Eltern sein & Swingen - Wie bekommt ihr das unter einen Hut

 
 
30. Apr

@Kernobst
...und was ist deine Konsequenz daraus? Wie erziehst du deine Kinder in Sachen Sexualität?

Ich muss zugeben, ich bin erschrocken von dir, weil ich meine gelesen zu haben, dass du ihr/ in pädagogischen Berufen tätig seid? Sollte ich das falsch erinnern, korrigiere mich bitte.

Pädagogen sollte im Jahr 2018 die konsequente Trennung von Erwachsenensexualität und kindlicher Sexualität nicht nur als Begriff, sondern auch im Betätigungsfeld pädagogische Arbeit als Werkzeug gut bekannt und vertraut sein.

Die Frage, die du mir stellst, dürfte mir ein ausgebildeter Pädagoge nach heutigen Standarts nicht stellen.

Doktorspiele und kindliche Neugier haben definitiv nichts mit dem Liebesleben der Eltern der Kinder zutun. Das ist eine völlig eigene Welt. Fragen, die sich daraus ergeben stellen Kinder von allein.

Mit nichten gehören explizite Sexspiele untereinander oder explizites Nachstellen von Sexualpraktiken mit Puppen zu der normalen Entwicklung eines Kindes.

Kinder die so etwas tun, haben das irgendwo her. Das können Missbrauchserfahrungen sein, oder nicht für die Kinder einzuordnender Pornografiekonsum, oder das Kind überfordernde Gespräche über Erwachsenensexualität.

Eine Vermischung dessen ist nicht gut, und nicht gesund.

Sexualerziehung richtet sich immer nach der Sexualität des Kindes und dem Entwicklungsstand des Kindes. Was die Eltern im Bett tun ist dafür irrelevant. Ich will mal ein paar Stichworte nennen für sinnvolle Sexualerziehung:

• Benennen von Geschlechtsteilen mit korrekter Bezeichnung. (Scheide, Penis usw)

• Auf Nachfrage des Kindes detailarme Erklärung zur Entstehung von Babies.

Details erfragen Kinder von sich aus. Man muss ihnen nichts aufdrängen.

Für all das sielt die elterliche Sexualität aber überhaupt keine Rolle.

Und eines noch:
Stark sexualisierte Sprache von Kindern, das Nachstellen von Sexualpraktiken mit Puppen u.Ä steht auf der Liste für Indikatoren von sexuellem Kindesmissbrauch. Das MUSS ein Pädagoge wissen.

Natürlich kann solches Verhalten auch andere Hintergründe haben, aber von einem Pädagogen erwarte ich an dieser Stelle hellhörig zu werden. Das halte ich auch nicht für Übereifer.


Dazu kann man sich belesen. Auf Anfrage gebe ich gerne Links zu Material heraus per Privatnachricht.
 
 
30. Apr

Da dein Text darauf fusst, dass einer von uns Pädagoge ist, wäre es sinnvoll gewesen, noch mal nachzulesen (3 Beiträge- also durchaus machbar).

Nein, wir sind keine Pädagogen.

Aber vlt können mitlesende Pädagogen für sich interessante Informationen aus deinem Beitrag ziehen.

Ansonsten verweise ich gern auf meinen Beitrag.

So tut jeder, was er für das Beste hält.

*omm*
Die Kernobstlerin
 
 
30. Apr

Wir hatten den Thread eigentlich so verstanden, daß Kinder das swingen logistisch schwierig machen, und nicht, daß swinger die schlechteren Eltern sind. 🤔

Ein Pädagoge hat mal (im Zusammenhang mit der Ehe für alle) gesagt, daß wichtigste sei, daß Kinder erfahren, daß sie geliebt werden.

So, zurück zur Logistik: wir hatten letzte Woche ein tolles Date bei uns zuhause während die Kids geschlafen haben. Zwar hatten wir auch erst bedenken (ob die Kids was mitbekommen), aber es hat alles super geklappt.
Aus unserer Sicht sind Kinder und Swingen super vereinbar, auch ohne Kinderbetreuung im Club oder, daß man den Kids irgendwas erzählen muss, was diese nicht wissen wollen.
 
 
30. Apr

re
Swinger sind nicht die schlechteren Eltern. *zwinker* Warum auch? Solange sie das für sich tun, und ihre Kinder damit in Frieden lassen, sehe ich keinen Grund, warum sie schlechte Eltern sein sollten.
 
 
30. Apr

@Kernobst
@pheromone4

Ich frage mich, inwieweit ihr im Moment aneinander vorbei redet. Wo genau seid ihr eigentlich im Widerspruch?

Kernobst reden ja nicht davon, dass die Eltern mit den Kindern per Puppen nachspielen, welche Sexualpraktiken sie im Swingerclub praktizieren oder ihren Kindern nach einem Clubbesuch einen Erfahrungsbericht zukommen lassen.

Umgekehrt passiert es automatisch, dass Kinder in einem bestimmten Alter ihre Puppen ausziehen und sexualisierte Situationen ausprobieren. Hat denn niemand früher mal die Barbypuppe der Schwester ausgezogen, bei der das ging? Das ist Verhalten, das erst einmal als normal einzustufen ist. Übrigens kriegen da Kinder sehr viel mehr von anderen Kindern mit als von den eigenen Eltern, und je mehr man ein Thema tabuisiert, desto interessanter scheint es.

Ein Indikator für sich alleine genommen sagt noch gar nichts aus. Das Nachspielen mit Puppen kann eine Form der Verarbeitung von Missbrauch sein, ja, aber das ist dann eine bestimmte Art des Nachspielens. Mag sein, dass da manche Erzieher falsche Schlüsse ziehen wollen (auch weil das Thema Kindesmissbrauch medial so stark thematisiert wird, immer mit der Frage, wieso Schule, Kindergarten oder Jugendamt nichts gemerkt hätten), die Frage ist aber, ob man deshalb aus Angst und vorauseilendem Gehorsam jegliches seltsam anmutende Spiel mit Puppen unterbinden soll. Damit kann man die sexuelle Entwicklung von Kindern nämlich genauso schädigen.

Es bleibt auch völlig unklar, von welcher Altersgruppe ihr jeweils redet. Das betrifft den Umgang mit Sexualität natürlich entscheidend.

Nur zur Erinnerung, ich bin einer der erwähnten Pädagogen. Und aus der Position kann ich folgendes sagen:

Zum einen sind wir auch nicht unbedingt die Experten im Umgang im Erkennen sexuellen Missbrauchs. Vielleicht manche Sozialpädagogen, aber Lehrer oder Erzieher sind im Normalfall nicht speziell geschult. Es ist alles andere als einfach zu erkennen, ob sexueller Missbrauch vorliegt. Allein das Spielen mit Puppen oder selbst eine zu sexualisierte Sprache sind eigentlich nur schwache Indikatoren; wenn sich das Kind zurückzieht, Angstsymptome zeigt, mit anderen Kindern Schwierigkeiten hat, bei Berührungen zusammenzuckt usw., das sind alles viel stärkere Indikatoren.

Zum anderen klingt nichts von dem, was Kernobst geschrieben haben, für mich in irgendeiner Weise unpassend im Umgang mit Kindern.

Was swingerpaar69 und pheromone4 andeuten, scheint meistens darauf abzuzielen, wie die Wirkung nach außen ist und wie man als Eltern gegebenenfalls negativ auffällt, wenn man zu offen mit seinen Kindern ist, was Sexualität angeht.

Dazu ist zu sagen, dass der Gesetzeslage nach alles kritisch werden kann, was mit unangemessenen Berührungen zu tun hat. Wenn also Kernobst schreibt, dass er darauf achtet, seine kleine Tochter nicht an ihrer „Schnecke“ zu berühren, zeigt das doch, dass er ein sehr gutes Gespür oder Verständnis davon hat, was geht und was nicht.

Über Sexualität offen zu reden oder sich seinen Kindern gegenüber nackt zu zeigen, hat allerdings erst einmal nichts mit sexueller Übergriffigkeit zu tun. Wir saßen früher noch als Kinder zusammen mit unserem Vater ganz selbstverständlich in der Badewanne, und da war nichts Sexuelles dabei, nicht einmal im Ansatz. Wäre das Thema allerdings im Haushalt so dominant, dass die Eltern nur noch darüber reden, die Dildos und vollen Kondome überall im Haus verteilt liegen oder überall Hardcore-Bilder an der Wand hängen, dann ist jedem klar, dass das nicht ginge und für das Kind schädlich wäre.

Die Kinder in einen Swingerclub mitzunehmen (was hier ja nur theoretisch andiskutiert wurde) oder vor den Kindern Sex zu haben, vielleicht sogar mit Bekannten, wäre ebenfalls eine Grenzüberschreitung, nicht jedoch, wenn die Kinder einen heimlich beim Sex beobachten. Das wäre mir als Elternteil zwar auch unangenehm, aber irgendwann passiert das den meisten und in dem Fall haben die Kinder die Kontrolle über das Geschehen, können sich zurückziehen, wenn es ihnen unangenehm ist, was sie da sehen.

Es ist eine Gratwanderung, denn wie gesagt, wenn man das Thema Sex zu stark tabuisiert, kann das beim Kind ebenso zu Entwicklungsstörungen führen.
 
 
30. Apr

Hallo,
Auch ich versuche, etwas zu glätten. Ich verweise im Wesentlichen auf die vorangegangenen Texte, da steht nix anderes drin, als Pheromone4 einfordert. Ich betone ebenso
die Trennung von Sexualität der Eltern und der Entwicklung der Kinder, was ich mit meiner Frau im Schlafzimmer mache, geht meine Kinder nix an. Wenn Fragen auftauchen, etwa nach dem Grund der nächtlichen Ruhestörung, werden diese altersentsprechend beantwortet. Den Kleinen erzählen wir was von Kitzeln und Raufen, dem Mittleren von Liebhaben und dem Großen, er solle sich gefälligst um sein eigenes Liebesleben kümmern.
Ich möchte mich auch nicht am Pädagogen-Bashing beteiligen, wir können froh sein, dass wir noch ein paar haben, nicht wahr? Und nicht der eine Übereifrige, der das Puppenspiel fehlinterpretiert, ist zu verurteilen, sondern das Schwein, dass sein Kind missbraucht, oder?
Wir sind uns doch hier alle relativ einig, dass wir swingen wollen und das für uns alle cool ist. Dass wir das aber nicht vor unseren Kindern machen und sie auch nicht in so eine sexualisierte Richtung drängen wollen. Was sie wissen wollen, kriegen sie schon raus. Ich spreche mich sowohl gegen eine Verharmlosung sexueller Inhalte aus (was ich meinen Kindern allerdings erzähle und was nicht, entscheide ich, liebe Pheromon-Frau, und alles andere klären wir doch bitte hier im Forum und nicht privat, das geht zu weit), benutze aber auch explizit noch mal das Wort Hysterie, wenn es um aktuellen Umgang mit Sexualität geht.
Ich kann nicht mal mehr mit meiner Tochter in die Wanne, weil ich Angst haben muss, dass das Jugendamt drei Tage später auf der Matte steht! Das ist auch nicht mehr normal, oder?
So, bin wieder soweit: um den Bogen zum Thema zu finden, wir vereinbaren sehr wohl Swingerclub und Sandkasten, nur eben beides getrennt voneinander. Und das ist auch gut so!
 
 
30. Apr

So, zurück zur Logistik: wir hatten letzte Woche ein tolles Date bei uns zuhause während die Kids geschlafen haben. Zwar hatten wir auch erst bedenken (ob die Kids was mitbekommen), aber es hat alles super geklappt.

Haben wir zweimal probiert als wir noch nicht so viele Kinder hatten und die Vorhandenen noch klein waren.
Nie wieder! Mit einem Ohr waren wir immer bei den Kleinen und da kann man keine entspannte Stimmung erzeugen. Wenn doch das Babyphone ruft muss unterbrochen werden usw., *nein* empfehlen wir keinem.
Ja, es kommt sicher auf die Kinder an, keines ist gleich, aber die Tatsache das gerade diesen Abend etwas anders ist als sonst kann man eben nie ausschließen.

Mit steigender Kinderzahl steigt auch die Wahrscheinlichkeit das eines der Kids plötzlich vor der Tür oder im Raum steht, daher gibt es bei uns nur noch Treffen wenn Oma und Opa mal alle Kinder nehmen.
Freie Babysitter für 3 Kinder+ zu bekommen ist bei uns auf dem Land nicht wirklich drin.
 
 
30. Apr

re
@Kernobst

Ich stelle keine Forderungen an dich. Deine Kinder, deine Verantwortung. Jeder zieht sich den Schuh an, der ihm passt.
Das dieses Thema hier breit diskutiert wurde, fand ich wichtig, ich muss aber nun nicht noch x- Mal von vorn beginnen.

Für mich gibt es diesbezüglich keinen weiteren Klärungsbedarf. Ich bin kein Freund davon Themen im öffentlichen Forum weiterzudiskutieren, die, auch wenn sie sich aus dem Inhalt des eigentlichen Themas ableiten lassen, letztendlich zu weit wegführen von dem, was anfänglich mal eröffnet wurde. Per PN nicht mit mir darüber schreiben zu wollen, obliegt natürlich dem Empfänger meiner Nachrichten und ich habe dein Nein diesbezüglich längst akzeptiert. Das solltest du mitbekommen haben.

Es gibt auch keine Wogen, die geglättet werden müssten. Ich rege mich selten über Foren auf und habe meine Meinung hier auch schon erklärt. Sämtliche Marktschreiereien, die ich lieber privat per PN besprochen hätte, werde ich nun nicht hier her verlagern.

Was Raubvogel zusammengefasst hat, ist ein guter Abschluss zu diesem Zweig, was Pädagogik und Sexualerziehung abgelangt. Herzlichen Dank für die Mühe.
 
 
30. Apr

Na, dann sind wir uns ja endlich alle einig, lassen die Kinder zuhause und gehen ein Bierchen trinken. Prost und einen schönen 1.Mai!
 
 
2. Mai

Ich hätte Lust
Ich hätte sehr gerne Lust einen Club zu besuchen. Gerade jetzt wo die Kinder groß sind und wir wieder dran sind. Mein Sexuelles Verlangen hat sich sehr verändert. Es macht mir sehr viel Spaß doch leider habe ich nicht den Partner der das mit mir ausprobieren möchte bzw. der einen Club trotz Vorschläge besuchen würde. Ich möchte mir mit ihm Appetit holen und wir zwei könnten hemmungslos sein. Doch leider leider......
 
 
2. Mai

dein Mann ahnt ja gar nicht, was ihm da entgeht *g*
 
 
2. Mai

dein Mann ahnt ja gar nicht, was ihm da entgeht...

Je nach Club hier in der Gegend eine Räucherkammer die nach COPD schreit? ^^
 
 
2. Mai

Auf alle Fälle
Wir nehmen uns die Zeit am WE oder mal inder Woche
Daher würden wir uns freuen wenn Ihr uns anschrieben würdet
auch mit Kind sind wir offen - experimentierfreudig - bi interessiert
etc.

Unsere Sexualität hat sich während der Schwangerschaft geändert

editiert von Miss_Senseless: Bitte keine Kontaktgesuche im Forum
 
 
3. Mai

Meine Meinung dazu ist dies.... Ich gehe leidenschaftlich swingen und natürlich gehört für einen schönen Abend...wenn man Kinder hat....die Organisation das sie gut untergebracht sind...Eltern sollten sich nicht die Frage stellen ja oder nein...sondern es einfach genießen wenn sie Kinderfrei haben so wie ich....danach ausgeglichen wieder in den Alltag zurück zu kehren....tut nicht nur uns gut... Sondern spüren auch die Kinder.... Lg *mrgreen*
 
 
8. Mai

RosmarinThymian:
Eltern sein & Swingen - Wie bekommt ihr das unter einen Hut
"Wir tun nichts Verbotenes. Im Kopf der Gesellschaft ist dennoch eine bestimmte Vorstellung über Elternschaft verankert. Eine Vorstellung, die nicht mit dem Ausleben bestimmter sexueller Neigungen vereinbar ist. Ist es also in Ordnung, wenn man an einem kinderfreien Abend nicht ins Kino, sondern in den Swingerclub geht?"

Man sollte nicht fragen, ob es in Ordnung geht, dass man an einem kinderfreien Abend in den Swingerclub geht.

Man sollte vielmehr in Frage stellen, ob es in Ordnung ist, dass „die Gesellschaft“ dem Individuum „allgemein akzeptierte“ moralische Handlungsweisen aufstülpt und solche Handlungen für inakzeptabel betrachtet, die gegen kein einziges Gesetz verstoßen.

Wer ist überhaupt diese „Gesellschaft“, dass sie sich dieses Recht herausnimmt?
 
 
8. Mai

talostka:
Man sollte vielmehr in Frage stellen, ob es in Ordnung ist, dass „die Gesellschaft“ dem Individuum „allgemein akzeptierte“ moralische Handlungsweisen aufstülpt und solche Handlungen für inakzeptabel betrachtet, die gegen kein einziges Gesetz verstoßen.

Sollte man das? Von Mord und GV unter Geschwistern mal ab sind unsere Gesetze keine moralischen Grenzen. Trotzdem braucht eine Gesellschaft aber eben diese. Nicht alles was gesetzlich erlaubt ist ist eben auch moralisch richtig. Man denke da nur mal an Steuervermeidungspraktiken, Leiharbeit und Werkverträge.
Ohne moralische Grenzen funktioniert unser Zusammenleben allerdings nur auf einer sehr rudimentären Basis...

Zumindest bei uns in der Gegend dürfte aber weniger das Swingen an sich ein Problem sein, sondern eher das hausieren mit sexuellen Neigungen. Swingen ist ja im Grunde auch nur eine sexuelle Praktik, und ich möchte von meinen Nachbarn die sexuellen Vorlieben einfach nicht kennen. Genausowenig möchte ich das meine Nachbarn meine Vorlieben kennen.
Die moralische Grenze ist da also nicht das Swingen, sondern die Privatsphäre.
 
 
8. Mai

Schnupels:
Sollte man das? Von Mord und GV unter Geschwistern mal ab sind unsere Gesetze keine moralischen Grenzen. Trotzdem braucht eine Gesellschaft aber eben diese. Nicht alles was gesetzlich erlaubt ist ist eben auch moralisch richtig. Man denke da nur mal an Steuervermeidungspraktiken, Leiharbeit und Werkverträge.
Ohne moralische Grenzen funktioniert unser Zusammenleben allerdings nur auf einer sehr rudimentären Basis...

Prinzipiell hast Du Recht. Dass es tendenziell immer mehr Gesetze gibt, wird von Sozialwissenschaftern zuweilen auch damit begründet, dass es weniger gesellschaftlichen Gruppenzwang, vulgo Moral gibt.

Bei Verhalten, das anderen oder der Gesellschaft schadet, mag ein gewisser Gruppenzwang auch vertretbar sein, der die Menschen davon abhält. Die Grenzen sind aber mMn dort erreicht, wo "Moral" ausschließlich der Befriedigung der eigenen Missgunst dient, nach dem Motto "ich kann nicht oder traue mich nicht - Du sollst auch nicht dürfen". Diesen Teilbereich der Moral haben wir glücklicherweise seit den späten 1960ern sukzessive abgebaut. Und zu diesem Teil der Moralvorstellungen gehört eben auch das, was @talolstka beschrieben haben. Wenn die Kinder versorgt sind und die in dieser Zeit Eltern swingen (oder anderen ungewöhnlichen sexuellen Praktiken nachgehen), geht das überhaupt niemanden was an, und niemand hat da etwas vorzuschreiben. Wer das "verbieten" möchte, ist von Missgunst getrieben.

Schnupels:
Zumindest bei uns in der Gegend dürfte aber weniger das Swingen an sich ein Problem sein, sondern eher das hausieren mit sexuellen Neigungen. Swingen ist ja im Grunde auch nur eine sexuelle Praktik, und ich möchte von meinen Nachbarn die sexuellen Vorlieben einfach nicht kennen. Genausowenig möchte ich das meine Nachbarn meine Vorlieben kennen.
Die moralische Grenze ist da also nicht das Swingen, sondern die Privatsphäre.

Schwieriges Thema. Zunächst einmal bestimmt jeder selbst seine Privatsphäre. Wenn ich etwas nicht preisgeben möchte, dann tue ich es nicht. Man muss auch nicht mit sexuellen Vorlieben "hausieren" gehen. Ich halte mich in meinem Bekanntenkreis auch eher zurück. Andererseits: Durchs Reden kommen die Leut' zusammen. Wenn jeder nur Geheimnisse in sich trägt, ist das vielleicht auch nicht ideal.
 
 
8. Mai

Die Freiheit des anderen endet da, wo sie die Freiheit eines anderen tangiert.
So einfach ist das.
 
 
22. Mai

Kinder haben mit der Sexualität der Eltern nichts zu tun und sollten damit auch nicht belastet werden.

Aber sicher, was sollten Kinder auch mit der Sexualität Ihrer Eltern zutun haben, man lebt ja nur mindestens schlappe 20 Jahre oder mehr zusammen in einem Zuhause für alle (Eltern, wie Kind/er)

Meine Eltern hatten Sex und ich dachte nie, dass Erwachsene Menschen asexuelle Wesen seien
und das war auch gut so, da man als sexuell aufgeklärtes Kind auch wusste, das man Nein sagen darf und soll, wenn ein Mensch einem zu nahe kommt.

Des Weiteren hört das sexuelle Verlangen für den Partner/in nicht auf, nur weil man Kinder bekommt und Eltern wird.
Man hatte als Paar Sex und hoffentlich auch noch, wenn man eine Familie gegründet hat.

Wenn Eltern homosexuell, transsexuell, BDSM, mehr als einen Menschen lieben, Beziehungen zu Dritt oder Viert bevorzugen oder sonstige sexuellen Vorlieben haben, werden die Kinder zwangsläufig mit der Sexualität Ihrer Eltern konfrontiert.
Da die Gesellschaft (und viele Eltern selbst, wie man hier eindrucksvoll lesen kann) einen offenen und informativen Umgang mit Sexualität und Eltern sein scheuen, wird Kindern oftmals ein unsexuelles Verhalten vorgespielt, das gar nicht existiert.

Sexuelle Aufklärung ist für Kinder aber wichtig .....

um sich selbst zu schützen vor sexuellen Angriffen
um selber in der Lage zu sein, die eigenen sexuellen Gefühle (Homosexualität, Transsexualität) richtig einschätzen und einordnen zu können
das Vertrauen zu haben, da ihre Eltern ja auch lustvoll Sex praktizieren und daher gute Ansprechpartner für Fragen zum Thema Sexualität sind.

Alle Eltern wissen, wie wichtig die Vorbildfunktion ist, aber bei der Sexualität hört sie auf ?

Nein ..... denn Kinder lernen nicht

ich werde mal Swinger
ich werde mal BDSM praktizieren
ich werde transsexuell, homosexuell

Sie lernen ....

Sexualität ist etwas natürliches und wertvolles
Sexualität ist schön und man darf und sollte frei wählen mit welchen Menschen man sie praktizieren möchte
Sexualität ist etwas lustvolles, was Spaß und Freude bringt
Sexualität ist ein Thema das ich mit meinen Eltern besprechen kann, da sie der Sexualität positiv und offen gegenüber stehen

und hoffentlich viele positive Dinge mehr.

Eltern sein & Swingen - Wie bekommt ihr das unter einen Hut

Mit Offenheit und Ehrlichkeit zu den eigenen sexuellen Bedürfnissen und Empfindungen.
Ich bin in Ordnung, so wie ich sexuell fühle und empfinde und habe es daher gar nicht nötig meinen Kindern, Eltern und sonstigen nahen Angehörigen ein Bild vorzuspielen, dem ich nicht entspreche.

Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass sie mir ihre und die Sexualität allgemein, als etwas positives dargestellt haben über das man reden kann, wie über das Wetter.
Denn so war ich / wir als Eltern in der Lage, dasselbe zutun und weiter zu geben.
 
 
22. Mai

@Ahja :

Gibt es nur das Eine oder das Andere?

Meine Eltern hatten Sex und ich dachte nie, dass Erwachsene Menschen asexuelle Wesen seien

Das Eltern miteinander Sex haben oder offen auch mit fremden poppen ist für Kinder also kein Unterschied?

Es ist für uns ein erheblicher Unterschied ob wir unseren Kindern vorleben das wir als Eltern miteinander
Zärtlichkeiten offen austauschen oder ob wir Gruppensexpartys im Haus durchziehen wenn die Kids im Nebenraum liegen!
Selbstverständich leben wir unseren Kinder vor das Sexualität nichts schlimmes ist. Wer hat hier etwas anderes behauptet?
Welche sexuellen Spielarten und/oder welche fremden Sexpartner wir dabei haben hat damit aber gar nichts zu tun! Wir vertreten die Meinung das Kinder ihre eigene Sexualität entdecken sollten und nicht die der Eltern einfach kopieren.
Die Frage war hier ja "Eltern sein und swingen" und nicht "Eltern sein und Sex in der Ehe"...
 
 
22. Mai

@ Ahja
Respekt, deine Zeilen treffen genau meine Ansicht und den Umgang mit Sexualität. Du hast es sehr treffend umschrieben.
 
 
24. Mai

Inobhutnahme wegen offener Ehe.
Wie oben schon geschrieben, ist uns das Schlimmstmögliche passiert.
Unsere Große (15j) wusste von der offenen Ehe und kam damit wohl nicht klar.
Hat der Vertrauenslehrerin der Schule was erzählt, die wiederum dem Jugendamt.
Eines Tages um 14 Uhr kam ein Anruf, das alle vier Kinder in Obhut genommen wurden, direkt aus der Schule.
Es gibt und gab aber nie Dates bei uns zu Hause, weil wir das strikt trennen.
Die Sachbearbeiterin vom JA hat sich ausführlich über unser Liebesleben echauffiert.
Außerdem jede Menge Falschbehauptungen, die wir jetzt widerlegen müssen
Danach das komplette Programm mit Eheberaterin, Erziehungshilfe, begleitetem Umgang für die ganz Kleine (7) vom Familiengericht aufgebrummt bekommen.
Wir wissen jetzt, dass die Schwiegermutter dahintersteckt, die uns beim JA angeschwärzt hat. Bei ihr sind jetzt die zwei großenMädels, jeglicher Kontakt mit den beiden wird von ihr verweigert mit Unterstützung des JA.
Wir fühlen uns wie im Mittelalter!!!
Zur Zeit ist der Große (14) auf eigenen Wunsch wieder bei uns, die Kleine hoffentlich auch bald wieder, zur Zeit bei Oma 2, wenigstens haben wir Kontakt zu ihr.
 
 
24. Mai

WIE BITTE???!!!
bbwfanxl:
Inobhutnahme wegen offener Ehe.
Wie oben schon geschrieben, ist uns das Schlimmstmögliche passiert.
Unsere Große (15j) wusste von der offenen Ehe und kam damit wohl nicht klar.
Hat der Vertrauenslehrerin der Schule was erzählt, die wiederum dem Jugendamt.
Eines Tages um 14 Uhr kam ein Anruf, das alle vier Kinder in Obhut genommen wurden, direkt aus der Schule.
Es gibt und gab aber nie Dates bei uns zu Hause, weil wir das strikt trennen.
Die Sachbearbeiterin vom JA hat sich ausführlich über unser Liebesleben echauffiert.
Außerdem jede Menge Falschbehauptungen, die wir jetzt widerlegen müssen
Danach das komplette Programm mit Eheberaterin, Erziehungshilfe, begleitetem Umgang für die ganz Kleine (7) vom Familiengericht aufgebrummt bekommen.
Wir wissen jetzt, dass die Schwiegermutter dahintersteckt, die uns beim JA angeschwärzt hat. Bei ihr sind jetzt die zwei großenMädels, jeglicher Kontakt mit den beiden wird von ihr verweigert mit Unterstützung des JA.
Wir fühlen uns wie im Mittelalter!!!
Zur Zeit ist der Große (14) auf eigenen Wunsch wieder bei uns, die Kleine hoffentlich auch bald wieder, zur Zeit bei Oma 2, wenigstens haben wir Kontakt zu ihr.


Das kann doch nicht deren Ernst sein?!?!?!?!
 
 
24. Mai

Oh Mann. Das klingt ja echt nicht gut.
Hoffentlich kommt bald wieder alles in Ordnung.
 
 
24. Mai

Nicht vorzustellen, dass das in Deutschland 2018 noch möglich sein soll.
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