre es eine Strafe.
 
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16. Mai

devoteseele:
ich kenne strafen im alltag nur aus der motivation des dom/herrn, dass er gerne zur hausarbeit anleitet. *gaehn*

in highheels und nackt versteht sich^^

An sowas zb hab ich gar kein Interesse und würde mich darauf auch nicht einlassen
 
 
16. Mai

Und woher willst Du jemanden nehmen, der Klavier/Keyboard spielen kann und Klavier und Keyboard inkl. Musiktheorie unterrichten kann und BDSM-affin ist und Dich lieber BDSMselt statt Dich musikalisch zu bilden?
Ein Musikpädagoge dürfte sich bei diesem Ansinnen veräppelt fühlen, und ein BDSMler hat wahrscheinlich nicht genügend musikpädagogisches Wissen.
 
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16. Mai

Mir ist schon klar das es ziemlich unmöglich ist so jemand zu finden, darum geht es mir hier ja auch nicht. Ich wollte einfach nur mal andere Meinungen dazu hören
 
 
16. Mai

Nutzt ihr Strafen aus dem BDSM als Motivation im Alltag?
Nein,weil es nicht funktioniert
Da das Hirn auf Belohnung effektiver reagiert,muss man das ganze drehen
wenn ich sage: Ich bleibe nur bei dir wenn die Bude pikkobello sauber ist,wäre es im günstigsten Falle eine Strafe wenn ich wieder gehen würde
Oder im Falle von Aua androhen eine willkommene Einladung die Haue dann zu nehmen.
Sage ich aber
Wenn alles Tiptop ist bleibe ich einen Tag länger,würde ich sie damit belohnen
Um festzustellen das alles tiptop ist dürfte sie dann ihe Mahlzeit aus der Kloschüssel zu sich nehmen,so als zusätzliche Motivation,das auch alles sauber ist.
(Natürlich nur bei einem Flachspüler und nicht bei einem Tiefspüler,ich bin ja kein Unmensch)

Belohnung ist Motivation
Strafe darf nie schön sein.
 
 
16. Mai

Ich wollte einfach nur mal andere Meinungen dazu hören
Na dann:
Nutzt ihr Strafen aus dem BDSM als Motivation im Alltag?
Nein. Denn das, was im BDSM wie 'ne Strafe aussieht, ist real keine, weil's ja real dem Lustgewinn dient.
Sicher wäre es 'ne Idee, jemanden in dieser Form im Alltag zu motivieren. Aber wenn jemand meint, mich motivieren zu müssen, dann tun's auch ganz normale Alltagsgesten: Blicke, Worte, kleine Zärtlichkeiten, also nichts, was sexuelle Lust erzeugt.
Meint jemand, mich im Alltag mittels
Strafen aus dem BDSM
tatsächlich real strafen zu müssen/zu dürfen, dann hat er irgendwas an mir - oder an sich? - missverstanden.
 
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16. Mai

Es kann gut sein dass es nur in meiner Fantasie funktioniert. Das ist aber auch okay, ich habe nicht ernsthaft daran geglaubt das es mal Realität werden würde.
Aber es hätte ja sein können das hier jemand schreibt der etwas in diese Richtung schon mal gemacht hat.
So ist es auf jeden Fall auch interessant da ich von richtigen dauerhaften bdsm Beziehungen wenig Ahnung habe. Bei mir waren es bisher immer eher play-dates
 
 
16. Mai

Aber, um beim Beispiel zu bleiben:
Angenommen, liebe @TE, ich wäre Deine Klavierlehrerin, und angenommen, Du wärst beim Klavierlernen faul.
Dann würde ich mich weigern, Dich weiter zu unterrichten.
Damit sind wir z. B. beim Stichwort Ignoranz.
Auch Ignoranz ist u. a. eine BDSM-Strafpraktik.
Da aber BDSM nur dann BDSM ist, wenn's einvernehmlich geschieht, und da Du mit solcher Art von Ignoranz sicher nicht einverstanden wärst - Du möchtest ja Klavierspielen lernen -, wäre meine Ignoranz Dir gegenüber zwar eine Strafe, aber erstens kein BDSM, und zweitens kämst Du auch am Klavier nicht weiter.
Also haut das so nicht hin.
 
Themenersteller
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16. Mai

Damit hast du sicherlich recht. Ich würde mit dem Lehrer vorher sowas wie einen Strafenkatalog vereinbaren wollen
 
 
16. Mai

Grundsätzlich sehe ich BDSM nicht als geeignete Methode der Lebenshilfe an, obwohl dieses Konzept und die Hoffnung sehr verbreitet in der "Community" ist.

Wenn mein dominanter Partner... dann...
• achte ich auf meine Ernährung
• bin ich besser organisiert
• schaffe ich meine Sucht nach xyz in den Griff zu bekommen
• höre ich auf zu schneiden
...

im Prinzip zusammenfassbar als:"werde ich ein besserer Mensch (nach der Definition die ich mir dafür geschaffen habe)".

Letzten Endes handelt es sich dabei einfach nur um eine Form externer Motivation - statt Geld oder Ruhm gibt es halt Aufmerksamkeit. Das funktioniert nur kurzfristig und kann langfristig sogar kontraproduktiv werden. Man fängt an den Fokus auf den Motivationsfaktor zu legen, statt auf die erfolgreiche Problemlösung. "Ich werde gar nicht mehr bestraft? Dann muss ich ja auch nicht tätig werden."
 
 
16. Mai

Horchloeffel:
 Ich würde mit dem Lehrer vorher sowas wie einen Strafenkatalog vereinbaren wollen

Und wenn du dann all das bekommst,- also Unterricht, Kopfkino, Motivation etc. pp.
Was genau hat ER dann davon? Wenn er nicht mal "frei strafen" darf? *floet*
 
 
16. Mai

Kinkabell:
Horchloeffel:
 Ich würde mit dem Lehrer vorher sowas wie einen Strafenkatalog vereinbaren wollen

Und wenn du dann all das bekommst,- also Unterricht, Kopfkino, Motivation etc. pp.
Was genau hat ER dann davon? Wenn er nicht mal "frei strafen" darf? *floet*

Das ist ja erst einmal sein "Problem".

Ich meine, es gibt Männer, die haben Spaß daran, in den Sack getreten zu bekommen. Da ist es nun nicht so dramatisch unwahrscheinlich, dass es für so etwas ebenfalls Interessenten gibt.
 
 
16. Mai

... schon seltsam, dass man nach recht guten Beiträgen (völlig isolierte Meinung) gleich verbal austreten muss!

Die Fragestellung scheint mir schon regelwiedrig, da der Protagonist kein bdsm'ler ist oder dies allenfalls als Spiel kennt (Spiel auf Gegenseitigkeit, Spiel, weil es etwas Neues, einen Kick verspricht - für beide Seiten versteht sich)?!

Für mich leitet sich daraus die Frage ab, was denn bdsm ist?

Spielfacktor? - sicherlich (erleben wir in jeder session "welch hässlich Wort für Liebesspiel" nicht den Kick motiviert zu werden - das zu was oder wofür mal außen vorgelassen)?

Suchen wir nicht alle nach einem Gegenstück, das uns ergänzt und uns zu dem motiviert, was wir eigentlich sein wollen?

Sicher wird es in dem speziellen Fall nicht einfach sein einen Gegenpart zu finden, der sowohl die pädagogische, kreative und bdsm- behaftete Seite zu verkörpern, aber träumen darf doch jeder seinen Traum und träumen tun wir alle unseren eigenen Traum, von einer Person, die unsere Bedürfnisse erfüllt und deren Bedürfnisse wir zu erfüllen im stande sind.

Was ist bdsm denn anderes als die Suche nach einem Menschen, der zu uns passt, dem wir uns annehmen können, der sich uns hingibt und dem wir uns hingeben können und mögen? - wenn dabei noch andere verborgene oder offengelegte Talente zum Vorschein kommen oder sich entwickeln ist das doch allenfalls die essenz angekommen zu sein - und das wollen wir doch alle!
 
 
16. Mai

... durch den Kick... (denke zu schnell, tipsel zu langsam)
 
 
17. Mai

@Horchloeffel
Mir scheint, auch wenn Du es Dir zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingestehen möchtest, dass Du Dich langsam aber sicher an die Welt des BDSM herantastest. Noch in der Fantasie, die Du aber sicher bald ausweiten wirst.

Deine Fragestellung ist ganz klar und unmissverständlich. Du möchtest jemanden der Dich pusht, aber nicht einfühlsam ist, denn Dich reizt der Gedanke quasi gedrillt und bestraft zu werden.

Ich jedenfalls finde das nicht sonderlich schlimm. Jedoch wäre es durchaus in Deinem Interesse noch einmal in Dich zu gehen und Dir darüber klar zu werden, ob Du Dich nicht selber anlügst, wenn Du behauptest, Du hättest keinerlei Interesse an BDSM.

Wie anfangs geschrieben, mir scheint es so... *zwinker*

Leider habe ich mit so etwas keine Erfahrung, da ich nie Klavierunterricht genommen habe. *heul2*
 
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17. Mai

Wo habe ich den behauptet das ich kein Interesse an bdsm habe? Natürlich habe ich Interesse daran, und ich mache das schon seit Jahren immer wieder mal. Halt nicht in der Form das ich mich einem Herrn komplett unterwerfe sondern wie gesagt das wir uns nur zum Spielen treffen. Allerdings unterwerfe ich mich für den Zeitraum dann natürlich schon, in einem vorher festgelegten Rahmen.
Ich bin halt nicht sonderlich devot, das weiß ich und dementsprechend suche ich mir passende Partner.
 
 
17. Mai

@Horchloeffel
Uii, da habe ich mich tatsächlich geirrt. Entschuldige bitte.

Dennoch glaube ich, Du hättest einen guten (bösen) Klavierlehrer verdient. *lach*
 
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17. Mai

Im übrigen mag ich es sehr wohl wenn Dom einfühlsam ist und mich trotzdem bestraft. Für mich ist das eine sehr erregende Atmosphäre.
 
 
17. Mai

@ horchlöffel

dieses schwert ist nett, aber zweischneidig.

natürlich kommt es vor, dass sich aus einer alltäglichen situation heraus eine bdsm-szenerie entwickelt.
ich schreibe jetzt bewusst entwickelt. die beteiligten fühlen was passiert und dann geht die post ab.
kein problem wenn man vertraut ist.

anders sieht die sache aus, wenn, wie in deiner vorstellung, etwas konstruiert wird.
deine vorstellung geht von strafe aus, wenn du nicht ordentlich klavier übst... fertig.
wie sieht es aus, wenn die wohnung nicht sauber ist? (scheinbar) das essen angebrannt, die strumpfnaht schief sitzt, der rock zu lang, such dir was aus....

du wirst mit einem potentiellen partner die grenzen definieren müssen, sonst wird es evtl. komisch.

gruß

Odin
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