Eine postapokalyptischen Quarantänezone in der Mitte Deutschlands.
Ein unsichtbares Nano-Gift hat deine Welt vor über einem Jahrzehnt in das Chaos gestürzt und du bist einer der wenigen Überlebenden, deren Immunität sie hier am Leben hält.
Doch ist dein Überleben von Macht und Dominanz oder Ausbeutung bestimmt?
Tauche ein in unser sexpositives kinky Endzeit-LARP, eine intensive Mischung aus Rollenspiel, psychologischen Machtkämpfen und konsensuellen Dynamiken!
Quarantine'42 ist LARP – Wir möchten mit euch für 3 Tage in ein immersive dichte Geschichte eintauchen. Eure Fraktion und euer Charakter werden Ziele verfolgen, die sowohl zu Kooperationen als auch zu Konfrontationen führen können. Jede Entscheidung und jede Aussage kann dabei Auswirkungen auf den Verlauf der Geschichte nehmen.
Quarantine'42 ist Kinky – Wir haben die Welt und die Fraktionen bewusst so gestaltet, das es ein Machtgefälle gibt. Dies kann und darf bei Konsens gerne dazu führen, das Dynamiken aus dem BDSM real ausgespielt werden, wenn dies in der Situation Sinn macht. Unsere Veranstaltung ist aber keine Play Party und es geht nicht darum willkürlich Sessions auf dem Gelände zu beginnen.
Quarantine'42 ist Sexpositiv – Da wo andere LARPs bei Erotik nicht weiter gehen, darf bei uns Sex und Erotik bei Konsens aktiv ausgelebt werden, wenn sie sich aus dem Spiel ergibt. Unsere Veranstaltung ist aber keine Swinger Party. Die Möglichkeit zu Sex und Erotik sehen wir als Erweiterung und nicht Ziel des Rollenspiels.
Bitte unbedingt vor Anmeldung auch die verlinkten Seiten lesen!
Wichtige Informationen zu unserer LARP-Philosophie:
Homepage "Sexpositives LARP" von LarpKink
Und für LARP Neulinge, hier ein kleiner Leitfaden:
Homepage "Was ist LARP?" von LarpKink
Ort: Dark Secrets – Hildesheim (Robert-Bosch-Straße 170, 31139 Hildesheim)
3-Tage Event: 05., 06. & 07. Juni 2026
Anreise am Freitag von 12:00 bis 16:00 möglich, danach nur notfalls in Abstimmung mit der Orga.
Spiel von Freitagabend ca. 18:00 bis Sonntagmittag ca. 12:00
Deutschland ist eine Quarantänezone. Ein chemischer Super-GAU hat vor 16 Jahren ein unsichtbares Nano-Gift freigesetzt. Wer nicht immun ist, stirbt. Die Toten werden zu neuen Giftquellen. Autonome Drohnen verbrennen alles, was zu stark kontaminiert ist. Nur etwa 0,5 % der Menschen sind immun.
Eine Kommune friedlicher Selbstversorger liegt inmitten der Zone, eine mühsam behauptete Gemeinschaft von Überlebenden. Doch Marodeure fordern ihren Tribut. Ein Giftsturm zieht auf. Niemand kann gehen. Macht, Kontrolle, Abhängigkeit und Moral prallen aufeinander. Dieses sexpositive LARP-Event setzt auf intensives Rollenspiel in einem postapokalyptischen Setting.
Mehr zum Setting auf dieser Homepage:
Homepage "Q’42 - Die Welt und dein Platz darin" von LarpKink
Rollen:
Wir erstellen eure Charaktere im Dialog mit euch, damit eure Vorgeschichte, Motivation und Zielsetzung in die Spielwelt und den geplanten Plot eingebettet ist.
Es gibt drei Fraktionen, die im Setting ein klares Machtgefälle beinhalten.
Innerhalb der Fraktionen gibt es keine festen Hierarchien.
Jede Fraktion wird zwar von einer Respektsperson angeführt, aber untereinander gibt es keine Rangfolge.
1. Die Bewohner der Kommune führen ein hartes aber friedliches Leben. Sie nehmen gelegentliche Ausbeutung, teils aus Angst, teils aus Überzeugung in Kauf. Bisher hat sich noch niemand gewagt sich gegen die Marodeure aufzulehnen, aber es brodelt unter der Oberfläche.
2. Ehemalige Soldaten, deren militärischer Hintergrund sowohl strukturierte Machtausübung, Gewaltbereitschaft und Kompromisslosigkeit tief verwurzelt hat, stellen den Großteil der Zweckgemeinschaft der Marodeure. Die Kameradschaft unter ihnen führt nicht nur zu einer gewissen Loyalität untereinander, sondern auch zu einem elitären Selbstbild das ihren Anspruch auf die Spitze der Nahrungskette in der Neuen Ordnung begründet.
3. Banditen und Mitläufer, opportunistisch skrupellos oder kriminell, haben sich mit der Zeit den ehemaligen Soldaten angeschlossen. Dort werden sie als willkommene Drecksarbeiter und Kanonenfutter gesehen, können dafür aber wiederum die Bewohner der Kommunen drangsalieren.
Alle Rollen können unabhängig vom Geschlecht besetzt werden.
Organisatorisches:
Wir planen mit ca. 50 Teilnehmern und einem passenden Verhältnis unter den Fraktionen.
Die Lokation bietet feste sanitäre Anlagen und Duschen im Haus. Schlafplätze können in Gemeinschaftsräumen im Haus und in einem festen Gemeinschaftszelt vor dem Haus bezogen werden. Die Verteilung dieser Schlafplätze ergibt sich aus dem Spiel und kann sich ändern.
Zusätzlich können kleine Zelte am Waldhang um die Location aufgebaut werden.
Es gibt begrenzte Plätze für Autos und Wohnmobile unmittelbar an der Location, die nicht zur Spielfläche gehören. In der Location wird es einen Rückzugs- und Ruheort geben, der nicht zur Spielfläche gehört und für Aftercare gedacht ist.
Zum Setting passende Verpflegung, inkl. vegetarischer Option, wird gestellt. Die Location verfügt über mehrere Küchen, in der selbst mitgebrachte Speisen aufbewahrt und zubereitet werden können, wenn man besondere Nahrungsmittel benötigt.
Der Dresscode hängt von der jeweiligen Rolle ab. Kleidung sollte praktisch und outdoortauglich sein. Gerne abgenutzt und verschlissen. Es sollte damit gerechnet werden, das die Kleidung während des Spiels Schaden nehmen könnte.
Soldaten tragen Tarnmuster oder kombinieren Uniformteile mit ziviler Outdoor-Ausrüstung. Hier ist uns ein martialisches aber auch militärisches Aussehen wichtig.
Mitläufer, je nach Hintergrund, im Bikerlook in Kutte und Leder, Ghetto Style für Outdoorsurvival angepasst oder Ähnlichem. Hier sollte die individuelle und ggfs. anarchistische und kriminelle Natur des Charakters betont werden.
Bewohner der Kommune, je nach Aufgabe in der Gemeinschaft eher praktisch und selbstgemacht. Mehr Hippie und Boho Style, Strickwaren, natürliche Farben und alte Outdoor Arbeitskleidung.
Bewaffnete Drohungen und Auseinandersetzungen werden mit herkömmlichen LARP Waffen gespielt. Echte Klingen sind im Spiel nicht erlaubt.
Schusswaffen werden mit UNGELADENEN Softair Waffen simuliert, die von der Orga für alle Spieler gestellt werden.
Alle Waffen sollten im Spiel als reale Bedrohung angenommen werden. Charaktertod und Verletzungen sind Teil des Bedrohungsszenarios, wobei dieses immer spielfördernd und nicht willkürlich passieren sollte.
Für den Fall des Charaktertodes, sollte jeder Spieler sich ein passendes Basisoutfit für einen
generischen Kommunenbewohner oder Banditen mitbringen.
Kommentare
Die Plätze bei unseren Soldaten und Banditen (den Marodeuren) vergeben wir aktuell bevorzugt an Paare, um das Gleichgewicht der Fraktionen zu wahren. Idealerweise entscheidet sich dabei eine Person für einen Marodeur-Charakter und die andere für einen Platz in der Kommune. Es ist aber natürlich auch möglich, dass beide gemeinsam in der Kommune spielen.
Einzelanmeldungen für Marodeure nehmen wir derzeit nur noch für die Warteliste an.
Wichtig ist uns außerdem: Anonyme Anmeldungen nach dem Motto „ich bringe dann meine +1 mit“ können wir leider nicht berücksichtigen. Wir möchten jede Spielerin und jeden Spieler kennenlernen und gemeinsam individuell passende Charaktere entwickeln, das ist ein wichtiger Teil unseres Spiels und der Atmosphäre von Quarantine’42.
Hier ein paar Informationen zu den Fraktionen, falls ihr euch noch nicht sicher seid:
Nach der chemischen Katastrophe im Jahr 2026 wurde eine großflächige Quarantänezone über Deutschland und Teile der angrenzenden Länder errichtet, um die Ausbreitung des unbekannten Gefahrenstoffs einzudämmen. Schnell zeigte sich, dass etwa 0,5 % der Menschen gegen eine geringe Grundbelastung immun sind. Diese wenigen Überlebenden bilden die Bevölkerung innerhalb der Zone und genau diese Menschen bespielen wir in unserem LARP.
Die Kommune
Die Kommune ist eine vergleichsweise friedlich lebende Gemeinschaft, die sich um ihren Gründer Lev gesammelt hat. Gemeinsam bewohnen sie ein altes Bauernhaus unweit von Hildesheim und versuchen dort, ein möglichst stabiles Leben aufzubauen. Ihr Alltag besteht aus harter Arbeit: reparieren, organisieren, kochen, tauschen, planen und vor allem dem Versuch, genug Nahrung und Vorräte für das nächste Jahr zu sichern.
Die Menschen der Kommune sind Überlebende unterschiedlichster Herkunft: taffe Pragmatiker, Schutzsuchende oder jene, die sich irgendwann bewusst für ein ruhigeres, sesshaftes Leben entschieden haben. Das Leben ist hart und entbehrungsreich, doch im Vergleich zum rastlosen Umherziehen bietet die Kommune eine Form von Stabilität.
Einmal im Jahr erscheinen jedoch die Marodeure, um ihre Abgabe einzufordern: mühsam erwirtschaftete Lebensmittel und andere Güter. Für viele in der Kommune ist dieser Preis bitter, aber immer noch ein kleinerer als ein Jahr voller Gewalt und Unsicherheit.
Die Soldaten
Auch wenn sie sich selbst noch immer Soldaten nennen, sind sie längst nur noch ein Schatten der militärischen Strukturen, die einst existierten. Als das Gift 2026 austrat, fand zufällig ein großes NATO-Manöver in Deutschland statt. Soldaten verschiedenster Nationen waren im Land stationiert, als die Katastrophe begann und kurz darauf die Quarantänezone errichtet wurde.
Als sich staatliche Strukturen zurückzogen, blieben viele dieser Soldaten innerhalb der Zone zurück. Ohne Befehlsketten, ohne Versorgung, ohne Armee. Jeder musste zunächst allein überleben, mit nichts außer seiner Ausbildung, seiner Erfahrung und seinem Instinkt.
Mit der Zeit fanden einige von ihnen zusammen und bildeten eine lose Gemeinschaft unter der Führung von Anastasia Romanov, die nur noch „der Captain“ genannt wird. Rangabzeichen spielen längst keine Rolle mehr.
Die Banditen
Nicht alle Überlebenden suchten Ordnung oder Gemeinschaft. Einige erkannten früh, dass in einer Welt ohne Gesetz Stärke und Opportunismus oft der schnellste Weg zum Überleben sind.
Die Banditen bestehen aus Kleinkriminellen, Abenteurern und Menschen, die entweder schon vor der Katastrophe auf der schiefen Bahn waren oder erst danach gelernt haben, dass Moral ein Luxus sein kann. Um Jonah Stahl, später nur noch „der Papagei“ genannt, sammelte sich eine lose Gruppe solcher Opportunisten.
Mit der Zeit schlossen sich die Banditen der Gruppe des Captains an. Gemeinsam bilden sie heute das, was wir nur noch die Marodeure nennen.
Die Marodeure und die Kommune
Nach Jahren des Umherziehens beschlossen die Marodeure schließlich, nicht länger nur auf den Straßen der Zone zu leben. Als sie auf die Kommune stießen, entstand eine fragile, aber funktionierende Realität:
Einmal im Jahr kommen die Marodeure zur Kommune, um Schutzgeld in Form von Lebensmitteln und Gütern einzufordern. Im Gegenzug bleibt die Kommune den Rest des Jahres unbehelligt.
Diese Beziehung ist angespannt, aber für beide Seiten überlebenswichtig. Offene Gewalt oder unnötige Übergriffe würden dieses fragile Gleichgewicht gefährden und damit vielleicht das Überleben aller.
Zum Spiel
Gespielt wird auf dem Gelände der Kommune: dem Haus selbst und dem umliegenden Außenbereich. Die Felder der Kommune oder mögliche Lager der Marodeure liegen außerhalb der dargestellten Spielfläche.
Alle Charaktere bewegen sich daher auf derselben Spielfläche und in derselben sozialen Realität. Es gibt keine getrennten Lager und kein isoliertes Spiel innerhalb einzelner Gruppen. Begegnung, Austausch und Konflikt entstehen direkt zwischen allen Beteiligten.
Neue Anmeldungen für diese Rollen sind weiterhin möglich und rücken über die Warteliste nach.
Wichtig für alle bereits Angemeldeten:
Reservierte Plätze gelten bis zum Zahlungseingang als vorgemerkt. Erfolgt innerhalb der vorgesehenen Frist kein Zahlungseingang, wird der Platz wieder freigegeben und an die Warteliste vergeben.
Bitte denkt also daran, eure Anmeldung durch rechtzeitige Zahlung verbindlich zu machen 💚
Die Kommune sucht weiterhin Verstärkung!
Wir freuen uns riesig über das bisherige Interesse und auf eine starke, immersive Mischung aller Fraktionen.
Die Kommune – Spielrahmen & Rolle
Die Kommune ist keine passive oder unterlegene Fraktion.
Alle Charaktere haben 16 Jahre in der Quarantänezone überlebt und verfügen über entsprechende Erfahrung im Umgang mit Unsicherheit, Bedrohung und knappen Ressourcen. Friedliche Strukturen sind hier eine bewusste Entscheidung, keine Folge von Naivität oder Schutzlosigkeit. Teile der Kommune sind bewaffnet, alle sind handlungsfähig.
Das Spiel folgt einem klaren, politischen Konsens:
Es gibt keinen blanken Konsens, keine impliziten Grenzüberschreitungen und kein „Freiwild“. Machtverhältnisse entstehen ausschließlich aus der Spielsituation (z. B. durch äußeren Druck, Ressourcen oder Waffengewalt), nicht durch persönliche Unterordnung.
Dieses Format trennt LARP und Kink bewusst voneinander.
Auch in asymmetrischen Situationen bleiben alle Figuren eigenständig, urteilsfähig und handlungsberechtigt. Fest definierte Hierarchien oder eine an Gehorsam gebundene „untere Rolle“ sind ausdrücklich nicht Teil dieses Spielansatzes.
Die Kommune bietet ein ruhiges, aber intensives Spiel:
Entscheidungen, Verhandlungen, innere Konflikte und der Erhalt einer funktionierenden Gemeinschaft stehen im Mittelpunkt. Wer Interesse an Verantwortung, Eigenständigkeit und konsequentem Handeln hat, findet hier eine tragende Rolle im Gesamtspiel.
Wir freuen uns auf eure Anmeldungen!
Die bittere Wahrheit innerhalb der Quarantänezone sieht jedoch ganz anders aus. Das Überleben vieler wird stillschweigend in Kauf genommen und vor der Außenwelt verborgen, um Unruhen zu vermeiden.
Die einzige und letzte Botschaft an die Immunen erreicht sie in Form von Flugblättern.
EILMELDUNG:
Die Quarantänezone gilt nach aktuellem Stand als vollständig evakuiert.
Bei den durchgeführten Aufklärungsmaßnahmen konnten keine Überlebenden mehr festgestellt werden.
Die Zone bleibt weiterhin gesichert, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und die Sicherheit der Bevölkerung außerhalb des Sperrgebiets zu gewährleisten.
Das Europäische Parlament erklärt, dass niemand in der Zone zurückgelassen wurde.
Die Maßnahmen zeigen Wirkung.
Die Lage gilt außerhalb der Sperrzone als weitestgehend stabil.
EILMELDUNG:
Da der Zugang zur Quarantänezone für Einsatzkräfte weiterhin nicht möglich ist, haben die Behörden den Einsatz von unbemannten Aufklärungsdrohnen angeordnet.
Die Drohnen sollen die aktuelle Lage innerhalb der Sperrzone erfassen und Schäden sowie Bewegungen dokumentieren.
Der Einsatz erfolgt, da die Zone als für Menschen nicht mehr betretbar gilt.
Die gewonnenen Daten sollen zur weiteren Lagebewertung und zur Planung möglicher Maßnahmen dienen.
Weitere Informationen werden geprüft.
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