Mit Philips drängt ein Elektronikriese in die Welt der Erotik. Seine Bemühungen richten sich vor allem auf sinnliche Massagegeräte im edlen Design für Sie und Ihn. Alle Geräte wurden speziell für den Kontakt mit der Haut entwickelt und werden nicht eingeführt.
Philips hat von diesen Massageeinheiten drei Varianten entwickelt. Ein Einzel-Intim-Massagegerät, ein Set mit dem Einzel-Intim-Massagegerät und Philips Imageo-Kerzenlichtern und ein Zweierset für Paare. Philips stellte uns die Paarvariante HF8440 zum Test zur Verfügung und stargazer_lily nahmen sich der Aufgabe an. Im Anschluss an den Test findet ihr ein Gewinnspiel, bei dem ihr ein Philips Paar Massagegerät gewinnen könnt!
Per lila Raumschiff durch die Wohlfühl-Galaxis
Der Joyclub hatte uns ausgewählt und wir schielten jeden Tag nägelkauend nach dem Briefträger. Dann kam Tag X und da waren sie, unsere neuen Spielerchen.
Schick verpackt, hygieneversiegelt (tatsächlich!), zwomal Glücklichmacher im futuristischen Gewande, bitte schön. Doch halt, worum geht's?
Philips und der Erotikmarkt
Philips möchte den Markt für Erotikspielzeug erobern und wählt dabei einen ganz neuen Ansatz. Statt debil dreinschauendem Busenwunder auf bunter Papp- & Plastikverpackung und anstelle von Inhalten wie "Big Willy DingDong" oder "Feuchte Muschi, geiles Jelly-Material, wie echt!" inklusive krebserregenden Weichmachern kommt Philips uns mit dezentem, schlichtem Design, modisch-trendiger Farbgebung und vor allem: hochwertiger Verarbeitung.
Wer die Homepage bemüht, erfährt schon mal einiges. Unter anderem, dass es auch Geräte "für Ihn" und "für Sie" gibt. Wir haben jedoch die Variante für Paare erhalten: Diese besteht aus einem ovalen Behälter, der per Akku-Kabel an eine Steckdose angeschlossen werden kann. In dem Behälter, von uns gleich nach Öffnung des Pakets liebevoll "die Auster" oder "das Raumschiff" genannt, schlummern zwei Massagegeräte, eines für Sie, eines für Ihn.
Eine jeweils unterschiedliche Ergonomie soll sich den körperlichen Voraussetzungen optimal anpassen. Die beiden Geräte sehen schön aus, haben eine geschmeidige, glatte Oberfläche und liegen angenehm schwer in der Hand. Da wabbelt und klötert nix. Übrigens: beim Ladevorgang der Auster erwärmen sich die Geräte leicht. Ein sehr angenehmer Zusatzeffekt.
Schnell reingestöpselt. Wir lesen, dass ein vollständiger Ladevorgang vier Stunden dauert. Das ist nicht wenig, wenn man neugierig ist… Nach einer vollen Ladung können die Geräte bis zu fünf Stunden benutzt werden, ehe sie wieder an den Strom müssen. Na gut.
Das ist das Philips Intim-Massagegerät für Paare
Dann also noch ein paar theoretische Infos abholen, ehe wir uns an den Praxistest machen können. Gleich bei unserer ersten Frage werden wir von Philips ausgebremst, denn es ist tatsächlich nicht zu erfahren, aus was für einem Material die Geräte bestehen. Auch auf der Homepage keine konkrete Angabe.
Es ist stets nur von einem "weichen, sinnlichen Material" die Rede. Aha. Das stimmt soweit auch, aber wer mehr und Genaueres wissen möchte… wir schätzen, dass der sich wohl beim Philips-Support melden muss. Das haben wir jetzt mal gelassen, finden es jedoch etwas schade, dass es keine genaue Angabe gibt. Immerhin lässt man das Gerät direkt an seine Haut…
Was wir jedoch erfahren, ist, dass das Gerät gemeinsam mit Gleitgelen auf Wasser- ODER Silikonbasis anwendbar ist (was eigentlich noch mehr Fragen im Bezug auf das Material aufwirft!) und dass es unter der Dusche oder in der Badewanne benutzt werden kann. Es sollte nur nicht über längere Zeit im Wasser liegen gelassen werden. Soweit prima.
Die Geräte haben jeweils vier unterschiedliche Vibrationsarten, die an den Bedienknöpfen leicht eingestellt werden können. Es gibt "Glow" (eine Dauervibration), "Wave" (eine langsame Abfolge von unterschiedlich starken Vibrationsstößen), "Heartbeat" (eine stetige, regelmäßige Abfolge von recht starken Vibrationsstößen) und "Thrill" (eine intensive Abfolge von Impulsen, erst stark, dann schwächer werdend, dann wieder stark…).
Die Intensität der Vibration ist erstaunlich, wie wir beim ersten Einschalten feststellen. Die Motoren mäßig laut. Nicht nervend, aber das Geräusch ist doch deutlich präsent. An den Bedienknöpfen kann man mit "+" oder "–" die Stärke der Vibration ändern, was uns erleichtert. Puh, die haben ganz schön Power, die kleinen Dinger!
Die Massager im Praxistest
Sowohl der Stargazer als auch seine Lily scheinen recht dünnhäutige Typen zu sein, denn als erstes drosselten wir den beiden Geräten mal den Motor. Beide haben ordentlich Umdrehungen unter der Haube und zumindest für den Anfang reicht da eine sanfte Einstellung. Besonders, wenn man sehr kitzelig und empfindlich ist. Dank der leicht zu bedienenden Knöpfe kann aber jeder seine Lieblingseinstellung leicht und ohne viel Fummelei finden. Ein paar Mal auf "–" gedrückt und die Kätzchen schnurrten sanfter.
Mit den Tasten ganz rechts probierten wir uns durch die verschiedenen Vibrationsarten. Obwohl jede auch ihren Reiz hat, sind wir am Ende beide bei einer gleichmäßigen Vibration geblieben. Das Pulsieren, teilweise in verschiedenen Abständen und verschiedenen Stärken, trägt einfach nicht zur Entspannung bei. Wir mochten es beide monotoner lieber, aber das ist wirklich Geschmackssache.
Dem Stargazer gefiel es zwar, wie Lily ihm das Gerät über die Haut führte, am Rücken, an den Beinen, am Po, auf der Brust… aber er kann nicht sagen, dass ihn das sexuell unbedingt stimuliert hat. Das brummende Spielzeug direkt am Schwanz oder an den Eiern zu spüren war ihm eher unangenehm, leider. Lily fiel es zudem schwer, die richtige Handhaltung zu finden. Zwar ist das Gerät für den Herrn, wie auch das für die Dame, sehr angenehm anzufassen und fühlt sich auf der Haut auch angenehm an, aber wie genau das nun gemeint ist, dass sich die Geräte "der Anatomie optimal anpassen", das wurde ihr nicht ganz klar.
Dass ihm das Gerät direkt am Genital nicht gefiel, war natürlich etwas schade. Es muss aber auch hier betont werden, dass das wirklich eine Sache der individuellen Empfindung ist. Was Lily auffiel, war ein prickeliges Gefühl in der Hand, die das Gerät gehalten hatte. So als wäre die Hand eingeschlafen. Das Gefühl wirkte relativ lange nach.
Lily war vor allem zu Beginn die Vibration zu heftig, egal wie sie gedrosselt wurde. Zu wenig war kitzelig, zu viel unangenehm, vor allem an Stellen, wo die Haut sehr zart ist, wie am Oberschenkel oder an den Arminnenseiten.
Als es aber im Intimbereich weiterging, wurde Lily hellhörig. Meine Güte, was für eine Vibration! Es reichte schon aus, nur den Venushügel zu berühren oder das Schambein mit der Wölbung des Gerätes zu massieren, und der gesamte Bereich wurde in Wallung gebracht. Man kann mit der breiten Wölbung des Geräts den gesamten äußeren Schambereich massieren und verwöhnen. Der Effekt ist ähnlich wie bei einem Aufliege-Vibrator und man kann mit dem schmaleren Knubbel später auch punktuell herrlich stimulieren.
Der Stargazer erhöhte langsam die Vibrationsstärke. Das Gerät stimuliert wirklich so intensiv, dass es für den Partner zunächst schwierig ist, zu dosieren. Da ist schon ein wenig Kommunikation gefragt. Aber nach einigen seeehr intensiven Minuten konnte sich Lily beim besten Willen keine Frau vorstellen, die von dem Spielzeug nicht in höchste Höhen getrieben wird. Wow. Und das, obwohl der Knubbel nicht groß genug ist, um in entscheidender Weise eingeführt zu werden. Es ist halt kein Vibrator, es ist ein reiner Haut- und- Klitoris-Stimulator.
Lilys Fazit: auf der Haut eher schon too much, aber im Intimbereich eine echte Rakete. Von der Intensität her kann da kein Vibrator mithalten. Ok, jedenfalls keiner, den sie kennt. Die einzige Gefahr ist wirklich die Überstimulation. Hier muss der Partner sehr feinfühlig sein und langsam steigern. Ganz großartig ist das Gerät für Sie aber natürlich auch beim Solo-Ausritt. Da kann die Frau dann ganz allein bestimmen, wann sie sich wo und wie stark stimulieren möchte. Mädels, da fliegen euch glatt die Ohren weg.
Unser Fazit zu Philips Erotikausflug
Wir bekamen die Geräte ja netterweise zur Verfügung gestellt und waren angetan von der guten Qualität und dem netten Design. Wir sind halt auch nicht die Typen, die ansonsten die rosa Riesengummischwänze in Übergröße mit naturgetreuem Adernverlauf unterm Bett stapeln. Wir mochten das diskret-futuristische Aussehen und auch die Art, wie sich die Geräte anfühlten.
Zum "Spielen" fanden wir sie interessant, der Stargazer etwas weniger, Lily dafür etwas mehr. Für die Damen ist das Gerät ihrer Meinung nach ein Orgasmusgarant. Sie würde es vor allem Frauen empfehlen, die gern klitorale Orgasmen erleben und sich speziell dort zielsichere Stimulation wünschen. Für die vaginale oder G-Punkt-Stimulation ist das Gerät nicht geeignet. Materialtests mit Gleitgel auf Wasserbasis und mit Wasser selbst haben die Geräte sehr gut bestanden.
Ob man jetzt für das kleine Raumschiff 150 Euro ausgeben möchte, ist fraglich. Wir können uns vorstellen, dass es einige Männer wie den Stargazer gibt, die mit Vibrationsstimulation durch ein Auflegegerät nicht so wirklich viel anfangen können. Das ist unterm Strich vielleicht doch eher was für die Frau.
Ein Paar, das aber Spiele mit der nackten Haut liebt, sich vielleicht ansonsten gern mit Federn stimuliert oder mit anderen Dingen, die direkt auf die Haut wirken, wird vielleicht doch große Freude damit haben. Das ist Typsache. Wenn Ihr meint, das wäre etwas für Euch, macht Euch doch ein schönes Weihnachtsgeschenk. Wenn Er nicht so drauf abfährt, dann kann er ja seiner Herzdame die Variante für Sie allein schenken. Daran, dass SIE damit Spaß haben wird, haben wir wenig Zweifel.
Insgesamt ist unser Eindruck positiv.
Nachschlag
Es gab noch ein Nachspiel. Nachdem der Stargazer noch einmal bei Lily nachfragte, ob sie das Teilchen wirklich sooo heiß findet und sie meinte "Das Ding schnurrt so intensiv, das könnte einer Frau auch durch die Jeans durch einen Orgasmus verpassen." schien seine Neugier doch noch einmal geweckt und er probierte, sein Gerät durch die noch angezogene Unterhose hindurch aufzusetzen. Das schien ihm besser zu gefallen, wie Lily durch okularen Zugriff feststellen konnte. (Sprich: sie hat ihm dabei zugeschaut. ) Vermutlich weil die Stimulation indirekter war.
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Gewinnt das vorgestellte Massagegerät

Gemeinsam mit Philips verlosen wir einmal das Massagegerät HF8440 für Sie und Ihn. Alles was ihr dafür tun müsst, ist, uns zu zeigen, wieso ihr dieses Massagegerät unbedingt braucht!
Stellt in dem angeschlossenen Thread ein Foto von euch ein, auf dem man sieht, wie verspannt ihr seid. Das originellste, witzigste oder auch mitleiderregendste Foto gewinnt.
Eine Barauszahlung des Gewinnes ist nicht möglich und der Rechtsweg ist wie gewohnt ausgeschlossen. Und damit viel Spaß und Erfolg!



















