Ecosexual Play LAB
Vier Stunden draußen in der Natur, in einem kleinen Kreis von höchstens zehn Menschen.
Hier forschst du mit deiner Haut. Du gehst barfuß über kühles Moos, drückst die Zehen in feuchte Erde und umarmst einen Baum, bis du spürst, wie warm und rau seine Rinde an deiner Brust wird.
Du wälzt dich ins Moos, streichst dir Erde über die Arme und wirst literally schmutzig, wenn dir danach ist. Dabei entdeckst du zärtliche, überraschte Stellen an deinem Körper, an denen du dich nicht erwartet hättest.
Die Idee dahinter heißt Ecosexuality, geprägt von Annie Sprinkle und Beth Stephens. Du begreifst die Natur als deine Geliebte. Die Erde streichelt dich, der Wind küsst dich, das Moos empfängt dich, und dein Körper darf lustvoll antworten, so weit du willst. Waldbaden ist Therapie. Ecosexuality ist Alchemie.
Ich halte den Raum, damit dein Nervensystem sich sicher genug fühlt, um sich zu öffnen. Wir werden gemeinsam langsam und neugierig. Alles ist Einladung, nichts ist Pflicht, und deine Grenzen bestimmst du in jedem einzelnen Moment selbst. Wie weit du gehst, ist deine Wahl. Dass der Rahmen dafür sicher, klar und consentbasiert bleibt, ist meine Aufgabe als Certified Sexological Bodyworker.
Du brauchst nichts mitzubringen außer der Bereitschaft, ehrlich hinzuspüren. An dir gibt es nichts zu reparieren. Deine Lust hat nur darauf gewartet, dass du wieder mit ihr spielst.
Zum Beitrag: Das LAB kostet 75 Euro. Wenn das gerade nicht drin ist, schreib mir einfach. Pro Termin halte ich zwei Plätze zu einem reduzierten Solidaritätsbeitrag frei, denn an fehlendem Geld soll das hier nicht scheitern. Und weil Forschen mit Komplizen mehr Spaß macht und die Anreise leichter fällt, kommt ihr zu zweit günstiger. Bring gern deine Lieblingsmenschen mit.
Melde dich an, indem du hier auf das Event zusagst oder mir direkt schreibst. Ich freue mich auf dich.
Für alle, die sinnlich in der Natur forschen wollen. Singles, Paare, Komplizen, jede Geschlechtsidentität, jede Orientierung, jede Beziehungsform.
Du brauchst keine Erfahrung, Neugier reicht. Neugierige Anfänger*innen sind genauso willkommen wie Menschen, die schon lange mit Körper, Lust und Natur spielen.
Nacktheit ist sehr willkommen, da du ohne Kleidung mehr fühlst, aber immer freiwillig. Du darfst (und kannst) genauso gerne angezogen forschen.
Barfuß ist auf jeden Fall erwünscht. Handtuch und bequeme Wechselkleidung, die auch schmutzig werden darf, für danach nicht vergessen.
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