Der Aufliegevibrator "Magic Massager" von Adam and Eve ist nicht mehr und nicht weniger als das Comeback des legendären Hitachi Magic Wand, der seit einiger Zeit nicht mehr in Europa vertrieben werden darf. Der Hitachi war ursprünglich zur Rücken- und Nackenmassage gedacht, (wofür man ihn natürlich auch einsetzen kann...) wurde allerdings schon bald von den Mädels "zweckentfremdet" und einer ganz neuen Bestimmung zugeführt.
Wie der Hitachi entpuppt sich auch sein Nachfolger als vielseitiges Sexspielzeug. Ohne Aufsatz wird er rein äußerlich angewandt und auf den Schamhügel oder den Genitalbereich gelegt. Die Vibration ist im gesamten Beckenbereich zu spüren und stimuliert ungemein intensiv. Durch verschiedene Aufsätze kann das Gerät noch für weitere Anwendungen und Spielarten erweitert werden. Und auch Männer können ihren Spaß haben, wenn sie beispielsweise den Massagekopf an die Unterseite der Eichel oder an den Schaft des Penis halten...
Da der Kopf des "Magic Massager" den gleichen Durchmesser hat wie der ehemalige Hitachi, können die "Hitachi Magic Wand" Aufsätze auch mit dem "Magic Massager" verwendet werden. Unser Mitglied Mangawoman war neugierig, ob der "Magic Massager" dem "Magic Wand" das Wasser würde reichen können. Lest hier ihre Eindrücke.
- Inhaltsverzeichnis
- Der "Magic Wand" Aufliegevibrator & seine Probleme in Europa
- Vom "Hitachi Magic Wand" zum "Magic Massager"
- Der "Magic Massager" im Solotest
- Der Aufliegevibrator erweist sich als paartaugliches Sextoy
- Was gilt es bei dem "Magic Massager" zu beachten?
- Der "Magic Massager" - ein Vibrator für die besonderen Momente
- Kommentare
Der "Magic Wand" Aufliegevibrator & seine Probleme in Europa
Für Fans von SM-Pornos, Sexspielzeug und "Sex and the City" dürften Erotik-Massagegeräte vermutlich nichts Neues mehr sein. Die drei bekanntesten Massager dieser Art sind der hier besprochene "Magic Massager" von Topco Sales (=Adam and Eve), der "Magic Wand" von Hitachi, und die "Fairy Massager"-Serie von Omocha Dreams. Der "Magic Wand" gilt dabei als der erste auf den US-Markt erschienene Vibrator seiner Art. Da er gegen diverse EU-Entsorgungsvorschriften (z. Bsp.: Bleiverbot in elektronischen Komponenten) verstieß, beschloss Hitachi im Jahre 2005, ihn nur mit 110V-Steckern auf dem US-Markt zu verkaufen.
Vom "Hitachi Magic Wand" zum "Magic Massager"
Für den EU-Markt entwickelte Topco Sales daraufhin den "Magic Massager". Dieser besitzt einen 220V-Stecker für europäische Steckdosen und ist mit 430g um 260g leichter als der "Magic Wand". Mit einer Gesamtlänge von 32cm unterscheidet sich der "Magic Massager" nicht vom "Hitachi Magic Wand".
Der Massagekopf ist mit 6 cm um einen halben Zentimeter länger als der des Hitachi. Im Durchmesser (5,5 cm) sind beide Köpfe gleich. Allerdings lässt sich der Kunststoffbezug des "Magic Massagers" abnehmen und damit auch leichter reinigen. Unter dem Kunststoffbezug befindet sich ein Gummiüberzug, welcher die Stärke der Vibration etwas dämpft, aber umgekehrt auch für eine gewisse Weichheit des Massagekopfes sorgt.
Den "Hitachi Magic Wand" habe ich vor einem Jahr mit zwei Aufsätzen und einem Konverter für 50 EUR einem Freund abgekauft. Mit Konverter wiegt das gute Stück 2,5 Kilo! Im Vergleich dazu ist der "Magic Massager" ein Leichtgewicht. Mittlerweile ist mein "Magic Wand" aufgrund eines Motorschadens nicht mehr funktionstüchtig. Was ich aber weiterhin benutzen kann, sind die Aufsätze. Da die meisten Massager dem "Hitachi Magic Wand" in puncto Forum und Größe nachempfunden sind, passen auch die dazugehörigen Aufsätze mehr oder weniger gut darauf.
Allerdings gibt es hier auf dem Markt jede Menge Schrott. Vor allem die Aufsätze von Topco Sales/Adam and Eve (die explizit für den "Magic Massager" angeboten werden) haben im Internet ganz fürchterliche Kritiken geerntet. Wer kein Fan von eklig stinkenden Weichmachern ist, der sollte davon unbedingt die Finger lassen.
Ich würde hingegen jeder Frau wärmstens den blauen "Vibratex G-Spotter"-Aufsatz für den Magic Wand empfehlen! Dieser ist selbst als Dildo unschlagbar, da die Form perfekt auf den G-Punkt drückt und diesen unfassbar gut stimuliert. Lasst euch von der geringen Größe nicht täuschen. Sie reicht absolut.
Der "Magic Massager" im Solotest
"Hitachis Magic Wand" veränderte vor einem Jahr meine Einstellung zu Orgasmen radikal. Damals brauchte ich den am "Magic Wand" hängenden Aufsatz nur reinzustecken und aufzudrehen. Der Orgasmus trat, ohne dass ich mich überhaupt vorher heiß gemacht hatte, innerhalb von unter 30 Sekunden ein! Für mich war das damals eine regelrechte Offenbarung, da ich so verkopft bin, dass ich eigentlich eher schwer komme. So reduzierte sich nach und nach mein selbst gemachter Erwartungsdruck, da ein Orgasmus, der so leicht herbei zu führen ist, dementsprechend auch unwichtiger wird. Der Kopf wird frei für anderes. Daher waren meine Erwartungen an den "Magic Massager" auch sehr hoch.
Gewohnheitstier, wie ich nun mal eines bin, benutze ich auch den "Magic Massager" gleich in Verbindung mit meinem Lieblings-G-Spotaufsatz. Als Alternative ginge auch ein Dildo, an den man während der Benutzung den Massager dranhält und der die starke Vibration weiterleitet. Der Massager selbst ist nur zur klitoralen Anwendung gedacht.
Um die wichtigste Frage zu beantworten: der "Magic Massager" ist genauso stark wie der "Magic Wand". Er benötigt den Netzstecker nicht grundlos. Wie beim "Magic Wand" gibt es nur zwei Stufen: Stark (4000 rpm) und extra stark (6000 rpm)! Um sich das besser vorzustellen: meine Miele Waschmaschine schleudert auf höchster Stufe mit 12000 rpm. Die Stärke lässt sich dämpfen, indem man zum Beispiel das Höschen anlässt oder ein Tuch dazwischen legt. Für mich persönlich ist die niedrigere Stufe völlig ausreichend.
Eine Gleitcreme ist bei der Größe des Aufsatzes unnötig. Ich schiebe den Aufsatz mit dem angesteckten Magic Massager in meine Möse und drücke ihn nach und nach tiefer in mich hinein. Schließlich drückt der Massager außen an meine Klitoris, während der G-spotter mich tief ausfüllt. Ich winkle die Beine nur leicht an und bewege den Massager nach oben und unten. Je nach Winkel drückt er entweder stärker gegen meine Klitoris oder tief an den einen Punkt in mir, an dem ich ihn haben möchte…
Mein Unterleib erwärmt sich und ich merke, wie ich tief in mir beginne zu glühen. Erst kribbelt nur mein G-Punkt, bis schließlich mein Kopf offline geht und ich mich dieser brennenden Geilheit in mir hingebe. Am allerhöchsten Punkt meiner Erregung schalte ich den Massager aus, drücke mit den Fingern der freien Hand meine Klitoris und halte den G-spotter einfach nur tief in mir. Meine Beine sinken ein und es dauert eine wunderschöne Ewigkeit bis die brennende Erregung in völlige Lethargie umschwankt und ich reglos liegen bleibe…
Der Orgasmus durch den Magic Massager dauert ewig und ist derart intensiv, dass es schon beinahe schmerzhaft ist. Wer ihn einfach nicht ausschaltet, der kommt… und kommt… und kommt…
Auch wenn es skurril klingt: der Suchtfaktor dieses Geräts sollte nicht unterschätzt werden. Übertreiben sollte man es mit der Anwendung nicht, da man sonst am nächsten Tag leicht einen PC-Muskelkater hat. Im Schnitt braucht die verkopfte Frau gut fünf Minuten, um zu kommen.
Der Aufliegevibrator erweist sich als paartaugliches Sextoy
Zu zweit ist der Massager ebenfalls genial. Wer seinem Partner damit die Schultern massiert, der sollte seine freie Hand auf dessen Nacken legen, um die Vibration, die sonst bis ins Hirn hinaufsteigt (nicht schön!), zu dämpfen. Dabei werden die massierten Stellen aufgrund der vermehrten Durchblutung warm und rot, was allerdings nach wenigen Minuten abklingt. Zum Anheizen der Partnerin ist dieses Gerät ebenso geeignet, wobei ich hierbei auf die vielen asiatischen SM-Pornos verweise, die vormachen, wie das geht
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Was gilt es bei dem "Magic Massager" zu beachten?
Hitachi warnt davor, den "Magic Wand" länger als 25 Minuten laufen zu lassen, weil er aufgrund seiner Power leicht überhitzt und man riskiert, dass er dadurch kaputt geht. Auch wenn auf dem "Magic Massager" keinerlei derartige Hinweise zu finden sind, würde ich davon abraten, ihn länger als 20 Minuten laufen zu lassen. Auch er wird nämlich warm.
Der "Magic Massager" ist dadurch, dass er der stärkste Vibrator auf dem EU-Markt ist, auch einer der lauteren. Ganz so laut wie meine Waschmaschine ist er auf 6000rpm aber nicht.
Der "Magic Massager" - ein Vibrator für die besonderen Momente
Für mich ist der "Magic Massager" kein Alltagsvibrator, weil die durch ihn hervorgerufenen Orgasmen die stärksten sind, die ich jemals erlebt habe und sie mich stark ermüden. Wie man sich ab und zu eine teure Flasche Wein oder einen Kurzurlaub gönnt, gönne ich mir damit absolut perfekte Momente. Für das weibliche Belohnungssystem gibt es nichts Besseres.
| Magic Massager | Hitachi Magic Wand | |
| Preis | ab 30 EUR | US-Import, 50 EUR aufwärts |
| EU-Netzstecker | Ja | Nein |
| Gewicht | 430 g | 690g plus Konverter (1890g) |
| Umdrehungen/min | 4000 rpm und 6000 rpm | 5000 rpm und 6000 rpm |
| Aufsätze | Viele Ungeeignete. Die des Hitachi rutschen leicht. | Speziell für den Hitachi hergestellt, passen besser. |
| Reinigung | Bezug abnehmbar und daher abwaschbar. | Bezug nicht abnehmbar und darf daher nur mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. |
| Verpackung | Beide kommen in einem neutralen Karton. | |
| Extras | Je nach Verkäufer werden die Aufsätze beigelegt oder nicht | |
| Lautstärke | In etwa gleich, beide Geräte sind recht laut. | |
| Größe | Fast identisch, beide sind für Vibratoren sehr groß. | |
| Orgasmus | Bei beiden gigantisch! | |












