Während es draußen derzeit den Anschein hat, als habe Al Gore mehr als nur ein bisschen Recht mit seinen Erderwärmungstheorien und als würde wettertechnisch irgendwie so gar nichts mehr zusammenpassen, haben wir uns gedacht, machen wir es richtig sommerlich im JOYclub Magazin. Deshalb präsentieren wir heute die Tests der Microbikinis von beachkini. Vielleicht bekommt ihr ja ein paar Anregungen für euren Gabentisch oder den Australienurlaub über den Jahreswechsel?
Die Modelle Swing 200 und TwoStripe 200
Den Anfang machen wir mit dem JOYclub Pärchen Sahnestuecke, die sich für ihren Testlauf profunde Unterstützung geholt haben.
Erwartungen
Als ich den Aufruf zum Produkttest für die Microbikinis der Marke "beachkini" im JOYclub sah, war ich sofort Feuer und Flamme.
Denn nachdem ich schon stolze Besitzerin eines "Wicked Weasel" Bikinis und von diesem durchaus begeistert bin, war ich sehr gespannt zu sehen, was der deutsche Markt an Konkurrenzprodukten zu bieten hat.
Die Fotos auf der Homepage www.beachkini.com des Herstellers versprachen knappe, gut sitzende Bikinis in verschiedenen Farben, Formen und Materialien und so war ich sehr erfreut, als ich hörte, dass ich als Testerin ausgewählt worden war und mir zwei Modelle aus dieser Auswahl aussuchen dürfte.
Produktdetails
Das Label Beachkini wurde 2004 von dem Designer Burkhard Otterbach gegründet und vertreibt seitdem die per Handarbeit in Deutschland hergestellten Bikinis über das Internet.
Auf der sehr übersichtlich gestalteten (allerdings leicht an das australische Konkurrenzprodukt "Wicked Weasel" erinnernden) Homepage suchte ich mir aus einer recht großen, aber dennoch überschaubaren Auswahl an hauptsächlich sehr knappen Bikinis die Modelle Swing 200 in Lycra, matt pink und twoStripe 200 in Lycra, rot aus. Die Bikinis werden auf der Homepage ansprechend und mit großer Bilderauswahl präsentiert und man kann sich das entsprechende Modell sogar "in Bewegung" in einer kleinen Videopräsentation anschauen.
Meine beiden Wunschbikinis kamen dann einzeln in Plastiktütchen verpackt und in einem großen Briefumschlag pünktlich drei Tage vor Urlaubsbeginn bei uns an. Meine Bikinis sind beide aus Lycra, das sich als sehr festes aber dennoch nachgiebiges und widerstandsfähiges Material erwies, welches im Gegensatz zu einigen anderen bestellbaren Materialien auch im Wasser nicht transparent wird.
Die Produkte sind gut verarbeitet, mit netten Details wie dem kleinen Label-Schildchen aus Metall, welches in das Höschen eingearbeitet ist, versehen und verdecken, wie es sich für Mikrobikinis gehört, gerade die wichtigsten Stellen.
Vorbereitungen
Die Bikinis sollten vor dem ersten Tragen einmal gründlich durchgewaschen werden, da sie sonst im Wasser eventuell abfärben könnten. Ansonsten ist allerdings keine Vorbereitung nötig - Bikini ausgepackt, angezogen und ab an den Strand!
Test
Im Robinson Camyuva in der Türkei angekommen, wo wir die nächsten zehn Tage verbringen sollten, überlegte ich mir erst einmal, wann ich am besten meinen Beachkini-Test durchführen sollte. Ich wollte natürlich schon zart gebräunt, allerdings vom guten Hotelessen noch nicht allzu sehr verwöhnt sein, wenn ich mich mit dem knappen Teil am Strand präsentieren würde.
Und ein bisschen aufgeregt war ich natürlich auch, wenn ich an den bevorstehenden Test dachte. Immerhin ist es doch noch etwas anderes, "Oben Ohne" am Strand zu liegen, als mit einem offensichtlich erotisch gedachten, extrem knappen Mikrobikini an selbigem zu posieren.
Aber dann wurde mir die Sache leichter gemacht: Durch Zufall lernten wir ein Pärchen kennen, das sexuell ähnlich freizügig eingestellt war wie wir und ich beschloss gemeinsam mit dem weiblichen Part den Test durchzuführen, was ja, im Besitz von zwei Beachkini-Modellen, gut machbar war.
Beim Anprobieren der knappen Teile stellten wir beide fest, dass das Höschen im Gegensatz zum recht "bequemen" Oberteil doch sehr eng geschnitten war. Wir trugen beide ein Modell der Größe S und sowohl ich als auch meine kleinere sowie zierlichere Mittesterin spürten beim Tragen des Unterteils ein Zwicken an gewissen Stellen.
Das war allerdings schnell vergessen, nachdem wir uns mit unseren neuen Outfits an den Strand gewagt hatten. Einmal den Strand auf und ab, ein bisschen im Meer planschen und noch ein kleines Fotoshooting am Badesteg und schon hat man mit einem Beachkini, und dann auch noch im Doppelpack, alle Blicke auf seiner Seite.
Diese fielen - von beiderlei Geschlecht - sowohl bewundernd und begehrlich, teilweise allerdings auch durchaus abschätzig aus. Getuschelt wurde definitiv, angesprochen wurden wir von Fremden allerdings nicht auf unseren Aufzug. Die Reaktionen unserer anderen Urlaubsbekanntschaften, die unseren Auftritt im knappen Outfit natürlich mitbekamen, fielen aber durch die Bank weg sehr positiv aus, auch wenn sich keine der übrigen Damen zutraute, auch mal ein solches Modell anzuprobieren.
Ein paar Tage darauf wagte ich dann noch einen zweiten Auftritt in meinem neuen Strand-Outfit: Wir hatten einen Tauch-Ausflug in eine abgelegene Bucht unweit des Clubs geplant, der eine tolle Foto-Kulisse versprach. Diese Gelegenheit wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und nahm kurzerhand einen meiner Beachkinis mit aufs Ausflugsboot.
Als ich mich dann an Bord in Schale warf, wurde natürlich erneut interessiert geschaut und diesmal, in dieser weniger anonymen Umgebung, auch nachgefragt, wo aus so wenig Stoff bestehende Badekleidung zu bekommen sei. Als Antwort machte ich natürlich fleißig Promotion und verwies auf die Beachkini-Website. Außerdem hielt eine Mitreisende mein Modell für eines der australischen Konkurrenzmarke, welche den meisten Fans von knapper Badebekleidung daher anscheinend die Geläufigste zu sein scheint.
Ganz besonders freute sich über meinen Aufzug dann während des Fotoshootings ein an der Bucht vorbeifahrendes türkisches Ausflugsboot, dessen Passagiere mein Outfit mit lauten und begeisterten Rufen und Pfiffen kommentierten.
Fazit
Das Label beachkini bietet eine recht große Auswahl an qualitativ und optisch hochwertigen, knappen Bikinis, welche sich auch recht angenehm tragen lassen. Auch bleibt der Bikini beim Schwimmen und sogar beim Sprung ins Wasser trotz seines knappen Schnittes überraschenderweise genau dort, wo er hingehört.
Allerdings sollte man, wenn man auf einen gewissen Tragekomfort Wert legt, das Höschen lieber eine Nummer größer als kleiner nehmen. Der Stoff weitet sich zwar beim Tragen und im Wasser noch ein wenig, die Modelle fallen allerdings recht klein aus, was optisch natürlich keineswegs negativ auffällt, für die Trägerin allerdings unangenehm sein könnte.
Für den Auftritt in der Öffentlichkeit sind die Modelle aus Lycra durchaus geeignet, da sie im Gegensatz zu den Modellen aus den Materialien "sheer-shiny" und "mosquito" im Wasser nicht transparent werden und somit auch außerhalb des FKK-Bereiches keine Erregung öffentlichen Ärgernisses provozieren.
Trotzdem sollte man sich überlegen, ob man mit den Reaktionen, die nicht nur positiv sondern auch abwertend ausfallen können, der Aufmerksamkeit und den eventuellen Kommentaren klar kommt. Wenn man Aufsehen erregen möchte, ist der Beachkini genau das richtige Outfit für den Strand oder Badesee. Ansonsten ist er natürlich auch ein Blickfang auf Beachpartys mit erotischem Hintergrund. Das wird zumindest bei mir der nächste Einsatzort für einen meiner Beachkinis sein!
Der CamelToe 100
Dieses Modell hat sonnenscheinfl für uns getestet und musste leider am eigenen Leib erfahren, dass nicht jeder Test unbedingt eine spaßige Angelegenheit sein muss.
Die Bewerbung
Wie jeden Tag schaute ich kurz bei JOYclub rein und entdeckte die Ausschreibung im Forum, laut der Tester für Microbikinis gesucht wurden.
Die heißen beachkini Teile gefielen mir auf den ersten Blick und ich dachte, Versuch macht klug und schon war die Bewerbung kurz und knapp geschrieben. Die Ausschreibung lief noch ein paar Tage und es bewarben sich noch einige andere User.
Ich rechnete irgendwann schon nicht mehr damit, dass ich eine Chance hätte. Umso mehr war ich überrascht, als ich meinen Namen dann bei der Bekanntgabe las. Ich freute mich darüber und war nun sehr gespannt auf die Bikinis.
Erwartungen
Ein paar Tage später waren sie dann endlich im Briefkasten. Ich öffnete den Brief und packte mit einem breiten Grinsen im Gesicht die Bikinis aus. Das Kopfkino war sofort an. Wie werden wohl die Leute reagieren?
In meinen Händen hielt ich einmal den minimicro Bikini in Lycra, rot, Größe S und den camelToe 100 in sheer-shiny, weiß, Größe S. Beide mit dem dazugehörigen Delta-Top. Der Stoff sheer-shiny ist transparent und wenn er nass wird fast durchsichtig.
Produktbeschreibung
Die Teile sind wirklich sehr knapp, ein Hauch von NICHTS sozusagen und sie verdecken kaum etwas. Ich dachte im ersten Moment nur, was hast du dir da eingebrockt? Eine Portion Mut gehört schon dazu, diese Bikinis zu tragen. Die Zweifel waren aber nur von kurzer Dauer. Ab in den Koffer damit und los ging es in den Urlaub. Zwei Wochen Mallorca an der Südwestküste.
Der Test
Gleich am ersten Tag begab ich mich mit dem weißen Bikini camelToe 100 an den Hotelpool und später an den Strand. Dort war gemischtes Publikum, also 20-55 Jahre alt. Ich blieb nicht unentdeckt und die Blicke der Leute blieben mir nicht verborgen.
Die Männer trauten ihren Augen nicht und mussten immer wieder ständig zu mir herübergucken oder an mir vorbeilaufen. Von den Frauen erhaschte ich neidische Blicke, Getuschel und teilweise Kopfschütteln. Habe allerdings auch nichts anderes erwartet. So sind Frauen nun mal und können es einer anderen nicht gönnen bzw. sich erfreuen.
Das ermunterte mich nur umso mehr, mich immer und immer wieder neu zu präsentieren. Allerdings ist man schon dauernd damit beschäftigt, zu gucken, ob alles richtig sitzt und in der Folge zupft man immer wieder "unten" herum, weil der knappe Slip verschwinden will. ;-)
Man muss schon sehr zeigefreudig sein und ordentlich Selbstbewusstsein haben.
Meine Freude an dem heißen Bikini hielt leider nicht lange an. Schon am zweiten Tag war der weiße Bikini kaputt.
Die Mittelnaht vom Vorderteil ist komplett aufgerissen und somit nicht mehr trag- und vorzeigbar gewesen.
Spießrutenlauf
Der rote Bikinislip war dann sehr krass zum Auftragen.
Der verdeckte so gut wie gar nichts mehr und bohrte sich bei der kleinsten Bewegung in die Spalte rein.
Ich bekam verärgerte Blicke und wurde angesprochen, ob ich nicht fehl am Platze wäre und nicht lieber dahingehen sollte, wo es angebracht wäre und sich niemand daran störe.
Also habe ich es damit gelassen und muss ehrlich sagen, dass ich mich mit dem Modell minimicro Bikini auch nicht so besonders toll gefühlt habe.
Fazit
Es sind definitiv heiße und erotische Bikinis. Nicht überall vorzeigbar. Man muss sich die Location dafür schon genau aussuchen und die Figur muss bei den Bikinis stimmen.
Die Modelle Beachbody und CamelToe 200
Diese beiden Modelle wurden für uns von dem JOYclub Pärchen macdiver getestet, die sichtlichen Spaß an ihren beiden Modellen hatten und eine wahre Flut an Bildern über die JOYclub Redaktion hereinbrechen ließen. Dennoch kam auch der Test nicht zu kurz.
Erwartungen
Unsere Sie trägt die Microbikinis von sich aus sehr gerne, und dass unser Er das nicht gerade schlimm findet, brauchen wir wohl nicht großartig zu betonen, weshalb wir uns umgehend bei der Mikrobikiniausschreibung bewarben. Großartige Erwartungen an die Produkte hatten wir erst mal gar keine. Wir haben uns eigentlich nur riesig gefreut, dass wir als Tester ausgewählt wurden.
Unsere Sie hatte bereits drei verschiedene Microbikinis von einem anderen Online Hersteller, von daher freute sie sich natürlich sehr darüber, zwei weitere zu bekommen. Am Strand trägt Sie auch ausschließlich diese Form der Bademode.
Natürlich hat sie auch ein paar normal geschnittene Bikinis, da man sich in solchen Ländern wie Tunesien, Türkei oder Ägypten mit diesen sehr knappen Teilen dann doch etwas zurückhalten sollte, um keine religiösen Befindlichkeiten zu stören.
Rein von der Optik haben die beiden Modelle auf jeden Fall unsere Erwartungen mehr als erfüllt.
Den Beachbody wollten wir ursprünglich eigentlich in Türkis haben, da dieser aber nicht lieferbar war, hat uns Burkhard von Beachkini einen in Pink geschickt, was im Nachhinein die eindeutig bessere Wahl war. Sah er doch einfach nur knallig, auffallend und obercool aus.
Nun hieß es nur noch, die Koffer zu packen und die Microbikinis auf Fuerteventura zu testen.
Testbericht Beachbody
Erster positiver Eindruck - nachdem der Beachbody per Post angekommen war - war die überaus grelle Farbe. Ursprünglich wollte ich den Body ja in Türkis haben, nun war er also Pink.
Erstes Anprobieren zuhause hat mich schon vermuten lassen, dass der Body überaus angenehm zu tragen ist. Dieser erste Eindruck hat sich dann auf Fuerteventura mehr als bestätigt. Sowohl im Brust- als auch im Intimbereich sitzt der Body sehr gut, verrutscht nicht und ist überaus angenehm zu tragen.
Erstes Vorführen am Strand hat kaum verbale Reaktionen hervorgerufen. Die Männerwelt hat ausnahmslos mindestens "EINEN" Blick riskiert. Die grelle Farbe als auch der Schnitt sind offensichtlich auf jeden Fall ein Hingucker.
Die ersten Fotos sind in der Abenddämmerung am Pool entstanden. Viele Menschen waren zu dem Zeitpunkt natürlich nicht mehr am Pool, sodass wir auch keine Reaktionen von Passanten oder Gästen beobachten konnten.
Ich habe auch diverse Tage mit dem Beachbody am Pool gelegen. Doch auch hier gab es zu meinem Erstaunen keine wirklichen Reaktionen - außer natürlich schon erwähnte Blicke der Herren als auch einiger Frauen.
Am Strand bin ich dann auch einmal bewusst mit dem Body hin und hergelaufen, gejoggt und auch mal kurze Strecken gesprintet. Das Ergebnis war erstaunlich: Weder Ober- noch Unterteil verrutschten. Alles in allem habe ich mit dem Body schon versucht, alle möglichen und unmöglichen Bewegungen zu machen. Verrutschen? FEHLANZEIGE!!!
Fazit
Tolles Teil, nicht alltäglicher Schnitt, auffällige Farbe, angenehm zu tragen. Extravagant und sicher etwas, was nicht jede zweite Frau am Strand trägt. Von daher ist der Beachbody genau mein Ding.
Testbericht CamelToe 200
Auch hier ist einleitend zu sagen, dass sich der CamelToe überaus angenehm tragen lässt, sogar noch ein klein wenig besser als der Beachbody.
Mein Eindruck beim ersten Anziehen zuhause war, dass er schon im trockenen Zustand recht transparent ist und ich mir natürlich die Frage gestellt habe, wie das wohl im nassen Zustand sein wird, aber dazu später noch etwas mehr.
Am Strand habe ich mit dem CamelToe ähnliche Reaktionen beobachtet wie bei dem Beachbody: Blicke ja, mehr aber auch nicht. Allerdings ist auch FKK und "Oben Ohne" auf Fuerte nicht wirklich etwas Besonderes. Daher kann ich mir schon vorstellen, dass ein String Bikini, selbst wenn er knapp und im trockenen Zustand etwas transparent ist, erstmal kein großes Aufsehen erwirkt.
Das hat sich allerdings dramatisch geändert, nachdem ich mit dem CamelToe das erste Mal im Wasser war, denn dann war dieser nicht nur ein bisschen durchsichtig. Vielmehr versteckte er dann überhaupt nichts mehr. Nackt oder ein nasser CamelToe - das macht keinen sehr großen Unterschied mehr.
Aber da ich gerne provoziere und dabei auch die volle Rückendeckung meines Partners habe, war das natürlich genau mein Ding.
Reaktion kamen ohne Ende: Blicke, Kopfschütteln, Grinsen, Damenhoch etc. pp.
Der Tragekomfort ist genauso genial wie beim Body. Der dünne Netzstoff fühlt sich auf der Haut sehr angenehm an. Auch hier kann man fast von einer zweiten Haut sprechen. Kompliment an den oder die Designer.
Bezogen auf den Beachbody und den CamelToe kann ich nur sagen: Daumen hoch und klasse Leistung was Schnitt, Design und Tragekomfort angeht.
Fazit
Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich persönlich den CamelToe sehr sehr gut finde. Er sitzt super, kein Kneifen oder Zwicken, erzeugt im nassen Zustand extremes Aufsehen und es macht einfach Spaß, ihn zu tragen bzw. die Reaktionen zu beobachten.

























































