„Gefühltes Ende?“
Manchmal fühlt es sich an, als wäre etwas vorbei – auch wenn ihr noch zusammen seid: weniger Nähe, mehr Streit, innere Kündigung, Leere oder dieses diffuse „So geht’s nicht weiter“. In solchen Phasen hilft selten ein schneller Rat. Was es braucht, ist Innehalten, Klarheit und ein sicherer Rahmen, um zu verstehen, was gerade wirklich passiert. Genau da setzt diese Veranstaltung an: systemisch, vorurteilsfrei, queer- & kink-friendly – geeignet für monogame wie poly/offene Beziehungen.
Du fragst dich…
- Ist das nur eine Krise – oder ein Zeichen, dass wir uns wirklich trennen sollten?
- Warum wiederholen sich bei uns immer die gleichen Muster?
- Wie klären wir das, ohne Druck, Ultimaten oder Schuldzuweisungen?
- Was, wenn wir uns lieben, aber keine Perspektive mehr sehen?
- Wie unterscheiden wir „Ich brauche Veränderung“ von „Ich muss gehen“?
- Wie finden wir wieder Handlungsfähigkeit, statt im Schwebezustand festzustecken?
Was dich erwartet
In einem geschützten Rahmen bekommst du Orientierung, entlastende Perspektiven und klare Schritte, um aus dem Nebel herauszukommen. Wir schauen gemeinsam auf Dynamiken, Bedürfnisse, Grenzen, Verletzungen und auf das, was unausgesprochen im Raum steht. Ziel ist nicht, euch in eine Richtung zu schubsen – sondern eine gute Entscheidung möglich zu machen: für Veränderung und Neubeginn oder für einen stimmigen Abschied.
Du gehst mit:
- einem klaren Blick auf eure Muster (und euren Anteil daran, ohne Schuld),
- Fragen und Tools zur Entscheidungs- und Klärungsarbeit,
- Formulierungen für schwierige Gespräche,
- und einem nächsten Schritt, der sich tragfähig anfühlt – egal, wohin er führt.
Dieses Event findet jeden Monat am 1. Donnerstag von 19.30 - ca. 21 Uhr statt.
Übersicht der folgenden Events:
(Diese Themen findest du auch auf meiner Website, zu denen ich arbeite)
05.03.2026: Eifersucht und andere Beziehungsängste überwinden lernen (z. B. Verlustangst, Bindungsangst, Misstrauen nach Verletzungen)
02.04.2026: Monogamie vs. Polyamorie (Beziehungsformen verstehen, passende Form für euch klären)
07.05.2026: Beziehung öffnen lernen (achtsame Beziehungsöffnung, Vereinbarungen, Grenzen, Kommunikation im Öffnungsprozess)
04.06.2026: Fronleichnam (fällt leider aus)
02.07.2026: Wieder Frieden finden (Konflikte deeskalieren, Verständigung, Stabilisierung)
06.08.2026: Vertrauen, Nähe und Klarheit wiederfinden (Sicherheit & Verbundenheit neu aufbauen – monogam oder poly/offen)
03.09.2026: Gefühltes Ende? (innehalten, Muster verstehen, klären: Veränderung oder Abschied?)
01.10.2026: Gemeinsam statt einsam (Verbundenheit neu entdecken, Mental Load & Distanz bearbeiten, wieder „Wir“ werden)
05.11.2026: polyRAUM Nord (fällt daher leider aus)
03.12.2026: Monogamie vs. Polyamorie (Beziehungsformen verstehen, passende Form für euch klären)
Zu mir
Ich bin Kris Beer – systemische Coach, Supervisorin und Mediatorin. Ich arbeite mit Menschen, die sich nach mehr Nähe, Klarheit und Verbundenheit sehnen – und gleichzeitig nach Freiheit, Selbstbestimmung und ehrlichen Absprachen. In meiner Praxis begleite ich Paare, Polyküle und Einzelpersonen rund um Beziehungsöffnung, Polyamorie, Monogamie/Amor, Eifersucht, Bindungsangst, Kommunikationsknoten und das, was sich manchmal wie ein „gefühltes Ende“ anfühlt.
Was mich ausmacht: Ich verbinde Tiefe mit Handwerkszeug. Systemisch bedeutet für mich nicht „verkopft“, sondern: Wir schauen gemeinsam auf Muster, Bedürfnisse, Schutzmechanismen und auf das, was zwischen euch wirkt – und übersetzen das in konkrete Schritte, die im Alltag funktionieren. Dabei arbeite ich queer- und kink-friendly, diskriminierungssensibel und mit einer Haltung, die nicht bewertet, sondern stärkt.
Neben der Beratung moderiere ich seit Jahren auch große Gruppen und Prozesse – von Veranstaltungen mit mehreren hundert Personen bis hin zu Workshop-Formaten – und bringe genau diese Erfahrung in meine Arbeit ein: sicherer Rahmen, klare Struktur, Wärme, Humor und Raum für das, was wirklich gesagt werden will.
Mein Anliegen ist, dass Menschen ihre Beziehung nicht „richtig“ machen müssen, sondern passend: zu ihren Werten, zu ihrem Nervensystem, zu ihrem Leben. Denn gute Beziehungen entstehen nicht durch perfekte Regeln – sondern durch Mut zur Wahrheit, echte Begegnung und praktikable Vereinbarungen.
Wenn du Lust hast auf einen Abend, der entstigmatisiert, Orientierung gibt und gleichzeitig inspiriert:
Ich freue mich auf dich.
Kris Beer - systemische, vorurteilsfreie Beratung für (außer-)gewöhnliche Beziehungen
Kommentare