
zum spannenden Streamthema: Trauma
In einer Welt, in der wir zunehmend offener über mentale Gesundheit und persönliche Traumata sprechen, bleibt ein Bereich oft im Schatten: die Verbindung zwischen Trauma und Sexualität.
Viele Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, kämpfen mit den Auswirkungen auf ihre sexuelle Gesundheit und Beziehungen. Dieser Stream widmet sich diesem sensiblen und wichtigen Thema. Wir werden untersuchen, wie traumatische Erlebnisse die Sexualität beeinflussen können, welche Wege zur Heilung existieren und wie Betroffene eine gesunde und erfüllte Sexualität zurückgewinnen können.
Über folgende Themen werden wir sprechen:

Definition und Verständnis von Trauma
Was ist ein Trauma? Unterschiedliche Arten von Traumata
Wie wirkt sich Trauma auf den Körper und die Psyche aus?

Die Verbindung zwischen Trauma und Sexualität
Wie Trauma die sexuelle Gesundheit beeinflusst
Symptome und Anzeichen, die auf traumainduzierte sexuelle Probleme hinweisen

Wege zur Heilung
Therapeutische Ansätze und Methoden
Körpertherapie und somatische Ansätze

Die Rolle der Selbsthilfe und Unterstützungssysteme
Selbsthilfestrategien und -techniken
Die Bedeutung von unterstützenden Beziehungen und Gemeinschaften

Wiederherstellung einer gesunden Sexualität
Schritte zur Rückgewinnung von Vertrauen und Intimität
Kommunikation in Beziehungen
Erforschen und Neudefinieren der eigenen sexuellen Identität und Bedürfnisse
Der Stream dauert ca 60 Min. Im Anschluss haben wir in einer Q&A Runde genug Zeit um Fragen zu klären.
Ich freue mich auf euch!

Ich hörte letztens eine Aussage "es kann nur der zur endgültigen Heilung beitragen, der die Wunde geschlagen hat." Das betrifft auch die "Beobachter und Mitgestalter" im Familiensystem.
Und dieses stressfreie Reden und Eingestehen der eigenen Sicht auf Fehler und Lösungen hilft beim Entwirren und Richtigstellen der erlebten Situation enorm.
🌺🙏🌺
Wo hast Du diese Aussage gehört?
Ich bin ja noch von mehr Traumata betroffen. Meine Mutter und ich sind gerade dabei einen Trauma/Gewalt/Krankheits Lebenslauf zu kreieren.
Es gab Traumata innerhalb meiner Familie und außerhalb. In meiner Jugend war ich z.b für 2 Jahre im Internet, wo ich von außen Traumata erlebt habe und auch körperliche Gewalt durch andere Mädchen.
An meine Internatszeit kann ich mich allerdings eher erinnern als die Zeit zu Hause. Da leide ich an einer erschreckend langen dissoziative Amnesie.
Mit ca. 14 Jahren habe ich in England noch ein Zahntrauma erlebt. Bin auf einer Reise mit anderen Jugendlichen gehänselt wurden und im Dunkeln von einem Mauervorsprung auf mein Gesicht gefallen.
Die Ärzte haben vergessen in mein Mund reinzuschauen und in unserer Unterkunft bin ich erschrocken, wie ich im Spiegel gesehen habe, dass meine 4 vorderen Zähne schief und krumm standen und ein Teil meiner Zahnspange im Zahnfleisch drin war. Sie Spätfolge ist eine Krone im vorderen Bereich meiner Zähne und seit ein paar Jahren über der Krone geschwollenes Zahnfleisch, dass sich nach links und rechts ausbreitet. Eine organische Ursache konnte kein Zahnarzt bis jetzt feststellen. An meiner Nase sieht man noch eine ganz kleine Narbe. Der Unfall kam erst durch Corona ans Tageslicht, weil bei mir nur Spucktests durch geführt werden konnten und keine Nasen Mund Abstriche.
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Dienstag, 3.6.'25, 20 Uhr: Online-Einblicke
in die Hintergründe der Polyvagal-Theorie
https://polyvagal-akademie.com/live-veranstaltung#anmeldeformular
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Viele Reaktionen, die uns im Alltag begegnen,
wirken auf den ersten Blick unverständlich:
Ein plötzlicher Rückzug. Aggression. Erstarren.
Doch sie sind nicht unlogisch. Sie sind biologisch.
Unser Nervensystem reagiert schneller als unser Verstand:
Es scannt jede Situation auf Gefahr oder Sicherheit.
Ohne Worte. Ohne Nachdenken.
Was wäre, wenn Du genau dieses System lesen
und gezielt beeinflussen könntest? ... Dann wird
Deine Arbeit mit Menschen leichter, tiefer –
... und wirksamer.
https://polyvagal-akademie.com/live-veranstaltung
In der kostenfreien Veranstaltung am 3. Juni, 20:00 Uhr
zeigen Dir Sonja Heinrich & Ewelina Ziolek:
• Warum Sicherheit kein Tool ist, sondern ein Zustand zwischen Nervensystemen.
• Wie Du mit der Polyvagal-Theorie Verhalten endlich wirklich verstehst.
• Was Du sofort tun kannst, um mehr Verbindung in Deiner Arbeit zu ermöglichen.
Diese 90 Minuten schenken ein neues Verständnis von Beziehung,
Kommunikation und Dir selbst in der Begleitung.
Dein Team der Polyvagal-Akademie
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PS: Wenn Du am 3. Juni dabei bist, wirst Du Verhalten anders sehen.
Nicht mehr als Problem, sondern als Ausdruck eines Nervensystems, das Schutz sucht.
Du wirst verstehen, was Dein Gegenüber wirklich braucht
und wie Du dafür Räume schaffen kannst:
Reguliert, sicher und verbunden.
wird das evtl. noch einmal wiederholt? Ist dieses Mal völlig an mir vorrüber gegangen. Diese Theorie begegnet mir immer wieder, je mehr ich mich mit meiner KPTBS auseinandersetze und je bewusster mir alles wird.
Ich hab mir inzwischen EMDR und seine Wirkweise angesehen, gelernt und hingespürt, was sich dadurch verändern lässt. Gehört fast schon in jede Selbsthilfe-Apotheke... denn hohe emotionale Belastungen als auch emotionale Vernachlässigung in der Kindheit ist kein Einzelfall...
Es kam ein Entwicklungstrauma und sexuelle Traumatisierungen heraus. Das, was sie erlebt hat, war unbeschreiblich. Besonders unter dem Deckmantel von BDSM geschahen Dinge, die mein Blut gefrieren ließen. Strafwürdige Dinge.
Es dauerte ein Jahr, bis nach der Klinik eine traumasensible Therapeutin gefunden war. Ein Jahr, in dem es nur mich gab. Es war täglich Thema. Unser gemeinsames BDSM wurde eingestellt, kurz darauf jeglicher Sex. Es kam zu Spannungen, die nun meine Neigung auslöste, obwohl ich nichts davon mehr auslebte. Ich hatte das Gefühl, in die Täterrolle zu rutschen. Nach einem Jahr war meine Energie aufgebraucht, ich stieg aus, obwohl ich sie noch liebte.
Thema Trauma und Sex: Zwischendurch hatte sie einmal das Go für vorsichtigen, zärtlichen Kuschelsex gegeben, es wurde zum Desaster, obwohl es nicht einmal zu richtigem Sex gekommen war. Wochenlang hörte ich mir Vorwürfe an, weil ich nicht rechtzeitig bemerkt hatte, dass sie dissoziiert war. Fortan war ich an allem schuld.
Ich hörte letztens eine Aussage "es kann nur der zur endgültigen Heilung beitragen, der die Wunde geschlagen hat." Das betrifft auch die "Beobachter und Mitgestalter" im Familiensystem.
Und dieses stressfreie Reden und Eingestehen der eigenen Sicht auf Fehler und Lösungen hilft beim Entwirren und Richtigstellen der erlebten Situation enorm.
🌺🙏🌺
Hier ist es schon heiß hergegangen, ...
... du kommst etwas spät! Das Thema wurde bereits geschlossen.
Aber alles halb so wild, schau doch stattdessen in die verwandten Themenvorschläge. Oder starte einfach selbst ein neues Thema.