Analsex bei Frau und Mann - zwei unterschiedliche Welten?

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Themenersteller
04. Dezember 2016
Analsex bei Frau und Mann - zwei unterschiedliche Welten?

Hallo zusammen,

ich habe gerade einen Beitrag zum Thema Analsex gelesen und habe mir dabei die Frage gestellt, wieso die Einstellung zum passiven Analsex bei Frauen und Männern diametral unterschiedlich erscheint?

Viele Frauen sind offen für passiven Analsex und praktizieren diesen auch. Bei Männern sieht das ganz anders aus. Die wenigsten Männer lassen sich von Ihrer Partnerin anal verwöhnen und lehnen diese Spielart grundsätzlich ab. Zumindest haben mir das viele Frauen so berichtet.

Woran liegt das? Sind wir Männer "neuen" und am Anfang "unbequemeren" Spielarten lange nicht so offen eingestellt wie wir denken? Oder haben wir Angst, dass passiver Analsex uns in unserer Männlichkeit einschränkt? Sehen wir es als Angriff auf die Männlichkeit, wenn die Rollen gewechselt werden?

Ich habe mir mal einige Profile hier angeschaut und bei den meisten Frauen steht Analsex bei den Vorlieben (zumindest unter "situationsabhängig"). Aber ist das wirklich so oder gehört es mittlerweile in der You-Porn-Zeit zum guten Ton, sich als Frau auch anal nehmen zu lassen? Und in Wahrheit möchte "Frau" das gar nicht so gerne?

Ich bin auf eine interessante Diskussion zu diesem Thema gespannt. Vielleicht beschreiben ja einige Frauen von Euch, wie sie zum Analsex gekommen sind und ob sie es aus eigenem Interesse getan haben oder ob ihr Partner es wollte.

Und an die Männer die Frage, wieso ihr Euch nicht mit einem Dildo oder einem Strap-On verwöhnen lasst?

Und damit sich vielleicht sogar eine interessante Diskussion entwickelt, würde es mich sehr freuen, wenn dieser Beitrag nicht als Kontaktanzeige genutzt wird. Beiträge wie "Oh, ja, ich würde auch sehr gerne mal mit einem Strap-On" genommen werden. Welche Frau hat Lust", gehören in dien Kontaktbereich. Vielen Dank.

Und da ich die Frage gestellt habe, möchte ich sie aus meiner Sicht natürlich auch beantworten: Ich habe es ausprobiert und neulich das Erlebnis gehabt, von einer Frau anal genommen zu werden. Und was soll ich sagen: Es hat mir nicht gefallen, da es mir weh tat. Aus diesem Grund ist es nichts für mich.

So, nun bin ich gespannt auf die Diskussion.

Viele Grüße
Airliner
 
04. Dezember 2016

Mal vorweg genommen, wenn es Dir weh tat, warst Du wohl zu “verkranft“ bzw nicht entspannt genug....

Ist ja bei einer Frau auch nicht anders, wenn der Partner bei ihrem ersten AV zu ruppig oder zu schnell vorgeht, wird es unangenehm!!

Bei mir steht es auch unter “situationsabhängig“, das hat aber nix damit zu tun, das ich es dem Mann zuliebe mache... nein... das sollte im Übrigen keine Frau so handhaben!!!

Es hängt damit zusammen, das eine gewisse Vertrautheit da sein muss, die sich dann nicht nach ein oder zwei Treffen bei mir einstellt. Es braucht bei mir eben eine Weile, bis das Verlangen bei mir da ist!

Und nun zu den Herren der Schöpfung, gerade hier im Joy habe ich viele Männer kennengelernt, die bei sich anale Stimulation mögen, das zeigen alleine die vielen Themen in Bezug auf die Prostata Massage!!

Wenn beide an AV Interesse haben, aus ihrer EIGENEN Lust heraus und mit dem richtigen Partner, ist es einfach nur *spitze*
 
04. Dezember 2016

Ich glaube, dass ein ganz erheblicher Teil der Männer denkt, Analsex wäre grundsätzlich schmerzhaft, etwas, an dem nur der aktive Part Spaß haben könnte. Somit würde der passive Teil es nur dem Partner zuliebe tun, oder weil er auf Schmerzen, bzw. das grobe Benutztwerden steht.

Airliner2015:
gehört es mittlerweile in der You-Porn-Zeit zum guten Ton, sich als Frau auch anal nehmen zu lassen?

Ich denke, die meisten Frauen, die wirklich drauf stehen, lassen sich nicht "anal nehmen", diese Wortwahl transportiert nämlich irgendwie meinen Gedanken im ersten Absatz. Analverkehr ist für sie ein ganz normaler und lustbringender Teil beim Sex. Sie stellen nicht ihm ein weiteres Loch zur Verfügung, sondern sie haben Spaß dran und schöne Gefühle, wenn er sie auch dort penetriert. Vielleicht für den aktiven Teil schwer nachvollziehlbar, sofern sich seine Vorstellung von Analsex in erster Linie aus Pornos gebildet hat.
 
04. Dezember 2016

Gesche:
Vielleicht für den aktiven Teil schwer nachvollziehlbar, sofern sich seine Vorstellung von Analsex in erster Linie aus Pornos gebildet hat.

Deswegen sollten die aktiv ausführenden das mal am eigenen Leib erfahren wie sich so etwas anfühlt.

Man wird auch nicht schwul davon, versprochen. *ja*
 
04. Dezember 2016

Lieber TE,
es gibt ja den bösen Spruch "Wer sich in den A.... ficken lässt, ist schwul".
Analsex wird leider auch von nicht wenigen Männern mit Homosexualität assoziiert...Sprich es kommt der Gedanke auf, wenn ich das jetzt machen, bin ich dann schwul, weniger männlich oder schwach *panik* ...Die Norm ist ja nun mal, dass der Mann der eindringende Part ist...da scheint die Hürde, den passiven Part zu übernehmen für einige doch recht hoch zu sein.
Meine persönliche Meinung ist, dass wenn mehr Männer Ihre Proststa persönlich kennen lernen würden ( abgesehen von Besuchen zur Prostatavorsorge), wäre das Thema auch weniger negativ behaftet...denn dieser kleine "Knubbel" kann sehr viel Freude bereiten...und ich freue mich, das ich Männern begegnen durfte, die Spaß an Ihrer Prostata haben *g*
Herzlichst
DasBunteErleben
 
05. Dezember 2016

Die Norm ist ja nun mal, dass der Mann der eindringende Part ist...da scheint die Hürde, den passiven Part zu übernehmen für einige doch recht hoch zu sein.

Genau das kam mir beim Lesen der Fragestellung auch in den Sinn.

Ich sehe Mann und Frau jedoch gleichberechtigt.

Wir Männer spritzen beim Sex ab. Soll Frau doch ruhig squirten!

Wir Männer dringen meist in die Frau ein. Soll Frau doch das gleiche bei uns machen.

Sprich, wenn es sich ergibt und den Beteiligten Spaß macht, habe ich mit Analsex bei mir kein Problem.
 
05. Dezember 2016

nach meiner Erfahrung fühlt sich passiver Analsex mit einem Dildo lange nicht so gut an wie mit einem echten Schwanz
zu hart, zu wenig Gefühl, zu wenig spürbare Geilheit vom aktiven part
und es gehört schon einige Übung und Körperbeherrschung dazu, sich für einen Dildo anal zu öffnen (sonst tut es halt weh)
das gleiche gilt für Finger
ist zwar ganz nett als zusätzliche Stimulation
aber ersetzt nicht das Original, das Gefühl von einem Schwanz penetriert zu werden
und dieses Gefühl kann ich als Mann nur erleben, wenn ich mich an Bi-Sex herantraue

da sind einfach viele Hürden vor dem Erfolgserlebnis
lohnt sich aber, die anzugehen und zu überwinden *zwinker*
 
05. Dezember 2016
"Ich habe es ausprobiert"

wenn jede Frau,
der es beim ersten mal nicht gefallen hat,
es nie wieder versuchen würde,
dann gäbe es wohl keinen Analverkehr auf der Welt.

An Anal müssen Mann und Frau sich langsam rantasten
und nur bis dahin, wo es Lust bereitet.
Wenn es weh tut,
wieder ein paar mm zurück gehen und dort verweilen.
 
05. Dezember 2016

Wir finden höchstens den Umstand seltsam, dass es anscheinend Männer gibt, die Analsex geradezu einfordern, gleichzeitig aber resolut ablehnen, anal stimuliert zu werden - wie man hier im JC Forum öfter mal zu lesen bekommt. Wir vermuten allerdings, dass die meisten Männer nicht abgeneigt sind, zumindest mal einen Finger im Hintern zu fühlen, und wenn es nur der eigene ist...

Immerhin kann man durch das Einführen eines Fingers bei sich selbst testen, wie es sich möglicherweise für den/die Partner/in anfühlt, das Gleiche gilt für einen Dildo. So kann man, wenn man denn will, sich schrittweise an anale Spielereien herantasten, im wahrsten Sinn der Worte.

Einen Strapon wiederum halten wir für eine ganz andere Sache, dazu gehört Lust darauf auf beiden Seiten, und wie genau diese Lust ausgelöst wird, dürfte für jeden Menschen und jedes Paar völlig unterschiedlich ausfallen. So gesehen sind es nicht nur "zwei verschiedene Welten", sondern genau so viele verschiedene Welten, wie es Menschen gibt - jedem das Seine.
 
05. Dezember 2016

spiel_lust:
Wenn es weh tut,
wieder ein paar mm zurück gehen und dort verweilen.

Wenn es weh tut, ist meist schon irgendwas falsch gelaufen (- sofern der Schmerz nicht erwünscht ist. Muss man ja auch erwähnen.)

Analsex kann und vor allem sollte schmerzfrei ablaufen.
 
05. Dezember 2016

Analsex kann und vor allem sollte schmerzfrei ablaufen.

Das sehe ich auch so!!!

Und wenn es nicht so ist, gibt es viele Gründe:

Zu schnell
Zu ruppig
Falsche Stellung
Falsches Spielzeug
Falsches oder gar kein Gleitmittel
Zu lange Fingernägel
Einfach der falsche Tag, weil man nicht entspannen kann
 
05. Dezember 2016

Oder einfach zu wenig geübt für das was rein soll.
 
05. Dezember 2016

Das kommt dazu . . . aus meiner Sicht, braucht man für einen normal großen Schwanz nicht üben, wenn die Stimmung passt und die Entspannung (die Geilheit) . . .

Bei Spielzeugen sieht es schon wieder anders aus, vor allen Dingen, weil diese nunmal "hart" sind . . .

Da ist üben doch angebracht und alles gaaaaanz langsam angehen lassen!

Ich finde, bei vielen Sachen kann man nach einmal noch gar nicht beurteilen, ob man sie nun mag oder nicht . . .
 
05. Dezember 2016

Geb ich dir recht, für normale Grössen braucht man eigentlich nicht über, aber das "üben" ist auch eher für den Kopf und nicht für den Po.
 
05. Dezember 2016

Ich habe mir mal einige Profile hier angeschaut und bei den meisten Frauen steht Analsex bei den Vorlieben (zumindest unter "situationsabhängig"). Aber ist das wirklich so oder gehört es mittlerweile in der You-Porn-Zeit zum guten Ton, sich als Frau auch anal nehmen zu lassen? Und in Wahrheit möchte "Frau" das gar nicht so gerne?

Meiner Meinung nach ist mit dem Aufkommen von Pornos im Internet und der damit verbundenen Entmystifizierung vieler tabubehafteter Sexualpraktiken auch die Bereitschaft bei beiden Geschlechtern gestiegen, diese auszuprobieren. Davon ausgehend habe ich sowohl Frauen erlebt, die Analsex grundsätzlich oder nach dem Ausprobieren ablehnten, entweder weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben oder weil es nicht ihren sexuellen Präferenzen entsprach, als auch solche, die darauf standen und bei denen es "zum guten Ton" gehört, sich anal nehmen zu lassen.
Als "unbequem" würde ich diese Spielart übrigens nur in dem Sinne bezeichnen, dass sie nicht so spontan ausgeführt werden kann wie vaginaler Sex, sondern eine gewisse Vorbereitung in Form von Gleitgel, vordehnen, etc. erfordert.

Letztere waren dann auch diejenigen Frauen, mit denen ich passiven Analverkehr praktiziert habe, da dort eher ein Verständnis für die dafür nötige, vorsichtige Herangehensweise herrschte.
In meiner "Männlichkeit" eingeschränkt gefühlt habe ich mich dabei nie.
Zum Einen hatte ich ziemliches Glück mit den betreffenden Partnerinnen, die sehr offen und ohne festgefahrene Rollenklischees agierten, zum Anderen finde ich die vermeintliche Logik dieser Denkweise, dass ein Mann in seiner Männlichkeit einbüßt, weil er sich ficken lässt, eher belustigend.

Praktiziert dann ein schwules Pärchen plötzlich Hetero-Sex, wenn dem passiven Part genug Männlichkeit zum Hintern herausgevögelt wurde? *ggg*
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