10.09.2013

BDSM-Geschichten aus dem JOYclub
JOYclub-Mitglieder finden ihren Weg zur Erotik-Literatur

Magazin

Das große Sex- und Erotik-Magazin mit vielen Anregungen, Tipps und Tricks wird dein Sex-Leben bereichern und aufregender machen. Immer wieder neu und aktuell!

Erotik

Hier kannst du Erotik mit allen Sinnen genießen: Erfahre mehr über besondere erotische Erlebnisse, Geschichten, Massagen und lass dich inspirieren von erotischen Fantasien.

Erotik- und Sex-Partys
Literatur
Erotik Geschichten
Erotische Hörspiele
Künstler
Kolumnen
Tantra Massage

Wir wollen euch in diesem Artikel die Werke zweier JOYclub-Mitglieder vorstellen, die mit ihren Romanen in die Welt des BDSM eintauchen. Luna von SirDemian_Luna richtet sich mit ihrem biografischen BDSM Roman "Brief an Stella" vor allem an Einsteiger in die Szene, indem sie ihre ersten Schritte in den SM schildert. www.joyclub.de/my/2357582.sina_c.html dagegen wählte eine fiktive Geschichte für ihren Debütroman. Wir rücken beide BDSM Romane ausführlich in den Fokus und lassen ihre Autorinnen zu Wort kommen.

Beide BDSM Romane im schnellen Überblick

Brief an Stella
Brief an Stella

 

Brief an Stella

 

Der biografische Roman von Luna von SirDemian_Luna berichtet von ihren ersten Schritten in eine Welt voller Schmerz, Hingabe und Liebe.
 

Ursprünglich hatte Luna nie vor, einen Roman zu schreiben, bis sie über Aufzeichnungen in ihrem Ehetagebuch stolperte, die in ihr noch einmal alle Gedanken, Gefühle, Ängste und Zweifel lebendig werden ließen, die sie bei ihrer Entdeckungsreise in den SM einst begleitet hatten.
 

"Brief an Stella" richtet sich daher vor allem (aber nicht nur) an Neulinge in der Szene. Luna will ihnen Ängste nehmen und offene Fragen beantworten.
 

Zur Buchvorstellung


Das Gutachten
Das Gutachten

 

Das Gutachten
 

www.joyclub.de/my/2357582.sina_c.html alias Sina Cartier schreibt in ihrer Freizeit liebend gerne erotische Geschichten. Ihren ersten Roman bezeichnet sie selbst als "erotisches Kopfkino-Drehbuch". Sie baut also weniger auf persönlichen Erfahrungen auf und setzt vollkommen auf ihre Fantasie.
 

Sina versteht "Das Gutachten" als Mix aus Krimi, viel Sex und dem Kammerspiel zwischen einem Psychologen und einer Patientin.
 

Sie richtet sich an Leser, die erotische Unterhaltung suchen und bereit sind, in ihre Geschichte eintauchen. Mit hoffentlich anregendem Ergebnis…
 

Zur Buchvorstellung

Sina Cartiers "Das Gutachten - Die Geschichte der Sandra K."

Sina Cartier verarbeitet ihre CMNF-Fantasien in ihrem Debüt "Das Gutachten".
Sina Cartier verarbeitet ihre CMNF-Fantasien in ihrem Debüt "Das Gutachten".

Sina Cartier, deren Leidenschaft der Erotik-Literatur gilt, veröffentlichte vor kurzem ihr erstes Werk, ein Selfpublishing-Projekt: "Das Gutachten (Die Geschichte der Sandra K.)" spricht vor allem BDSM-Interessierte an, die sich mit Freude auf Sinas frivole Fantasien einlassen wollen.

Als uns www.joyclub.de/my/2357582.sina_c.html gestand, dass ihr Erotik-Roman niemals ohne die Unterstützung hilfsbereiter JOYclub-Mitglieder zustande gekommen wäre, baten wir sie, uns mehr über die Entstehung von "Das Gutachten" zu verraten. Wir sind überrascht, wie viele Mitglieder an der Umsetzung ihres Debüts mitgewirkt haben.

Am Tage Redakteurin, am Abend Erotik-Schriftstellerin

Sina Cartier schreibt für ihr Leben gern - egal ob professionell oder privat. Auf Arbeit allerdings schreibt sie eher sachliche PR-Mitteilungen, während sich daheim alles um lusterregende Geschichten dreht. Hier schenkt sie ihren Fantasien allen Freiraum, den sie benötigen. Über die Erotik, die sich in Sinas Kopf abspielt, und dem daraus entstandenen Erotik-Roman wollten wir mehr erfahren.

Liebe Sina, als Autorin von "Das Gutachten" kannst du uns sicherlich erzählen, was die Leserschaft beim Aufschlagen deines Buches erwartet?

Sina Cartiers erster Erotik-Roman: "Das Gutachten" - eine Mischung aus Krimi und Sex. Motiv: EternalHope
Sina Cartiers erster Erotik-Roman: "Das Gutachten" - eine Mischung aus Krimi und Sex. Motiv: EternalHope

Sina: Gerne würde ich einleitend erläutern, dass ich mich selber nicht unbedingt als "Autorin" und schon gar nicht als "Schriftstellerin" bezeichnen würde. Das empfinde ich persönlich anmaßend gegenüber denjenigen, die das Schreiben sehr ernsthaft betreiben. Als ich auf das Thema Selfpublishing gestoßen bin, war mir klar, dass viele "richtige Autoren" und Verlage darüber nur die Nase rümpfen und das in der Regel zurecht, denn natürlich sind die Qualitätsunterschiede mitunter immens. Ich kann meine Geschichte selbstverständlich nicht auf eine Stufe mit einem literarischen Werk stellen, das von einem kreativen Autor entwickelt, von einem erfahrenen Lektor bearbeitet und von einem renommierten Verlag veröffentlicht wurde.

In diesen Fällen vergleiche ich das immer mit eine engagierten Hobby-Band, die ihre eigenen Songs auf YouTube hochlädt. Das ist auch nicht mit den hervorragend produzierten Musikern zu vergleichen, aber auch da gibt es das eine oder andere Stück, das man sich gut anhören kann. Oder die Hobbykicker, die leidenschaftlich gerne Fußball spielen, aber eben "nur" in der Kreisklasse kicken. Und so ordne ich mich auch ein.

Ich habe versucht, in "Das Gutachten" eine Mischung aus etwas Krimi, viel Sex und dem Kammerspiel zwischen einem Psychologen und einer Patientin zu schreiben.

Wenn mich jemand nach dem Buch fragt, bezeichne ich das eher als "erotisches Kopfkino-Drehbuch". Ich bin überzeugt, dass es Leute gibt, die ihren Spaß an erotischen Geschichten haben ohne dabei hohe Literatur zu erwarten. Die Leser sollen für ein paar Stunden unterhalten werden, in eine Geschichte eintauchen und dabei etliche erotische Situationen beschrieben bekommen, die sie hoffentlich anregen. Dann wäre mein Ziel erreicht.

CMNF findet Platz in der Literatur

In "Das Gutachten" trifft der Leser auf BDSM- und auch CMNF-Szenen. Inwiefern spielen diese Spielarten in deiner persönlichen Erotik eine Rolle?

Sina: Erotik spielt sich bei mir sehr stark im Kopf ab. Ich persönlich bin ein Kopfmensch und spiele auch im Alltag gerne Situationen in Gedanken durch, um mich darauf vorzubereiten. Ich liebe es, meiner Fantasie Raum zu geben, weil ich dadurch Dinge geschehen und zulassen kann, die ich im "wirklichen Leben" nicht ausleben kann oder ausleben will. Dazu gehören auch BDSM und CMNF. Etliche Aspekte des BDSM empfinde ich sehr reizvoll und spannend, lebe sie aber selber nicht aus. An CMNF regt mich zum einen der Machtaspekt an, der durch eine solche Konstellation entsteht. Außerdem gefällt mir die Idee einer leicht, bzw. unbekleideten Frau in Gegenwart eines gut angezogenen Mannes.

Folglich sind nur wenige deiner eigenen Erfahrungen in dein Buch eingeflossen?

BDSM spielt in Sina Cartiers Leben keine tragende Rolle, dafür in ihren Büchern.
BDSM spielt in Sina Cartiers Leben keine tragende Rolle, dafür in ihren Büchern.

Sina: Ganz bewusst verzichte ich in den Geschichten auf reale Erlebnisse. Auch wenn zum Beispiel durch Rückblenden in die Jugend der Eindruck entstehen könnte, ich würde biographische Züge einbauen, wären diese Situationen zu persönlich, um sie in der Öffentlichkeit auszubreiten.

Dennoch spielen eigene Wünsche natürlich eine Rolle, denn ich kann nur das schreiben, was ich selber anregend finde. Dazu gehört ganz klar eine gewisse devote Neigung, auch wenn ich mich nicht im klassischen BDSM-Sinne als "devot" bezeichnen würde. So könnte ich mir beispielsweise kein Leben als Sub vorstellen. Aber ein Mann muss schon eine dominante Ausstrahlung besitzen, um mir zu gefallen.

Der JOYclub gab überhaupt die Anregung dazu, einen Roman zu schreiben.

Was die konkreten Ideen angeht, bietet das Leben für meinen Geschmack eine schier unerschöpfliche Quelle an Anregungen. Jemand, der sich gerne dem erotischen Kopfkino hingibt, wird wahrscheinlich mehrmals am Tag ein Lächeln über sein Gesicht huschen lassen, weil es gerade "klick" gemacht hat. Das ist bei mir jedenfalls regelmäßig so und ich habe noch ganz viele erotische Situationen im Kopf, die ich gerne in Geschichten verarbeiten möchte.

JOYclub, die "Wiege der Idee"

Du sagst, ohne JOYclub wäre das Projekt nicht zustande gekommen. Wie bist du denn überhaupt auf die Community aufmerksam geworden?

Sina: Kennengelernt habe ich den JOYclub zunächst über die ganz simple Suchmaschine mit dem großen G. Wenn ich nach erotischen Themen gesucht habe, bin ich regelmäßig im Forum gelandet, weil es offensichtlich viele Menschen gibt, die sich vergleichbare Fragen gestellt haben. Allerdings kommt man dann nicht über die erste Seite hinaus und deshalb habe ich mich angemeldet. Dabei war mir anfangs nicht gleich klar, dass es sich um ein Datingportal handelt. Mich hat der Mitgliederbereich bei meiner Anmeldung nicht wirklich interessiert, ich wollte in erster Linie das komplette Forum lesen können. Nach einem Tag und vielen netten Mails später, bin ich erst auf den Trichter gekommen, dass hier Kontakte geknüpft werden

Als Fazit kann ich nur sagen, dass ich ohne den JOYclub das Buch mit Sicherheit noch nicht fertiggestellt hätte.

Da ich allerdings glücklich verheiratet bin, habe ich dann im Laufe der Zeit mein Profil entsprechend angepasst, dass ich nicht auf der Suche nach erotischen Treffen bin. Nette Kontakte habe ich hier aber schon geknüpft!

Inwiefern hat dir die JOYclub-Community beim Schreiben deines Erotik-Romans unter die Arme greifen können?

Sina: Der JOYclub gab überhaupt die Anregung dazu, einen Roman zu schreiben. Nach meiner Anmeldung habe ich mich in ein paar Gruppen getummelt, wobei mir die Kopfkino-Gruppe zu Beginn am meisten gebracht hat. Dort habe ich zum ersten Mal ganz bewusst festgestellt, wie anregend erotische Geschichten sein können. Und da habe ich auch meine erste kleine Geschichte "Der verbotene Ausdruck" entwickelt, die dann als Homepage eine gewisse Beachtung gefunden hat. Obwohl es wirklich nur die allerersten Gehversuche waren, habe ich sehr viel und sehr nettes Feedback bekommen.

Als ich dann eine grobe Grundidee für die Story im Kopf hatte, fühlte ich mich genügend motiviert, das Projekt dann auch in Angriff zu nehmen. Dabei haben mir zwei Leute sehr geholfen, die das ganze Projekt von Beginn an unterstützt haben. Man wird beim Schreiben sehr schnell betriebsblind. Da war natürlich hilfreich, dass die Geschichte immer direkt mit fremden Augen gelesen wurde. Auch in der Kurzgeschichten-Gruppe gibt es etliche sehr erfahrene Autoren, von denen ich einiges gelernt habe. Obwohl ich dort eher passiv mitgelesen habe, hat mir das viel gebracht.

Autorin www.joyclub.de/my/2357582.sina_c.html fand Inspiration in den Gruppen von JOYclub.
Autorin www.joyclub.de/my/2357582.sina_c.html fand Inspiration in den Gruppen von JOYclub.

Kurz vor Fertigstellung haben dann zwei JOYclub-Mitglieder ganz wesentlich zur Realisierung beigetragen:

Der Erste war EternalHope, von dem ich ein Bild in der Galerie gesehen habe, welches ich mir gut als Cover vorstellen konnte. Das war ein echter Glücksfall, denn er betreibt die Fotografie ähnlich wie ich das Schreiben: mit viel Engagement und Freude, aber letztlich nebenbei. Daher hat er mir netterweise das Bild einfach so zur Verfügung gestellt und inzwischen erleben wir beide die Vorteile einer solchen Konstellation: Sein Bild verbreitet sich viel stärker und gleichzeitig macht er Werbung für mich und das Buch. Eine echte Win-Win-Situation dank des Community-Gedanken im JOYclub.

Das zweite Mitglied, das mir konkret unter die Arme gegriffen hat, war LichtWerk. Da ich für das Ebook ein Impressum benötigte, aber ungern meinen vollen Namen und meine Anschrift verwenden wollte, habe ich in der Erotic Business-Gruppe nach jemandem gesucht, der sozusagen als "Herausgeber" fungiert und der diesen Part übernimmt. Die Resonanz auf diesen Thread war viel größer als erwartet und die Hilfsbereitschaft der JOYclub-Mitglieder echt hoch! LichtWerk war der erste, der sich gemeldet hatte und so entstand unsere Kooperation.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass ich ohne den JOYclub das Buch mit Sicherheit noch nicht fertig gestellt hätte – wenn ich überhaupt einen Anfang gefunden hätte.

Krimi und Sex - eine aphrodisierende Mischung

Wovon handelt "Das Gutachten"?

Sina: Ich habe versucht, in "Das Gutachten" eine Mischung aus etwas Krimi, viel Sex und dem Kammerspiel zwischen einem Psychologen und einer Patientin zu schreiben.

Sexszenen werden in "Das Gutachten" zur Freude der Leserschaft detailverliebt beschrieben.
Sexszenen werden in "Das Gutachten" zur Freude der Leserschaft detailverliebt beschrieben.

Die Hauptakteurin Sandra lässt sich von ihrem Freund überreden, wohlhabende Männer zu verführen und diese anschließend mit eindeutigem Material zu erpressen. Das geht auch eine Weile gut, aber irgendwann tappen sie in eine Falle und werden geschnappt.

Ihre Anwältin setzt durch, dass über Sandra ein psychologisches Gutachten erstellt werden soll, um eine Schuldminderung zu erreichen. Das Gutachten soll die ausgeprägten devoten Neigungen ans Licht bringen, die dazu geführt haben, dass sie selber ein Opfer ihres Freundes wurde. Damit beginnt der Kern der Geschichte, nämlich die Stunden von Sandra beim Gutachter Dr. Renn, während sie in Untersuchungshaft sitzt...

Sina, vielen Dank für das Gespräch.

Leseprobe "Das Gutachten"

Wir spannen euch nicht weiter auf die Folter: Lest in "Das Gutachten" hinein und überzeugt euch selbst, ob ihr mehr als nur diesen Auszug von Sina Cartiers Geschichte lesen wollt.

Zur Leseprobe

"Das Gutachten" als Ebook lesen

Ihr möchtet die ganze Geschichte kennenlernen? Sina stellt euch ihr Ebook "Das Gutachten" zum Download zur Verfügung. Für 2,99 Euro könnt ihr die Kindle Edition von Sinas Debüt bei Amazon kaufen.

Kostenloses Ebook bestellen

Die Details zum Buch

"Das Gutachten (Die Geschichte der Sandra K.)"
Sina Cartier
Kindle Edition: 404 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 253 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
ASIN: B00DOF1N0O

 
 

JOYclub-Tipp: BDSM-Geschichten aus der Lustschmerz-Gruppe

Im JOYclub findest du viele lesenswerte BDSM-Geschichten. An dieser Stelle möchten wir dich auf ein interessantes Fundstück mit dem Titel "Wallhorns BDSM-Geschichten" aus der Gruppe "Lustschmerz" aufmerksam machen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Zu Wallhorns BDSM-Geschichten

Habt ihr die Bücher schon gelesen? (2 Beiträge)