Jeder Club hat seine eigenen Besonderheiten. So auch der Club Immergrün nahe Leipzig. Der Club ist vor allem für die Herzlichkeit der Gastgeber bekannt. Hier ist Wohlfühlambiente garantiert, wobei die Gäste besonders die familiäre Atmosphäre eines Pärchenclubs zu schätzen wissen.
So ein Club will getestet werden. Dafür waren Josi und Allebeide für euch unterwegs und haben dem Club einen exklusiven Testbesuch abgestattet. Sie führen euch durch die Räumlichkeiten und schildern ihre Eindrücke des Abends.
Die Idee vom eigenen Swingerclub
Hinter dem immergrünen Club stehen Jany und Carsten. Die beiden haben sich vor 22 Jahren kennen und lieben gelernt. Und natürlich haben beide in dieser Zeit viel Erfahrung im Swingen gesammelt.
Den Club Immergrün haben Jany und Carsten vor sieben Jahren aus ihren sowohl positiven als auch negativen Erfahrungen gegründet, die sie während ihres gemeinsamen Clublebens und in privaten Treffen gesammelt haben. Insbesondere massiver Herrenüberschuss oder nicht hinnehmbare hygienische Bedingungen in Clubs führten zu der Idee, es selbst besser zu machen und einen eigenen Club zu gründen. Gerade wegen des oft üblichen Herrenüberschusses ist der Club Immergrün ein reiner Pärchenclub. An den Clubabenden haben Solo-Herren keinen Zutritt.
Was der Club zu bieten hat
Die Ausstattung lässt es an nichts fehlen. In diesem Club findet ihr alles, was zum Wohlfühlen und Entspannen erwünscht und erwartet wird: Liebeschaukel, Andreaskreuz, Massageraum, Sauna, Whirlpool, Pärchenzimmer und vieles mehr. Für die Zukunft ist der Ausbau eines BDSM-Bereichs geplant.
Freitags finden im Club Immergrün ausschließlich Privatparties statt. Diese Veranstaltungen sind privat organisiert, aber deswegen nicht weniger erotisch. Wer etwa seinen Geburtstag in einem Swingerclub verleben oder zu einem Gangbang usw. einladen will, findet hier Gelegenheit. Der Unkostenbeitrag pro Paar beträgt 10 Euro. Die Anmeldung erfolgt über den Club. Der Zutritt zu den Privatparties ist folglich nur nach einer Email-Bestätigung der Anmeldung möglich.
Jeden Samstag gibt es reguläre Clubabende, an denen der Club u. a. diverse Mottoveranstaltungen bietet, wie etwa Lady-Bi-Parties, erotische Spiele- oder Fotoabende.
Eine Besonderheit des Clubs ist der rauchfreie Abend an jedem dritten Samstag. Natürlich sind auch Raucher willkommen, aber im Club selbst bleibt die Luft sauber. Für die Lust am blauen Dunst steht dann ein extra Raucherbereich zur Verfügung.
Der Club Immergrün im Test
Ein erstes und für mich sehr wichtiges Plus ist, dass der Club Immergrün ein Pärchenclub ist. Außerdem ist er aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage leicht zu erreichen.
Das Jahrestreffen im Club
Am Tag unseres Besuches fand das Jahrestreffen des Clubs statt, das die Gäste des Clubs in netter Atmosphäre ausgiebig zu feiern wissen. Da wir nicht zu den Stammgästen zählen, betätigte ich die Klingel nicht ohne eine gewisse Scheu. Als uns aber die nette Betreiberin die Pforte zum Club öffnete und uns herzlich willkommen hieß, war meine anfängliche Unsicherheit schnell verflogen. Fröhlich und beherzt nahm sie mich an die Hand und führte mich in den Garten, wo uns schon die anderen Gäste erwarteten. Jany ist eine sehr liebe und herzliche Frau.
Der Grill war bereits angefeuert und die Getränke bereit gestellt. Nach dem ersten Glas Sekt in geselliger Runde fühlten wir uns schon viel lockerer. Ich wurde als Neuling der Runde schnell aufgenommen und wir kamen leicht ins Gespräch. Als schließlich auch noch ein Lagerfeuer entfacht wurde, um das sich alle Anwesenden versammelten, wurde mir ganz heiß, was nicht allein am Feuer lag.
Zum Jahrestreffen ist es inzwischen eine schöne Tradition, ein kleines Programm aufzuführen, das nicht nur der Unterhaltung dient, sondern auch als kleiner Dank an die Gastgeber zu verstehen ist. Mit Gitarre, Mundharmonika, Gesang und viel Witz gab es eine kleine Darbietung. Das Ganze wirkte sehr professionell und heiter, man tanzte und genoss die nette Atmosphäre. Zum Abschluss des Programms zündete der Gastgeber ein wirklich tolles und farbenfrohes Feuerwerk, was er eigens für diesen Abend anfertigen ließ.
Ein Rundgang durch den Club
Anschließend führte mich mein netter Begleiter durch seinen Lieblingsclub. Was ich dort sah, war einfach überwältigend und ist kaum in Worte zu fassen. Über das Gartengrundstück führte ein Weg vorbei am Whirlpool. Dieser befindet sich in einer kleinen Blockhütte.
Auf der gegenüber liegenden Seite befindet sich ein großer Swimmingpool. Trotz des Wetters waren auch darin angenehme Wassertemperaturen, was mich zu einem Mitternachts-Schwimmen verführte. An der Eingangstür zum Club gibt es einen Kleiderständer mit Bademänteln, die man auf dem kurzen Weg bis zu den Pools anziehen kann, um widrigen Temperaturen zu trotzen.
Nach dem Betreten des Clubs befindet sich links der Hochbettpornoraum. Die Ledermatten kann man über ein paar Stufen erreichen, wo uns ein lustiges Lämpchen mit der Aufschrift „Ficken“ entgegen lachte. Da die Betreiber darauf achten, dass im Barbereich und in der Lounge keine sexuellen Handlungen stattfinden, gibt es hier zwei große Voyeurfenster. Dabei kann jeder selbst entscheiden, ob man die angebrachte Jalousie herunter lässt oder den anderen Gästen einen erotischen Einblick gewährt.
Der Club hat eine große Lounge mit Kamin, vielen Sitzecken zum Verweilen, eine kleine Tanzfläche, wundervoll gestaltete, handbemalte Wände und eine Bar. In der Lounge findet man auch den Eingang zur Sauna. Man kann sich dort, je nach Geschmack, die Duftöle und Aufgüsse selbst heraussuchen. Neben dem Spannerzimmer befindet sich die große Spielwiese. Zwei große Sternenlampen und Spiegel zieren das Zimmer. Von der Lounge erreicht man auch die Duschen und Toiletten.
Was ich sehr amüsant fand, ist der kleine Pinguin, der am Eingang zur Paardusche hängt und darüber Auskunft gibt, ob gerade "frei" oder "besetzt" ist. Im Nachbarraum ist eine kleine Kaffeeküche. Dort kann man es sich mit einem Kaffee oder Tee und Gebäck auf Korbstühlen bequem machen. Links am Ende des Ganges findet man die Umkleidekabinen. In jedem Spind lagen kleine Geschenke: ein Gutschein, ein kleines Päckchen Kaffee und ein Feuerzeug mit der Anschrift des Clubs. Gleich nebenan gibt es ein kleines Schminkzimmer, wo man sich in aller Ruhe schick machen oder sogar Zeitung lesen kann.
Eine Holztreppe führt nach oben ins Billardzimmer, das außerdem mit einer Couchecke und einer großen Filmleinwand ausgestattet ist. Außerdem bietet der Club ein kleines SM-Zimmer mit einem Andreaskreuz und reichlich Spielzeug, wie Gerten und Peitschen. Auch auf dieser Etage befindet sich das Pärchenzimmer, das für die ungestörten Momente auch verschlossen werden kann.
Im Massagezimmer gibt es eine verstellbare Massageliege, ein kleines Bänkchen mit verschiedenen Massageölen und auch Vibratoren sowie eine Duschkabine. Sehr warm und liebevoll eingerichtet lädt dieser Raum zum Wohlfühlen und Entspannen ein.
Schließlich gibt es noch ein arabisches Zimmer und das Sternenzimmer, zwei kleine aber gemütliche Liebesnester, wobei letzteres sogar mit einer höhenverstellbaren Liebesschaukel lockt.
Nicht zu vergessen ist auch der großzügige Außenbereich. Wenn es die Temperaturen zulassen, kann man gemütlich am See, im Garten oder bei einer Runde Tischtennis relaxen.
Auf Hygiene und Sauberkeit wird im Club Immergrün viel Wert gelegt. In jedem Zimmer sind ausreichend Handtücher, kleine Kästchen mit Kondomen, Haushaltstüchern und auch Papierkörbe vorhanden.
Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Es gibt ein Buffet, wo man sich mit kleinen Schnittchen, warmen Speisen, reichlich Obst und anderen Spezialitäten stärken konnte.
Neugier zahlt sich aus
Die Gäste dieses Abends trafen sich schließlich in der Lounge, wo angenehme Musik spielte. Den Betreibern ist sehr daran gelegen, dass sich alle Gäste wohl fühlen und sich keiner ausgegrenzt fühlt. Hin und wieder wurde ich sogar auf die Tanzfläche gezogen.
Gegen Ende des Abends fiel mir ein Paar an der Bar auf, das sich nah zu kommen schien. Da der sexuellen Freizügigkeit an der Bar jedoch Grenzen gesetzt sind, zog sich das Paar in das große Zimmer zurück. Da ich als Frau von Natur aus etwas neugierig bin, musste ich natürlich weiter verfolgen, was dort vor sich geht. Mein Spannen blieb jedoch nicht allzu lange unentdeckt, sodass ich mich schließlich dazu gesellte. Die Details dessen, was dann folgte, behalte ich aber lieber für mich.
Wir rundeten den Abend noch mit einem weiteren Gläschen Sekt ab. Die Betreiber verabschiedeten sich liebevoll von uns.
Fazit

Nicht nur von dem liebevoll eingerichteten Club und seinen sehr schönen Außenanlagen, auch von der fast familiären Atmosphäre, von den sauber und schick gestalteten Räumen, den Gästen und den Betreibern war ich wirklich überwältigt.
Deshalb kann und möchte ich diesen Club jedem Paar sehr gern empfehlen.
Durch die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Gastgeber ist der Club auch für Anfänger- und Einsteigerpaare geeignet. Man wird herzlich empfangen und fühlt sich nicht ausgegrenzt, da die Betreiber sich liebevoll kümmern und die Gäste oftmals miteinander zusammenbringen und einander bekannt machen. Allen Usern wünsche ich viel Spaß in diesem Club.
Adresse, Öffnungszeiten und Preise
Die Clubabende kosten 59 Euro pro Paar. Einzelfrauen zahlen 10 Euro. Natürlich gibt es für JOYclub-Mitglieder einen exklusiven Rabatt von bis zu 25 Prozent auf die Normalveranstaltungen.
Für alle, die einen längeren Anreiseweg haben, steht die hauseigene Pension zur Verfügung. Eine Übernachtung mit einem kleinen Frühstück kostet 25 Euro pro Paar.
Alle weiteren Informationen zum Club findet ihr hier im JOYclub-Profil des Clubs.
Erfahrungsberichte
Seid ihr bereits einmal Gast in diesem Club gewesen? Dann schildert uns doch eure Eindrücke! Entweder als Kommentar unter diesem Beitrag oder als längeren Erlebnisbericht. Sendet diesen bitte per ClubMail an Camelot.
































