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Liebeskugeln aus (rohem) Stahl schädlich?

****ck1 
Themenersteller2 Beiträge
Mann
****ck1 Themenersteller2 Beiträge Mann

Liebeskugeln aus (rohem) Stahl schädlich?
Hallo,

ich war auf der Suche nach Liebeskugeln (mind. 4 Stück einzeln oder als Kette) mit 50mm Durchmesser und musste feststellen, dass mich der Spaß ab etwa 50€ aufwärts kosten würde.

Also habe ich mal allgemein nach Metallkugeln gesucht und Stahlkugeln in meiner Wunschgröße für 2,40€ gefunden (und einem Gewicht von 0,5 kg pro Stück *zwinker* ). Diese sind allerdings nicht aus Edelstahl (die würden als Vollkugel jeweils 10-15€ kosten, was die Toypreise erklärt) sondern aus rohem Stahl.

So jetzt aber langsam zu meiner Frage:

Der rohe Stahl ist weniger rein als Edelstahl, glänzt nicht und kann in feuchter Umgebung rosten. Hat er aber davon abgesehen im Vergleich zu medizinischem Edelstahl irgendwelche Nachteile (Giftstoffe etc.)?
Dem Rostproblem sollte ich durch (sowieso nötige) Reinigung und trockene, verschlossene Lagerung doch recht einfach Herr werden können oder?

Danke euch für eure Antworten.

MfG banick
*********samX 
1.560 Beiträge
Mann
*********samX 1.560 Beiträge Mann

Also "einfaches (rostendes) Eisen würde ich nicht nehmen.
weil da auch Legierungsbestandteile wie z. B. Schwefel sicher nicht alle gut zu Dir sein dürften..... und der später auftretende Rost sicher auch nicht!

Da ist das Sparen wohl am falschen Platz - ansonsten kannst Du Dir auch gleich die Bleikugeln großkalibriger Vorderladerkanonen besorgen...? *haumichwech*

Rostfreier Edelstahl - am besten noch Nickelfrei hat eben seinen Preis.

Bei "Kugelpompel" in .at, bekommst Du Edelstahl Nickelfrei und poliert ebenso wie Kunststoff oder Gummikugeln...je nach Wunsch und teilweise bis 70mm Durchmesser als Kiloware!
Aber ob der Kunststoff oder der Gummi medizinisch unbedenklicher ist, als Nickelfreier Edelstahl kann ich Dir nicht sagen.

Viel Spaß beim testen!
Wir freuen uns hier über einen Erlebnisbericht?
****ck1 
Themenersteller2 Beiträge
Mann
****ck1 Themenersteller2 Beiträge Mann

So also falls es jemanden interessiert, ich habe nochmal Onkel Google um Rat gefragt.
Es gibt jede Menge gusseiserne (höherer Kohlenstoffanteil sonst identisch zu Stahl, quasi eine Vorstufe von Stahl) Küchenutensilien (alte Teekannen, nicht rostfreies Besteck etc.) die auch immernoch verkauft werden. Was man sich gefahrlos mehrmals am Tag in den Mund stecken darf (ich meine das Besteck nicht die Teekanne *zwinker* ) sollte auch der ähm Rest des Körpers vertragen.
Reiner Eisenrost ist übrigens nicht schädlich (er soll sogar bei Eisenmangel helfen, naja soll...)

Grüße,
banick
*********samX 
1.560 Beiträge
Mann
*********samX 1.560 Beiträge Mann

Na dann...vertrauen Sie Google..
Und sie bleiben gesund? *zwinker*
Und nicht alles was verkauft werden darf, ist auch gesundheitsfördernd!

Nur als kleiner Hinweis: warum müssen im Körper verbleibende "Nägel, Schrauben, Platten, Gelenke etc. eine Aufwendige Zulassung als Medizinprodukt durchlaufen, wenn es sie Zimmermannsnägel oder die Spax aus dem Baumarkt auch "tun wurden"?

SARKASSMUS EIN

....nur die Auswirkung auf die Krankenkassenbeiträge waren gut....aber die Lebensversicherer wurden vermutlich bald stöhnen...

SARKASSMUS AUS
**S 
3.415 Beiträge
Paar
**S 3.415 Beiträge Paar

Bei "Rohstahl" ist es im Gegensatz zu Edelstahl so, dass der normale Stahl viel reaktionsfreudiger ist als Edelstahl. Was u.a. zur Rostbildung führt. Aber eben auch zu anderen chemischen Prozessen mit Körperflüssigkeiten, die nicht so wirklich gesund sind. Da ist Rost wohl eher das kleinste Problem.
Ich wäre da mehr als vorsichtig, irgendwie rumzuexperimentieren. Die paar Euros sollte einem die Gesundheit schon wert sein.
C
*******cker 
143 Beiträge
Mann
*******cker 143 Beiträge Mann

Aus werkstofflicher und toxikologischer Sicht ist das tatsächlich unbedenklich.

• Die Elemente, die sich im un- und niedriglegiertem Stahl verstecken, stellen aus medizinischer Sicht kein Problem dar.
• Selbst, wenn die Teile aus einer schwefelhaltigen Automatensorte gefertigt wären, macht das nichts. Die Migration des Mangansulfides, in dem der Schwefel abgebunden ist, ist lachhaft klein - und seine geringe Bioverfügbarkeit besorgt den Rest.
@XeinfuehlsamX:
Die Auflagen für im Körper verbleibende Metalle sind nicht primär auf irgendeine Toxizität der Elemente zurückzuführen. Kritischer ist die Korrosionsbeständigkeit unter dauerhafter Korrosionslast und die erhöhte Bioverfügbarkeit von Partikeln, die durch Verschleiß und/oder Korrosion auftreten. Und selbst das stört noch nicht einmal besonders, solange die Partikel nicht zu Entzündungsreaktionen führen.
Übrigens: Zwischenzeitlich werden sogar Implantate aus gezielt korrodierenden (weil damit selbstauflösenden) Legierungen in Studien getestet *zwinker*


Aaaaber:
Tatsächlich ist der Rost das größte Problem. Körperflüssigkeiten sind leider ungleich korrosiver als Trinkwasser und machen gemeinerweise auch gerne Lochkorrosion. Im Frühstadium ist die aber mit unbewaffnetem Auge kaum erkennbar - sorgt dann aber trotzdem dafür, dass die Teile nicht mehr besonders gut getrocknet werden können sie fleißig weiter korrodieren. Die Eier würden also sehr schnell sehr unansehnlich.

Von der mechanischen Auswirkung der Korrosionspartikel und -Löcher einmal abgesehen geht Haltbarkeit und Hygiene anders. Kurzum: Sogar mit ein bisschen Werkstoffwissen entpuppt sich das als keine gute Idee.