Der neue Auflegevibrator "Form 3" von Jimmyjane trat unlängst an, um von unserer Community einen neuen, griffigeren Namen zu erhalten. Unsere Mitglieder, die chilischoten kamen auf den Namen "Lickerflick" und wurden zur Belohnung als Tester für das Sexspielzeug ausgewählt. Dessen in Schwingung gebrachte Membran ist so dünn und flexibel, dass ihr eure Liebste - oder ihr euch selbst - zusätzlich mit den Fingern durch die vibrierende Membran hindurch leicht massieren könnt. Nun galt es für die chilischoten, herauszufinden, ob es dem rosa Spielkamerad wirklich gelingt, Vibration und Massage luststeigernd zu verbinden.
Jimmyjane Form 3 in bewegten Bildern
Der Vibrator verzauberte auf den ersten Blick
Als wir von der Ausschreibung des "Jimmyjane Form 3" auf JOYclub gelesen hatten, war vor allem ich, die weibliche Chilischote, neugierig geworden. Nach einigen Minuten Überlegung (gefragt war ein lustiger Name anstatt der kühlen Bezeichnung "Form 3" des Herstellers) kam ich auf den Namen "Lickerflick". Aber schon bald sah ich - aufgrund der vielen guten Vorschläge der anderen JOYclub Userinnen - meine reale Chance, den Kleinen testen zu dürfen, schwinden. Umso überraschter war ich, als mir mein Partner freudig verkündete, dass unser Vorschlag den Juroren am Besten gefiel.
Da ich ja schon sehr viel Freude (und auch etliche Höhepunkte) an meinem anderen Auflegevibrator "Layaspot" von FUNFACTORY hatte, war ich schon sehr gespannt auf die Wirkung von Jimmyjane "Form 3".
Hält der Vibrator, was der Werbespot verspricht?
Jimmyjane "Form 3" kam an einem Samstag. Ich war alleine zuhause und wollte mit dem Aufmachen noch warten. Nun fühlte ich mich wieder zurückversetzt in die Zeit, als an Heiligabend schon darauf gewartet wurde, nun endlich die Geschenke auspacken zu dürfen. Am Abend dann war es soweit und wir öffneten vorsichtig das kleine Päckchen.
Neben dem kleinen rosa Auflegevibrator und der Bedienungsanleitung (auf Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Holländisch und Italienisch) lag der Originalverpackung noch eine Ladeschale mit Netzstecker bei. Auch ein kleines Anschreiben von "Be Inflamed" war dabei. Auf der einen Seite war es erfreulich, dass laut Anschreiben der Akku schon geladen war, trotzdem waren wir geringfügig enttäuscht, da wir gerne selber ausprobiert hätten, wie lange "Form 3" zum Laden gebraucht hätte.
So müssen wir uns auf die Herstellerangaben berufen, die besagen, dass unser "Lickerflick" nach zwei Stunden in der Ladeschale voll aufgeladen ist. Solltet ihr noch Form 2 oder Form 4 besitzen, könnt ihr dieselbe Ladeschale benutzen, da diese für diese drei Vibratoren universell einsetzbar ist.
Zur Vorbereitung gab es demnach nicht viel für uns zu tun. Da ich ein Spielkind bin, musste ich gleich testen, was ich in dem Werbevideo der Firma Jimmyjane gesehen habe: ein bisschen Wasser auf die dünne, nach unten gewölbte Seite vom "Form 3" und einschalten. Ein toller Effekt, nur "leider" war auf höchster Vibrationsstufe das Wasser bald aufgebraucht.
Jimmyjanes Form 3 gegen FUNFACTORYs Layaspot
In den nächsten drei Wochen haben wir das Produkt (mal ich alleine - öfter dann zu zweit) für euch getestet und ich habe mir erlaubt, "Form 3" mit "Layaspot" von FUNFACTORY zu vergleichen, da "Laya" momentan mein Favorit ist, ich aber mit der Laufleistung der Batterien nicht zufrieden bin und ich Laya auch nicht unter die Dusche oder in die Wanne mitnehmen kann.
Das Äußere der beiden Auflegevibratoren
In der Form sind sich beide ähnlich. In der Beschaffenheit ist "Form 3" weich und elastisch, "Laya" dagegen nicht, was aber in gewissen Situationen kein Nachteil ist. Der Kontakt, mit dem "Form 3" in die Ladeschale gesteckt wird, ist sehr edel in der Verarbeitung und auch ein schönes Motiv für Produktfotos. Bei "Laya" ist die Verschlussklappe für die Batterien nicht edel, aber dennoch funktional.
Beide Vibratoren haben verschiedene Vibrationsstärken und verschiedene Vibrationsprogramme. Bei "Laya" und auch bei "Form 3" kann man die Vibrationsintensität stufenlos von leicht bis stark regulieren. "Form 3" hat vier Vibrationsprogramme; "Laya" dagegen nur drei.
Besonders hervorzuheben ist, dass "Form 3" eine Tastensperrfunktion besitzt. Dazu muss man gleichzeitig die + Taste und die Taste für die Vibrationsprogramme ca. 1,5 Sekunden gedrückt halten. Dann muss man sich keine Gedanken machen, ihn während einer Reise in der Handtasche versehentlich anzuschalten. Die Tastensperre kann man entsperren, indem man eine beliebige Taste wieder für ca. 1,5 Sekunden drückt, oder indem man "Form 3" wieder in die Ladeschale steckt.
Beide Auflegevibratoren sind dazu gedacht, um vor allem die Intimzonen, allen voran den Kitzler, zu verwöhnen. Bei "Form 3" gibt es durch die flexible "Zunge" natürlich noch mehr Möglichkeiten. Ob Männer auf die Vibrationen stehen, muss jeder selber testen, wie es bei uns war, lest ihr weiter unten.
Wasserspiele mit den Vibratoren
Bei dem ersten Test, den ich alleine durchgeführt habe, bin ich mit "Form 3" gleich unter die Dusche gehüpft. "Laya" bleibt an dieser Stelle außen vor, denn spritzwassergeschützt ist nicht gleich wasserdicht!!! Deshalb bekommt "Laya" an dieser Stelle von uns ein "Ungenügend", aber dafür hab ich ja jetzt "Form 3". "Lickerflick" fühlt sich unter der Dusche sehr gut an und das Material bleibt nicht lange kühl, sondern passt sich der Körpertemperatur sehr gut an.
Auch wenn der Vibrator nass ist, rutscht er nicht aus der Hand und bleibt auch am Wannenrand (sofern die Vibration ausgeschaltet ist) brav liegen. Vorsicht ist geboten, wenn man ihn nach dem Duschen gleich aufladen will. Denn davor sollte man "Form 3" gut abtrocknen, vor allem an dem Kontakt auf der Unterseite, mit dem er nach unten in die Ladeschale gelegt wird. "Form 3" : "Laya" = 1:0
Bei den Trockenübungen enttäuscht der Form 3
Nach der Dusche war ich bereit und auch heiß auf mehr Gefühl von "Form 3". Ich muss dazu sagen, dass ich schon eher die höheren Vibrationen brauche, um in Fahrt zu kommen. So habe ich beim Selbsttest gleich die höchste Vibrationsstufe probiert. Leider muss ich sagen, dass es bei mir nicht bis zum erlösenden Schluss gekommen ist, da die Vibrationen am unteren, unflexibleren Teil für mich zu schwach waren und die "Zunge" von "Form 3" wirklich punktgenau auf den Kitzler angesetzt werden muss, um zum Höhepunkt zu kommen. Und das genaue Ansetzten ist durch mein Piercing etwas schwierig. Dort durfte nun "Laya" weitermachen und hat mich nicht enttäuscht. Zwischenergebnis: Unentschieden.
Beide Auflegevibratoren bereichern die Paarspiele
Beim Spiel zu zweit gibt es für "Form 3" natürlich viel mehr Möglichkeiten! Im Vorspiel eingebaut ist "Lickerflick" eine enorme Bereicherung und auch die verschiedenen Vibrationsprogramme kann Mann (als Zuschauer) und Frau dann voll auskosten. Vor allem ist es durch die optimale Größe von "Form 3" auch noch möglich, zusätzlich Finger und anderes Spielzeug wie Dildos und Vibratoren zu benutzen. Dies ist aber auch bei "Laya" kein Problem.
Man sollte aber auch die anderen erogenen Zonen der Frau auf keinen Fall vernachlässigen. Ein kleiner Auszug an Körperstellen, die bei der Frau noch zu beachten wären: Die Innenseiten der Oberschenkel, Fußsohlen (Ja, auch die), Venushügel, Brustwarzen, Hals usw… Beim Nacken sollte man laut Bedienungsanleitung aber aufpassen, denn dort heißt es unter anderem: “Massieren Sie nicht den oberen Nackenbereich nahe des Schädelansatzes“!!
Beim Sex zu zweit soll man "Form 3" auch benutzen können. Dieses Vorhaben haben wir bei "Laya" gleich wieder verworfen, da wir sie nur in bestimmten Stellungen benutzen konnten (indem ich "Laya" festhalten musste, was dann nach zwei Minuten unangenehm wurde) und waren nun gespannt darauf, ob sich die "Zunge" bei "Form 3" beweisen konnte.
Am besten hat es bei uns in der Reiterstellung (allerdings verkehrt rum - also sie mit dem Rücken zu ihm) funktioniert, da man den Vibrator nicht so stark festhalten muss wie bei der "Hündchenstellung". In dieser Position kann Frau auch testen, wie IHM die Vibrationen gefallen, da man so auch seine Intimzone gut erreichen kann.
Mein Partner fand diese Stimulation zwar nicht als störend, aber er konnte dem Ganzen auch nicht viel abgewinnen, deswegen habe ich mich wieder auf meine Intimzone beschränkt. Auch wenn mich die Vibrationen zusätzlich sehr erregt haben, konnte mich "Form 3" beim Sex nicht vollkommen überzeugen. Und so habe ich wieder zu "Laya" gewechselt, bei der ich eigentlich immer zum gewünschten Ergebnis "gekommen" bin und sie hat mich auch diesmal voll befriedigt.
In der "Hündchenstellung" sind beide Vibratoren recht unbequem zu handhaben, da man sie gut festhalten muss. Und so habe ich beide recht schnell wieder weggelegt, um mich wieder auf unser Liebesspiel zu konzentrieren.
Welcher Auflegevibrator hat die Nase vorn?
Das Fazit: "Form 3" ist eine tolle Alternative zu den herkömmlichen batteriebetriebenen Auflegevibratoren. Auch da unsere "Laya" das Problem hat, trotz ausgeschaltetem Motor bei geschlossener Verschlusskappe die Batterien leer zu saugen, so dass ich sie immer offen lagern muss.
Ich empfehle "Form 3" vor allem Frauen, die nur bei leichten bis sehr starken und punktgenauen Vibrationen am Kitzler zum Höhepunkt kommen können. Ganz besonders empfehlenswert ist "Form 3" beim Vorspiel oder bei der Selbstbefriedigung, da man gelegentlich die "Zunge" von "Form 3" als Ersatz für die Zunge des Partners verwenden kann.
Als Bereicherung und Zusatz zu unserem bisherigen Spielzeug möchten wir "Form 3" nicht mehr missen. Aber trotzdem ist und bleibt "Laya" als Orgasmusgarant unersetzlich und für Unterwasserspiele haben wir ja jetzt einen wunderbaren "Lickerflick", der seinen "Aufgaben" durchaus gewachsen ist.
Was noch am Rande anzumerken ist und bestimmt auch für viele wichtig ist: "Laya" ist recht preisgünstig für ca. 40 EUR zu haben. Aber wer auf Exklusivität setzt, muss mit einem Preis von 150 EUR für "Form 3" rechnen. Allerdings bekommt man hier obendrein drei Jahre Garantie und spart sich natürlich dank des Akkus diverse Batterieladungen.



















