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Vertrag zwischen Dom und Sub

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Vertrag zwischen Dom und Sub
Ich würde gerne wissen, warum wird ein Vertrag erstellt? Welchen Sinn und Zweck hat ein Vertrag?
Viele Sachen sind für mich selbstverständlich.
Welche Erfahrungen habt ihr mit Verträgen?

Ich danke jetzt schon mal für die Antworten
****i2 Mann
JOY-Angels 
In erster Linie scheint es für viele ein Ritual zu sein, vergleichbar mit einer kirchlichen Hochzeit. Es verbindet und man bekräftigt seine Gefühle für das Gegenüber. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es für manche auch ein Weg ist, die Vorlieben, Tabus und allfällige Einschränkungen festzuhalten. Je nach Beziehungsform sieht man sich nicht so oft oder es gibt mehrere Beziehungen, so dass ein Vertrag sicher eine wichtige Gedankenstütze sein kann.

Schlussendlich ist es Geschmacksache, ob man sich für oder gegen einen solchen Vertrag entscheidet. Mir persönlich sagt das nichts. Aanderen bereitet diese Sache grosse Freude bis hin zu einem Gefühl der tiefen Verbundenheit. Was ich schön finde :).
***
Verträge..
wer einen Grund braucht um das zu tun was er tun möchte, wer starre Regeln liebt, wer "Regelverletzungen " braucht um zu "strafen...der braucht Verträge.

ich hau zu, weil ich daran Spass hab und weil es sie geil macht ...

das ist der "Vertragsgegenstand § "
******los Mann
Warum? Zumindest bei mir war es ums mal ausprobiert zu haben und weils Spaß macht den zusammen auszuarbeiten und über die ganzen Punkte zu reden.

Grundsätzlich ist das Verhältnis auch ohne Vertrag (bei uns) klar und geregelt. Aber wenn man nicht nur 2 Seiten haben will, denkt man natürlich etwas mehr nach und kommt dann auf Situationen, die vorher noch nicht aufgetreten sind. Dann kann man sich drüber unterhalten und auf einem gemeinsamen Nenner kommen. Erspart dann, je nach Gedächtnis, die Unsicherheit falls diese Situation eintritt.
*********xFour Paar
Was ein Zufall
Habt ihr einen Vertrag mit eurem/r Dom/Sub abgeschlossen?

Vor nicht allzu langer Zeit wurde ein sehr ähnlicher Thread eröffnet, kannst ja mal reinschauen *g*


In meiner Beziehung entstand der Vertrag aus Unsicherheit. Wir waren einfach sehr neu auf dem Gebiet D/s und BDSM und dieser Vertrag war für uns ein Mittel uns darüber klar zu werden, wie unser BDSM aussehen soll.

Ansonsten stimme ich SciFi2 voll und ganz zu *g*
********Lady Frau
Für mich ist ein Vertrag einfach eine Zeremonie, denn eine rechtliche vertragliche Basis gibt es ja nicht. Und trotzdem liebe ich dieses Ritual, besonders, wenn der Vertrag mit Blut "besiegelt" wird. Das ist spannend und erzeugt in dem entsprechenden Umfeld und mit den passenden Requisiten bei mir hochgradig Adrenalin..................

Naja, ich eben....................
*******b_DL Frau
Es gibt die die es als Ritual brauchen.
Es gibt die für die ist es ähnlich wie ein Ehevertrag.
Es gibt die die sowas nicht brauchen.

Jeder muss für sich entscheiden:

Brauch und will ich das?

Ich gehöre zu denen die sowas nicht brauchen und auch ohne Vertrag Leben kann
**************
Verträge rund um Bdsm
Hallo liebe SM-er & neugierige Einsteiger/innen,

Vorab sei erst einmal erwähnt, das Verträge die zwischen man zwischen Herr & Sub oder Herr und Sklavin miteinander bzw untereinander erstellt vor dem Gesetz nicht rechtskräftig sind.

So genannte Sklavenverträge bieten Vor & Nachteile für beide Seiten, da man zum einen deutlich formulieren kann, welche Grundregeln, Tabus und andere wichtige Details für beide Seiten gelten sollen UND hier auch deutlich aufgeführt ist, das der Herr auch die Verantwortung für die Sub trägt und dafür zu sorgen hat das ihr kein Schaden entsteht.

Letzteres is natürlich oft ein Risiko, wenn man an den falschen Herrn gerät der seine Grenzen im Rausch der Erziehung vergißt.

Im Grunde halte ich von solchen Verträgen nichts UND Sie sind auch KEINE Plicht.
***
In den Anfängen hilft es vielleicht dem ein oder anderen.

In einer tiefen, vertrauten Beziehung halte ich es nicht für notwendig.

Ich tue etwas, weil es mir gefällt und ihr Lust oder Lustschmerz bereitet und manchmal sie süss wütend wird. So einfach.
*****lnd Mann
Da
solche Verträge das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben werden, komme ich gar nicht erst auf die Idee, einen solchen abzufassen. Was ich durchaus gut finde, sind Notizen der Sub zu ihren Tabus, obwohl auch die keine Rechtswirkung haben. Aber ich kann mich daran orientieren.

Vertrauen ist das einzige, was im D/s zählt. Fehlt dieses so sehr, dass man meint, man müsse Abmachungen schriftlich besiegeln, dann sollte man D/s mit dieser Sub oder mit diesem Top unterlassen.
******n78 Mann
Eventuell ist die Erstellung eines Vertrags für manche Leute bereits Sex
oder zumindest ein Weg, Vorlieben des Anderen kennenzulernen
letztlich ein Spaß für beide, mehr ist es objektiv nicht
**********_xoxo Frau
Die rechtliche Unwirksamkeit spielt bei solchen Verträgen absolut keine Rolle. Menschen, die solche Verträge abschließen, meinen den Inhalt durchaus ernst. Sie fühlen sich moralisch an den Vertrag gebunden.

Den Vergleich mit der kirchlichen Hochzeit finde ich sehr schön! (Danke dafür, SciFi2) Sicher, das Ritual als solche kann sehr schön sein. Aber es geht doch auch darum, sich gegenseitig etwas zu versprechen. Eine kirchliche Hochzeit ist rechtlich auch absolut unbedeutend. Dennoch lassen sich viele Paare kirchlich trauen und feiern sogar ihren kirchlichen - und nicht ihren gesetzliche - Hochzeitstag. Stellt euch vor, man braucht überhaupt keine Hochzeit, um ein Leben lang zusammen zu bleiben. Wenn man aber erst mal verheiratet ist, fällt die Trennung schwerer. Immerhin hat man sich doch "ganz offiziell" versprochen, für immer zusammen zu bleiben.

Ein BDSM-Vertrag ist da ganz ähnlich. Er macht die Versprechen irgendwie "offizieller". Er beinhaltet gegenseitige Versprechen. Er intensiviert das Machtgefälle. Er drückt aus, was man fühlt und sich wünscht. Und er bindet einen vor allem noch mehr an die gegeben Versprechen.

Man macht so einen Vertrag doch in der Regel nicht leichtfertig, Sicher, gibt es auch, weil es das Kopfkino anheizt. Aber für viele Paare ist das kein Kopfkino, sondern sie meinen es ernst. Ein Vertrag ist ein Zeichen der absoluten Hingabe und Unterordnung. Oft sind Verträge doch Teil von TPE/CIS- und ähnlichen Beziehungen. ALso Beziehungen, wo das Machtgefälle sehr umfassend und intensiv ist.
******e_r Mann
Ein Vertrag käme bei mir nur in Frage, wenn es sich um eine Master / Slave Beziehung handelt. Im Zusammenhang mit einer D/S oder S/M Beziehung halte ich es nicht für angebracht.

Natürlich haben solche Verträge keinen rechtlichen Bestand, aber mMn geht es hierbei vorrangig um eine gegenseitige Aufstellung der No Go's und Must have's.

Bedenken bei einer Vertragsgestaltung hätte ich lediglich, wenn der dominante Teil der Beziehung sehr erfahren, der devote Teil jedoch eher unerfahren ist. Ähnlich einer Tabu-Liste könnte auch hier die Realität der Vertragsinterpretation den unerfahrenen Teil potentiell schnell überfordern.
*******b_DL Frau
Meine no go auf wo einen Vertrag wären/sind schon längst abgehakt.

Ich finde, wenn man dieses und jenes festsetzt, kann man sich nicht entfalten.

Denn wenn mal was im spiel von der no go Liste zum Einsatz kommt weil es gerade passt und beide Spaß dabei habe.. ..
Dann zu unterbrechen von wegen: geht nicht, steht bei no go auf der Liste.

Das macht alles kaputt.
***
Ich habe keine Erfahrungen mit solchen Verträgen und sehe für mich auch keinen Sinn darin.
Bei uns gab es vor langer Zeit eine klare, einmalige Konsensabfrage, der sich alles Weitere unterordnete.
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Vertrag zwischen Dom und Sub
warum wird ein Vertrag erstellt? Welchen Sinn und Zweck hat ein Vertrag?
Ironisch: Weil's davon im realen Leben noch nicht genug gibt.
Böse: Damit Dom ein Druckmittel hat.
Ernsthaft: Weil's den Beteiligten Spaß macht.
Welche Erfahrungen habt ihr mit Verträgen?
"Dom" fragte mir mal einen Neigungsbogen ab und sagte, dass er irgendwann meine Unterschrift haben wolle. Mit dem Ergebnis dieser Befragung war er nicht zufrieden, aber den Neigungsbogen hängte er gut sichtbar in sein Zimmer. Es wirkte auf mich tatsächlich wie ein Druckmittel. Deshalb schloss ich jede Unterschrift in dieser Richtung aus. Es kam also zu keinem Vertrag.
Viele Sachen sind für mich selbstverständlich.
Einige sind es auch für mich, und deshalb brauche ich dafür keinen Vertrag. Solche Sachen standen allerdings nicht auf dem Neigungsbogen.
Und Sachen, die für mich von vornherein nicht selbstverständlich sind, mache ich unter (Vertrags-)Druck schon mal gar nicht.
Erst recht nicht, wenn es sich um einen Vertrag handelt, der juristisch wertlos ist.
******n78 Mann
Eventuell kann der deutsche Paragraphenreiter wirklich nicht aus seiner Haut und will immer Schriftsätze produzieren, alles muss geregelt sein. Fehlen noch die Verbotsschilder ... aber wir sind halt so.
************
Es gibt der Bedeutung des Spiels mehr Gewichtung. Natürlich ist vieles auch ohne Vertrag klar.
Für den devoten Teil ist dieser Vertrag aber auch psychologisch anregend.
******
Ich selbst als sub finde es teilweise anregend, weil ich weiß, ich habe unterschrieben und muss mich daran halten. Meine Herrin zeigt da auch sehr viel Interesse.
Nur kommen da meine Zweifel bei Anfängern auf. Ich selbst bin Anfänger und habe real wenig Erfahrung. Dadurch sehe ich es als Schwierigkeit, solch einen Vertrag zu bekommen, da ich ja nicht weiß was ich mag und nicht mag. Es wird sich, für mich gesehen, erst entwickeln. Ich sehe es in meinen Augen dann so, dass der Vertrag regelmäßig in kurzen Abständen verändert werden muss, da die Entwicklung sich nun stetig erweitert. Für mich selbst schwierig.
Das Ritual an sich, es als eine Art der Ehe zu sehen, ist schon sehr angenehm.
Ansonsten hat man Regeln, die selbstverständlich eingehalten werden müssen. Das auch ohne Vertrag.
****i2 Mann
JOY-Angels 
ImperiumJk2017:
Es wird sich, für mich gesehen, erst entwickeln. Ich sehe es in meinen Augen dann so, dass der Vertrag regelmäßig in kurzen Abständen verändert werden muss, da die Entwicklung sich nun stetig erweitert.

Das Problem wirst du noch eine lange Zeit haben. So schnell hat man nicht den Überblick über die Vielfalt an BDSM-Praktiken. Ein Vertrag kann immer nur die aktuelle Situation widerspiegeln. Sollte er abschliessend Vorlieben und Abneigungen auflisten, muss er auch bei erfahreneren BDSMlern immer mal wieder aktualisiert werden.
******
Vertrag zwischen Dom und Sub
TE:
da ich ja nicht weiß was ich mag und nicht mag.
Und erst recht nicht mit dieser Partnerin oder mit diesem Partner.
Genau das stört mich beim Thema Sklavenvertrag besonders: eben dieses Fokussieren auf (Sexual-)Praktiken und den Beziehungsstatus. Der Partner, der Mensch, scheint dabei weniger bis gar nichts zu bedeuten.
Ich für mein Teil benenne lediglich meine sexuellen Tabus ganz klar. Über alles andere, was ich nicht ausdrücklich als Tabu benenne, lasse ich mit mir reden, fühle mich jedoch gerade sexuell in keiner Pflicht. - Denn dafür bin ich mir zu schade.
**********_xoxo Frau
ImperiumJk2017 :
Nur kommen da meine Zweifel bei Anfängern auf. Ich selbst bin Anfänger und habe real wenig Erfahrung.
Wenn du Zweifel hast, dann ist es wohl besser, mit dem Vertrag noch zu warten. Du wirst mehr Erfahrung bekommen, mehr Vertrauen aufbauen. Einen Vertrag abzuschließen sollte sich gut anfühlen. Wenn du Zweifel hast, ist vermutlich noch nicht der richtige Moment. Aber verschoben heoßt ja nicht aufgehoben *g* Man muss nur einfach nicht alles gleich zu Anfang machen.

ImperiumJk2017 :
Dadurch sehe ich es als Schwierigkeit, solch einen Vertrag zu bekommen, da ich ja nicht weiß was ich mag und nicht mag.
Ich halte eh wenig davon, eine detailierte Lieste mit Vorlieben und Abneigungen aufzulisten. Regelt doch lieber, wie ihr mit was umgehen wollt.
Tabus können rein. Dann könnt ihr vertraglich regeln, was passiert, wenn deine Herrin zB eines deiner Tabus mal reizen würde - darf sie es ansprechen, ggf ein wenig diskutieren oder sind Tabus vollkommen unantastbar? Wie ist es be neuen Praktiken? Darf sie einfach machen oder soll sie dich vorher fragen? Etc pp.
Heißt, setzt grundsätzliche Regeln fest, wie ihr was handhaben wollt. Es werden immer neue Praktiken dazu kommen, neue Tabus, aber es werden vielelicht auh Tabus verschwinden.

Sicher ist es sinnvoll, wenn man den Vertrag gelegentlich überarbeitet. Aber wenn man das jeden Monat tun muss, weil die Praktiken-Liste nicht mehr stimmen, kann man sich den Vertrag gleich schenken.

Landlady_bb:
dieses Fokussieren auf (Sexual-)Praktiken und den Beziehungsstatus. Der Partner, der Mensch, scheint dabei weniger bis gar nichts zu bedeuten.
Da hast du andere Verträge im Kopf als ich. Von daher guter Hinweis! Einen Vertrag empfinde ich als etwas sehr Intimes. EInfach 08/15-Regeln hinklatschen finde ich auch nicht gut. Überlegt euch, was sich für euch gut anfühlt. Was ihr euch für eure Beziehung wünscht. Welchen Umgang ihr miteinander wüscht. Oder noch besser: schon habt. Macht euer ganz persönliches Ding daraus.
**********esign Mann
ImperiumJk2017:
Ich selbst bin Anfänger und habe real wenig Erfahrung. Dadurch sehe ich es als Schwierigkeit, solch einen Vertrag zu bekommen, da ich ja nicht weiß was ich mag und nicht mag.
Ich hab in dem Zusammenhang vor einiger Zeit einen möglicherweise für euch interessantn Entwurf gesehen. Er bestand aus 2 Teilen:
1. "Allgemeiner Teil" mit festen Regeln die sich auch im Laufe der Entwicklung nicht ändern (sollten) und ggf. durch weitere Regeln erweitert werden können. Dazu gehört z.B. "Der Sklave hat der Herrschaft zu dienen, ihre Befehle zu befolgen, ..."
Dieser Teil regelt im Prinzip die Stellung von Sklaven und Herrschaft zueinander und enthällt Regeln die allegemein einzuhalten sind.
2. "Ausbildung und Entwicklung" - ein Teil der regelmäßig aktualisiert wird:
Die Herrschaft verpflichtet sich in einem angemessenen Zeitraum (z.B. einem Monat) den Sklaven an folgende Praktiken heranzuführen oder ihn in folgenden Bereichen "auszubilden":
Nach Abschluss der Ausbildung in den definierten Inhalten oder einer bestimmten Zeit wird dieser Abschnitt dann aktualisiert. Ggf. kann auch eine "Abschlussprüfung" vorgesehen werden im Sinne von: "Vorbereitend für die Playparty am (...) stehen folgende Ausbildungsinhalte an: (...) Er Erfolg der Ausbildung ist auf der Party vom Sklaven zu demonstrieren...
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