Hatte eine schiefgelaufene Session für euch schon Folgen?

 
 
17. Mai

Zählen Alimente-Zahlungen dazu?
 
 
17. Mai

dechaninee:
Was lernte ich daraus: Willkür ist zwar toll, aber ich muss danach bereit sein lange Beruhigungsarbeit zu leisten. Und nicht dann Willkürlich zu handeln, wenn ich schon etwas anderes Versprach (auch wenn ich nie vor hatte weiter zu machen, aber ich konnte nicht Wiederstehen ihn zu ärgern damit *augenzu* .)

Wobei das mit der Willkür, und inwieweit diese ausführbar ist, auch stark mit der psychischen Belastbarkeit von Sub zusammenhängt. Diese Grenzen muss man vorher natürlich kennen, aber wenn es soweit ist, kann Dom doch durchaus ein "Versprechen" mal nicht einhalten.

Nicht dass das ein Dauerzustand werden sollte, aber diese Art von Willkür wirkt der Berechenbarkeit von Dom entgegen, was wiederum der Beziehung zugute kommen kann.

Und außerdem ist das Auffangen nach solchen Situationen, wie du sie beschrieben hast, mit das Schönste was man während einer Session erleben kann (zumindest empfinde ich so).

bluelibele:
Was sagt die " Fachwelt " zu sowas ?

Die würde so etwas wahrscheinlich korrekt als Missbrauch titulieren. Wie seelenfänger4 schon gesagt hat, gehört solcher Missbrauch eigentlich angezeigt.

FunPaar3053:
Der Blick des Erstarrens, die Angst in seinen Augen war absolute Genugtuung.
"Du fesselst nie wieder eine Frau und pennst dann ein!!!"

...Hättest du ihn denn nicht einfach aufwecken können, wenn er neben dir lag...? *schiefguck*

Taub war er sicher wahrscheinlich nicht, oder? *zwinker*
 
 
17. Mai

re
Ch0r0nz0n:

Wobei das mit der Willkür, und inwieweit diese ausführbar ist, auch stark mit der psychischen Belastbarkeit von Sub zusammenhängt.

Versprechen werden im Leben gebrochen, Vertrauen enttäuscht, Erwartungen nicht erfüllt.

Wollte man in dem Fall jedesmal anzeigen, hätte man viel zutun. Ich weiss nicht, warum sowas im BDSM Kontext so ein großes Fass ist.

Belügt ein Dom seine Sub ist das nichts anderes, als die Lüge eines Menschen einem anderen Menschen gegenüber. Unfein.

Interessant auch, nach Top fragt bei solchen Themen niemand.
 
 
17. Mai

Weil die BDSM Front sich immer sehr und zu wichtig nimmt.

Gruß
 
 
17. Mai

Weil die BDSM Front sich immer sehr und zu wichtig nimmt.
Meistens sogar noch wichtiger wie der Vorsitzende eines deutschen Kleingartenvereins, und das ist schon schwer zu toppen.

Grundsätzlich mag ich "Sessions", die nicht glatt laufen und durchorganisiert sind. Risiken, der Körperverletzung vermeide ich eh so umfänglich, daß da wenig anbrennen kann. Aber es gibt ja auch noch andere Dinge die schieflaufen können.

z.Bsp. bei einem nettem Outdoorevent bin ich und die Spielgefährtin in den Wald gefahren. Radius 10 Km kein Ort, kein Haus kein NIX. Dann die schöne Lichtung mit Birkengehölz zum fixieren und wir hatten sogar den toten Tag gewählt: Dienstag. Normalerweise ist Dienstags ein seelenverlassener Tag. Nur an dem Tag, wo das Mädel naggelisch aufwendig am Baum fixiert war und schon in ihrer Vorfreude schmachtete was da jetzt auf sie zukommen möge, hörte ich ein erst leises Fahrradklingeln und dann keine 60 sekunden später sah ich wie sich exakt auf diese Lichtung ein ca. 25 Mann starker Trupp mit Montain-Bikes dieser Anhöhe näherte. Das war denn Adrenalin-Kick in sekunden das Mädel zu befreien und wir haben uns dann mal erst hinter die Büsche in deckung gebracht. Kam aber noch blöder, weil der Trupp die Lichtung auch geil fand und dort Brotzeit machte und dsich somit genau zwischen uns und dem Auto samt Klamotten befand.
Tja uns blieb nix anderes übrig als im Nachgang über die Situation zu lachen. Schön ist das wir die beide nie vergessen haben.
 
JOY-Team
 JOY-Team
17. Mai

Ihr Lieben,

das Thema polarisiert doch etwas.

Auf den letzten Seiten haben wir immer mal wieder die Eingangsfrage aus den Augen verloren:

Erzählt uns, was ist bei euch schiefgelaufen?
Und wie seid ihr damit Umgegangen?
Was hatte es für Auswirkungen auf die (Spiel-)Beziehungen?

Vielen Dank, an dieser Stelle, für die immer wieder thematischen Beiträge. Lasst uns hier schauen, dass jeder bei sich bleibt. Lasst uns an euren Erlebnissen teilhaben, ohne diese verteidigen zu müssen.

Ich schätze es sehr, wie ihr hier im BDSM-Forum miteinander umgeht und wünsche mir auch hier wieder genau diesen Umgang.

Darum, erzählt uns von euren schiefgelaufenen Sessions und den entsprechenden Folgen.

Ich freu mich drauf!

Liebe Grüße,
Miss_Senseless
JOY-Team
 
 
17. Mai

Unerwartetes Verschwinden...
Uns ist mal etwas sehr unerwartet schief gegangen, was zu einem Riesenschreck geführt hat.
Sie trug in der Session einen schweren Anal-Plug und lag längere Zeit mit geöffneten, hochgebundenen Beinen fixiert.
Irgendwie ist der Plug bei den ganzen Kontraktionen dann verschwunden. Gemerkt haben wir es erst, als sie losgebunden wurde.
Kurzes Suchen - nix.
Einzeige Erklärung, der Plug war rein gerutscht.
Erst einmal war es ein großer Schreck, dann haben wir vorsichtig den Plug wieder raus geholt.

Es hatte keine negativen Folgen, auch wenn die Session dann beendet war. Und wir werden diese Konstellation nicht wiederholen.
Im Gegenteil hat es unser Vertrauen ineinander bzgl. Krisensicherheit bestärkt.

Omo
 
 
17. Mai

Mal was undramatisches:
Damals, als ich meine allererste "richtige" Session hatte (also mit Ketten, Paddel, Eiswürfeln und ähnlichem Werkzeug), war ich noch recht unerfahren, was sexuelle Lust angeht. Deshalb war es für mich sehr unerwartet, als ich plötzlich unter Magic Wand Bearbeitung sehr viel Flüssigkeit abgesondert habe. Da auch der Mann damit nicht gerechnet hatte, wurden ein Teppich und ein Fell in Mitleidenschaft gezogen. Upps. *rotwerd*
Folgen hatte es nicht, außer, dass ich was neues zum Recherchieren hatte und seitdem die Männer vorwarne, was unterzugehen. *lach*
 
 
17. Mai

Autsch! Seit der Veröffentlichung von „Shades of Grey “ mussten deutlich mehr Menschen nach Sex- Unfällen in die Notaufnahme.

Die Schadensmeldungen sind der Hammer. Da könnte man Bücher schreiben.

*rotfl* *rotfl*
 
 
18. Mai

Die ein oder andere....
....Session gab es schon die emotional auch Spuren bei mir hinterlassen hätte... aber wenn einen jemand auffängt ist es ok...

Aber ich hatte mal drei Dates mit jemandem....
Die ersten zwei waren toll und sind auch als Kurzgeschichte in einem Buch mit erotischen Kurzgeschichte veröffentlicht worden. Es war die dritte Session die absolut schief lief.
Wieder sollte es eine Hängebondage mit Spiel werden. Er fesselte mich in Rückenlage und ich merkte wie beide Arme einschliefen ... er befreite mich und statt mich aufzufangen (ich hing geistig noch in der misslungenen Bondage fest) fesselte er mich an eine Seitenwand und fing an mich hart zu bespielen (als ob er mit Härte alles wett machen könne). Ich hatte Schmerzen (vorher schon angekündigt das ich an dem Tag relativ schmerzempfindlich wäre... was er eher als Ansporn wertete als darauf Rücksicht zu nehmen... was mir immer deutlicher werden sollte) und bat um Milde... (wir hatten nie ein Safeword, ich denke es geht auch ohne, die Ampel geht ja immer noch) sagte ihm das es mir zuviel wird... er machte weiter... härter... brutaler... ich begann zu weinen... Tränen liefern... ich sagte unter Tränen : "Rot, Rot, es ist absolut dunkelrot" er war nur mäßig beeindruckt aber band mich aber dennoch los.... ich verspürte nur noch diesen gellenden Schmerz null und nix keine Lust mehr. Im Nachhinein fragte ich mich warum ich nicht gleich alles beendet hatte... aber habe daraus für heute gelernt...
Wie haben noch eine Fesselung probiert aber genießen konnte ich die nicht mehr... fallen lassen schon gar nicht.

Als ich ihm tags später schreib das ich emotional ziemlich durch den Wind bin und warum kam als Antwort ein lapidares "Schade das es für dich diesmal nicht so gut war... "

Weitere Treffen folgten nicht mehr...
 
 
18. Mai

Mal eher was zum Lachen....
Ich hatte für mich und meine Spielgefährtin eine Liebesschaukel gekauft.
Nun war ich alleine zu Hause und habe die Liebesschaukel an einen Haken im Keller angebracht.
Da ich nun wissen wollte wie es sich anfühlt in dieser Schaukel zu sitzen.
Habe ich mich reingesetzt Füße hoch Kopf nach hinten......
Und in dem Moment riss der Haken aus der Decke...
Nun hatte ich gleich 3 Probleme....
Ich lag am Fußboden und konnte mich nicht mehr bewegen..... Ich war nur mit einer Jeanshose bekleidet in einer Liebesschaukel verheddert....
Und mein Handy & Telefon lagen oben auf dem Küchentisch....

Ich bin dann Merlin sei dank von einer Freundin gefunden worden die den Notarzt verständigt hat...
Ja es wurde viel gelacht ....
Nun nach 6 Wochen die mich eine heftige Prellung lahm legte, ergab sich für mich folgende konsequents

1. Ich brachte im Keller (mein Spielzimmer) ein weiteres Haustelefon an.
2. Besorgte ich einen Deckenanker den ich mit 4 bolzen in die Decke betonierte
(Ich kann da das Fischer system nur empfehlen)

Langzeit Schäden sind bei mir nur psychisch entstanden.... Ich vertraue einfach keinem Haken mehr den ich nicht selbst angebracht habe....
 
 
18. Mai

@ blitzmerker

was zu beweisen war.
siehe


gruß Odin
 
JOY-Angels
 JOY-Angels
18. Mai

Mein Freund ist nicht mein "Dom" und ich bin ihm gegenüber auch nicht devot, aber ich nehme beim Sex fast immer die Rolle des Bottom ein und bei uns gehören Bondage, sowie Elemente aus dem SM auch dazu.

Vor wenigen Monaten hat er mich beim Sex mal geohrfeigt. Ich habe ihm Ohrfeigen nie explizit als eines meiner Tabus genannt, nur vor einer ganzen Weile mal erwähnt, dass mir Schläge ins Gesicht nicht gefallen würden.

An diesem Tag war er allgemein ungewöhnlich forsch im Bett, hat zum Beispiel beim Lecken ganz plötzlich angefangen, mich in Klitoris und Schamlippen zu beißen, was er vorher nie gemacht und mich sehr verunsichert hat. Als ich mich selbst zwischen den Beinen angefasst habe - was ich für gewöhnlich ständig mache - hat er mich in die Hand gebissen.
Ich neige bei Angst und Unsicherheit zur Passivität und lag dann einfach nur da und versuchte zu verstehen, was gerade passiert und warum. Er vögelte mich ziemlich hart, stand dann auf und schlug mir im Vorbeigehen ins Gesicht. Im Anschluss war ich nicht mehr in der Lage zu kommen und hatte Tränen in den Augen, weil mein Freund an mir herumspielte und wollte, dass ich einen Orgasmus bekomme. Als mir klar wurde, dass ich völlig blockiert war und in diesem Moment Angst vor ihm hatte, habe ich ihn darum gebeten, aufzuhören.

Ich habe im Anschluss wochenlang nicht mehr mit ihm schlafen können und war auch im Alltag distanzierter und gehemmter.
Aber ich habe sehr schnell mit ihm über den Vorfall geredet und es tat ihm auch furchtbar leid. Er hat sich sehr lange wirklich schrecklich deswegen gefühlt.

Mittlerweile haben wir wieder Wege zueinander gefunden, aber Ohrfeigen sind absolut tabu. Sie sind etwas, das mich binnen Bruchteilen von Sekunden in eine Zeit zurückwirft, in der ich ein Kind und völlig hilflos war, der Willkür eines Elternteils ausgesetzt, das mich ständig verprügelte.
Ohrfeigen - auch die Erwähnung davon - haben das Potenzial, mich stark zu triggern und Angst in mir auszulösen.
 
 
18. Mai

Fußfessel ist auch so ein Thema
Ich für mein Teil " hänge" gerne mal in der Gegend rum, Wunsch meinerseits, mal an den Füßen zu hängen und mein Herr kann seine *peitsche* freien Lauf lassen *smile*

Gesagt getan, es wurden extra gute , stabile Fußbandagen für solche Zwecke besorgt, die Freude stieg, mein Herr zog mich Richtung Decke, meine Spannung stieg und stieg, auf halber Höhe vernahmen wir ein Geräusch was da nicht hingehörte und ich krachte auf dem Fußboden, weil sich dieses *gleichplatz* *gr3* Fußfessel an der Seite weggerissen war *gr2*

Das verbuchen wir unter " dumm gelaufen" und die Prellung verschwand auch nach ein paar Wochen

Wir haben dann zu den Seilen gewechselt *juhu*
 
 
18. Mai

Zweite Session mit einem neuen Sub.
Er begab sich zur analen Behandlung auf einen Gynstuhl. Das war aber eher eine Art Deko Modell. *rotfl*
Ich zog am Hebel an der Seite im Glauben damit die Rückenlehne verstellen zu können.
Es gab einen Ruck, der ganze Stuhl klappte zusammen mit meinem Püppchen darauf und knallte lautstark auf den Boden 🤷‍♀
Der Anblick war zum Schreien komisch.
Folgen hatte es zwar für den Sub keine. Ich hatte mir den Finger geklemmt, der danach aber blau wurde und einige Tage nicht wirklich bewegt werden konnte.
Aber nun achte ich dann doch mehr darauf wo ich daran herumspiele. *mrgreen*

Ich habe einmal in einer Session förmlich versucht Emotionen /Gefühle zu erzwingen. Das war echt unschön, und habe ich danach sehr bereut.
Das führte unter anderem zum Abbruch der Beziehung und war ein Vertrauensbruch. Inkl Absturz danach für mich.
 
 
19. Mai

@Mountain0
Wo kriegt man diese Meldungen her?
*baeh*
 
ThemenerstellerJOY-Angels
 ThemenerstellerJOY-Angels
19. Mai

Als Joy-Frischling und auf BDSM-Entdeckungstour passierte mir mal etwas, waa mir noch sehr lange nachhing.

Ich war mir noch relativ unsicher welche Seite mir liegt - mit der Vermutung zur devoten Seite - und verabredete mich mit einem um die passive Seite auszuleben (naiv wie ich bin/war bei ihm zu Hause).
Eigentlich war alles gut: er war nett, ging auf meine Wünsche, Fantasien und NoGos ein und bald begannen wir. Und obwohl er sich an alles hielt war es sehr unangenehm für mich. Ich begann abzuschalten und wurde langsam so richtig wütend. Als es vorbei war drehte ich mich aus Wut um und drückte ihn nach unten. Gleichzeitig erschrak ich über mich, ihm aber gefiels. Also gings dann so rum weiter.
Ich war eigentlich mit der ganzen Situation total überfordert und so kam es wie es schon fast kommen musste. Irgendwas hatte ich "falsch" gemacht und er hatte einen Kreislaufzusammenbruch oder so, denn ihm wurde schlecht und et musste erbrechen. Ich blieb bei ihm bis sicher war, dass alles i.o. ist und ging dann so schnell wie möglich.

Für mich war das ganze sehr erschreckend, anekelnd über mich selber und ich war total überfordert mit der ganzen Situation und mir selber. Ich hatte den Kontakt zu ihm abgebrochen und noch lange daran geknabbert, bzw. Zu hinderst vergraben, bei den schlechten Erfahrungen. Eine weitere Erfahrung, die mich erstmals abstand von der aktiven Seite nehmen liess.

Für ihn war es glaubs gar nicht so schlimm, da er mich nachher noch öfters anschrieb, ob wir wieder miteinander spielen wollen - mit ihm auf der passiven Seite. Und nach diesem Erlebniss stand bei ihm nicht mehr Switcher, sondern devot. *nixweiss*
 
 
19. Mai

cowgirl2_0:
@Mountain0Wo kriegt man diese Meldungen her?
*baeh*

Wenn man vor Ort arbeitet, oder wenigstens Kollegen dort hat, bekommt man einiges mit. Unsere Ärzte erzählen uns gerne mal die ein oder andere gruselige Anekdote zum Fremdschämen.
 
 
19. Mai

Cerridwen:
cowgirl2_0:
@Mountain0Wo kriegt man diese Meldungen her?
*baeh*

Wenn man vor Ort arbeitet, oder wenigstens Kollegen dort hat, bekommt man einiges mit. Unsere Ärzte erzählen uns gerne mal die ein oder andere gruselige Anekdote zum Fremdschämen.
Rettungsfahrer ebenso, und auch Polizisten haben zu dem Thema bestimmt einiges auf Lager.
Ich habe ja mal gegen so'n selbsternannten "Dom" Strafanzeige wegen Bedrohung erstattet. Als ich bei der Polizei meine Aussage machte, fiel logischerweise auch das Stichwort BDSM.
Der ermittelnde Beamte konnte zwar BDSM persönlich nichts abgewinnen, hatte aber zumindest Ahnung genug, um mir zu sagen, dass BDSM keine juristisch haltbare Rechtfertigung ist und deshalb eben auch nicht als Ausrede taugt.
Und er sagte, es gäbe leider viel zu viel Unglück in dieser Richtung - sprich, Tatopfer, die wirklich Opfer sind und es leider auch bleiben.
 
 
20. Mai

@ landlady

ich widerspreche dir in keinster weise, was die tatsache " opfer " betrifft.

allerdings würde ich doch glauben, soweit es bei diesen themen noch etwas zu glauben gibt, die anzahl der "opfer" ist im bdsm bereich NICHT signifikant höher als im gesamtdurchschnitt aller vögelnder.

es gab schon vor SOG eine bestimmte anzahl von akteuren, die zwar das vermeintliche erfolgsrezept reiten wollten, aber nie in der lage waren kognitiv oder gar emphatisch zu verstehen wie bdsm funktioniert.
bitte nicht fehlinterpretieren, das müssen nicht zwangsläufig die "bösen" sein. es gibt einfach menschen, die können einen schalter selbst dann nicht umlegen, wenn man sie mit der nase darauf stößt. ist einfach so.
aber auch dies noch relativiert, ein brillanter mathematiker muss nicht zwangsläufig ein guter linguist sein und ein kunstvoller möbelschreiner steht möglicherweise vor einem offenen motor wie ein affe vorm berg.

"mensch" neigt einfach dazu dem vermeintlichen mainstream zu folgen. es will ja jeder bei den gewinnern sein.
das ist nu mal eben bei bdsm ein kleines bisschen "speziell".

gruß
Odin
 
 
20. Mai

die anzahl der "opfer" ist im bdsm bereich NICHT signifikant höher als im gesamtdurchschnitt aller vögelnder.
Sie kann gar nicht höher sein, denn wenn jemand gegen seinen Willen zum Opfer (gemacht) wird, dann kannst du das nicht mehr
zum bdsm bereich
zählen - weil's ja dann kein BDSM mehr ist. - Sagen jedenfalls BDSMler und haben damit irgendwie ja recht.
Doch verschließen sie dabei leider auch schon mal die Augen angesichts derer, die BDSM tatsächlich missbrauchen. "Sind keine BDSMler - geht uns nichts an." Oder, in vordergründiger "Toleranz": "Das ist eben deren ganz persönlicher BDSM. Wenn Sub nicht will, dann kann Sub ja gehen - selbst schuld, wer mitmacht."
Doch führt das an dieser Stelle zu weit vom Thema weg. Deshalb *zumthema*
 
JOY-Angels
 JOY-Angels
20. Mai

Wenn Dinge schief gehen, merkt man doch erst, ob man für BDSM "gemacht" ist. Denn überall geht irgend etwas mal schief. Es kommt dann drauf an, ist man dann in der Lage, damit souverän umgehen zu können? Wenn ja, dann lässt sich viel vermeiden, das jemanden zum "Opfer" macht. *ja*

Meine beiden Pannen habe ich hier ja schon beschrieben, muss mal kramen, was noch so daneben ging bislang ... *gruebel*

Ach ja, meine allererste SM-Session *floet*

Wir spielten gaanz unschuldig - mit Plüschhandschellen. Hände überm Kopf ans Bett und dann eben liebkost, Küssen, ärgern ... wie gesagt, ganz unschuldig eben. Absolut FSK 16-tauglich. *zwinker*

Plüschhandschellen fanden wir eine tolle Idee, kann ja nix an Nerven abgeklemmt werden. Ja, stimmte auch. Hände können aber trotzdem einschlafen ... *floet*
Als ich das merkte, wir grade mittendrin, kurz vorm Sex, meldete ich ihr das zurück. War erstmal ein kleiner Lustkiller, diese Unterbrechung. *ja* Sie machte mich los (bei den Dingern braucht man ja keinen Schlüssel, sondern kann einfach einen Hebel verwenden an den Schellen), wir schüttelten uns kurz mal (ich meine Hände, gedanklich wir beide). Sie machte dann meine eine Hand in der Schelle seitlich fest - und einfach weiter. *ggg*

Sprich: Eine Panne war es nicht wirklich. Weil wir uns von der Unterbrechung nicht lange stören ließen.
*g*
 
 
20. Mai

Pleiten, Pech und Pannen
Ende der 90er: Mein erster BDSM-Partner wollte unbedingt mal einen Cockring probieren.
War auch alles ganz prima - bis er irgendwann versuchte, das Ding vom "Ding" abzunehmen. - Klappte nicht. - Er fummelte und tat, was er konnte, aber der Cockring saß wie gemauert und führte zu Schmerzen und einer Blaufärbung, die keineswegs mehr harmlos, sondern wirklich beängstigend aussah.
Ich konnte kaum hinsehen und war drauf und dran, den Notarzt zu alarmieren.
Nein, sagte mein Partner, nicht den Notarzt, sondern 'ne große Schere ...
... für den Cockring, wohlgemerkt. Alles andere haben wir drangelassen. Wie ich ihn einschätze, benutzt er es immer noch ziemlich erfolgreich. Aber Cockring aus Silikon war ab sofort für uns tabu.
 
 
20. Mai

Tiefer Fall
Ich (sie schreibt) hatte mal eine Session mit einem Dom( für ihn war es das erste mal,ich hatte schon 2x hinter mir),der mich einfach in den Fesseln hatte liegen lassen und sich umgedreht hat und schlafen wollte....ich weinte sehr und bat ihn immer wieder mich los zu machen,da die Stellung in der ich gefesselt war mittlerweile schmerzte und meine Arme anfingen einzuschlafen.ich musste regelrecht betteln und schreien bis er mich von der Fixierung löste.Danach fiel ich nur noch,doch er kam auch nicht auf die Idee mich aufzufangen.Nein stattdessen kam sowas wie "Hab dich nicht so,du wolltest es doch"...Mein Vertrauen zu männlichen Dom's ist total geschädigt.Mittlerweile habe ich mit einen weiblichen Dom 🙏 und bin sehr glücklich und fühle mich aufgehoben und geborgen.
 
 
21. Mai

Wie zeitlich passend. Erst letztes Wochenende passiert. Noch bevor wir überhaupt richtig angefangen hatten. Ich hatte gerade eine dicke Erkältung hinter mir. Er drückte meinen Hals, erwischte dabei einen blöden Winkel und traf den Kehlkopf. Nicht stark, aber durch die Erkältung war dieser sowieso noch gereizt.

Ende vom Lied: Ich hatte die gesamte Woche starke Schmerzen beim Schlucken.



NIcht schön, aber passiert halt *g*
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