Wie mit dem Alleinsein des Single-Daseins besser umgehen?

 
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Wie mit dem Alleinsein des Single-Daseins besser umgehen?
Hallo liebe Leute,

ich bin Dauersingle und möchte euch mal fragen ob ihr eventuell Tipps habt um das Alleinsein besser zu ertragen?

Mir geht es oft so, wenn ich dann unter Leute gehe mir es danach oft noch schlechter geht als vorher, weil mir das Alleinsein danach noch umso bewusster wird. Ich habe schon versucht mich einem Stammtisch anzuschließen oder Sport aber so richtig hilfreich war das alles nicht, denn die meisten kannten sich bereits sehr lange und waren selbst keine Singles. Bei denen ging es immer nur Haus, Kinder, Ehefrau, Ehemann. Also alles Themen bei denen ich nicht so richtig mitreden kann bzw. die mich selbst nicht betreffen.

Ich fühle mich manchmal auch schnell als drittes Rad am Wagen. Ja und flirten oder auf Frauen zugehen tue ich dann auch nicht. Einfach um mir die Rückschläge und beleidigenen Reaktionen zu ersparen. Was mich die letzten Monate total herunter gezogen hat waren die Versuche jemanden im Internet kennen zu lernen.

Ich habe gerade etwas das Gefühl, egal was ich tue bringt mich nur noch schlechter drauf *snief*
 
 

Nicht so ganz einfach ...
Sport wäre mir auch gleich als erstes eingefallen, ehrlich gesagt. Also Sachen, die dich regelmäßig nach "draußen" bringen, wie Laufen, Klettern/Bouldern etc. Kontaktscheu darf man da natürlich nicht sein.
Oder (selbst wenn das auf den ersten Blick doof klingt): VHS-Kurse zu Themen, die dich interessieren? Eine neue Sprache lernen o.ä.? Wenn es zu dir passtt: einen Tanzkurz beginnen - Männer sind da doch immer gefragt. Was ich damit meine ist: einfach eine Tätigkeit in den Vordergrund stellen, die du magst oder die dich interessiert, statt das Vorhaben, auf Krampf jemanden kennen zu lernen. Wenn du dich für etwas begeisterst, kommt der Rest von allein, schätze ich.

Außerdem Quality-Time mit guten Freunden verbringen (am besten nicht mit Paaren, da kann u.U. runterziehen). Das hilft natürlich auch nicht immer, weil es ja nicht diese Art der Intimität ist, die man sucht, aber so erfährst du ebenfalls Wertschätzung.

Ich weiß nicht, wie deine Wohnsituation ist ...
Vielleicht solltest du erwägen, in eine 2er- oder 3er-WG zu ziehen?
Manche Menschen fühlen sich einfach wohler, wenn sie schlicht wissen, dass jemand DA ist.
Immer wieder in eine leere Wohnung nach Hause zu kommen, wenn man Single ist, kann ganz schön an einem zerren.

Das mit den Internetbekanntschaften unterschreibe ich sofort. Online-Dating ist wirklich nicht so das Wahre. Deswegen hatte ich auch schon das ein oder andere Tief.
 
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Curious_Nirtak:
Sport wäre mir auch gleich als erstes eingefallen, ehrlich gesagt. Also Sachen, die dich regelmäßig nach "draußen" bringen, wie Laufen, Klettern/Bouldern etc. Kontaktscheu darf man da natürlich nicht sein.
Oder (selbst wenn das auf den ersten Blick doof klingt): VHS-Kurse zu Themen, die dich interessieren? Eine neue Sprache lernen o.ä.? Wenn es zu dir passtt: einen Tanzkurz beginnen - Männer sind da doch immer gefragt. Was ich damit meine ist: einfach eine Tätigkeit in den Vordergrund stellen, die du magst oder die dich interessiert, statt das Vorhaben, auf Krampf jemanden kennen zu lernen. Wenn du dich für etwas begeisterst, kommt der Rest von allein, schätze ich.

Ja das sind gute Ratschläge, es gibt natürlich auch Interessen die ungeeignet sind Frauen kennen zu lernen, da sich keine Frau dafür interessiert. Anders herum interessieren mich auch viele Dinge nicht, für die sich Frauen begeistern können. Ich habe da aber eventuell etwas gefunden, mal schauen.

Das mit der WG war auch schon mal eine Überlegung von mir, muß dann aber auch schon passen. Momenan bin ich viel mit meinem Wohnmobil unterwegs in dem ich mehr oder weniger wohne.

Aber dabei ist es leider so, daß man fast auschließlich nur ältere Rentnetpaare trifft. *snief* Ein Single Campingplatz müsste es mal geben. *lol*
 
 

Also ich an deiner Stelle würde erstmal meine Denkweise ändern. Was ist denn so schlimm dran Single zu sein? Als Single ist man frei und unabhängig. Kann tun was man selbst möchte, muss sich um niemanden kümmern usw....

Es ist doch wichtig das Leben zu genießen und nicht dem nachzutrauern was man nicht hat. Männer Und Frauen, Die in einer Beziehung oder Ehe sind haben es auch nicht leicht und haben genauso ihre Probleme. Insbesondere wenn dann auch noch Kinder da sind ist es nicht einfach. Wenn ich das manchmal so höre denke ich mir oft, ein Glück, dass ich Single bin und keine Kinder habe.

Wobei ich mir grundsätzlich auch eine Beziehung und auch Kinder wünsche. Aber dazu muss einfach alles passen. Natürlich fehlt mir auch die Vertrautheit und Geborgenheit aber ich sehe mehr die positiven Aspekte am Singleleben.

Und genau da finde Ich,,solltest du ansetzen. Deine Art und Weise wie du dein Leben beschreibst klingt so negativ. Und genauso wie es bei euch Männern ist, Ist es bei uns Frauen auch. Ich kann mich z.B. nur für jemanden begeistern, der lebensfroh und lustig ist und mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Daher löse deine Verkrampftheit unbedingt eine Beziehung erzwingen zu wollen. Dann lernst du am Besten Frauen kennen.

Und noch ein kleiner Tipp von mir: Fang bei deinem Nicname an. Der strahlt für mich irgendwie was negatives aus.

Das Ganze ist übrigens eine subjektive Wahrnehmung von mir. Sollte ich falsch liegen in meiner Einschätzung, so tut es mir Leid.
 
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ck1986:
Also ich an deiner Stelle würde erstmal meine Denkweise ändern. Was ist denn so schlimm dran Single zu sein? Als Single ist man frei und unabhängig. Kann tun was man selbst möchte, muss sich um niemanden kümmern usw....

Was so schlimm daran ist? Vielleicht kann man meine Situation nur verstehen wenn man selbst sehr lange Single ist oder war. Ja und tut mir leid wenn ich das sage, ich denke du gehörst nicht dazu.

Mit lange meine ich über 10 Jahre, auch ohne jeglichen sexuellen Kontake. Es gibt dann eben immer wieder Phasen wo einen das fehlt und man sich fragt was so falsch an einen ist. Das heisst nicht, daß dies ein Dauerzustand ist, nur wurmt es mich doch manchmal sehr in einsamen Momenten und wenn es in anderen Lebensbereichen auch gerade nicht so läuft.
 
 

Mit deinem Wohnmobil mal andere Plätze anfahren. Gibt auch zahlreiche Singelgruppen hier, ich glaube auch Singelreisen. Vielleicht ergibt sich da ein gemeinsamer Besuch von was auch immer.
Roland Kaiser Konzert oder nächster Nackstrand
 
 

ck1986:
Also ich an deiner Stelle würde erstmal meine Denkweise ändern. Was ist denn so schlimm dran Single zu sein? Als Single ist man frei und unabhängig. Kann tun was man selbst möchte, muss sich um niemanden kümmern usw....

Ich bin Single und ich kann nicht tun, was ich selbst möchte. So ist das. Zumindest nicht immer und eigentlich kann ich genauso viel tun, was ich möchte wie in einer Beziehung auch.

Das ist der Punkt: solange man nicht aufhört, sich in Beziehungen und als Single unterschiedlich wahrzunehmen, wird es einfach nichts.

Mein Leben als Single ist genauso durchgetaktet wie es früher in meinen Beziehungen war: ich habe Pflichten, Aufgaben, Sachen zu erledigen und bin gut eingespannt.
So wie damals gibt es morgens Frühstück und wenn ich abends heimkomme, wird gekocht. Hausarbeiten werden regelmäßig erledigt, Garten wird gepflegt, es wird regelmäßig eingekauft, ich habe auch noch 2 Katzen hier und kann auch nicht einfach so mal nicht heimkommen oder einfach nur ausbleiben oder was auch immer. Mein Leben als Single ist genauso voll, wie es früher in einer Beziehung war. Ich habe einfach nicht von all diesen Dingen abgelassen, nur weil ich Single geworden bin.
Aber ich weiß, viele Leute legen dann einfach die Hände in den Schoß und fangen banal mit so'nem Zeug an wie "Also wozu noch großartig kochen, bin eh allein, das lohnt sich doch alles gar nicht." Ja, wer so was macht, braucht sich nicht zu wundern, dass das Leben plötzlich trist wird.

Man ist nicht so eine Art "behindert", nur weil man jetzt allein ist. Ich für meinen Teil gehe gern ins Kino- allein. Brauche ich dafür jemanden, um einen Film zu schauen? Da sitzt man eh stillschweigend da, also macht es einen Unterschied, ob da jetzt jemand daneben sitzt, den ich kenne oder nicht? Ich meine- nein.
Ich fahre gern auf Festivals. In einer überfüllten Halle ist es eng und alle starren die Bühne an, da ist man nie allein, ob mit Partner oder ohne.
Und wenn ich sonntags Lust auf einen Kaffee mitten in der Altstadt haben sollte, dann gehe ich raus und setze mich in ein Café rein. Da gibt es genug Paare, wo jeder auf sein Handy starrt, Leute, die nicht miteinander reden, inwiefern bin ich da anders? Aufs Handy starren kann ich auch *lach*

Ich glaube, generell nutzen die Leute ihre Zeit - wenn sie Single sind- vermehrt dafür, um andere kennenzulernen und ihr Alleinsein zu übertünchen. Sich selbst kennenzulernen finde ich dabei viel wichtiger.
 
 

Woher willst du wissen Wie lange ich schon Single bin? Aber um deine Frage zu beantworten: Ich bin jetzt 30 Jahre alt und hatte noch nie eine längere Beziehung. Insofern brauchst du mir nicht erzählen was es heißt Single zu sein. Ich habe meìn ganzes Leben bislang alleine bestritten!

Und noch dazu bin ich eine Frau Und wünsche mir auch Kinder. Und im Gegensatz zu euch Männern tickt bei uns die biologische Uhr!

Aber so wie es kommt, kommt es im Leben. Das kann man nicht ändern. Daher muss man immer das Beste aus seiner Situation machen. Was für mich bedeutet das Single Leben zu genießen!

Und was die sexuellen Kontakte angeht: Ich hatte auch schon jahrelang keinen Sex und bin deswegen nicht gestorben. Im Gegensatz: Ich habe zu mir gefunden und weiß in der Zwischenzeit wet ich bin und was ich möchte. Ich verschenke mich nicht einfach so nur des Sex willens!

Aber genau das hast du noch nicht verstanden. Es geht im Leben nicht darum Idealen hinterher zu jagen. Sondern man muss lernen in seiner Situation glücklich zu sein. Und erst wenn man das Ist, strahlt man das auch nach außen aus und erst dann wird man positiv wahrgenommen und kann jemanden kennenlernen. Wenn du nämlich nicht glücklich mit dir bist kannst du auch keine andere Person glücklich machen!
 
 

@ Calluna:

Natürlich habe ich auch als Single meine Pflichten zu erfüllen. Ich muss auch arbeiten gehen, meinen Haushalt machen usw.

Was ich damit sagen wollte ist, dass ich als Single nicht auf einen Partner Rücksicht nehmen muss. Wenn ich gerade keine Lust habe meine Wäsche zusammen zu räumen, dann bleibt sie einfach liegen. Wenn ich am Wochenende was mit Freunden Unternehmen will, dann mache ich das einfach und muss nicht erst Rücksprache halten. Wenn ich im Urlaub ans Meer will, dann fahr ich ans Meer (ein Partner will z.b. lieber in die Berge) etc. So war das für mich mit Freiheit gemeint.

Und wie gesagt für mich hat das Single Leben ja auch viele Vorteile. Nur der TE hat ein Problem damit!
 
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Natürlich hat es auch Vorteile Single zu sein.

Ich habe mit 30 auch noch anders gedacht aber dann wird man 40 und fragt sich dann doch ob noch mal etwas in der Richtung passiert.

Ich glaube Frauen bekommen Angebote genug und können allein daraus auch ihre Selbstbestätigung ziehen. Bei Männern, die ja eher die aktivere Rolle spielen sollen kommen da aber keine Angebote.

Es geht ja auch um Anerkennung und Wertschätzung als Mensch, natürlich kann man diese auch aus dem ziehen was man tut. Aber hier gibt es leider auch gerade einen gewissen Mangel bei mir. Ich weiß natürlich auch, eine Partnerin kann das nicht füllen, dennoch wäre etwas gelegentliche Zuwendung eines Menschen ganz schön.
 
 

ck1986:
Was ich damit sagen wollte ist, dass ich als Single nicht auf einen Partner Rücksicht nehmen muss.

Ich muss sagen, dass ich das so leider nicht kenne. Also ja, ich denke, das, was du schreibst, trifft bei vielen, vielen, vielen zu, aber bei mir war das nie so.
Als ich mit meinem Ex zusammengelebt habe, da habe ich die Wäsche nicht gemacht, wenn mir nicht danach war. Dann hat er sie eben gemacht. Wir sind nicht immer zusammen ausgegangen und nach der Arbeit war ich manchmal spontan mit Freundinnen aus. Klar, habe ich ihm dann schon gesagt, dass ich nicht sofort heimkomme, aber sonstige Einschränkungen gab es da nicht. Genauso, wie wir oft auch ganz allein was unternommen haben, weil wir manchmal nicht das Gleiche wollte (ich bin auch mal allein in den Urlaub gefahren *zwinker* )
Vielleicht fällt es mir deswegen so leicht allein zu sein. Aber wenn ich einen neuen Partner habe, dann möchte ich sowas ähnliches. Ich möchte nicht an Persönlichkeit verlieren, bis nur noch ein "wir" da ist, ich will, dass wir zusammen ein "ich und ich" bleiben *zwinker*
 
 

Ohne jegliche Bindung ...
fehlt einem Menschen meiner Ansicht nach etwas.
Das wird vielleicht nicht sofort spürbar, denn ja: es gibt viele andere Dinge, die das Bedürfnis nach Intimität und Zweisamkeit zumindest eine Zeit lang "deckeln" können.

(Fast) kein Mensch ist eine Insel. So gut wie jeder benötigt jemanden.
Freunde. Familie. Partner, der ein oder anderen Art.
Körperliche Zuwendung und Intimität zu erfahren, ist daher essentiell. Streicheleinheiten für die Seele. Fehlen sie über einen wirklich langen Zeitraum komplett, verändert das einen Menschen. Und natürlich erzeugt es Gefühle von Einsamkeit, Sehnsucht nach einem anderen, Hauthunger, zehrt irgendwann vielleicht sogar am Selbstwertgefühl. Ein Großteil der Menschen möchte sich zugehörig fühlen. Angenommen. Wir sind eben soziale Wesen. Freunde und Familie reichen da nicht für jeden aus. So wie auch rein sexuelle Kontakte sich völlig hohl anfühlen können und Empfindungen von Einsamkeit vielleicht sogar eher verstärken.
Für mich ist das ein Fakt. Das hat nichts mit der Einstellung zum Ich- oder Wir-Gefühl zu tun, welche Freiheiten/Einschränkungen man als Single genießt oder welche Vor-/Nachteile eine partnerschaftliche Beziehung hat.

Jeder soll eben den Lebensstil und die eigene Identität pflegen, mit denen er sich wohl fühlt.
Doch Umfeld und Umstände verhindern mitunter, dass ein Mensch so leben kann, wie er gerade möchte, wie er es benötigt, um sich wohl in seiner Haut zu fühlen. Dann wird er unglücklich. Das auf die eigene Einstellung zu reduzieren, greift meiner Meinung nach also viel zu kurz. Echt empfundene Einsamkeit sollte wirklich keine Schuld-Frage sein. Das würde implizieren, dass wir vollkommene Kontrolle über alles haben, was uns widerfährt, welchen Platz wir im Leben einnehmen - was meiner Ansicht nach eine Illusion ist.

Ich möchte damit nicht sagen, dass es sich nicht lohnt, sich zu bemühen, an der eigenen Situation etwas zu ändern. Doch gibt es schlicht Phasen, in denen wir daran scheitern. Das auszuhalten, anzunehmen und weiterzumachen ohne die Hoffnung zu verlieren, ist hart. Da sind Verständnis, Unterstützung und Trost gefragt.
 
 

@ Curious_Nirtak

Du sprichst die äußeren Umstände an. In dieser Hinsicht Stimme ich dir vollkommen zu, dass man diese nicht beeinflussen kann. Die Frage ist nur was mache ich daraus?

Kleines Gedankenspiel: Heute ist Freitag. Nehmen wir an ich hätte heute Abend ein Date. Ein paar Stunden vorher sagt mir der Mann ab. Das ist zunächst einmal die Tatsache. Nun ist die Frage wie gehe ich damit um. Ich habe 2 Möglichkeiten:

1. Ich ärgere mich und fluche, verabscheue den ganzen Abend, setze mich heute Abend wütend auf meine Couch und Grübel die ganze Zeit darüber nach wieso er mir abgesagt hat und fühle mich Verarscht.

Oder
2. Ich sehe dass heute schönes Wetter ist und denke mir da kann ich doch mal in die neue Bar im die Ecke gehen und dort die Cocktails testen. Vielleicht lerne ich ja noch ein paar nette Leute kennen.

Und das ist das worauf ich hinaus will: Es ist immer eine Frage der Einstellung. Und wenn ich was positives aus der Situation mache kommt es in der Regel auch positiv zu mir zurück! Wenn ich natürlich immer nur negativ denke befinde ich mich in einer nicht aufzuhaltenden Abwärtsspirale. Und an dieser Stelle nützt dann auch ein offenes Ohr oder gute Ratschläge nichts mehr... Daran kann man nur selbst arbeiten oder wenn das nicht mehr klappen sollte muss man sich professionelle Hilfe holen (und das ist jetzt nicht negativ gemeint! Also bitte nicht falsch verstehen)
 
 

Das meinte ich mit "sich bemühen".
@ck1986

Eben nach Wegen suchen, die einen aus der Situation herausführen. Was der TE ja durchaus tut, indem er sich im Forum umhört, wie andere das empfinden und regeln. Er ist aus sich heraus gegangen und hat sein Problem offen geschildert.

Menschen ticken eben unterschiedlich, was in Betracht zu ziehen ist. Du beurteilst natürlicher Weise die Situation aus deinen Einstellungen und Erfahrungen heraus, die sich aus deinen Charaktermerkmalen ergeben. Das ist natürlich nicht böse gemeint, sondern halt eine subjektive Betrachtungsweise. Dein persönlicher Lösungsansatz.

Allein in eine Bar zu gehen und Kontakte zu knüpfen, wie in deinem Beispiel, ist nicht jedermanns Sache. Oder würde bei jedem dasselbe Resultat zeitigen. So ist das eben. Genauso eine Frage der Veranlagung, wie der Umstände. Die du niemandem vorwerfen kannst.
Was dem einen Menschen leicht fällt, bedeutet für den anderen vielleicht große Anstrengung - und umgekehrt. Auch du hast sicher Schwächen, bei denen du einfach nicht aus deiner Haut kannst. Daran ändert auch eine Therapie o.ä. nichts - sondern das sind Wesenszüge. Introvertierte wie Extrovertierte müssen auf ihre jeweilige Art mit Situationen umgehen lernen. Es gibt keine Lösung, die für alle Menschen gleichermaßen umsetzbar ist.

Und ja: ich glaube, dass die eigene Veranlagung einem in bestimmten (Lebens)Situationen schlicht im Wege steht. Was ein Stück weit als gegeben zu akzeptieren ist.
Wege aus der Einsamkeit heraus können daher extrem unterschiedlich ausfallen oder eben für den einen eingeschränkter vorhanden sein, als für den anderen.
 
 

Und aus diesem Grund habe ich auch meine Sichtweise dargelegt. Nur kommt es mir so vor als ob der TE eine andere Sichtweise komplett verurteilt und rein auf Mitleid aus ist.

Dann kann ich ihm auch nicht weiterhelfen. Für mich ist nun mal jeder seines eigenen Glückes Schmied.

Daher verabschiede ich mich jetzt an dieser Stelle, Da es meines Erachtens nichts mehr bringt. Man kann die Leute bekanntlich nicht zu ihrem Glück zwingen...

*wink*
 
 

einfach 5 halbe mehr am tag trinken ^^
 
JOY-Angels
 JOY-Angels

und wieder...
Ich kann ja Tiefphasen im Leben durchaus verstehen, aber wie immer muss man Schlussendlich sein Leben selbst in die Hand nehmen.
Aufgefallen ist mir in der Fragestellung schon: "wie mit dem Alleinsein besser umgehen?"
Daraus lese ich, dass du es entweder gar nicht ändern willst, oder die Hoffnung eh schon aufgegeben hast.

Aber der Ansatz ist bestimmt nicht verkehrt, erstmal mit dem Ist-Zustand umzugehen und den zu akzeptieren.

Doch bei dir klingt das Negative schon sehr manifestiert.

Du bist im Wohnmobil... Ungebunden, flexibel? Keine schlechte Ausgansposition, mach was drauß!
*manchmal tun Veränderungen gut
*ändere deine negativen Gedanken zum Positiven
*suche nicht, was dir fehlt, freu dich, was du hast

Von alleine ändert sich nichts und da ich ähnliche Threadverläufe kenne und anhand dessen was und wie du schreibst, lege ich dir nahe vielleicht doch reale Beratung und Hilfe zu suchen.
 
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Hallo und ersteinmal Danke fürs zuhören und die guten Ratschläge. Ich hätte mich auch schon längst per Danke Button bedankt aber jede Kleinigkeit hier kostet ja Geld. Antworten konnte ich gerade nicht weil ich auf Tour bin.

Ich möchte hier auch kein Mitleid erregen sondern wollte nur etwas Verständnis für meine Situation. Es gibt sicher sehr viele denen es ähnlich geht und wie heisst es so schön geteiltes Leid ist halbes Leid.

Manchmal reicht es auch einfach schon,wenn jemand zuhört. Ich erwarte hier ja keine Patentlösung und denke, ich habe auch gezeigt das ich durchaus versuche an meiner Situation zu arbeiten und auch Dinge unternehme.

Ich habe meine Situation lange Zeit auch einfach hingenommen, doch anders als bei Frauen, ist els Mann noch eine andere Geschichte, da Männer wenn man nicht gerade Topmodel ist, nicht einfach so das Interesse erwecken. Ich glaube viele Frauen haben es da wesentlich leichter auch mal nur ein OneStand oder soetwas zu bekommen.

Wir als Mann müssen halt immer der aktivere Part sein und wenn man das nicht ist, dann ergibt sich auch nichts. Frauen können da eher sagen entspanne dich, sei glücklich und dann kommt schon alles von allein.

Es gab in meinen ganzen Leben vielleicht drei Frauen die sich für mich interessiert haben und mir dies auch gezeigt haben. Als Frau denke ich hat man das an einem Wochenende.

Aber gut, ich bin nunmal ein Mann und muß es so akzeptieren. Ich möchte auch nur sagen, es ist ein Unterschied, denn in der Regel werden Frauen vom Mann angesprochen und erteilen die Körbe.
 
 

@ TE
Ehrlich gesagt, glaube ich, daß Deine Frage eher lauten sollte: Wie komme ich zu einer Freundin? Ich habe den Eindruck, Du bist das Single-Dasein leid wie Zahnschmerzen. Anscheinend hast du aufgegeben, weil Du in den letzten 10 Jahren wohl nie von Frauen als Mann wahrgenommen wurdest oder das nicht bemerkt hast. Ich kann mir das nicht so ganz vorstellen, Du bist nicht hässlich, nicht zu dick und nicht so dürr wie ich. Es gibt mit Sicherheit Frauen, die Dich für attraktiv halten. Nur kennst Du diese Frauen nicht und lernst sie im Moment auch nicht kennen. Du kannst recht gescheit und artikuliert schreiben, das ist schon mal ne gute Sache.

Wir als Mann müssen halt immer der aktivere Part sein und wenn man das nicht ist, dann ergibt sich auch nichts.
Das glaube ich nicht. Die Frauen entscheiden, und sie entscheiden viel schneller, als das die meisten Männer überhaupt bemerken. Und wenn die Frauen sich positiv entscheiden, ist es noch lange nicht so, daß alle Männer das immer bemerken. Und auch dann kann Mann noch ganz viel falsch machen.

Ich empfehle Dir als erstes, Bücher zu dem ganzen Komplex zu lesen oder auch Blogs oder ähnliches, dazu ist schon enorm viel geschrieben worden. Als zweites wäre für Dich vielleicht auch ein Flirtseminar hilfreich. Und ja, das kostet Geld. Aber wenn es eine sichere Methode gibt, sich bei Frauen aus dem Orbit zu schiessen, dann ist das Geiz.

Und dann ist die Frage, ob Du hier im JC richtig aufgehoben bist, um Frauen kennen zu lernen. Zumindest ist der JC die härteste Plattform, meiner Meinung nach.
 
 

lieber TE
Single sein über Jahre kann grässlich sein.
Ich weiß es aus eigener Erfahrung!!
Da hilft es nicht, wenn andere uns zum Reflektieren anstoßen, wieso wir denn eigentlich Single-Dasein so unangenehm empfinden....
Ich schließe mich dem einen Tip an, hier schon mal einen nicht so resignierenden Nick zu benutzen.
Dann... auch wenn du nicht auf die matte gehen solltest ... schau dir mal die Clubs, Events an, ob du da nicht Abende findest, wo dir die Gäste gefallen, ob Singles oder Paare.. dann dazusetzen in den Essräumen, an der Bar, im Raucherbereich, auch wenn du vielleicht nicht rauchst und dann oute dich, dass du das erste mal da bist, dass du Kontakte suchst, anknüpfen möchtest...
Ich erzähl dir was... heute bin ich fast 10 Jahre Single, das wurde ziemlich dramatisch unerträglich und vor wenigen Jahren bin ich das 1. mal in einem Club gewesen, habe Kontakte gesucht, gefunden, ich pflege sie... das sind keine "einfach nur f..dates!!"
Eine weitere Möglichkeit ist es, sich einer regionalen Gruppe bei dir im Joy anzuschließen, dann zu den Stammtischen und deren Veranstaltungen zu gehen...
Es gibt noch so viele Themenkreise hier im Joy, die freie Themen beinhalten und wo man sich trifft!!

Erwarte aber nicht, wenn du keine feste Nachbarschaft hast, sondern ständig mit Womo o.ä. unterwegs bist und siedelst, dass du da so leicht findest, was du suchst.. das ist auf den Campingplätzen außerhalb der Ferien wirklicih eine Region von älteren Menschen, Paaren, die da keine Kontakte von Suchenden suchen *zwinker*
 
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Danke, werde mal meinem Mut zusammen nehmen und versuchen wieder etwas Anschluss zu finden. Ich habe mich in den letzten Jahren doch auch sehr zurückgezogen. Ich kann jedenfalls schon einmal ausschließen was bei mir nicht funktioniert hat in den Jahren in denen ich es aktiv versucht habe.

Internet, Disko und Frauen offensiv auf der Straße anzuquatschen. Dafür bin ich einfach nicht der Typ. Klar,wenn sich ein Gespräch aus einer Situation heraus ergibt schon. Aber das sind ja immer nur flüchtige Begegnungen. Ich bin eben auch kein Stadtmensch und eher introvertiert muß ich dazu sagen.

Ich denke Sport oder andere Freizeitgruppen wären schon eher etwas für mich. Problem ist eben auch, je länger man keine Kontakte zu Frauen hatte umso unsicherer wird man eben auch, daher ist das offensive Geflirte gar nichts für mich. Nicht zuletzt auch, weil ich damit eigentlich nur negative Erfahrungen gemacht. Der Anfang war immer gut aber der Abschluss hat nie geklappt, sprich wir haben uns nett unterhalten und die Frau hat sich dann noch am selben Abend jemand anderen geangelt. Eine Situation die ich ganz oft erlebt habe.

Ablehnende Reaktionen haben dann auch dazu geführt, das ich gar keine Frau mehr offensiv angesprochen habe. Freunde haben mir auch schon mal gesagt ich wirke arrogant aber das ist eher Unsicherheit. Die mich kennen wissen das ich zwar auch meine Launen und Macken habe aber eigentlich ein sehr netter Mensch bin.
 
 

Soziale Kontakte
Nach allem was du schreibst, würde ich an deiner Stelle erst einmal versuche, einen paar Leute zu finden, mit denen du ab und zu etwas unternehmen kannst. Das müssen nicht viele Leute sein, aber jeder braucht einfach Kontakt zu anderen Menschen. Es gibt z. B. auch Walking- oder Wandergruppen, die neue Mitglieder suchen. So kann mann schnell Kontakt finden, wenn man mitgeht und die meisten Gruppen treffen sich regelmäßig. Und es ist egal, ob jemand extrovertierter ist oder nicht - jeder ist nun einmal anders.

Deine Aussagen klingen für mich danach, dass du wirklich viel zu stark darauf fixiert bist, dein Gefühl der Einsamkeit mit der Suche nach einer Frau zu bekämpfen. Das ist meiner Meinung nach der falsche Ansatz. Ich glaube, du hast dich so darauf versteift, dass eine Frau deine Probleme lösen kann, dass du dich immer stärker in diesen Gedanken hinein manövrierst. Das kann nicht gut sein.

Ich bin auch der Meinung, dass man lernen muss, mit sich selbst zurecht zu kommen, bevor man erfolgreich eine Beziehung führen kann. Ein Partner löst nicht automatisch alle Probleme - es kann auch genau das Gegenteil bewirken. Und wenn man sich so stark eine Beziehung wünscht, fällt man auch in ein tiefes Loch, wenn es nach ein paar Wochen vielleicht schon wieder vorbei ist. Viele Menschen wünschen sich immer das, was sie nicht haben, weil sie denken, dass dann ihr Leben rosarot wird. Das ist aber meist ein Trugschluss. Aber ich finde es auf jeden Fall wichtig, ein paar Menschen zu kennen, weil es auf Dauer niemandem gut tut, nur alleine zu sein. Aber eine Beziehung ist - zumindest nach meiner Meinung - nicht das Wichtigste im Leben.

Ich hatte z. B. vor fast 15 Jahren eine Krise, weil viele in meinem Freundes- und Bekanntenkreis geheiratet haben und Kinder bekamen. Das hat mich schon eine zeitlang belastet. Aber ich habe mich viel mit dieses Gefühl beschäftigt und sehe es heute realistisch. Ich bin nuneinmal kein Mensch, der eine solche enge Beziehung führen kann. Ich lebe mein Leben und das ist für mich auch besser so. Und ich weiß wovon ich rede, weil ich noch nie eine wirklich enge und langfristige Beziehung erlebt habe. Und wenn sich eine eher lockerere Partnerschaft zu einem Mann ergibt, dann geniesse ich dies - und wenn es nicht klappt, habe ich damit auch kein Problem. Ich führe ein glückliches Leben, das nicht von einem Mann abhängt. Aber ich habe auch einen kleinen Freundeskreis und bin im Übrigen auch sehr gerne mal alleine unterwegs.

Meine Aussagen sind nicht böse gemeint. Es ist einfach nur mein Eindruck aus deinen Beiträgen. Wichtig ist, dass du nicht weiter grübelst, sondern raus gehst und andere Menschen - egal welches Geschlecht - kennenlernst und dich so mit anderen Dingen beschäftigst. Viel Erfolg!
 
 

volkshochschulkurse!
...die perfektesten aller dating - optionen!

fremdsprachenkurse? voila!
(welcher accent nochmal auf voila???)
kochkurse? leckere damen!
dancing? drei-vier ...zu mir oder zu dir?...



lethargie wird durch passivität nur befeuert.

AAAAACTION...lonefriend!!!
 
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Da_Sein:
Nach allem was du schreibst...

Ich möchte nicht auf jeden einzelnen Satz eingehen aber damit hast du sicher einen Punkt getroffen, ich finde jeder sollte zuerst vor seiner eigenen Haustür kehren.

Ich bin aber eben auch etwas ambivalent was Freundschaften angeht, habe da auch viele schlechte Einflüsse erlebt und Ausgrenzung.

Ich kann eigentlich sagen, ich möchte gar nicht so enge Bindungen, Freundschaft+ und wenn es nötig ist jemanden zum ausheulen würde mir vollkommen ausreichen. Natürlich würde ich das auch bieten wenn es dem anderen schlecht geht, Herz sollte schon dabei sein.

Was ich aber eigentlich gar nicht möchte ist diese Enge und Eingrenzung in eine Beziehungsformel. Man kann einen Menschen nicht besitzen und für mich bedeutet Liebe auch den anderen so sein zu lassen wie er ist, mit all seinen Fehlern und Problemen. Eifersucht spielt dabei bei mir eigentlich nur eine Rolle wenn ein Mangel an Aufrichtigkeit mir gegenüber fehlt.

Liebe lässt ansonsten auch frei, sagt man auch so schön.

Ich denke, ich bin wirklich kein Mensch der besitzergreifend ist, dafür bin ich selbst viel zu Freiheitsliebend, was mich aber wirklich wurmt ist dann Unaufrichtigkeit, also das was Vertrauen eigentlich bieten sollte nicht vorhanden ist.
 
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Vielleicht hole ich mir auch einfach nur wieder einen Hund!? *ggg*
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