Freeman hat von der Venus 2011 einiges an interessantem Sexspielzeug mitgebracht. Darunter auch das Spiel "KamaPoker", das den noch immer erstaunlich hartnäckigen Hype ums Pokern mit der Welt der Erotik, genauer der des Kamasutras, zu vereinen versucht. Unsere Mitglieder fellinlove pokerten sich bei einem Test um Kopf und Kragen und förderten dabei folgende Erkenntnisse zutage …
Sexy Stellungskriege gibt es auch im JOYclub.
- Inhaltsverzeichnis
- Alleine Pokern macht keinen Spaß
- "KamaPoker" oder Texas Hold’Em auf erotisch
- In Teilen schwer verständlich: Die "KamaPoker" Spielanleitung
- Die einzelnen Phasen von KarmaPoker machen viel Spaß
- Schwer umsetzbare Stellungen vergällen den vollen Spaß
- Zweitmeinung zu "KamaPoker": Nette Idee mit Unterhaltungswert
- Kommentare
Alleine Pokern macht keinen Spaß
Nachdem wir vom JOYclub-Team erfahren hatten, dass wir die glücklichen Tester des Erotikspiels "KamaPoker" sein würden, warteten wir gespannt auf das Paket. Und da wir das Spiel nicht alleine testen wollten, haben wir ein befreundetes Paar gefragt, ob sie mit uns einen prickelnden Abend verbringen wollen.
Da bei uns der letzte prickelnd erotische Abend schon eine ganze Weile zurücklag, freuten wir uns sehr auf diesen Abend und hofften deshalb natürlich, dass das Spiel auch wirklich halten würde, was es vorab versprach.
"KamaPoker" oder Texas Hold’Em auf erotisch
Beim Öffnen des Paketes fiel uns sofort die edle Spielverpackung mit Magnetschließsystem auf und wir waren gespannt, ob sich dieser Eindruck auch im Schachtelinneren fortsetzen würde. Dem war so: Die Pokerchips lagen gut in der Hand und sind sehr edel und relativ schwer. Die Karten machten ebenfalls einen guten Eindruck und die Spielanleitung fanden wir in mehreren Sprachen vor.
In der Spielschachtel fanden wir: 48 Pokerchips, 52 Spielkarten (bebildert mit Stellungen aus dem Kamasutra) sowie die Spielanleitung in deutscher, englischer, französischer und niederländischer Sprache.
In Teilen schwer verständlich: Die "KamaPoker" Spielanleitung
Zuerst wurde die Spielanleitung gelesen. Hierbei fiel uns auf, dass diese an manchen Stellen etwas schwer zu verstehen war und man manche Absätze ein zweites Mal lesen musste, um sie wirklich zu verstehen. Da die Spielanleitung doch etwas umfangreich ist und man sich die Spielaktionen/-handlungen nicht sofort alle merken konnte, hatten wir die Anleitung ständig griffbereit neben uns liegen.
Die Regeln des "KamaPoker" im Groben
Das Spiel ist in mehrere Runden unterteilt. In Runde eins, der Striptease-Phase, geht es darum, alle am Pokertisch sitzenden Mitspieler zu entkleiden. Dazu erhält jeder Spieler so viele grüne Chips, wie er Kleidungsstücke am Körper trägt. Je mehr er setzt und verliert, umso mehr Kleidungsstücke muss er ablegen.
In Runde zwei erhalten alle Spieler gelbe Chips und starten in die Streichel-Phase. Wer hier seine Chips verliert, muss - den Anweisungen des Gewinners folgend - seinen eigenen Körper berühren. In der Verwöhn-Phase spielt ihr um rote Chips. Solltet ihr diese verlieren, erhaltet ihr Anweisungen, wie ihr einen anderen Mitspieler berühren sollt.
In der letzten Runde, der Ekstase-Phase, dreht sich alles um schwarze Chips. Hier geht es darum, dass der Verlierer mit einem Mitspieler oder gar dem Gewinner der Runde eine Sexstellung der Gewinnerhand nachstellen soll.
Als letztes war unter der Spielanleitung der Satz "Ihr könnt euch natürlich allerlei Variationen für diese Spielregeln ausdenken und sie so euren Wünschen anpassen." zu finden. Doch beim ersten Test wollten wir komplett nach Anleitung spielen, immerhin wollten wir das Spiel mit all seinen vorgegebenen Regeln testen und bewerten.
Nachdem alle Pokerchips verteilt und die Karten gemischt waren, konnten wir mit dem Spiel beginnen.
Die einzelnen Phasen von KarmaPoker machen viel Spaß
Zuerst haben wir eine Testrunde gespielt, da drei von uns noch nie Poker gespielt hatten und sich deshalb erst mal einen kleinen Überblick verschaffen wollten. Nachdem diese abgeschlossen war, begannen wir mit dem eigentlichen Spiel und waren schon sehr gespannt darauf, was uns jetzt alles erwarten würde. Sicherlich verrieten die drei Aktivitätsrunden in welcher man was machen sollte, aber keiner von uns wusste ja, wie der andere entscheiden würde und mit wem man am Ende welche Handlung machen sollte. Schließlich entscheidet der Gewinner, mit wem der Verlierer was machen soll und das macht das Ganze dann doch von Anfang an reizvoll.
Die erste Spielrunde ist die Stripphase, in der man sich erstmal seiner Kleidung entledigen muss. In der zweiten Runde, der Streichelphase, wird es dann schon etwas interessanter und die Verwöhnphase (Dritte Spielrunde) macht dann gleich Lust auf mehr. Demnach fieberten wir alle der vierten und letzten Runde, der Ekstasephase, entgegen.
Schwer umsetzbare Stellungen vergällen den vollen Spaß
Für Personen, die bereits Poker spielen können, ist das "KamaPoker" am Anfang etwas verwirrend, da z.B. gewisse Blätter nicht gespielt werden können. Da hat man es als Unerfahrener doch etwas einfacher. Zudem empfanden wir es als etwas "langweilig" und ernüchternd, dass die ausgeschiedenen Spieler manchmal eine ganze Weile warten mussten, bis es mit der nächsten Phase weiterging. Unserer Ansicht nach bleibt hierbei bei denjenigen die aufgeheizte Stimmung etwas auf der Strecke, was wir als schade empfanden.
Die letzte Runde, die Ekstasephase, fanden wir in einer Hinsicht prickelnd und auf der anderen Seite schwer umsetzbar. Zum einen sind manche Stellungen des "KamaPoker" ganz normale, ja alltägliche Sexstellungen, die wohl so manches Paar öfters praktiziert. Zum anderen sind manche "KamaPoker" Stellungen unserer Meinung nach nicht umsetzbar. Wir denken, dass man die Stellungen und den Akt nicht nur andeuten, sondern auch umsetzen sollen könnte und dies war eben bei manchen Stellungen definitiv nicht der Fall. Oder haben wir vier uns nur etwas angestellt in der Hinsicht? Wir wissen es nicht …
Zudem glauben wir, dass das Spiel erst so wirklich prickelnd wird, wenn man zu sechst oder acht spielt. Jedoch muss man hierfür dann weitere Chips kaufen, da die vorhandenen lediglich für vier Spieler reichen. Für Paare, die die ersten Annäherungsversuche machen und einen prickelnden Abend verbringen wollen, ist das Spiel mit Sicherheit ein Weg, dies zu machen.
Das Spiel kann man zu einem Preis von 24,99 EUR kaufen und wir finden, das ist es auf jeden Fall wert. Für uns steht jedenfalls fest, dass wir das "KamaPoker" wieder spielen wollen! Jedoch werden wir die eine oder andere Regel ändern, um das Ganze für uns prickelnder zu gestalten.
Der Vollständigkeit halber hier die Spielkritik des anderen Paares, welches mit uns das Spiel getestet hat:
Zweitmeinung zu "KamaPoker": Nette Idee mit Unterhaltungswert
Das Spiel "KamaPoker" macht nach dem Auspacken einen recht wertigen Eindruck, die Chips sind schwer und die Karten schön im Stil von Handskizzen illustriert. Trotz der Tatsache, dass wir noch nie gepokert haben, sind die Regeln des Kartenspiels leicht zu verstehen, auch wenn man nicht spontan weiß, welches Blatt mehr wert ist. Da sind die Abbildungen auf den Anleitungen recht hilfreich als Spickzettel.
Was sich leider nicht so schnell erschließt, sind die Aufgaben bzw. Rechte des Gewinners und der Verlierer. Manche Regelung erschließt sich wohl erst nach einem abgeschlossenen Studium in Deutsch oder ergibt auch danach noch keinen Sinn.
Davon abgesehen hat das Spiel aber echt Unterhaltungswert, wenn es auch durch zu viele "schlechte Blätter" phasenweise zu einer "Hängepartie" werden kann. Für diese Fälle und auch für den Spielverlauf ab dem Ende der Strippokerrunde sollte für eine ausreichende Beheizung gesorgt werden
.
Die letzte Runde des Spiels sollte wohl als Auftakt für eine weitere illustre Abendgestaltung angesehen werden, da sie zumindest vom Spielverlauf her im Vergleich zu den vorangegangen quasi ein Quickie ist. Die Nachstellung einer der dargestellten Szenen kann sich je nach Blatt als angenehm bis unmöglich erweisen. Bei letzterem ist der Versuch des selbigen wenigstens unterhaltsam für die Zuschauer.
Alles in allem eine nette Idee, wenn auch zumindest für uns die Regeln einer Überarbeitung im Bezug auf ihre Verständlichkeit bedürfen. Für Wiederholungsspieler bietet es sich an, die Regeln, wie in der Anleitung vorgeschlagen, nach eigenem Gusto zu ändern und zu ergänzen.














