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Sexualpartner finden nur für behinderte Männer schwer?

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Sexualpartner finden nur für behinderte Männer schwer?
Ich möchte mal die Frage in den Raum stellen ob es nur für behinderte Männer schwierig ist Sexualpartner zu finden, oder ob behinderte Frauen es ähnlich schwer haben.
******364 
882 Beiträge
Paar
******364 882 Beiträge Paar

Naja, es ist auch für nicht behinderte Solomänner schwieriger Kontakte zu bekommen als für Frauen...
**43 
361 Beiträge
Mann
**43 361 Beiträge Mann

Meine Meinung:

Als behinderter Mann ist es schwieriger Sexualpartner zu finden als eine gleich behinderte Frau!
Als häßlicher Mann ist es schwieriger Sexualpartner zu finden als eine ähnlich häßliche Frau!
usw. usw. usw.

Das ist halt einfach so. Eine Frau wird bei der Anrede "komm lass uns Liebe machen" weniger Körbe bekommen als der Mann!

Grundsätzlich haben es die Männer hier schwieriger, was natürlich auch mit Angebot und Nachfrage zu tun hat. Ich bin auch auf anderen Partnerbörsen unterwegs und die letzten 3 Anschriften von Frauen waren: 1. Na, Du?! *zwinker* 2. Na, Du?! *zwinker* 3. Hi *g* ----> und ich habe auf alle 3 geantwortet! Da bei Frauen aber das Postfach oft überquillt wirst Du mit so einem Anfang warscheinlich sofort im Papierkorb landen *zwinker*
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Moin,

also ich habe da andere Erfahrungen
Als ich noch "Fußgänger" war hatte ich erheblich mehr Damen, die potenziell mit mir in die Kiste wollten wie als Rollschulfahrer. Dabei habe ich mich anfangs kaum körperlich verändert, außer das ich nun eben saß und nicht mehr stand. Gut nun hab ich über dir Jahre ein paar Kilos zufiel angesetzt, sehe aber immer noch nicht aus wie Quasimodo.
Der unterschied liegt darin, das man als Mann nicht mehr wahrgenommen wird. Weil man eben nicht wie der starke Beschützer aussieht, sondern wie der Pflegefall. Dazu kommt, das die meisten sich eine Beziehung mit eine behinderten nicht vorstellen können. Im Rolli ist man als Partner da facto unsichtbar für Frauen! So zumindest meine Erfahrungen....

Sexualpartner finden nur für behinderte Männer schwer?
ganz klar JA
Den um überhaupt von einer Dame als Porenzillen Partner wahrgenommen zu werden, bedarf es schon einiges!
Meisten geht es aber dann auch nicht über das Wahrnehmen hinaus. Den man ist ja Pflegefall...
Bis es zu einer Partnerschaft kommt, muss man(n) schon ein sehr (sher) dickes Brett Bohren. Als "Fußgänger" hingegen ist das wahrgenommenen werden als Potenzieller Partner, schon die halbe miete.

Online ist das ganze nahezu unmöglich...
99% der Frauen antworten schon mal grundsätzlich nicht auf 99% der Mails. Und von den restlichen 1% antworten 99% nicht einen behinderten.
Und von den 1% die antworten kommt vielleicht 1% als Partner in frage und davon klappt es tatsächliche dann bei 1%
Sprich als behinderte hat man eine 0.001% Chance seinen Partner online zu finden.
Wären ein nicht behinderter eine 0.1% Chance seinen Partner online zu finden.
meine Meinung.
*****s75 
1 Beitrag
Mann
*****s75 1 Beitrag Mann

Behinderung ist kein Attraktivitätsmerkmal...
Hallo Zusammen,
Ich habe selber auch eine Behinderung (seit Geburt Spastiker, meist an Krücken, zuweilen auch im Rollstuhl unterwegs). Zu der eigentlich Frage, ist meine Erfahrung eher umgekehrt, Männer mit Behinderung haben es schwer, aber Frauen mit Behinderung noch viel schwerer.
Ich kenne durch vor allem noch aus Schulzeit einige Behinderte Männer und Frauen. Und die allermeisten sind ohne (Sexual-) Partner. Aber während es bei dem Herren einschließlich. meiner selbst, der ein oder andere zu Partnerin, ja sogar Ehe und Kinder gekommen ist, kann dies nur eine der Damen von sich behaupten.

Um so mehr weiß ich zu schätzen, wie viel Glück ich habe, über das Internet eine Frau gefunden zu haben, die mich trotz meiner Behinderung uneingeschränkt liebt, mich geheiratet hat, uns 2 wundervolle Kinder geschenkt hat und von weiteren träumt...

...und jetzt zu meiner Überschrift:
Als ich auf Partnersuche war, war das eines meiner Mottos / Prinzipien, dass ich mir immer wieder bewusst gemacht habe. Zum einen sorgte es dafür dass ich die Behinderung meist frühestens beim 2. oder 3. Mailkontakt oder ersten Telefonat erwähnte. Am Anfang zeigt man sich eben erst mal von der "Schokoladenseite". Auch habe ich es geschafft mich zum einen nicht daran zu stören, von den Damen selten angeflirtet worden zu sein. Wenn ich den Anfang gemacht habe, war ich ja auch wählerisch. Wer würde schon jemanden ansprechen, den er/sie unattraktiv findet (und warum sollte er/sie). Vielleicht noch schonungslos ehrlich "Du bist so unattraktiv bzw. siehst so sch.. aus, Du hast bestimmt 'nen tollen Charakter!" ;-). Das funktioniert eben nicht, und das können wir Behinderten auch nicht von Nicht-Behinderten erwarten.
Im allerbesten Fall fallen wir durch unsere Ausstrahlung (im Internet z.B. durch entsprechende Fotos unseren Schreibstil Humor etc) auf, und die Behinderung hat dann im weiteren Verlauf der Gespräche und was sonst noch so kommt keinerlei Bedeutung. Meistensl wird es eher so sein, dass sich evtl. Partner trotz der Behinderung auf uns einlassen. Ich wollte jedenfalls nie eine Partnerin, die grade meine Behinderung attraktiv finden würde.
Dabei geht es nicht um Unehrlichkeit, auch nicht am Anfang. Vor einem ersten treffen wusste jede, dass ich eine Behinderung habe. Aber das gehörte eben nicht zum ersten Vorstellen, sondern erst zu den ersten Details. Und wenn ich dann nichts mehr gehört habe, dann war sie eben auch ehrlich, dass sie dass nicht wollte/konnte. Umgekehrt habe ich mir das auch erlaubt. Wenn im Kennenlernen eine Eigenschaft ersichtlich wurde, mit der ich nicht hätte zusammen leben wollen/können, dann war ich es der den Kontakt abgebrochen hat.
Ausschlusskriterien waren für mich eher charakterlicher Natur. Ich habe den ein oder anderen "Flirt" frühzeitig abgebrochen, als z.B. klar war, dass Sie intellektuell für mich nicht in Frage kam. Sie konnte nichts dafür, und vielleicht hätten wir es sogar hinbekommen, aber ich wollte einfach nicht.
Wenn es anderen Frauen dann mit meiner Behinderung so ging, wie kann ich ihr das vorwerfen?
*******r_83 
3 Beiträge
Mann
*******r_83 3 Beiträge Mann

Ja, je nach Handicap ist ein Hindernis da.
Hallo Forum !
Ich bin neu hier, mein erser Beitrag, wau.

Ich kann aus eigener Erfahrung auch sagen, dass mir mein Handicap manchmal Kieselsteine in den Weg schmeisst. Ich habe, durch eine Hirnblutung bedingt, leichte kognitive Störungen. (und einen Hydrocephalus = Hirndruck, spielt hier aber weniger eine Rolle). Jedenfalls habe ich manchmal mit Wortfindungsstörungen zu kämpfen oder ich kann mich nicht mehr richtig konzentrieren, wenn sich jemand mit mir unterhält. Wenn ich mich mit jemandem unterhalten (möchte) und es läuft im Hintergrund laut Musik, habe ich schon Mühe den roten Faden im Kopf nicht zu verlieren. Ich hatte mal Kontakt zu einer jüngeren Frau, sie hat mir aber mein Handicap nicht "abgekauft" (man siehts halt von außen nicht) und mich irgendwie nur hingehalten. Da dachte ich das muss auch nicht sein. Äußerlich wär sie mein Typ gewesen, sie hatte aber irgendwie kein Selbstbewußtsein.


Gruß !
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Frauen haben es bestimmt nicht einfach, aber für Männer ist es klar noch schwerer.

Ansonsten stimme ich Wheeler82 100% zu.

Meiner Erfahrung nach wird man i.d.R. als Rollifahrer gar nicht als (möglicher) Sexualpartner wahrgenommen. Mir wurde schon so oft erzählt was für ein toller Typ ich bin. Ich kann es echt nicht mehr hören. Den mehr bin ich nicht.
Und dann bekommt mann mit wie in der Umgebung rumgefickt wird ...
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aalso
Ich sitz seit 24 Jahren im Rolli und hab eigentlich keine Probleme damit gehabt eine Sexpartnerin zu finden.
Ich denke das hängt weniger von der Behinderung ab, sondern eher davon wie man sich gibt.
Wie es bei `Nichtbehinderten´ halt auch ist. Ob es einen Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt weiss ich nicht, wie gesagt, es kommt immer darauf an wie man sich selbst gibt.
Das ist zumindest meine Erfahrung als Querschnittsgelähmter, Allerdings kann das auch je nach schwere der Behinderung wieder ganz anders aussehen.

Grüßle, Marc
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Ich sitze auch im Rollstuhl, habe aber nie Probleme damit gehabt einen Partner zu finden. Ich bin sehr aufgeschlossen und selbstbewusst und gepflegt und zum glück immer an Männer geraten die das bewundert haben und meinen charakter so interessant fanden.

mittlerweile habe ich auch einen Sohn und bekomme immer noch oft von fremden männern komplimente, das ich gut aussehe und interessant bin.

ich denke vieles liegt an der lebenseinstellung. Ich bin kein pflegefall ich kann für mich selbst sorgen, fahre auto, bin arbeiten gegangen und habe was im Kopf. Viele gesunde Frauen können das nicht bieten.

Zudem bin ich eine gute Mutter, Köchin und in der Lage meinen Haushalt selbst zu machen bzw meinen Freund zu unterstützen. Ich weiss was ich wert bin.

ich denke aber auch das es für die männer schwieriger ist, da wir frauen ja oft den beschützer instinkt wecken während männer die beschützer sein sollen.
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Senf dazu
Hey,

ich geb auch mal meinen Senf dazu.

Ich glaube, dass es schon mit dem Handicap zusammenhängt, wie leicht man jemand findet.
Jemand, der "schön" ist (also optisch eine Augenweide) wird sich immer leichter tun.
Außer, er ist ein Vollproll.
Frauen werden vielleicht weniger Probleme haben. Das liegt aber vermutlich nicht an den Handicaps, sondern weil es einfach mehr Männer gibt, denen das weniger ausmacht.
Also einfach stärker frequentiert.
In meinem speziellen Fall werde ich von knapp 90% Männern mittleren Alters angeschrieben.
Frauen sind (denke ich) zwar toleranter als Männer, aber einfach weniger.
Und... (pure Mutmaßung meinerseits)
Hat man 3 zur Auswahl - einen Adonis - einen mit Handicap - einen "Unschönen" und alle 3 sind charakterlich klasse und haben den gleichen sozialen Background...wen nimmt man?

Nassing voa anngud
Der Cat

Ps...nix davon is böse gemeint und ich lass mich von Herzen gerne vom Gegenteil überzeugen (hofffff)
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Hi hi
Ich kann von mir nicht behaupten, dass ich es jehmals schwer hatte, einen Sexualpartner zu finden, wo hingegen eine echte Bezihung, schwer war bis ich vor 7 Jahren meinen Mann kennen lernte. Ich kann natürlich nicht für einen Mann sprechen, aber in den letzten Jahren habe ich eine deutliche Entwicklung in Sachen Sex mit Menschen mit Behinderung und gesunden Menschen erkannt. Die Leute sind offener geworden und schließen uns nicht mehr kategorisch aus.

LG und einen schönen Abend. *g*
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Es hat alles mit dem Selbstvertrauen zu tun.

Ich habe auch eine Behinderung und damals vor vielleicht knapp 7 Jahren, habe ich versucht mit meiner Behinderung eine Partnerin zu gewinnen...Ich denke das Resultat kann man sich denken.

Mittlerweile habe ich Selbstvertrauen und denke mir immer...Na und bin ich halt nun mal so wem es passt. Und alles hat sich zum besten entwickelt.

Daraus habe ich gelernt,dass nicht die Behinderung/Kleider den Menschen macht sondern die Ausstrahlung.
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BLödsinn
Warum sollte ich m.Behinderung denn nicht wahr nehmen o.als Partner ablehnen.ich denke es liegt an d.Person selbst mit d.Behinderung umgeht usw.
**43 
361 Beiträge
Mann
**43 361 Beiträge Mann

Naja als Blödsinn würde ich die Tatsache nicht beschreiben, dass es behinderte Männer schwerer haben eine passende Partnerin zu finden. Allerdings kann natürlich die Spanne was ein behinderter Mensch aus seinen Möglichkeiten macht sehr groß sein. Genauso wie bei den Gesunden auch. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass er einen schweren Rucksack mit Steinen auf den Rücken hat! Was aber wiederum nicht heißen muss, dass er nach denen ins Ziel kommt die ein leichtes Kreuz zu tragen haben.....So ist das Leben!
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Ich habe für mich gesprochen...Ich sehe behinderte Männer genauso an wie Normale...liegt zum einen an meinen Berufen..Weil ICH damit umgehen kann.Zum anderen ich auch mal. Erkrankungen habe und Es liegt viel daran wie man selbst damit umgeht.Ich kenne einige Menschen mit Behinderung...Die sind so verbittert u.teilweise neidisch auf Gesunde..Das spiegeln sie auch..Und entsprechend stehen sie sich leider damit im Weg.
Es ist heutzutage nie leicht wen passendes f.Leben zu finden.
**43 
361 Beiträge
Mann
**43 361 Beiträge Mann

@wassermannfrau

Ja stimmt, ich habe dein "ich" im Satz nicht gelesen, überlesen, .... was aber auch ein wenig mit Deiner Schreibweise zusammenhängt. Würdest Du zwei, drei Tastenschläge mehr machen und statt d.Behinderung oder m.Behinderung, der Behinderung, usw. schreiben wäre es enorm leserlicher. *zwinker* *baeh*

Deinen letzten Beitrag finde ich sehr intersannt! Darin konnte ich mich teilweise ein wenig wiedererkennen!
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*smile* Ich könnt ja auch jetzt sagen...einfach mal den Kopf anstrengen beim lesen....:-)..schönen Sonntag
******Cux 
3 Beiträge
Frau
******Cux 3 Beiträge Frau

Das kann man kaum pauschalieren
Also ich bin davon überzeugt, dass man hierfür keine pauschale Antwort finden kann. Das Finden eines Sexualpartners ist sicherlich für behinderte Männer ziemlich schwer. Wobei die Form der Behinderung eine wesentliche Rolle spielt. Bei Frauen kann durchaus der kleine "Samariter" eine gewisse Rolle spielen. Soweit ich weiß gibt es Statistiken, die nahelegen, dass zumindest das Finden eines Lebenspartners für Männer mit Behinderung erfolgreicher ist als für Frauen mit Behinderung. Wobei es auch sein kann, dass Männer mit Behinderung einfach nicht ganz so oft verlassen werden, wenn die Behinderung in ihr Leben tritt.

Ich bin in meinem Leben schon vielen sehr aktiven, selbstbewussten behinderten Männern und Frauen begegnet. Dabei hatten die amputierten Menschen oft eher einen Partner als die Menschen mit einer angeborenen Querschnittslähmung oder Spastik. Einen Unterschied zwischen Männern und Frauen konnte ich bislang nicht erkennen.

Ich selber habe sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen gemacht. Es gibt Menschen für die ist es offenbar eine unüberwindliche Hürde, wenn der Gegenüber eine Behinderung hat, für andere wiederum ist lediglich entscheidend, wie die Person ist. Wenn es aber um den reinen Sex geht, dann ist es für mich logisch, dass die körperliche Attraktivität eine gewisse Rolle spielt. Und da spielt eine Behinderung schon eine Rolle. Da sind Frauen nicht anders als Männer.
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ich denke schon
schau dir handicap love an. da sind hunderte nichtbehinderter männer angemeldet. die nichtbehinderten frauen kannste einzeln abzählen. von daher denke ich es ist schwieriger.

grüßchen
*****dyx 
18 Beiträge
Mann
*****dyx 18 Beiträge Mann

Leider aus meiner Sicht muss ich dem TE recht geben. Ich kenne auch relativ viele Menschen im Rollstuhl und die Damen haben zum allergrößten Teil Beziehungen, in der Regel auch zu nichtbehinderten Männern. Die Männer sind öfter noch solo, wobei ich auch da ein paar Glückliche kenne - generell kenne ich einige Rollstuhlfahrer, die es in dieser Beziehung (hihi) wirklich gut getroffen haben. Ich warte sehnsüchtig auf den Tag, an dem ich von diesem generellen Trend in seinen Bann gezogen werde.

Natürlich ist nichts unmöglich und nichts automatisch gegeben, aber ich denke schon, dass die Zahlen da eine eindeutige Sprache zugunsten der Frauen mit Behinderung sprechen. Die Anmeldezahlen bei Handicap-Love wurden ja bereits erwähnt, auch wenn hier zusätzlich noch der allgemeine Singlebörsen-Effekt sowie vielleicht sogar die ungleiche Verteilung der Amelos hinzukommen. Der generelle Ruf der Seite trägt sicherlich auch dazu bei, dass die weiblichen Mitgliederzahlen nicht gerade in die Höhe schnellen.

Die Feststellung, dass Männer es im allgemeinen noch schwerer haben, ist natürlich völlig unabhängig zu sehen von der Frage, wie man sich als Mann zu verhalten hat, um seine Chancen vielleicht doch zu erhöhen.
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die Frage ist immer wie sieht man eine Behinderung körperlich, geistig usw. Will da niemand blöde von der Seite ansprechen ... Ich hatte als Kind zwei Hirntumore soll man da den Kopf in den Sand stecken.
Es prägt einen fürs Leben !!!!!

Aber ich weiss das Leute wie andere und ich die sowas durchgemacht haben, offener auf Leute zu gehen allgemein aufgeschlossener sind und direkter sind so sehe ich des aus meiner Sicht bzw. auch keine Probleme Sexualpartner bzw. Partner für ne Beziehung zu finden
*******981 
1.099 Beiträge
Paar
*******981 1.099 Beiträge Paar

Hmmm wenn ich mich nicht irre, gehts doch hier um Sexualpartner und nicht um Beziehungen oder?
Bin selber nicht "behindert", aber habe einen Sexualpartner der es ist.
Es ist schade, dass es sooo viele oberflächliche Leute gibt..
****s76 
5 Beiträge
Mann
****s76 5 Beiträge Mann

Wie siehst du dich selbst?
Es spielt meiner Meinung nach eine sehr große Rolle, wie man mit der Behinderung umgeht. Wenn man selbst damit hadert, vermittelt man das z.B. nach aussen.

Nimmt man die Sache cool und hat selbst kaum ein Problem damit, ist es etwas Anderes.

Dann gibt es sicher noch oberflächliche Menschen (und davon gibt es leider viele), die eine Behinderung als Manko sehen.

Aber ehrlich... wollt ihr mit so einem Menschen etwas anfangen?
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Das innere Spiegelt nach außen..
Bin selber auch seit nun mehr als 13 Jahre am Rollstuhl gebunden und habe auch die verschiedensten Erfahrungen gemacht..

Ersteinmal muss ich sagen, das ich durch einen Verkehrsunfall mit 17 Jahren mir eine Querschnittlähmung zugezogen habe und zu diesem Zeitpunkt nicht sonderlich auf der Suche nach einer Beziehung war. (Man musste erstmal mit sich selbst klar kommen)
Als ich damals den ertsen Schock überwunden habe, habe ich anfangs auch immer nach einer Beziehung gesucht, um die Partnerin zu finden, die mich glücklich macht, was wirklich nicht leicht war.
Auch vor dem Unfall hatte ich nicht viel Glück bei Frauen, doch das änderte sich, als ich damals einen guten Freund kennengelernt habe, der mich mehr auf Partys mitgenommen hat.
Er war auch zum Teil gelähmt, gehörte aber zu der Fraktion "Macho" und war ein Schönling, wenn ich das mal so ausdrücken darf. *zwinker*
Er hat mir gezeigt, das man nicht alles zu ernst nehmen und auch nicht ständig der Rosenkavalier jeder Frau sein sollte.
Frauen wollen, meiner Erfahrung nach, einen Mann der ein wenig Arschloch ist, aber der sich auch in die Frau hineinversetzen kann.
Eben eine gesunde Mischung aus allem.

Nun, um auf das Thema zurück zu kommen..

Meine Erfahrung nach, kommt es immer drauf an.. Ein Rollifahrer muss ein bissl mehr, als ein gesunder Fußgänger auf sich aufmerksam machen. Nicht zu wehleidig wirken, denn das führt höchstens zu Mitleid und freundschaftlichen Gefühlen.
Wenn dazu deine innere Einstellung nicht stimmt, wirkt man auch nach außen nicht gut.
Da ist es letztendlich egal, ob du Rollifahrer bist oder Fußgänger.


Doch online sieht die Welt eh anders aus. Hier auf solchen Plattformen wie diese, können sich Frauen eher die Männer aussuchen, als Männer sich die Frauen.
Liegt alleine schon an dem Männer/Frauen Verhältnis, die hier angemeldt sind.
Daraus resultiert, meiner Meinung nach, das Sie eher nach gestandene, körperlich fitten und gesunde Männer schauen können, die am besten makellos sind und jegliche Art von Spaß mitmachen können, als jemand der nicht gut aussieht oder eine Behinderung hat und nicht so flexible ist.
Sprich, das oberflächliche Auge isst mit. *smile*

Nun, um es mal kurz auszudrücken...
Um eine Frau für eine Beziehung zu finden, ist es als Rollstuhlfahrer schon etwas schwieriger einen Partner zu finden. Aber mit der richtigen Einstellung nicht so viel schwieriger, als ein Fußgänger.
Sexualpartner zu finden, empfinde ich schon deutlich schwieriger, da dabei öfter anscheinend mehr die Oberflächlichkeiten zählen..

Puh, das war mal viel.. *lol*