Mehr brandheiße Themen
zur Gruppe
BDSM
12105 Mitglieder
zur Gruppe
BDSM Stammtisch Magdeburg
85 Mitglieder
zum Beitrag
S/M: Grundlage oder Ergänzung in Euren Beziehungen?36
Es gibt Menschen unter uns, die leben ihre 'Leiden-schaft' zeitweise…
zum Beitrag
Offene Beziehungen bereichernd oder zerstörerisch?749
In vielen Themen im Joyclub wird man mit den unterschiedlichsten…
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

Was sind für Dich/Euch die Grundlagen einer D/s-Beziehung?

********Mann 
229 Beiträge
Mann
********Mann 229 Beiträge Mann
Catuaba
Muss dir voll zustimmen!!
*********** 

***********  
🤔
Eine gute Frage....

Nun in erster Linie ist wichtig mit dem Menschen der einen interessiert zu kommunizieren, sich für den Mensch und seinen Charakter, sein Gegenwart zu interessieren um eine Basis des Vertrauens zu schaffen....
Offenheit und Ehrlichkeit sind weitere Bausteine die mir wichtig erscheinen...
Tabus, Vorlieben u. Neigungen zu erfahren, gemeinsame Unternehmungen in der Kennenlernphase abzugeben, die nicht sofort mit Bdsm zu tun haben sollten....
Alles braucht Zeit und wird zur rechten Zeit eintreten...
Hier spielt es ja auch eine Rolle D/S zu leben, umzusetzen wenn man Kids hat....ist auch ein Faktor.
****eis 
577 Beiträge
Frau
****eis 577 Beiträge Frau
Liebe
*********** 

***********  
Vertrauen
Die Grundlage für eine D/s-Beziehung ist für mich, dass es jemanden gibt die/der „D“ und jemand der/die „s“ ist.

Das finde ich eine gute Aussage und schließe mich der Dame an, welche die Aussage getätigt hat!
**********ainer 
21 Beiträge
Mann
**********ainer 21 Beiträge Mann
Ein Ds-Verhältnis entsteht aus Unterwürfigkeit und Machtausübung - also: Asymmetrie.
Deshalb ist es für Mich keine Beziehung.
*** 

***  
vertrauen ist das wichtigste
*********** 

***********  
Ich muss da ein wenig im allgemeinen Widersprechen, da eine D/S Beziehung in gewisser Weise schon eine Beziehung zwischen Herr und Sub ist!
Diese beschränkt sich aber innerhalb der Beziehung teilweise schon zeitlich, flexibel eingebaut eben.
Respekt, Vertrauen, Loyalität, Treue, Ehrlichkeit, Offenheit sind die Grundlagen jeder Beziehung!
Ebenso gilt es Tabus einzuhalten und sich der Verantwortung gegenüber des Partners, m oder w bewusst zu sein.
**********ainer 
21 Beiträge
Mann
**********ainer 21 Beiträge Mann
<- vertrauen ist das wichtigste
-> ... bis der Gehorsam eine Tiefe erreicht, die das sog. "Vertrauen" überflüssig macht.
<-

<- Ich muss da ein wenig im allgemeinen Widersprechen, da eine D/S Beziehung in gewisser Weise schon eine Beziehung zwischen Herr und Sub ist!
-> Ich würde das "Verhältnis" nennen. Meine zweite sub spricht von einem "Gefüge".
<-

<- Diese beschränkt sich aber innerhalb der Beziehung teilweise schon zeitlich, flexibel eingebaut eben.
-> Das wäre für Mich die "kleine Lösung". Ich brauche keine "Beziehung". Ich gewähre Ds-Verhältnisse.
<-

<- Respekt, Vertrauen, Loyalität, Treue, Ehrlichkeit, Offenheit sind die Grundlagen
-> Logisch. Ich sprach eher von der (sagen wir:) "Ausbauphase".
<-

<- Ebenso gilt es Tabus einzuhalten
-> Es gibt (sehr seltene!) Fälle, da ist es tatsächlich NICHT sinnvoll, ein Tabu zu beachten.
<-
<- und sich der Verantwortung gegenüber des Partners, m oder w bewusst zu sein.
-> Mir reicht das Wissen, dass Ich Mir in den eigenen Fuss schiesse, wenn Ich Mein Spielzeug kaputtmache.
<-
Mehr anzeigen
**********urple 
3.980 Beiträge
Paar
**********urple 3.980 Beiträge Paar
Es ist mir tatsächlich ...
... schon öfters begegnet, dass Menschen die an menschlichen Schwächen wie Beziehungsunfähigkeit, Bindungsangst leiden oder die ein Problem mit körperlicher oder emotionaler Nähe haben, diese Defizite mit D/S -ählichen Strukturen in ihrem Umfeld zu kompensieren versuchen.
Es liegt irgendwie doch nahe, dass man dieses "Näheproblem" umschifft, indem man diese Distanz zum Objekt seiner sexuellen Begierde eben zum Inhalt dieser "Beziehung", die keine sein soll, erklärt.

Für mich hat das wenig mit D/S im Sinne von BDSM zu tun sondern eher etwas mit pathologischen Tendenzen.

Für mich ist emotionale Nähe eine Grundvoraussetzug für einvernehmliche D/S-Strukturen und auch für einvernehmlichen Sadomasochismus im Sinne von BDSM.


LG Black
Mehr anzeigen
*******ine 
456 Beiträge
Frau
*******ine 456 Beiträge Frau
blackownspurple:
Es wird lediglich mehrfach betont, dass gegenseitiges Vertrauen im BDSM -Bereich eine besondere Rolle spielt und Vertrauensbruch noch fatalere Folgen haben kann als in einer Stinobeziehung.

Ach, und das ist kein Absprechen?
Nenn doch bitte die fataleren Folgen.
Danke

Es ist kein Absprechen von grundsätzlichem Vertrauen, aber ich empfinde in einer D/s-Beziehung gibt es schon ein zusätzlich nötiges "weiteres Vertrauen"

ICH habe zumindest in meinen Nicht-D/s-Beziehungen NIEMALS die Kontrolle über meine geistige und körperliche Unversehrtheit bewusst und freiwillig an den Partner übertragen.
**********ainer 
21 Beiträge
Mann
**********ainer 21 Beiträge Mann
Feix:
-> Beziehungsunfähigkeit, Bindungsangst oder die ein Problem mit körperlicher oder emotionaler Nähe

<- *g* die halbleeren und die halbvollen Gläser:
• Beziehungsunfähigkeit: die Fähigkeit, ein Verhältnis zu leben, das keine „Beziehung“ ist.
• Bindungsangst: der Mut, sich der Verlustangst zu stellen, die entsteht, wenn man sich nicht auf eine Bindung einlässt und das dem bottom sagt. (Und ja: Ich habe auch schon Gebundensein gelebt – aber bemerkt, dass es einfach nichts für Mich ist).
• Problem mit körperlicher oder emotionaler Nähe: eine konstruierte und völlig unzutreffende Vermutung, die eigentlich ein (Selbst)erklärungsversuch für „Beziehungsunfähigkeit und Bindungsangst“ ist.
• die Nähe, die Ich Meine sub erleben lasse, ist bisweilen so groß, dass SIE diejenige ist, die es mit der Angst zu tun bekommt – v.a. da diese Nähe so asymmetrisch ist, dass sie auf Meiner Seite keine Bindung erzeugt – aber sehr wohl die beglückende und (seit 15 Jahren) meisterbare Herausforderung, das daraus entstehende Verhältnis für beide Seiten als (sagen wir mal:) Bereicherung zu gestalten!
• Bei Mir würde eine Alarmleuchte im Kopf blinken, wenn Ich etwas, das Ich nicht verstehe, pathologisiere,
• oder wenn Ich aus unzutreffenden Vermutungen ein Bild über Mein Gegenüber erzeuge, für das Ich es dann pathologisiere.
• Wozu brauche Ich Einvernehmlichkeit, wenn Ich weiss, dass Ich mit einem Fahrrad nicht zum Mond fliegen kann?
• Platt gesagt: DU hast Angst vor einseitigem emotionalem Abstand und Ausgeliefertsein und um Dich der nicht stellen zu müssen, erklärst Du Mich für krank. Ich vergebe Dir, denn Ich weiss, dass Du nicht weisst, was Du tust.
Mehr anzeigen
**********urple 
3.980 Beiträge
Paar
**********urple 3.980 Beiträge Paar
Weil Einvernehmlichkeit ...
... zumindest im Metakonsens die Grundvoraussetzung für "gesunden" Sadomasochismus darstellt und Diesen vom pathologischen Sadismus bzw. Masochismus unterscheidet.

Darüber sind sich m.E. Verfechter und Anhänger aller BDSM - Ausprägungen in dieser Szene, von SSC über RACK und CIS bis D.E.B.R.I.S einig *zwinker* .


Kinkmindtrainer :

Wozu brauche Ich Einvernehmlichkeit, wenn Ich weiss, dass Ich mit einem Fahrrad nicht zum Mond fliegen kann?


LG Black
Mehr anzeigen
Du willst mitdiskutieren?
Werde kostenlos Mitglied, um mit anderen über heiße Themen zu diskutieren oder deine eigene Frage zu stellen.