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Der kugelförmige Aufliegevibrator Tuyo Vibromasseur lässt sich für die zärtliche Massage aller erogenen Zonen verwenden und verfügt dafür über eine intensive Vibration. Dabei ist er nicht nur ein erotisches Spielzeug, sondern auch ein kunstvolles Objekt aus Schönheit und Sinnlichkeit.
Die runden Formen und die sanften Kurven sollen die lustvollen Momente zu einem verführerischen Erlebnis machen. Unsere Bagels haben für euch überprüft, inwiefern der Tuyo hält, was hier so großmundig versprochen wurde!
- Inhaltsverzeichnis
- Erwartungen
- Produktvorstellung
- Vorbereitung
- Anwendung
- Fazit
- Kommentare
Erwartungen
Als wir den BTT B3 Tuyo Vibromasseur gesehen haben, waren wir sofort vom Design begeistert.
Wir wollten schon lange einen Aufliegevibrator haben. Schließlich hört man ja immer viel Positives über die Toys von bekannteren Firmen.
In unserer Spielzeugkiste gab es bisher nur Vibratoren mit Batterien. Aufgrund der geringen Vibrationsstärke konnten uns diese aber nie wirklich überzeugen.
Daher waren wir gespannt, ob es der Tuyo schaffen würde, unsere Zweifel zu widerlegen.
Produktvorstellung
Die B3-Vibratoren-Kollektion der Firma Big Teaze Toys fällt durch ihr luxuriöses Äußeres auf. Der BTT B3 Tuyo Vibromasseur ist ein Aufliegevibrator mit einem sehr edlen Design. Der Tuyo ist kugelförmig und sowohl in schwarz als auch weiß-pink erhältlich. Auf der Oberseite der Kugel befindet sich ein Knopf, mit dem sowohl der Vibrator gestartet als auch zwischen den verschiedenen Vibrationsstufen gewechselt wird.
Mit einem Durchmesser von rund 7,5 Zentimeter nimmt der Tuyo nicht viel Platz ein, passt in jede Tasche und kann ohne Probleme mit auf Reisen genommen werden. Aufgrund seiner futuristischen Optik wirkt der Tuyos so diskret, dass er selbst im Wohnzimmerregal nicht auffallen und als modernes Kunstwerk durchgehen würde.
Der glänzende Körper wurde aus phthalatfreiem, fast unzerstörbarem ABS-Kunststoff und hygienischem, rostfreiem Edelstahl hergestellt und besitzt einen rutschfesten Silikongriff. Der Tuyo wird in einer hochwertigen, mit Satin ausgeschlagenen Geschenkbox geliefert.
Er verfügt über acht Vibrationsprogramme - davon drei verschiedene Geschwindigkeiten von ganz sanft bis sehr intensiv und fünf abwechslungsreiche Pulsationsarten. Je nachdem wie häufig man auf den Knopf drückt, wechselt man zur jeweiligen Stufe. Die Schwingungen kommen aus der unteren Hälfte der Kugel. Für den Betrieb des Vibrators benötigt man drei AAA-Batterien, die nicht der Verpackung beiliegen.
Im Internet kann man den BTT B3 Tuyo Vibromasseur ab ca. 60 Euro erwerben.
Vorbereitung
Bevor es losgehen konnte, mussten die drei Batterien in den Vibrator gesteckt werden. Das war leichter gesagt als getan, denn das Öffnen des Geräts stellte sich als schwierig heraus. Aus Angst, etwas kaputt zu machen, habe ich mich nicht richtig getraut, die Kugel mit voller Kraft aufzudrehen.
Die Mini-Gebrauchsanweisung lässt wirklich zu wünschen übrig, denn hier findet sich nur eine Abbildung, jedoch keine echten Hinweise zum Gebrauch des Geräts. Für alle, die sich den Tuyo zulegen wollen: Man muss die obere Hälfte (die mit dem Knopf) ein Stück gegen den Uhrzeigersinn drehen und sie dann von der unteren Hälfte abheben. Dass das Gerät beim Bewegen klappert, sollte einen nicht verunsichern.
Mit Hilfe von etwas Gleitgel konnte es nun losgehen…
Anwendung
Wie schon geschrieben, besitzt der Vibrator acht verschiedene Stufen, die ich nun im Einzelnen vorstellen möchte:
- Stufe 1
Drückt man das erste Mal auf den Knopf des Tuyos, wird man mit einem sanften, gleichmäßigen Vibrieren begrüßt. In der Hand ist diese Stufe sehr angenehm, nur hat sich nicht so viel an meinem Kitzler getan. Diese Stufe ist demnach nur für Frauen geeignet, die sehr empfindlich auf solche Stimulationen reagieren.
- Stufe 2
Stufe zwei vibriert schon etwas stärker, aber ich musste trotzdem sehr stark auf meinen Kitzler drücken, um etwas zu spüren. Wieso also nicht gleich zur nächsten Stufe wechseln? ;-)
- Stufe 3
Die dritte Stufe ist noch einmal stärker als die vorherigen. Am meisten habe ich hier gespürt, als ich den Vibrator auf das Schambein drückt habe. Das lag aber auch nur an der Vibration am Knochen.
Aufgrund der seltsamen Handhaltung und dem starken Druck wurde es mittlerweile recht anstrengend, den Vibrator zu bedienen.
- Stufe 4
Die vierte Stufe hört sich wie ein Mixer (Moulinette) an. Wenn ich bei dieser Intensität meine Muskeln im Unterleib ein wenig anspanne, merke ich ein schönes Gefühl, das schon sehr viel Lust auf mehr bereitet. Es bringt mich jedoch nicht zum Orgasmus.
- Stufe 5
Die nächste Stufe ist meine Lieblingsstufe. Sie überzeugt mit starken Vibrationen in kurzen Abständen. Dadurch hat man das Gefühl, dass es – bedingt durch die kurzen Unterbrechungen – stärker vibriert. Diese Stufe hat mich schon sehr geil gemacht.
Falls man im Übrigen zwischendurch eine kleine Pause braucht, lässt sich die Kugel auf ihrem Bedienungsknopf abstellen. Auf diese Weise kann sie nicht wegrollen.
- Stufe 6
Die Pulsationsart der Stufe sechs kann man mit einem schnellen Herzschlag vergleichen. Die Vibrationsintensität ist jedoch enttäuschend.
- Stufe 7
Der Rhythmus der nächsten Stufe hat mich irritiert: viermal kurz, einmal lang. Das war ganz nett, aber diese Unregelmäßigkeit störte mich. Ich brauche einen durchgängigen Rhythmus, um ans Ziel zu kommen. Ich hatte das Gefühl, nach dem längeren Surren wieder von vorn anfangen zu müssen. Auf diese Art und Weise kann ich leider nicht kommen. Aber vielleicht gibt es dafür ja Liebhaberinnen.
- Stufe 8
Die letzte Stufe erinnert an das Geräusch eines Maschinengewehrs. Es klingt stark, fühlt sich aber nicht so an.
An dieser Stelle war ich etwas enttäuscht. Ich hatte alle Stufen mehrmals durchprobiert und war noch nicht zum Höhepunkt gekommen. Außerdem tat meine Hand nun wirklich weh. Es war eher anstrengend als entspannend, den Vibrator zu bedienen. Als ich meinen Freund bat, mich abzulösen, hat er sogar schon nach der vierten Stufe aufgegeben, weil ihm ebenfalls das Handgelenk schmerzte. Vielleicht lag es aber auch daran, dass er keine Geduld hatte und andere Dinge mit mir vorhatte…
Das war auch eine gute Idee, denn als ich durch ihn stimulierter war, hatte ich auch mehr Freude mit dem Tuyo. Kompliziert wurde es nur, als ich IHN und die Kugel gleichzeitig wollte. Die Missionarsstellung war dafür ungeeignet, da der Vibrator immer in seinen Bauch stieß. Genug Platz für "beide" gab es nur in der Löffelchenstellung oder beim Doggy Style.
Das größte Problem war meines Erachtens, dass ich durch die große Auflagefläche der Kugel meinen Kitzler nicht punktgenau stimulieren konnte. Häufig massierte der Vibrator nur mein Schambein. An sich ist es ja eine nette Idee, nur eine Kugel aufzulegen und sie "machen zu lassen". Aber dazu fehlt eine wesentlich stärkere Vibration, die durch die drei kleinen Batterien nicht erreicht werden kann.
Die Bezeichnung "Vibromasseur" passt eher als der Begriff "Aufliegevibrator". Denn der Tuyo lässt sich nämlich wundervoll zur Ganzkörpermassage einsetzen. Es kribbelte bei mir vor allem im Nacken und an den Innenseiten der Oberschenkel. Zum Heißmachen ist er ideal – leider nicht für geile Orgasmen.
Bei der Benutzung macht der Tuyo häufig klappernde Geräusche, wenn man zu fest aufdrückt. Ich hatte das Gefühl, dass irgendwelche Geräteteile locker säßen oder etwas kaputt wäre. Vor allem, als der Vibrator plötzlich ausging. Nachdem ich die Batterien herausgenommen und wieder eingelegt hatte, funktionierte er wieder. Da stellt sich die Frage, wie hoch die Lebensdauer des Tuyos wohl ist.
Nach dem Gebrauch war der Vibrator sehr glitschig. Vor allem in den Rillen zwischen den beiden Kugelhälften lagern sich diverse Reste ab. Daher ist es sehr wichtig, das Sexspielzeug richtig zu reinigen. In der Gebrauchsanleitung fanden sich keine Hygienetipps. Nach Angaben auf diversen Internetseiten ist der Tuyo "wasserfest". Auf der Homepage des Herstellers ist von "spritzwassergeschützt" die Rede. Wie soll man ihn denn nun reinigen?
Ich war mir sicher, dass der Vibrator ein Vollbad nicht überstehen würde und reinigte ihn vorsichtig mit etwas Wasser und Seife. Die Rillen zwischen dem Silikongriff in der Mitte stellten sich dabei als äußerst widerspenstig heraus. Auch das Silikon selbst ist schwierig zu reinigen, da es Staubpartikel förmlich anzieht.
Fazit
Der Tuyo konnte aufgrund der zu geringen Vibrationsstärke unseren Erwartungen leider nicht gerecht werden. Hält man ihn in der Hand, fühlen sich die Vibrationen stark an. Doch bei der Benutzung bestätigt sich dieser Eindruck nicht. Im Vergleich mit unserem Vibrator mit Netzstecker verliert der Tuyo ganz klar. Doch auch gegen gute batteriebetriebene Vibratoren muss sich der Tuyo geschlagen geben. Natürlich hat jede Frau ein anderes Empfinden. Manchen gefallen die verschiedenen Pulsationsarten bestimmt sehr, ich jedoch brauche sehr starke Vibrationen.
Auffällig ist die Lautstärke des Geräts, die beim zärtlichen Liebesspiel eher unangenehm ist.
Sowohl der Motor des Vibrators ist sehr laut als auch das bereits erwähnte Klappern bei zu hohem Druck. Dieser Druck belastet mit der Zeit die Handgelenke.
Optisch spielt der Tuyo ohne Frage in der ersten Liga. Aber selbst das rechtfertigt in unseren Augen nicht den Preis von mindestens 60 Euro.
Unser Fazit in Kurzform:
| Design: | |
| Verarbeitung: | |
| Hygiene: | |
| Handhabung: | |
| Orgasmus: | |
| Pärchenkompatibilität: | |
| Preis-Leistungs-Verhältnis: |
Den Aufliege-Vibrator B3 tuyo könnt ihr beim Venus Versand bestellen!




















