Mehr brandheiße Themen
zur Gruppe
Rough Sex
2147 Mitglieder
zur Gruppe
Casual Sex/Freundschaft +
2228 Mitglieder
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

Lernen, Sex rein körperlich zu genießen

****on 
Themenersteller10.936 Beiträge
Mann
****on Themenersteller10.936 Beiträge Mann

Lernen, Sex rein körperlich zu genießen
Viele sagen ja, sie könnten Sex und Liebe trennen. Klar, kann ich auch: wenn ich mich selbst befriedige, dann genügt notfalls auch einfach ein erotisches Bild einer Unbekannten als Vorlage. Was ja nicht ginge, könnte ich Sex und Liebe nicht getrennt voneinander leben.

Bei Sexdates mit Unbekannten habe ich dann aber gemerkt, dass mir ganz viel fehlt, wenn ich die Bettgenossin nicht wirklich gut kenne. Ich habe gemerkt, dass ich als Solomann im Swingerclub gestresst bin, weil mir der emotionale Anteil, das intimere Mitmenschliche fehlt.

Eigentlich ärgert es mich: So viele können Sex ganz unpersönlich genießen - warum ausgerechnet ich nicht, der praktisch keine Tabus beim Sex kennt?

Meine Frage an euch:

  • Kennt ihr das auch, dass ihr unpersönlichen Sex (noch) nicht genießen konntet?
  • Wolltet ihr das ebenfalls ändern?
  • Kann ich es lernen, Sex auch ganz unpersönlich zu genießen?
  • Wie habt ihr es geschafft, Sex unpersönlich zu genießen?
  • Oder konntet ihr das schon immer?


Mein Plan ist jedenfalls, in den nächsten Monaten im Swingerclub zu üben, mich von nur körperlichen und optischen Reizen verführen zu lassen, um ganz auf Körperlichkeit bezogen genießen zu lernen. Gute Idee, schlechte Idee?
******** 

********  

Trigon:
Kennt ihr das auch, dass ihr unpersönlichen Sex (noch) nicht genießen konntet?
Ja, kenne ich... ich war auf eine seltsame Art und Weise verwirrt, von "Befriedigung" konnte keine Rede sein. So ganz genau kann ich das Gefühl nicht umschreiben. Am ehesten: Es fühlte sich "falsch" an, weil die Verbindung auf seelischer Ebene vollständig gefehlt hat. Die Erregung verschwand, beim letzten Versuch kam es sogar zum Hänger meinerseits...

Trigon:
Wolltet ihr das ebenfalls ändern?
Versucht hab ich's, irgendwie... nach dem dritten Versuch (siehe oben) jedoch festgestellt, dass dies einfach nicht mein Ding ist. Und hab's daher gezielt bleiben lassen.

Trigon:
Kann ich es lernen, Sex auch ganz unpersönlich zu genießen?
Ich glaube schon. Jeder kann das für sich entscheiden. Der Wille versetzt Berge...

Trigon:
Gute Idee, schlechte Idee?
Wenn es dir persönlich wichtig ist, gute Idee! Mit Gleichgesinnten viel Spass zu haben kann doch keine schlechte Idee sein - solange es Unbeteiligten keinen Schaden zufügt?!
**** 

****  

Ich hielt unpersönlichen Sex eine kurze Zeit lang für eine gute Idee. Ideal für einen kurzen Ausbruch aus meiner Beziehung. Keine Verpflichtungen, keine Erwartungen...
Leider auch kein Spaß und keine Befriedigung.
Ich kann mich nicht fallen lassen, Kontrolle abgeben, verletzlich sein ohne ein Maß an Vertrauen. Und das kann mir ein Unbekannter einfach nicht vermitteln.

Das fand ich zunächst fast ein wenig schade, dass ich so völlig ungeeignet bin für den schnellen Sex.
Aber ändern wollte ich es nicht.
Die Erfolgsgarantie war mir einfach zu gering, um mich trainingshalber mit halben Sachen zufrieden zu geben.
********en46 
675 Beiträge
Frau
********en46 675 Beiträge Frau

Kann klappen...
Trigon:

Kennt ihr das auch, dass ihr unpersönlichen Sex (noch) nicht genießen konntet?
Wolltet ihr das ebenfalls ändern?
Kann ich es lernen, Sex auch ganz unpersönlich zu genießen?
Wie habt ihr es geschafft, Sex unpersönlich zu genießen?
Oder konntet ihr das schon immer?

Ja, größtenteils kann ich es auch nicht wirklich so genießen, wenn da nicht doch das gewissen Etwas mehr ist und ich meine damit nicht, dass ich verliebt sein muss. Ich wollte das auch mal ändern und es hat das ein oder andere mal geklappt.....aber irgendwie fehlt dann an der "vollkommenen Befriedigung" doch irgendwas. In einer etwas wilderen Zeit meinerseits, merkte ich, dass einen irgendwie "aushöhlt". Klar, es mag der reine Trieb vielleicht befriedigt worden sein, aber es wurde mir nicht warm ums Herz....war nicht nachhaltig, nachschwingend und das fehlte mir.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob man das lernen kann....man ist, was man ist und ich für mich habe bemerkt, dass ich es nicht wirklich lernen will, weil es mir nicht wirklich was gibt.
"Geschafft" habe ich das nur, weil es zwischendurch mal passte....ansonsten kann ich da nicht gegen meine Natur, dass mir einfach Vertrautheit fehlt, die Anziehung, die manchmal prickelig langsam wächst. Körperliche und optische Reize waren da nicht ausschlaggebend, es waren Fälle wo die Chemie einfach stimmte, oder aber, ich nach allen Regeln der Kunst verführt wurde. Irgendwie mag ich Sex nicht konsumieren und so kam es mir teilweise vor. Auch ich habe nicht allzu viele Tabus, bin offen, neugierig, manchmal hedonistisch veranlagt und das Ausleben hing oft von meiner jeweiligen Stimmung ab.

Das Wichtigste dabei ist, gut auf sich zu achten und sich nichts vorzumachen, es ist ja keine Schande, wenn man es nicht "kann". Ich habe in mich reingehorcht und festgestellt, dass es nur ganz selten mal für mich so passt und mich so eine ganz nüchterne Herangehensweise nicht wirklich kickt.
*********shyOo 
640 Beiträge
Frau
*********shyOo 640 Beiträge Frau

Eigentlich ärgert es mich: So viele können Sex ganz unpersönlich genießen - warum ausgerechnet ich nicht, der praktisch keine Tabus beim Sex kennt?

Kennt ihr das auch, dass ihr unpersönlichen Sex (noch) nicht genießen konntet?
Wolltet ihr das ebenfalls ändern?

Es geht mir wie dir, Trigon. Auch ich kann unpersönlichen Sex nicht genießen, der Versuch war da, es wurde ein einziges Fiasko. Allerdings ärgere ich mich nicht darüber und ich möchte an der Tatsache, nur noch mit einer vertrauten und ja auch geliebten Person Sex zu haben, auch nichts mehr ändern. Vielmehr hat mich der bislang einzige Versuch, Sex nur des Sexes wegen mit einem Mann zu haben, der mir nix bedeutet, nur darin bestärkt, nur noch Sex mit einem Mann haben zu wollen, mit dem mich ganz viel mehr verbindet, als nur die sexuelle Anziehungskraft. Mit einem Mann, der das wie ich sieht und der nicht von Abenteuer zu Abenteuer hechten muss, um dann letztendlich doch nur für kurze Zeit gesättigt zu sein.

Weißt du, eigentlich bin ich sehr, sehr froh darüber, eben keine Lust auf fremde Haut zu verspüren und ich bedauere absolut nicht, nur Lust auf den Mann zu haben, den ich liebe und begehre.

Ob es nun eine gute oder schlechte Idee ist, die Lust am unpersönlichen Sex erlernen und üben zu wollen, weiß ich nicht. Ich für mich vermeide jedenfalls alles, das mir Stress bereitet, sofern es sich vermeiden lässt und nicht wichtig in meinem Leben ist. Sex mit fremden Menschen gehört dazu.
*****ite 
3.827 Beiträge
Frau
*****ite 3.827 Beiträge Frau

TallTaurus:
Am ehesten: Es fühlte sich "falsch" an, weil die Verbindung auf seelischer Ebene vollständig gefehlt hat.

So würde ich es auch empfinden. Die Nähe und Intimität mit eim Partner, den mag mag (und bestenfalls liebt) macht für mich so grob geschätzt 80% der Befriedigung und des Spaßes aus.

Unpersönlicher Sex gibt mir nicht viel. Sex mit Fremden gibt mir nicht viel. Warum sollte ich meine Ansprüche kappen?
Aber ich bin auch kein Swinger. Einen Club würde ich nur frequentieren, wenn - aus welchen Gründen auch immer - ich gerade Null bereit für eine Beziehung bin aber auf Sex nicht verzichten möchte. Also eher eine trotzige Notlösung als eine geheime Fantasie.
****on 
Themenersteller10.936 Beiträge
Mann
****on Themenersteller10.936 Beiträge Mann

Frauen sind wunderbar
chaosqueen46:
Klar, es mag der reine Trieb vielleicht befriedigt worden sein, aber es wurde mir nicht warm ums Herz....war nicht nachhaltig, nachschwingend und das fehlte mir.

Ich erlebe nichtmal die Befriedigung des reinen Triebes, die würde mir vollständig reichen. Das meine ich ja mit unpersönlichem Sex: Reine Triebbefriedigung. Seelisch bin ich auch teilweise versorgt (Kuschelfreundin). Ich kriege die reine Triebbefriedigung nicht hin, wenn ich mich mit der Gespielin nicht verbunden fühle. Nichtmal, WENN ich mich verbunden fühle, stets läuft etwas mit, das den reinen Sex begleitet, so ein Gefühlsdings.

Ich will einfach mal fühlen, was ich von anderen mitbekomme: Ah, geiler Arsch -> ficken! Dem steht irgendetwas entgegen. Mir dämmert, es ist Frauenidealisierung. Nein, nicht Hure und Heilige, sondern: Frauen sind Feinstkost, die kannst du dir nicht wie ein Grillwürstchen mal lecker reinhauen. Frauen sind Elfen, mythische Gestalten, sie sind nicht gemacht für "ficken". Sie müssen zelebriert werden, sie sind Champagner, nicht Cola, Kaviar, nicht Pommes.

Ich möchte lernen, den Champagner auch mal aus einem alten Gurkenglas runterzukippen - ha! Bisher kann ich Frauen nur wie ein Weinkenner erduften, genießen, jede Nuance erspüren, sehr gut und schön. Aber am Bierwagen stehe ich ratlos und kann nicht normal trinken und genießen. Das ist jetzt mein versuchtes Bild dafür.

Mitlesende Männer - kennt ihr das auch? Frauenidealisierung, die dem unkomplizierten, deftigen Sex im Weg steht? Frauen, inwieweit kennt ihr dieses (auch nervige) Phänomen? Habt ihr Tipps?
******ove 
343 Beiträge
Frau
******ove 343 Beiträge Frau

Trigon:
Kennt ihr das auch, dass ihr unpersönlichen Sex (noch) nicht genießen konntet?
ja,
Trigon:
Wolltet ihr das ebenfalls ändern
ich weiß nicht, ob es so erstrebenswert wäre.

Trigon:
Kann ich es lernen, Sex auch ganz unpersönlich zu genießen
Ich denke, ein Mann tut sich damit leichter, als eine Frau. Ich glaube man muss der Typ dafür sein.
Das ist einfach nicht jeder
Trigon:
Wie habt ihr es geschafft, Sex unpersönlich zu genießen?
Ich habe mir selbst was vorgemacht....immer....ich lebte in einer Traumwelt. Er war Darsteller....
Also die Person für unpersönlichen Sex....

Aber das heißt ja, dass ich lieber etwas anderes will.....


Trigon:
Oder konntet ihr das schon immer
nein. Aber ich dachte es geht....aber es geht nur mit sich selbst was vormachen.
Deswegen geht auch ein Swingerclub für mich gar nicht. Die kurzen Akte sind einfach zu kurz, dass ich mir
da etwas vormachen könnte....bei einem Kerl den ich öfter sehe, funktioniert es.
Ist auch nicht das gelbe vom Ei, aber gelber als im Club....
**** 

****  

Du hast also eine quasi allergische Reaktion auf Frauen, mit denen du Sex hast? Reagierst mit Gefühl, Empathie und Herz auf deren Gegenwart?
Dann ist vielleicht eine klassische Desensibilisierung angesagt.
Unpersönlicher Sex in kleinen Dosen, langsam gesteigert, um den Körper daran zu gewöhnen.
1) Küssen mit Augen auf
2) Blowjob und nebenbei die Tageszeitung lesen
3) Küssen aus Gründen unerwünschter Intimität ganz lassen
.....
*g**g**g*
Du berichtest von den Fortschritten?
Danke.
****on 
Themenersteller10.936 Beiträge
Mann
****on Themenersteller10.936 Beiträge Mann

Danke für eure Erfahrungen und Gedanken bisher! Sehr lachen musste ich über deinen letzten Beitrag, Lina_68 *lol* ! Ist aber Satire mit dem wohl ernstgemeinten Gedanken, dass meine emotionale Weise mit Frauen kein sinnvolles Opfer auf dem Altar des unpersönlichen Sex' sei.

Nee, ich will mein bisheriges Frauengenießen auch nicht aufgeben, doch würde ich wie so viele (zusätzlich) auch einfach gern mal in der Gegend rumvögeln. Bis jetzt stresst es mich, ich kann das sexuell nicht wirklich genießen. Bin, wenn ich das mal ehrlich hier zugebe, neidisch auf die Leute in Swingerclubs, neidisch auf alle, die sich hier unverbindlich treffen.

Unpersönlicher Sex ist gar kein Männerding (allein), wie ich in den Swingerclubs gelernt habe. Alle Menschen können das. Ich konnte das bestimmt auch mal, vielleicht mit 14. Danach habe ich es verlernt, weil Frauenidealisierung und mein ohnehin verbindliches und emotionales Fühlen eine andere Art von Prägung erzeugten.

Ich will nichts aufgeben, sondern eine Fähigkeit dazugewinnen - das ist doch keine bekloppte Idee, oder? Ich stell mir vor, ich treff mich mit einer mir noch unbekannten Frau, und wir kommen nach etwas Spazierengehen und Kaffee zur Sache - so richtig. Habe ich schon so gemacht, Ergebnis: Stress, keine wirklich sexuellen Empfindungen. Will ich aber so können (MIT sexuellen Empfindungen). Hier sind so viele, die es so erleben - wie macht ihr das?
****99 
358 Beiträge
Frau
****99 358 Beiträge Frau

Theorie und Praxis gehen halt auseinander..
Kennt ihr das auch, dass ihr unpersönlichen Sex (noch) nicht genießen konntet?
Ja
Wolltet ihr das ebenfalls ändern?
Ja
Kann ich es lernen, Sex auch ganz unpersönlich zu genießen?
Musst du denn um jeden Preis?
Wie habt ihr es geschafft, Sex unpersönlich zu genießen?
Gar nicht.
Oder konntet ihr das schon immer?
Die Theorie, Kopf oder meine Vorstellung sagt "ja", in den jeweiligen Situationen sagt der Körper "nö"- was willst du machen?

Abgesehen davon: Warum muss das mit Frauenidealisierung einhergehen? Das Problem haben auch viele Frauen, ich denke nicht, dass sie Männer so doll idealisieren.. Ich zumindest nicht *ggg*

Vielleicht ist es deinem Unterbewusstsein einfach nicht recht oder "zu wenig", deinen Körper "einzusetzen", ohne im Gegenzug eine wie-auch-immer-gestaltete oder in Aussicht gestellte Verbindlichkeit/Bindungsmöglichkeit zu bekommen..
*******na57 
JOY-Angels21.323 Beiträge
Frau
*******na57 JOY-Angels21.323 Beiträge Frau

Kennt ihr das auch, dass ihr unpersönlichen Sex (noch) nicht genießen konntet?

Keine Ahnung, ich hatte bis vor 6 Jahren nur Sex mit Männern, mit denen ich emotional verbunden war ... davon fast 20 mit meinem Ehemann. Irgendwie hatte ich immer mal die Fantasie, Sex auch einfach nur um des Sexes willen zu haben, aber da unser Sexualleben mir aufregend genug war, sah ich nie die Notwendigkeit, das in die Tat umzusetzen.

Wie habt ihr es geschafft, Sex unpersönlich zu genießen?
Oder konntet ihr das schon immer?

Keine Ahnung. Ich habe es einfach mal probiert und fand es .... gut. Aufregend. Befriedigend. Nicht besser, nicht schlechter, anders.

Dass sich wieder Beziehungen entwickelt haben, in denen auch andere Gefühle eine Rolle spielen, ist eine schöne Sache. Und ich genieße es, dass ich vertrauen kann, dass ich mich mit allen meinen Eigenschaften angenommen fühlen kann. Aber ... ich weiß, dass es auch ohne geht, wobei das kein unbedingtes Bedürfnis ist.
*********ichy 
5.765 Beiträge
Paar
*********ichy 5.765 Beiträge Paar

Sex ist nicht gleich Liebe!

Sex klappt ohne Liebe ganz hervorragend.
Liebe klappt ohne Sex ganz hervorragend.
Sex ist in einer Liebe eingebettet ganz wunderbar.

Sex ist niemals unpersönlich, wenn man von professioneller Dienstleistung absieht.

Sex genießt mabn nie rein Körperlich, denn Sex findet im Kopf (=Geist) statt.
Sex ohne Gefühl und Kopfkino ist kein Sex, sondern allenfalls Gymnastik.
*******981 
1.099 Beiträge
Paar
*******981 1.099 Beiträge Paar

-Kennt ihr das auch, dass ihr unpersönlichen Sex (noch) nicht genießen konntet?
Naja geniessen... Unpersönlicher Sex bringt mir persönlich keine grosse Befriedigung, ist zwar ne Art "Kick" aber mehr nicht.

-Wolltet ihr das ebenfalls ändern?
Ne

-Kann ich es lernen, Sex auch ganz unpersönlich zu genießen?
Ich denk, das ist von Mensch zu Mensch verschieden, kann man sicher lernen.

-Wie habt ihr es geschafft, Sex unpersönlich zu genießen?
Oder konntet ihr das schon immer?
Gar nicht.

Ich sagr zwar immer: ich kann Sex und Gefühle Trennen, aber eigentlich meine ich damit: ich kann Sex und Liebe trennen.
Gefühlsloser Sex gibt mir nix ausser ne Art "Kick". Ist aber eher unbefriedigend für mich.
Deswegen mag ich lieber Sex auf Affären-Basis, wo man sich halt dann auch bisschrn kennt und mag.
*****lnd 
18.484 Beiträge
Mann
*****lnd 18.484 Beiträge Mann

Zweiteilung
herrscht bei mir. Ich kann und konnte mir Sex mit vielen Frauen absolut nicht vorstellen. Da reizt mich absolut nichts- und seien sie noch so schön. Das liegt an dem, was sie ausstrahlen, wie ich das empfinde. Mein Zeiger bleibt auf Sechs, statt auf Sex zu steigen. Das ist auch der Grund, warum ich selbst beim Pornogucken meist abwinke. Wenn da eine ohne erkennbare Begeissterung agiert, kommt da absolut kein innerer Reiz auf.

Aber es gibt eine Unmenge Frauen mit dem gewissen Etwas, das man nicht beschreiben kann. Ich dachte früher auch, mit denen ginge das nicht, merkte aber nach den ersten Versuchen, dass es sehr wohl geht- und zwar egal, ob sie irgendeinem Typ entsprechen. Vielleicht ist es ein langsames Lernen, aber Lernen ist möglich.

Da unser Tun als Trio auf dem fußt, dass eingeladene Gäste keine Schwierigkeiten deiner Art bekommen, sondern nach Turnvater Jahns 4 f agieren, tricksen wir da ein wenig, um die Abers auszuschalten. Ganz wichtig kann es sein (muss aber nicht), erst einen Bezug zu der auserkorenen Partnerin herzustellen. Wir hatten zum Beispiel einen Gangbang, da hatte jeder Gast voraus 5 Minuten ganz intim ohne Anwesenheit der anderen Männer (sie durfte danach auch ablehnen), sich mit ihr bekannt zu machen. 5 Minuten klingt wenig, aber das reicht, um sie als Frau richtig wahrzunehmen (und geil auf sie zu werden), zumal sie wirklich kein verschüchtertes Häschen ist. Sehr stark trägt das Ambiente und die Stimmung im Raum zum Gelingen bei.

Ich persönlich würde niemals einen Club für solche Versuche wählen. Da sind zu viele Augen, Intimität ist zum "Lernen" wichtig.
*******na57 
JOY-Angels21.323 Beiträge
Frau
*******na57 JOY-Angels21.323 Beiträge Frau

"Unpersönlicher Sex" muss nicht "ohne Gefühle" sein ... eine gewisse Grund-Sympathie ist schon ganz gut. Es gibt da eine Menge Stufen bis zur "großen Liebe".
****on 
Themenersteller10.936 Beiträge
Mann
****on Themenersteller10.936 Beiträge Mann

Katharina57:
"Unpersönlicher Sex" muss nicht "ohne Gefühle" sein ...

Ich würde das Unpersönliche auch als Unverbundenheit sehen, also jedenfalls keine Gefühle für das Gegenüber, was über eine (nur vermutete) Mindestsympathie hinausgeht.

Wenn eine Frau sich zur allgemeinen Benutzung im SC drapiert, und ein Mann nach dem anderen auftaucht, und diese die Frau gemeinsam oder Schlange stehend beglücken, dann finde ich schon, dass der Vorgang maximal unpersönlich und gefühlsfrei abläuft. Es ist nur die aufgeilende Situation, die alle trägt, glaube ich.

fesselnd:
Wir hatten zum Beispiel einen Gangbang, da hatte jeder Gast voraus 5 Minuten ganz intim ohne Anwesenheit der anderen Männer (sie durfte danach auch ablehnen), sich mit ihr bekannt zu machen. 5 Minuten klingt wenig, aber das reicht, um sie als Frau richtig wahrzunehmen (und geil auf sie zu werden)

Ja und nein. Um mich mit ihr sexuell wohlzufühlen, reichen mir fünf Minuten nicht. Eigentlich muss sie sich mit mir mehr oder weniger anfreunden, nur dann liebe ich den Sex mit einer Frau. Ich würde aber auch gern zu denen gehören, denen fünf Minuten reichen. Wie hast du es hinbekommen, fesselnd, angesichts deines Abwinkens bei Pornos etc.?
*******na57 
JOY-Angels21.323 Beiträge
Frau
*******na57 JOY-Angels21.323 Beiträge Frau

Ja, okay, aber zwischen Gangbang und ewiger Liebe gibt es eine Menge Zwischenstufen an Intimität/Vertrautheit.
****on 
Themenersteller10.936 Beiträge
Mann
****on Themenersteller10.936 Beiträge Mann

Katharina57:
Ja, okay, aber zwischen Gangbang und ewiger Liebe gibt es eine Menge Zwischenstufen an Intimität/Vertrautheit.

Könntest du Gangbang, Katharina? Mit Lust?
******ove 
343 Beiträge
Frau
******ove 343 Beiträge Frau

es gab einmal einen unpersönlichen Sex...tja, wenn man sich nicht wirklich kennt....

brauche keine lange Anlaufzeit... lege einfach einen Schalter um...wie eine Illusion, damit diese Stimmung kommt.
der Typ hat dann sehr komisch reagiert....mich seltsam angesehen....
als ich ihn küsste, gefühlvoll....das hat ihn sehr irritiert.

manche wollen nur kalt abficken....das bitte dann im Swingerclub, nicht bei mir.
******** 

********  

Trigon:
Mitlesende Männer - kennt ihr das auch? Frauenidealisierung, die dem unkomplizierten, deftigen Sex im Weg steht?
Hat das möglicherweise mit dem anscheinend öfter mal auftretenden "Hure und Heilige"-Problem, das einige Männer mit der eigenen Frau zu haben scheinen, etwas gemeinsam?

Selbst ist mir das unbekannt... viel mehr konzentriert sich meine Lust vollkommen auf meine eigene Frau, auch als Ausdruck meines Begehrens, meiner Liebe für sie. Andere Frauen, egal wie attraktiv, sind ggf. ein Augenschmaus, nicht mehr und nicht weniger. Mein Kopfkino springt nicht an.

Und doch habe ich über die Jahre beobachtet, auch an mir selbst, dass viele Dinge nicht geschehen, wenn man sich Grenzen setzt. Ähnlich wie oben angedeutet scheint es Männer zu geben, die eine frisch gebackene Mutter nicht mehr erotisch sehen, sondern plötzlich innerlich ganz anders einstufen. Dabei ist die Frau doch genau die gleiche wie zuvor, genauso begehrenswert, genauso attraktiv - nur eben neu auch Mutter.
****on 
Themenersteller10.936 Beiträge
Mann
****on Themenersteller10.936 Beiträge Mann

TallTaurus:
Hat das möglicherweise mit dem anscheinend öfter mal auftretenden "Hure und Heilige"-Problem, das einige Männer mit der eigenen Frau zu haben scheinen, etwas gemeinsam?

Bei mir jetzt nicht, aber ähnlich ist es schon. "Hure und Heilige" entsteht vielleicht in religiösen oder ländlichen Gegenden, vermute ich. Oder durch Familien, die daher stammen. Bei mir ist es eine Mischung aus Märchenidealisierung (Fee, Prinzessin, Elfe) und feministischer Idealisierung ("mit Frauen an der Macht gibt es keine Kriege mehr").

Es war für mich ein Weg, den selbstgebauten Frauensockel wieder zurückzubauen. Ein Rest davon ist, dass Frauen gefühlt komplexer und sensibler sein müssen als ich. Was echt nicht stimmt, allgemein. Im Einzelfall natürlich sehr wohl. Die gefühlte komplexe Sensibilität passt nicht zu simplem Spiel- und Spaßficken mit Unbekannten. So ähnlich ist es bestimmt mit denen, die eine Idee von "Heiligen" haben, oder?
*****lnd 
18.484 Beiträge
Mann
*****lnd 18.484 Beiträge Mann

Was geschah,
weiß ich nicht. Es war eine Entwicklung über Jahre mit jeweils den passenden Frauen an meiner Seite. Nach einer sehr üblichen Periode mit einer etwas Älteren als ich traf ich auf eine, die einen SC plante (auch schon lange führt). Da war schon gedanklich alles anders. Dann kam eine, bei der ich eine Art Schamgrenze zu überwinden hatte, weil sie die Tochter guter Freunde ist und schon verheiratet war. Mit ihr zusammen wandelte ich mich total, um ihr und mir immer neues Vergnügen zu erschließen.

Ich habe bis auf einen Fall nie erlebt, dass Männer überfordert waren. Der eine Fall war gerade von siner Verlobten verlassen worden (zugunsten einer Frau) und kam damit nicht klar. Also brachen wir nicht ab, sondern wurden Beichtmutter und Beichtvater, was an diesem Abend die bessere Lösung war.

Um den Sex nicht zu unpersönlich werden zu lassen, gibt es keine Zärtlichkeits- und Kussverbote.

Mein Idealbild von Frau ist die heilige Hur´.
*****ite 
3.827 Beiträge
Frau
*****ite 3.827 Beiträge Frau

Trigon:
Die gefühlte komplexe Sensibilität passt nicht zu simplem Spiel- und Spaßficken mit Unbekannten.


Dann musst du dir halt eine suchen, bei der geistig kein Licht brennt. *mrgreen*

Jetzt ernsthaft: Du hast sehr konkrete Vorstellungen. Zu anonym darf es nicht sein, zu nahe auch nicht - irgendwie stolperst du mit deinem Drang nach Perfektion über deine eigenen Füße.
*****ica 
902 Beiträge
Frau
*****ica 902 Beiträge Frau

Lieber Trigon,

mir scheint, es geht Dir um einen Paradigmenwechsel. Es gibt da wohl in Dir ein Wertesystem, welche Frauen Dir gefallen ... und da spielen sehr viele Dinge eine Rolle, die mit dem rein Körperlichen nichts zu tun haben.

Aber vielleicht magst Du diese intrinsische Liste an Vorgaben einfach mal abspecken? Vor Allem was das Abchecken im verbalisierten Bereich betrifft? Gefällt sie dir optisch, gefällt Dir, wie sie sich bewegt, was sie ausstrahlt, ihre Blicke, ihr Körper? Da kann die Chemie stimmen, ohne dass Du ihre Lebensgeschichte kennst, mit ihr über Plato und Trump diskutierst ... einfach mal mehr ins Spüren gehen ...

Nein, unpersönlich sollte es nie sein ... in dem Moment, wo die Person auf Dich einen positiven Eindruck macht, wird es persönlich ... wobei unpersönlicher Sex für mich sehr wohl stattfinden kann, wenn eine Person zugegen ist, mit der ich zugleich eine persönliche Beziehung habe und diesen Moment des unpersönlichen Sexs mit ihm teile ... so ist es persönlich und unpersönlich zugleich ..