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Schlag mich! Spanking-Guide für Einsteiger

5 klassische Spanking-Positionen und BDSM-Schlaginstrumente
24. Februar 2016

Mein Handabdruck auf ihrem Hintern. 1, 2, 3 und noch ein Klaps mit der Hand, bis ihre Po-Bäckchen langsam erröten...

Spanking ist eine Spielart des BDSM, bei der es um das Zufügen von Schmerzen durch Schläge mit der flachen Hand geht. Dieser Schmerz dient, je nach Neigung und Situation, entweder dem Lustgewinn des passiven Parts oder zu dessen Erziehung und Bestrafung.

In diesem Beitrag geben wir BDSM-Einsteigern Tipps zum lustvollen Spiel mit Schlägen und stellen 5 klassische Spiel-Positionen und BDSM-Schlagwerkzeuge vor.

 

Psst...: JOYclub-Mitglieder mit FSK-18-Freischaltung sehen etwas freizügigere Bilder. Schaltet einfach die der Spanking-Fotos frei.


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Spanking-Grundlagen: Sicherheit und Tabu-Zonen

Um das Verletzungsrisiko für den Sub so minimal wie möglich zu halten, beachtet bitte folgende Grundregeln:

Die Sicherheit des Sub steht an oberster Stelle!

Wie bei allen Spielarten des BDSM gilt auch hier der Grundsatz "SSC": Safe (sicher), sane (vernünftig), consensual (einvernehmlich). Legt euch ein Safeword fest, mit dem die Session notfalls abgebrochen werden kann.

Keine Schläge auf die Tabu-Zonen!

Alle Organe und Körperstellen, die nicht durch Knochen oder eine Fett-/Muskelschicht geschützt sind, sind für Schläge Tabu!

Tabu-Zonen beim Spanking

  • Gelenke
  • Hals
  • Schienbein, Hüftknochen, Steißbein, Schlüsselbein (zu wenig Fettschicht, die polstern kann)
  • Lendengegend/Nieren
  • Brust (falls Brustimplantate getragen werden)
  • Kopf (leichte "Backpfeifen" sind ok)
  • Wirbelsäule

Diese Stellen hingegen sind beim Spanking lustvoll bespielbar: Gesäß, Oberschenkel und Wade, Rücken (rippengeschützter Bereich!), Oberarm, Hände und Füße.

5 klassische Spanking-Positionen

Im Folgenden zeigen wir euch 5 klassische Spanking-Positionen. Jede Position bietet für den Dom andere Möglichkeiten, den Sub entweder klassisch mit der Hand zu versohlen oder auch ein bestimmtes Schlagwerkzeug einzusetzen (Flagellation) bzw. sexuelle Handlungen vorzunehmen.

♥ Spanking-Position 1: Sub ist auf allen Vieren

Spanking-Position 1: Sub ist auf allen Vieren. Das kann je nach Unterlage bequem oder auf Dauer auch schmerzhaft für die Knie sein.
Spanking-Position 1: Sub ist auf allen Vieren. Das kann je nach Unterlage bequem oder auf Dauer auch schmerzhaft für die Knie sein.
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So geht's:
Eine sehr bequeme Position für den Sub im Doggystyle - zumindest, wenn man ihm eine weiche Unterlage für die Knie gönnt.

Dafür eignet sich die Position:
Diese Position eignet sich hervorragend fürs Hintern- und Fußsohlen-Versohlen. Sehr viele Körperstellen sind frei zugänglich; alle Löcher lassen sich benutzen.

♥ Spanking-Position 2: Sub wird stehend vornüber gebeugt

Spanking-Position 2: Sub wird stehend vornüber gebeugt und kann sich ggf. dabei auf einem Stuhl etc. abstützen.
Spanking-Position 2: Sub wird stehend vornüber gebeugt und kann sich ggf. dabei auf einem Stuhl etc. abstützen.

So geht's:
Die Beine des Subs sind leicht gespreizt. Er beugt sich vornüber und kann sich ggf. an Couch, Sessel, Tisch etc. abstützen.

Dafür eignet sich die Position:
In dieser Position ist die komplette Rückseite gut bespielbar. Außerdem hat der Dom so kompletten Zugriff auf den Genitalbereich des Subs.

Tipp:
Passt auf, dass der Kopf eures Subs nicht zu tief hängt, sonst kann es zu Kreislaufproblemen kommen.

♥ Spanking-Position 3: Sub wird übers Knie gelegt (OTK)

Spanking-Position 3: Sub wird übers Knie gelegt. Der Po wird auf dem Bild klassisch mit der flachen Hand versohlt.
Spanking-Position 3: Sub wird übers Knie gelegt. Der Po wird auf dem Bild klassisch mit der flachen Hand versohlt.

So geht's:
OTK (OTK steht als Abkürzung für "over the knees", also übers Knie gelegt) ist der Klassiker unter den Spanking-Positionen. Zugleich ist es die intimste Position zwischen Sub und Dom, da hier sehr enger Körperkontakt besteht. Der Dom sitzt auf der Couch, einem Stuhl etc. und der Sub legt so über sein Knie, dass der Po freudig versohlbereit in die Höhe ragt.

Dafür eignet sich die Position:
Für diese Position eignen sich zudem alle Utensilien, die nicht weit ausschwingen, wie Hand, Rohrstock, Paddle, Haarbürste, Pfannenwender oder Holz-Lineal.

Tipp:
Der Sub kann zusätzlich an Händen und Füßen fixiert werden.

♥ Spanking-Position 4: Sub liegt auf dem Rücken

Spanking-Position 4: Sub liegt auf dem Rücken. Dabei werden die Beine in die Höhe gestreckt ("Kerze", links) oder angewinkelt (rechts).
Spanking-Position 4: Sub liegt auf dem Rücken. Dabei werden die Beine in die Höhe gestreckt ("Kerze", links) oder angewinkelt (rechts).

So geht's:
Der ein oder andere kennt diese Position vielleicht aus dem Yoga: Die Kerze. Beide Beine werden mit leichtem Schwung nach oben gebracht, mit den Armen wird die Haltung stabilisiert. Das gesamte Gewicht lastet weitestgehend auf dem Schulterbereich. Wichtig: In dieser Position nicht den Kopf bewegen, der Nacken bleibt lang und gestreckt, sonst drohen Verletzungen.

Dafür eignet sich die Position:
Mit Ausnahme des Rückens und der Innenseiten der Schenkel kann der Dom auf alle Regionen zugreifen.

Tipp:
Ungeübt ist es relativ schwierig, lange in dieser Position zu verbleiben - der Dom kann hier die Beine des Sub unterstützend festhalten. Alternativ kann Sub die Beine an den Oberkörper heranziehen. Mit angewinkelten Beinen ist ein längeres Spiel möglich und der Sub kann zusätzlich fixiert werden.

♥ Spanking-Position 5: Sub steht an der Wand

Spanking-Position 5: Sub steht an der Wand. Diese Position erfordert keine große Anstrengung vom Sub.
Spanking-Position 5: Sub steht an der Wand. Diese Position erfordert keine große Anstrengung vom Sub.

So geht's:
Hierbei handelt es sich um eine Position, die vom Sub keine große Anstrengung erfordert und lange gehalten werden kann. Der Sub steht nicht direkt an der Wand, sondern hält etwas Abstand und beugt sich leicht nach vorn. Zusätzlich stützt er sich mit angewinkelten Armen an der Wand ab und macht ein leichtes Hohlkreuz. Die Beine sind etwas gespreizt, die Füße hinter den Schultern platziert.

Dafür eignet sich die Position:
Der Hintern und der gesamte Rückenbereich können hier lange und intensiv versohlt werden. Zudem sind das Spiel mit den Genitalien und Geschlechtsverkehr möglich. Alle Schlaginstrumente sind einsetzbar.

Tipp:
Sub kann zusätzlich an Wandhaken etc. fixiert werden.

Die richtige Position des Doms

Spanking ist, je nach Ziel, keine Sache von wenigen Minuten. Eine ausgiebige Spanking-Session kann locker (mindestens) 30 Minuten dauern, bis der devote bzw. masochistische Part in den eventuell gewünschten Endorphin-Rausch (auch "Headspace", "Subspace" bzw. "Fliegen" genannt) gepeitscht wurde.

Das kann für den Dom auf Dauer ermüdend werden. Die beste Position, wenn ihr Sub nicht gerade übers Knie legt, habt ihr wie folgt: Stellt euch gerade und leicht breitbeinig hin und stabilisiert die Haltung eventuell dadurch, dass ihr einen Fuß etwas nach vorn setzt. Schlagt nicht aus dem Handgelenk, der Schwung sollte aus dem Rücken kommen. Wollt ihr euch einer anderen Stelle zum Versohlen am Sub widmen, ändert entsprechend auch eure Position.

Weitere Tipps fürs Versohlen:

Auch der Dom sollte beim Versohlen seines Subs eine bestimmte Position einnehmen, um beim Spiel nicht zu ermüden.
Auch der Dom sollte beim Versohlen seines Subs eine bestimmte Position einnehmen, um beim Spiel nicht zu ermüden.

  • Härte der Schläge: Spanking-Einsteiger halten sich mit der Härte der Schläge zurück. Falls ihr Schlaginstrumente benutzt, testet zunächst sacht, wo der Schlag hinführt. Treffsicherheit ist wichtig. Zudem kann man mit den Instrumenten den Sub zwischendurch auch immer wieder mal sanft streicheln.

  • Treffsicherheit: Kommen unterschiedliche Schlaginstrumente zum Einsatz, erzielen diese nicht nur beim Sub unterschiedliche Wirkungen, sondern sind auch von der Handhabung anders. Zudem muss man herausfinden, wie weit bzw. nah man am Sub stehen sollte, damit das gewählte Schlaginstrument die gewünschte Wirkung erzielt. Testet die Schlagwerkzeuge vorher ausgiebig und übt mit ihnen beispielsweise im stillen Kämmerlein an einem Kissen oder ähnlichem.

  • Die eigene Position wechseln: Die Schläge sollten bis zum Wechsel möglichst immer die gleiche Stelle treffen (das aber nicht zu lange machen). Möchtet ihr einen neuen Bereich bearbeiten, verrenkt euch nicht umständlich, sondern ändert euren eigenen Standpunkt so, dass ihr wie oben beschrieben weiterhin bequem Haue verteilen könnt.

  • Rhythmisches Schlagen: Es ist wichtig, den Rhythmus der Schläge zu halten, also regelmäßige Schläge auszuführen. Zur Abwechslung auch mal die bespielte Stelle streicheln, bei Bedarf ggf. kurz mit kaltem Wasser kühlen oder den Sub zwischendurch sexuell stimulieren (falls das angedacht ist), bevor ihr mit den Schlägen im gleichen Rhythmus weitermacht.

  • Steigerung des Spiels: Zu Beginn des Spiels findet in der Regel die "Anwärmphase" des Gesäßes statt. Dies wird oftmals mit relativ sanften Schlägen der Hand und/oder einem Paddle durchgeführt. Danach folgen meist leichte Peitschenschläge, die von schmerzhafteren (z.B. Flogger) abgelöst werden können. Das Spiel endet oftmals härter und intensiv. Wenn man etwas Erfahrung hat, zum Beispiel mit dem Rohrstock.

 
 

Auf der nächsten Seite betrachten wir die einzelnen BDSM-Schlaginstrumente und ihre Wirkung genauer.

 
 

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