Wann ist man beziehungs(un)fähig?

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16. Mai

Wann ist man beziehungs(un)fähig?

eine Vorstellung von " Unfähigkeit " für Beziehungen hab ich, ich seh aber nicht fehlende Fähigkeit , sondern eher den " Willen " zu Anpassung an einen anderen Menschen nicht spüren.

bspw das Rauchen aufgeben, muß ich wollen um meinen Partenr damit nicht weiter zu belasten; machen tu ich das für mich, der anderen findet daran aber gefallen...

ich she das als Topf - Deckel - System, nur wer das nicht sucht ist deswegen nicht unfähig, er will das gar nicht suchen oder finden was zu ihm passen könnte....der ist so glüclich oder zufrieden wie es grad ist .
 
 
16. Mai

Sind Egozentriker automatisch Beziehungsunfähig?

Ich denke ja. Ich halte mich auch für beziehungsunfähig. Ich kann mich nur für kurze Zeit auf einen Partner konzentrieren.
Psychologen haben mir gegenüber immer behauptet, ich wäre nicht beziehungsunfähig, aber da irren sie sich einfach. Ich habe es immer wieder mit Beziehungen probiert, aber ich kriege es nicht hin.
Inzwischen habe ich eingesehen, dass ich am glücklichsten bin, wenn ich alleine bin und tun und lassen kann, was ich möchte.
Das heißt allerdings nicht, dass ich nun auf Sex verzichte, aber dafür gibt es ja genug Leute, die gerne mal auf eine Nummer vorbei kommen, aber mich nicht damit nerven, irgendetwas unternehmen zu müssen.
 
 
16. Mai

Hallo
Also ich sehe mich in meinem Status als Beziehungs/unfähig natürlich. Was nach sehr vielen Jahren als Alleinstehender Single Mann wohl die einzig Erklärung ist. Ob ich in einer Partnerschaft beziehungsunfähig bin, weiß ich jetzt leider nicht!
Grüssle *wink*
 
 
16. Mai

Wo fängt denn eine Beziehung an.?
Beziehungen haben wir alle Irgendwo.
 
Themenersteller
 Themenersteller
16. Mai

simen:
Wo fängt denn eine Beziehung an.?
Beziehungen haben wir alle Irgendwo.


Das ist schon klar, wir sind ja schließlich Menschen.
Es geht um die Beziehungen im Sinne von Partnerschaften *g*
 
 
16. Mai

Es gibt keine Beziehungsfähig-oder unfähigkeit,

es liegen immer persönliche Gründe ''Defizite''Traumata, Störungen etc vor,
Beziehung einzugehen ist ja nicht ansich das Problem, sondern Liebesbeziehung aufrechtzuerhalten,


habe ich an mir überprüft, diesem Ansatz stimme ich auch zu.

Wenn ich nicht zb fähig bin eine Liebesbeziehung aufrechtzuerhalten, hat es mit meinem Wesen zutun,

Bindungsangst zb aufgrund von Verlustangst,
 
 
17. Mai

Ich weiß erlich gesagt auch nicht,ob ich mich noch auf eine Partnerschaft einlassen möchte.
Meine Rolle war die,der Zweiten Geige.
Ich bin der,mit dem Frau/Mann mal ins Bett geht oder eine Affaire hat aber Nie mehr.
Das hat mich sehr geprägt und vielleicht auch Partnerschafst unfähig oder unwillig gemacht.
 
 
17. Mai

"Unfähigkeit", worauf auch immer bezogen, definiert sich in unseren Augen eher dadurch, dass man etwas will, aber nicht kann.

Wer etwas nicht will, obwohl man könnte, hat ganz einfach eine persönliche Entscheidung getroffen.

Problematisch kann es vor allem dann werden, wenn Menschen, die tatsächlich beziehungsunfähig sind, trotzdem eben solche eingehen und dadurch sich selbst und andere überfordert - vielleicht sogar verletzt...
 
 
17. Mai

Natürlich war es in jungen Jahren immer mein Wunsch eine glückliche, dauerhafte Beziehung zu führen. Erst mit den Jahren kam ich zur Erkenntnis, dass ich am glücklichsten bin, wenn ich alleine durch's Leben ziehe und dass mir Freiheit mehr bedeutet, als jeden Morgen neben einem anderen Menschen aufzuwachen.
 
 
17. Mai

Das Leben geht nun mal andere Wege.
Es war teilweise sehr Hart das Affairen Abo inne zu haben,drei Uneheliche Kinder mit drei Frauen.
Zwei davon waren Vergeben und 18und20Jahre älter als.
Vielleicht spielte auch mein Beuteschema eine große Rolle,ich habe mit Frauen Geschlafen die bis zu 25Jahre Älter waren.
Aber vielleicht ist mir dieser Weg vor bestimmt.
 
 
17. Mai

Die Frage ist doch auch, was bedeutet Beziehungsfähig?

Die Dauer sagt ja nichts über die Qualität einer Beziehung aus.
Die Bereitschaft, sich auf sein Gegenüber einzulassen, zu vertrauen, offen mit einander zu kommunizieren und loyal zueinander zu stehen - das ist etwas, dass nicht alle Menschen mitbringen, teils auch nicht in langen Beziehungen. Und es ist etwas, an dem Mensch immer wieder arbeiten muss.

Ob man sich dann praktisch für körperliche Exklusivität oder die totale Offenheit oder irgendwas dazwischen entscheidet, hängt vom eigenen Naturell ab.

Für mich sind auch nicht nur meine beiden romantischen Beziehungen ein Zeichen für meine eigenen Beziehungsfähigkeit, sonder auch gerade meine langjährigen Freundschaften.

Und ansonsten, liebe TE, der Hochzeitswelle Anfang 20 folgte auch in meinem Umfeld 5 - 8 Jahre später eine Scheidungswelle. Also mach ganz entspannt dein Ding.
 
 
17. Mai

Also ich denke, als allererstes sind wir alle beziehungswillig, denn Jeder wünscht sich doch eine Menschen, den er lieben und vertrauen kann. Die Frage ist dann also eher, welche Art von Beziehung kann und will ich vorallem zulassen?
Ich könnte mir z.B. momentan nicht vorstellen, mit einem Mann zusammen zu ziehen. Schon aus dem Grund nicht, dass mein Haus noch eine Baustelle ist und ich das auch genauso will, denn ich hab mir das Haus ja gekauft, um mich kreativ ausleben zu können. *ja*
Aber Jemand für regelmäßige Kontakte, gern auch mal mit gemeinsamer Freizeitgestaltung, geht ganz gut, genügend Sex und Vertrauen, aber auch genügend Freiheit für Beide. *zwinker*

Daher denke ich, dass wir alle fähig sind zu einer Beziehung, wenn denn der richtige Partner für unsere Vorstellungen auftaucht, sprich wenn Beide das Gleiche bevorzugen oder zumindest kompromißbereit genug sind, um dem Partner seine Wünsche zu erfüllen ohne sich selbst verbiegen zu müssen.
Diesen Partner allerdings zur richtigen Zeit zu begegnen, macht es so schwer oder eben auch nicht, wenn man sich selbst die Freiheit geben kann, abzuwarten und das Leben und dementsprechend auch Partner so zu nehmen, wie das Leben eben spielt *floet*
 
 
17. Mai

Ich denke jeder ist beziehungsfähig,wenn er will
nur halt nicht mit jedem
Es ist wichtig das man jemanden trifft mit dem der eigene Wahnsinn zusammenpasst
und im besten Fall akzeptiert man die Macken des anderen und versucht nicht an dem Menschen rumzubasteln

Beziehungsunfähig sind nur die die sich darauf nicht einlassen können und das sind sogar Menschen die auf dem Papier verheiratet sind

Ansonsten ist das so wie mit Gott
wenn es einem gut geht vergisst man ihn schon mal ganz gern
Aber sobald einem die Sch.... bis zum Hals steht erinnert man sich gern an ihn und betet
 
 
19. Mai

Ich würde sagen wenn man schon länger Single ist und älter umso schwieriger wird’s.
Wie bei vielen anderen spielt die Freiheit und der Egoismus bei mir auch eine große Rolle.
Wenn ein Mensch ohnehin schon immer viel persönlichen Raum für sich alleine braucht, auch nur begrenzt Menschen um sich haben kann, dann ist das so eine Sache mit dem Platz für noch jemanden....wenn der einige Ansichten und nicht zu vergessen die Interessen nicht genauso teilt.
Und wie war das noch mit den Macken und Marotten ? *zwinker* Die werden ja bei allen nicht weniger.

Nichts gegen liebevolle Achtsamkeit aber jemand der nichtmals irgendein Hobby oder Zeit für sich mal braucht/sich selbst beschäftigen kann, überfürsorglich ist, mit seiner Liebe alles erstickt, ja ersticken ist das, es nimmt mir die Luft zum atmen.....ist fatal für mich.....alles schon gehabt.
Neee, da schätze ich viel zu sehr meine Ruhe, sowas stresst mich und brauche das auch nicht.
Der Typ im üblichen Sinne von Kind&Haus&Hund war ich noch nie und war auch schon relativ früh auf mich alleine gestellt, ich kenne das also sozusagen gar nicht anders als immer alles alleine zu händeln und kann mich auch schlecht (bei sowas) anpassen, noch habe ich Lust dazu mich zu verbiegen und großartig Kompromisse einzugehen wenn wir das jetzt auf die Dauer/Ewigkeit sehen.

Die Personen die zu mir passen/passen könnten sind rar aber die gibt es, denen geht es ja genauso, die allgemeine Toleranz ist groß solange einen etwas selbst nicht einengt, man lebt damit, mal mehr mal weniger gut, wenn es so bleiben soll ok,wenn nicht auch ok, es besteht kein Drang danach unbedingt eine Partnerschaft haben zu müssen, das passiert höchstens mal bei Liebesfilmen o.ä. spontan, ich schließe sie aber nicht aus.

Ich bin ich, und du bist du.
Ich bin nicht auf der Welt, um deine Erwartungen zu erfüllen,
und du bist nicht hier, um meine zu erfüllen.
Wenn wir übereinstimmen, ist es wunderbar.
Aber wenn nicht, dann ist da nichts zu machen.
(Fritz Perls)
 
 
20. Mai

Wann ist man Beziehungs(un)fähig?
Dass Wort Beziehung besteht aus zwei Teilen und beschreibt eine Zugkraft auf die beteiligten Personen. Es kommt zu einer wechselseitigen Beeinflussung von Handlungsabläufen, Sicht- und Erlebnisweisen. Beziehung ist aber mehr als eine sekundäre Interaktion. Bezogen zu sein, ist ein zentrales Element der menschlichen Existenz. Man kann unmittelbar oder mittelbar aufeinander bezogen sein. Bei der unmittelbaren Beziehung erfolgt die Einwirkung durch persönlichen Kontakt.
Oberflächlich betrachtet, steht man mit den meisten Menschen in keinerlei Beziehung. Faktisch ist das falsch: Tatsächlich steht man mit jedem in Beziehung; obwohl man bei mittelbaren Beziehungen die jeweils anderen nicht persönlich kennt.
Jede Beziehung zieht uns aus seiner Mitte heraus und jede Beziehung bietet uns die Chance, die eigene Mitte neu zu bestimmen. Da man sich erst durch die Rückkehr zur Mitte finden kann, braucht man Beziehungen, um zu sich zu kommen.
Dies ist ein sich immer wieder neu verändernder Prozess, den wir nicht immer wahrnehmen, weil es für uns unbemerkt selbstverständlich ist. Innerlich beschäftigen wir uns mit der Frage der Gestaltung des eigenen sinnvollen Lebens. Auf diesem Weg erfahren wir Angst, Depression, Persönlichkeitsstörung usw. was einerseits als „Krankheit“ oder „nicht normal“ eingestuft wird, doch in Wirklichkeit ist dies nur eine Auswirkung des eigenen, individuellen Lebens-Findungs-Prozesses. In einer Wirtschafts-Wachstum-Wahnsinns-Gesellschaft können nur funktionierende Menschen glücklich sein, wenn sie dabei sind und anerkannt sind. Wir sind nur brauchbar, wenn wir Brauchbares leisten und wenn wir unbrauchbar sind, stehen wir eben da, wo wir hingehören – draußen, überflüssig, illegitim, sozialparasitär.
Also strengen wir uns an, unterdrücken unsere Natürlichkeit, um zu funktionieren. Wir passen wir uns an, verschieben allmählich unsere seelische Gesundheit in seelische Krankheit. Ein Kreislauf, der sich solange wiederholt, bis er durchbrochen wird. Durchbrochen wird er durch eine „neue Beziehung“, in der nicht stillschweigend davon ausgegangen wird, dass man von seinem Partner besonders viel erwarten kann und in der auch nicht Begrenzung und Verzicht akzeptiert wird, sondern das „Besondere“ in der „neuen Beziehung“ zu leben. Eine „neue Beziehung“ kann die Weiterentwicklung der alten Beziehung sein.
Auf den ersten Blick mag es eine Beziehungsfähigkeit vs. Beziehungsunfähigkeit geben, doch faktisch gibt es sie nicht, da die Übergänge fließend sind. Erwartungen behindern jedoch dies. Je größer die Erwartungen sind, die ich an einen Beziehungspartner richte, desto weniger interessiere ich mich dafür, wie er wirklich ist. Je weniger ich mich für den Anderen interessiere, desto größer ist die Gefahr, dass die Beziehung Schaden nimmt.
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