Josi und ihr tapferer Begleiter haben sich für den JOYclub auf den Weg in die sächsische Landeshauptstadt gemacht, um für euch als Tester einen Abend in der Swinger-Oase Dresden zu verleben. Das Testurteil und die erotischen Details dessen, was die beiden dabei alles erleben durften, wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. Nur soviel vorweg: Es war ein merkwürdig aufregendes Erlebnis.
Ein erster Eindruck
Die Anreise zur Swinger-Oase Dresden ist kein Problem. Der Club ist verkehrstechnisch gut angebunden, Parkplätze sind reichlich vorhanden. Die Hausnummer 62 ist in blaues Licht gehüllt, also nicht zu verfehlen. Schließlich standen wir etwas zögerlich vor der Tür. Ein Paar, das gerade den Club wieder verließ, begegnete uns sogleich mit der Frage, ob wir uns etwa nicht hinein trauen würden. Aber keineswegs, schließlich sind wir doch als Tester für den JOYclub unterwegs.
Doch etwas aufgeregt, klingelten wir an der Tür. Ein netter Herr öffnete, wir stellten uns vor und wurden daraufhin freundlich herein gebeten. Da wir uns für den Clubbesuch leider ein wenig verspätet hatten, wurde uns vom Betreiber des Etablissements mitgeteilt, dass wir um diese Zeit leider keine Führung durch den Club bekommen könnten. Verständlich, schließlich ist es etwas unhöflich, die intime Ruhe der Gäste zu stören. Also zogen wir uns um und traten ein.
Wir betraten die Lounge. Mit einer Bar, einem Buffet, gemütlichen Sitzecken und einer kleinen Table-Dance Bühne bot der Club einen trefflichen Empfang und lud zum Verweilen ein. An die Lounge schließt sich die Terrasse an, doch uns war nicht nach frischer Luft, sondern eher nach einem Glas Sekt an der Bar. Hier ließen wir die Atmosphäre auf uns wirken und unsere Augen schweifen. Der Club war sehr gut besucht und bot eine gesellige Runde von Paaren und Single-Männern verschiedenen Alters.
Der Türpage, der uns Einlass gewährte, entpuppte sich derweil als der Masseur des Clubs, welcher nun, anscheinend gerade unbeschäftigt, so freundlich war, uns doch eine Führung durch die Räume des Clubs anzubieten.
Eine Führung durch's Liebesnest
Er führte uns zuerst durch einen Flur in die untere Ebene des Clubs, wo wir einen kleinen Wellnessbereich mit zwei Duschen, eine quadratische Badewanne, anschließend eine Sauna, ein Solarium und einen Swimmingpool fanden.
Ein wenig rätselhaft erschien mir allerdings das hinter einem Vorhang verborgene SM-Zimmer, das thematisch nicht so recht zu den anderen Räumlichkeiten zu passen schien. Dafür war es mit Liege, Fesseln, Peitsche und vielem mehr recht gut ausgestattet.
Für mich sehr wichtig ist auch das hygenische Accessoire, wobei ich hier nichts vermissen musste. Von Kondomen, Vaseline über Handtücher und Haushaltsrolle bis hin zum Mülleimer war alles ausreichend vorhanden.
Anschließend führte unser Rundgang zurück in den oberen Bereich der Oase. Zuerst gelangten wir an einen Raum, der deutlich als "Folterkammer" ausgezeichnet war.
Schnell stellte sich heraus, dass dies der Arbeitsplatz unseres Masseurs ist, in dem die Gäste sprichwörtlich "gefoltert" oder nach Belieben verwöhnt werden. Auf dieser Ebene befanden sich zudem mehrere normal eingerichtete Einzelzimmer für die angenehmen Momente zu zweit. Für die Entspannung gibt es auch hier einen kleinen Wellnessbereich mit einer Dusche und einem Whirlpool.
Hinter einem kleinen Durchgang entdeckten wir den Darkroom, den man jedoch nur ohne Schuhe betreten darf. Daneben befand sich ein Spiegelzimmer mit einer Couch, über das man in den letzten Raum des Clubs gelangt. In rote Vorhänge gehüllt, fanden wir dort vier aneinander gereihte Matten, einen leider etwas deplatzierten Drehtisch in der Ecke und einen gynäkologischen Stuhl. Außerdem waren an der Wand Hand- und Fußfesseln angebracht. Hier sollte es an nichts fehlen.
Insgesamt waren die Räume geschmackvoll und einladend eingerichtet. Unser Rundgang wurde zudem stets durch stimmungsvolle, entspannende Musik begleitet. Auf dem Weg zurück zur Bar trafen wir ein Paar, dem wir schon vorhin an der Bar aufgefallen waren. Schnell kamen wir ins Gespräch uns tauschten unsere Erfahrungen mit Swingerclubs aus.
Der Praxistest
Nach den Anstrengungen des Rundgangs und einem weiteren Glas Sekt suchten wir nach Entspannung. Wir wählten den Whirlpool, der etwas klein geraten und daher für mehr als zwei Personen nicht zu empfehlen ist.
Als mein Partner zwischenzeitlich kurz die Dusche aufsuchte, betrat ein Solomann den Raum und ich fürchtete, nun ungewollt Gesellschaft zu bekommen. Glücklicherweise kehrte meine Begleitung rechtzeitig zurück und der neugierige Besucher trat sogleich den Rückzug an. Nach einer Stunde sprudelnden Wassers in entspannter Atmosphäre lockte erneut die Bar, wo sich viele Paare angeregt unterhielten, was sie hier schon alles erlebt und gesehen haben. Auch das Paar, das wir während unserer Führung getroffen hatten, gesellte sich wieder zu uns.
Nach einem netten Gespräch zog es uns nach oben in das rötlich schimmernde Rosenzimmer. Sogleich probierten wir die Schaukel aus, die leider für kleine, korpulente Leute nicht wirklich zu gebrauchen ist. So ließen wir uns auf die Matten sinken, aber so allein im Zimmer fühlte ich mich wie auf dem Präsentierteller und mich überkam ein unwohles Gefühl.
Wir zogen uns daher in den Darkroom zurück. Völlig entkleidet und umgeben von nichts als seichter Dunkelheit und sanfter Musik war nun Kuscheln angesagt. Die Anspannung war schnell vergessen und ich genoss die Liebkosungen meines Partners, der mich mit der Zunge überall verwöhnte.
Zielsicher näherte ich mich dem Höhepunkt, als ich plötzlich eine Hand spürte, die mir zärtlich über die Brüste streichelte, eine dritte Hand! Erst nahm ich sie nicht wirklich wahr, aber nun wollte ich wissen, wem diese Hand gehörte - wegschieben oder gewähren lassen? Ich blickte auf und erkannte den Mann von dem Paar, das wir zuvor an der Bar zurück gelassen hatten. Ein wenig erleichtert, gab ich mich seinen Berührungen mit den Händen und dem Mund hin. Als der Rausch des Höhepunkts verflogen war, bat ich meinen Begleiter jedoch, mich aus dieser Situation zu befreien und wir zogen uns in ein anderes Zimmer zurück. Ich ließ dieses Erlebnis erst einmal auf mich wirken. Es war ein komisches Gefühl, von einem fremden Mann berührt zu werden, während seine Frau neben mir lag.
Zum Ausklang des Abends
Dieses ungewohnte Erlebnis verlangte nach einer kleinen Stärkung und wir entschlossen uns, das Buffet zu inspizieren. Um 2 Uhr morgens waren die Vorräte natürlich schon etwas reduziert. Dennoch fanden wir ein liebevoll angerichtetes Angebot mit allem, was das Herz begehrt. Von warmen Essen über Käseplatten und Obst bis zu Kaffee, Kuchen und kleinen Snacks sollte es uns an nichts fehlen. Wirklich lecker.
An der Bar war daraufhin festzustellen, dass inzwischen viele der Besucher den Heimweg angetreten hatten. Wir mischten uns wieder unter die Leute. Noch deutlicher spürte man jetzt die familiäre Atmosphäre. Ohne jegliche Vorurteile tauschte man sich über Persönliches aus. Es wurde viel gelacht und wir haben uns richtig gut amüsiert.
Schließlich rundeten wir den Abend mit einer Flasche Sekt im Swimmingpool ab, wo wir uns in die Gesellschaft eines anderen Pärchens begaben. Das beherzte Miteinander wurde jedoch um Punkt 3 Uhr morgens plötzlich unterbrochen, denn schlagartig wurde alles dunkel. Wir nahmen’s mit Humor und keiner konnte recht sagen, wem denn welche forschende Hand nun eigentlich gehört... Nach kurzer Zeit teilte uns die Bardame mit, dass das Licht um drei Uhr automatisch erlischt, da die Oase nun schließen würde.
Wir verließen den Pool, leerten die letzten Getränke, verabschiedeten uns freundlich und blicken nun auf einen wunderschönen und vor allem erlebnisreichen Abend zurück.

Ich kann und möchte den Club sehr gern weiter empfehlen. Das Team ist ausgesprochen nett und kümmert sich liebevoll um das Wohlempfinden der Gäste. Die gemütliche und familiäre Einrichtung des Clubs verspricht sowohl erholsame Stunden als auch erotisches Vergnügen. Wir haben viele nette Leute kennen gelernt und werden die Oase Dresden auf jeden Fall wieder besuchen.
Herzlichst, Josi.




















