Im Rahmen unseres Artikels Projekt Wunschdildo stellte sich das JOYclub Mitglied eroarts einer harten Herausforderung. Er wollte innerhalb kürzester Zeit drei hölzerne Wunschdildos für unsere User nach deren skizzenhaften Entwürfen herstellen.
Und er hat die Aufgabe sogar übererfüllt, indem er alle User, die einen Entwurf ihres Wunschdildos eingereicht hatten, mit einem Trostpreis bedachte. Somit hat er sein selbst gestecktes Ziel problemlos erfüllt. Doch sind die Mitglieder fishandchips, Lustgewinner und simmibln nun auch mit ihren Wunschdildos zufrieden? fishandchips und Lustgewinner standen uns bereits Rede und Antwort.
Seit heute haben wir auch die Rückmeldung von simmibln für euch vorliegen und diese vor die bereits vorhandenen Testberichte gestellt. Viel Spaß!
Der Ökovibe
Erwartungen
Auf der Venus 2008 haben wir zum ersten Mal einen Dildo aus Holz gesehen. Schon damals waren wir fasziniert von der Idee, aus diesem lebendigen Material Liebesspielzeuge herzustellen. Der stattliche Preis von ca. 200 EUR hat uns jedoch bislang davon abgehalten, einen solchen Freudenspender zu kaufen. Allerdings sind besagte Dildos Stangenware und keine individuellen Einzelanfertigungen.
Als nun hier im JOYclub das Projekt Wunschdildo vorgestellt wurde, waren wir sofort Feuer und Flamme. Ein Dildo aus Holz ist ja schon mal grandios, aber dann noch ein Einzelstück nach eigenen Entwürfen gefertigt – das ist ja wie Ostern und Weihnachten an einem Tag. Sofort begann ich (w), zu überlegen, wie mein Wunschobjekt aussehen sollte. Schnell war klar, dass es ein Stück sein sollte, das nicht in einer Schublade sein tristes Dasein fristet und nur herausgeholt wird, wenn mir die Lust danach steht.
Andererseits sollte es auch nicht zu offensichtlich sein, dass es sich um einen Massagestab handelt. So reifte die Idee heran, die Spitze des Dildos wie eine Knospe aussehen zu lassen – und da alle Dinge zwei Seiten haben, machte mein Mann den Vorschlag, auch das andere Ende in Form einer Kugel liebesspieltauglich zu gestalten. Da ich auf Spielzeuge stehe, die vibrieren oder klappern, kam ich auf die Idee, mit einer Metallkugel im Inneren etwas Bewegung in den Dildo zu bringen.
Die Freude war natürlich riesig, als verkündet wurde, dass mein Entwurf realisiert werden sollte.
Produktvorstellung
Der Ökovibe ist ein liebevoll gestaltetes und meisterlich angefertigtes Einzelstück. Er besteht an der unteren Kugel aus hellem Birnenholz. Der Mittelteil wurde aus Kirschholz gefertigt. Die "Knospe" besteht aus Birne und Intarsien aus dunklem Zwetschgenholz. An der Spitze der Knospe und am Ende der Kugel ist ein kleiner runder Edelmetallspiegel – das Markenzeichen des Künstlers – angebracht.
Zur Aufbewahrung dient ein Leinenbeutel, der standardmäßig von eroarts mitgeliefert wird. Nach unserer Rückfrage erfuhren wir, dass der Preis für den Ökovibe bei 100 EUR liegen würde. Da ich meinen Ökovibe nicht in einer Schublade verstauben lassen wollte, haben wir in Zusammenarbeit mit EroArts eine Minivitrine erstellt, in der das Kunstwerk uns nun täglich erfreut. Die Kosten dafür liegen bei 35 EUR.
Vorbereitung
Ich habe eine Zeichnung anfertigen lassen, meine Vorstellung des Objekts verfasst und diese zu EroArts geschickt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Zeichnung maßstabsgetreu ist und als Scan oder als Foto einer Digitalkamera zugesendet wird. Bei Unstimmigkeiten wurde sofort nachgefragt, so dass mein Entwurf genau nach meinen Vorstellungen gefertigt wurde.
Bilder, die bei der Entstehung gemacht wurden, haben die Freude auf mein neues Spielzeug immer weiter steigen lassen. Nach einer Woche handwerklicher Arbeit ging der Ökovibe auf die Reise nach Berlin. In Anbetracht der vielen Arbeitsschritte - wie dem Verleimen, dem Herausarbeiten der Form und der Oberflächenbehandlung - ist dies ein angemessener Zeitraum. In unserem Fall wurde der dreimalige Postweg in der Vorweihnachtszeit zu einem langwierigen Zeitfaktor.
Allerdings war die Freude etwas getrübt, als ich den Ökovibe das erste Mal in natura sah. Die angedeutete Knospe entsprach nicht meinen Vorstellungen. Die gezeigten Bilder haben dies jedoch im Vorfeld nicht so herüber gebracht. Ich schickte eine Nachricht an EroArts, dass mir die Knospe nicht gefallen würde. Dieser bot sofort an, nach Rücksendung die Spitze noch mal zu überarbeiten.
In Zusammenarbeit mit EroArts wurde die Spitze neu entworfen. Inzwischen hatten wir eine Zeichnung für eine Minivitrine angefertigt und diese ebenfalls EroArts zur Umsetzung geschickt. Nach einer weiteren Woche erhielt ich dann meinen Ökovibe mit neuer Knospe und Minivitrine zurück. Diesmal kannte meine Freude keine Grenzen.
Bei Erhalt sind keine großen Vorbereitungen notwendig. Paket öffnen, das Wunschobjekt aus dem Leinenbeutel nehmen und aufgrund der momentanen winterlichen Temperaturen warten, bis das gute Stück Zimmertemperatur erreicht hat. Dies ging allerdings sehr schnell.
Anwendung
Der Ökovibe ist erstaunlich leicht und deshalb auch gut zu handhaben. Seine Oberfläche lädt immer wieder zum Anfassen ein. Ich ertappte mich auch öfter dabei, wie ich ihn einfach nur angeschaut habe. Seine Oberfläche zu fühlen, ist einfach nur ein Genuss. Die von mir gewählte Form hat in der Anwendung ihr Ziel auf Anhieb erreicht.
Das Konzept, den Ökovibe beidseitig nutzbar zu gestalten, hat sich in der Praxis als positiv heraus gestellt. Die "Vibrationseinheit" wurde von mir noch nicht ausgiebig getestet, aber in entsprechender Position ist sie spürbar. Der befürchtete Lärm fällt deutlich geringer aus als bei so manchen Plastikspielzeugen von der Stange und ist eher als angenehm einzustufen. Der Ökovibe ist in der Soloanwendung ein wahrer Genuss und kann zur Bereicherung im Pärchenalltag beitragen.
Er ist einfach etwas Natürliches und dies spürt man in jeder Phase der Anwendung. Im Praxistest habe ich ein Gleitmittel auf Wasserbasis verwendet. Dies ließ sich auch problemlos durch kurzes Abspülen unter fließendem Wasser entfernen.
Fazit
Einen Testbericht für das Projekt Wunschdildo zu schreiben, ist nicht so leicht wie für ein Produkt "von der Stange." Ob der Spaßfaktor beim Liebesspiel letztendlich so hoch ist, wie man sich das im Vorfeld gedacht hat - der eigene Entwurf also dann auch körperlich die erhoffte Wirkung zeigt - liegt nicht in der Hand des Herstellers. Vielmehr muss man hier bewerten, ob der Künstler es geschafft hat, die Vorstellungen des Kunden zu verwirklichen.
Auf jeden Fall war es super spannend, zu beobachten, wie aus ein paar losen Brettern nach Kundenwunsch ein einzigartiges Objekt entstand. Hervorzuheben ist dabei, dass der Kunde jederzeit Einfluss auf sein Kunstwerk hat und EroArts erst zufrieden ist, wenn es der Kunde auch ist.
Der Ökovibe ist in seiner Form und Gestaltung ein Unikat. Durch das künstlerische Auge von EroArts und dem gekonnten Zusammenspiel der Hölzer wirkt er in sich sehr stimmig und durch die gute Verarbeitung sehr edel.
Sehr positiv finde ich, dass man mit einem Massagestab von eroarts ein ökologisch korrektes Produkt erwirbt. Er verwendet ausschließlich heimische Hölzer aus seiner Region, das heißt, die Umwelt wird nicht durch lange Transporte belastet. Außerdem stammen die Hölzer von Bäumen, die ohnehin geschlagen worden wären, weil sie nicht mehr genug Ertrag bringen. Anstatt das Holz zu verbrennen, werden nun schöne Liebesspielzeuge daraus hergestellt. Welche Schönheit und Farbvarianten die verschiedenen Obsthölzer bieten, war uns dabei vorher nicht in diesem Umfang bewusst.
Zu guter Letzt die Frage: Würde ich noch weitere Dildos von EroArts anfertigen lassen? Das kann ich mit einem großen "JA!" beantworten. Ich habe da auch schon wieder eine Idee. ;-)
Besucht doch einmal EroArts neu gestaltete Website!
fishandchips "Fullfilling Friend"
Erwartungen
Als ich den Testaufruf gelesen habe, war ich gleich hellauf begeistert von der Idee! Einen selbst konzipierten Dildo zu haben... ein Einzelstück, das dann nur ich habe... die Idee gefiel mir. Dazu kommt, dass ich den Werkstoff Holz schon immer schön und faszinierend fand. Nicht umsonst wollte ich bis zur 11. Klasse tatsächlich Schreinerin werden.
Erfahrungen mit Dildos habe ich bereits einige gesammelt. Diese bestanden aus den verschiedensten Materialien wie Plastik, Glas, Stein und nachwachsenden Stoffen aus dem Gemüsegarten. Holz war bislang aber noch nie dabei. Umso größer die Freude, dass ich als Testerin ausgewählt wurde.
Allerdings hatte ich auch meine Bedenken. Für mich war Holz immer etwas "bremsig" in der Vorstellung. Wenn ich mit den Fingern über meinen Schreibtisch fahre... dann ist das nicht unbedingt das Material, aus dem ich mir einen Dildo wünschen würde. Von daher war ich im Bezug auf die Gleitfähigkeit schon sehr skeptisch.
Produktvorstellung
Auf meinen Entwurf hin (mit zeichnerischer Hilfe) hat EroArts versucht, eine 1:1 – Umsetzung zu produzieren: Den "Fullfilling Friend". Ob ihm das gelungen ist... dazu gleich mehr.
Der "Fullfilling Friend" ist ein Dildo (überwiegend) aus Zwetschgenholz. Die Holzart hatte ich dem Künstler überlassen - ich wollte nur nichts zu Helles und zu Einfarbiges haben. Die Zwetschge zeichnet sich durch eine relativ dunkle Farbe und eine schöne Maserung aus. Mit einer Länge von 19 cm liegt er wohl im üblichen Durchschnitt, was man von dem Durchmesser von 7 ½ cm eher nicht mehr sagen kann (die Maße des fertigen Dildos weichen von meinem ersten Entwurf ab, doch darum hatte ich EroArts explizit gebeten).
Mein "Fullfilling Friend" hat etwas Ähnlichkeit mit einem Plug und ist zudem leicht geneigt, was der Anatomie entgegen kommen und damit das Einführen leichter machen soll. Gedacht ist er als Trainingsobjekt, um dann irgendwann mal größere Körperteile aufnehmen zu können als einen Durchschnittsschwanz ;-).
Für den Besteller würden bei diesem Dildo Kosten von etwa 90 EUR anfallen. Das richtet sich - wie bei allen Einzelstücken - nach Material- und Herstellungsaufwand. Der "Fullfilling Friend" kam in einem weißen Stoffsäckchen, das extra genäht wurde, weil in der Größe keines vorhanden war.
Darin lässt er sich wunderbar transportieren und ist in der Reisetasche gleich mal mit mir auf Fahrt gegangen. Ach ja, mein erster Eindruck war: "Schön – fühlt sich ja doch nicht wie mein Schreibtisch beim Darüberfahren an!" und der zweite: "Ja, er IST groß!".
Vorbereitung
Der Versuch den Dildo ohne Gleitmittel einzuführen, scheiterte schon gleich an den ersten Zentimetern (und dass obwohl ich nicht gerade eine Trockenlandschaft bin
). D.h. zur Vorbereitung sollte schon ein Gleitmittel (auf Silikonbasis flutscht in dem Fall besser als eines auf Wasserbasis) bereit gelegt werden. Das liegt sowohl am Holz als auch ganz klar am großen Durchmesser - hier hätte ich bei jeder Materialart nachhelfen müssen.
Anwendung
Praxistest Teil I – Die Jungfernfahrt: Nach längerem Anschauen (seeeehr edel schaut er aus), Anfassen (und fühlt sich wunderschön glatt und organisch an) und Fachsimpeln (so ist das, wenn man mit einem gelernten Holzhandwerker unterwegs ist) ging es an den Praxistest. Ich hatte zunächst die Befürchtung, dass mir das Ganze viel zu kalt werden wird - normalerweise wärme ich meine Dildos vorher nämlich auf.
Das mit dem Wasser ist nun hier natürlich nicht möglich. Ich habe mich auf mindestens eine Schreckminute eingestellt, aus der dann tatsächlich nur eine kurze Schrecksekunde wurde. Das Material ist nicht sonderlich kalt und nimmt durchaus auch relativ schnell die Körpertemperatur an.
Mit etwas Gleitmittel flutschte der Dildo auch sehr gut. Zumindest bis zu einem gewissen Punkt - da ist dann aufgrund des Durchmessers und "mir" Schluss. Als praktisch hat sich der Sockel erwiesen, weil man da so richtig fest draufdrücken kann - autsch ;-). Aber auch das war geplant, sollte ja kein Kinderspielzeug werden. Und die Tatsache, dass ich fast einen männlichen Daumen zerquetscht hätte, unterschlage ich jetzt hier einfach mal. Die Jungfernfahrt: ein echter Lustgewinn!
Praxistest Teil II - Der Selbstversuch: Vorweg ... da begeisterte mich mein neuer Freund sehr. Die Idee, einen Sockel unten einzuplanen, geht völlig auf. Ich habe es mir also erstmal auf dem Teppichboden bequem gemacht. Wobei, eigentlich habe ich’s dem Dildo auf dem Teppichboden bequem gemacht und mir auf dem Dildo! Ein sehr angenehmes und durchaus sehr erregendes Gefühl.
Der Sockel hält das Schmuckstückchen so in Position, dass man die Hände dazu nicht benutzen muss und sie somit frei hat. Sei's, um sich am Boden abzustützen oder um sich anderweitig noch zusätzlich nette Gefühle zu verschaffen. Das eigene Körpergewicht hilft den nötigen Druck aufzubauen, um die Breite überwinden zu können (ähm, oder auch nicht
!).
Mit dem nötigen Gleitmittel sind da schon sehr fließende und schnelle Bewegungen möglich. Zimperlich muss man mit dem Teil dabei sicher nicht umgehen. Das hält einiges aus. Übrigens hält der Dildo auch auf einer weicheren Unterlage - z.B. im Bett - seine aufrechte Position und kippt nicht um. Das hat mich schon überrascht, muss ich sagen. Der Selbstversuch: ein Spaß bringendes tägliches Trainingserlebnis!
Praxistest Teil III – Der Ehegattentest: Auch mein Mann, der jetzt nicht gerade drauf steht, mir riesige Monsterteile reinzuschieben, fand Gefallen am neuen Spielzeug. Im Bett bequem gemacht, durfte ich einfach nur genießen. Durch den fließenden Anstieg in der Breite - es sind keine "Hindernisse" zu überwinden - lässt sich der Dildo natürlich jeweils unterschiedlich weit einführen. Man muss ja nicht jedes Mal bis zum Anschlag schieben. So ist ein sehr nettes Rein-Raus-Spielchen möglich, das durchaus Laune macht.
Der Sockel, der in erster Linie gedacht war, um die Stabilität beim "Draufhockeln" zu gewährleisten, eignet sich auch gut als Griff. So kann man, trotz der glatten Oberfläche, den Dildo gut halten. Der Ehegattentest: eine gute Möglichkeit zum Anheizen oder als Abwechslung im ehelichen Sexleben.
Sonstige Testkriterien: Zur Verarbeitung kann ich als Laie natürlich wenig sagen. Meiner Ansicht nach ist er sauber verarbeitet und weist auf alle Fälle keine erkennbaren Mängel, Unebenheiten oder Verarbeitungsfehler auf. Dem Dildo fehlt zum Glück der oftmals für andere Spielzeuge typische Plastikgeruch. Beim Auspacken roch er noch sehr nach Holz und Öl, was ja schon einmal an sich (für mich zumindest) kein unangenehmer Geruch ist. Mittlerweile riecht er relativ neutral.
Die Reinigung ist simpel. Der Dildo darf mit Wasser und Seife gewaschen werden. Gerade bei meinem Modell, das ohne Rillen oder Vertiefungen auskommt, eine Leichtigkeit. Einziges kleines Manko für mich: ich kann ihn nicht mit in die Badewanne nehmen (was ich eigentlich gerne mache). Aber das verträgt nun einmal die Materialart auf Dauer nicht.
Fazit
Der Dildo entspricht völlig meinen Erwartungen. Ich hatte ja auch in erster Linie zu testen, ob mein Entwurf von EroArts 1:1 umgesetzt werden konnte. Das ist mit Sicherheit der Fall! Und ich muss zugeben, dass ich daran nicht so ganz geglaubt hatte. Ich dachte mir, dass ich in etwa schon etwas Ähnliches bekommen werde, aber dass da mein Entwurf gerade in Realität vor mir steht, das kann ich bis jetzt kaum glauben. Ein schöner Anblick und etwas sehr sehr Besonderes. Unbezahlbar!
Der stolze Preis von etwa 90 EUR ist für ein Produkt dieser Qualität meiner Meinung nach durchaus angemessen. Dementsprechend hat er auch nicht den billig - billig - Touch, sondern ist sehr wohl etwas fürs Auge. Das edle Material und v.a. auch die glänzende und glatte Politur machen ein richtiges Schmuckstück aus dem "Holzteilchen".
Zudem finde ich es für mich schon sehr faszinierend, ein Einzelstück zu haben, das so niemand anderer zuhause stehen hat (irgendwie muss ich da an diverse Maulwürfe, Delfine usw. denken, die in hunderten Nachttischschränkchen vorhanden sind).
Pärchenkompatibilität und der Erotikfaktor sind definitiv gegeben. Beide Kerle mussten zumindest nicht überredet werden, das Teilchen in die Hand zu nehmen. Der Dildo lässt sich sowohl beim Spiel mit sich selbst als auch beim Spiel zu zweit gut anwenden.
Der Spaßfaktor ist schon beim Angucken gegeben. Ich habe wirklich(!) meinen Spaß daran, das Schmuckstück ständig anzuschauen. Oder anzufassen – in Wirklichkeit ist das wahrscheinlich ein Handschmeichler. Und wenn man irgendwann keine Laune mehr haben sollte, große Gegenstände in sich reinzustecken, dann kann man sich den Spaß machen und das Holzteilchen einfach als Haargummihalter benutzen.
Von mir bekommt der Dildo eine 100 %ige Empfehlung. Wer ein schönes Geschenk sucht oder einfach ein edles Spielzeug mit Unikatwert, der ist in der Holzwerkstatt von EroArts sicher gut aufgehoben.
Lustgewinners Double Trouble
Ich muss zugeben, dass sich meine Spannung im Hinblick auf die Optik des "Double Trouble" in Grenzen hielt, da ich ja bereits durch die Fotos im Entstehungsthread wusste, wie er in etwa aussehen würde - der von mir erdachte Doppel-Ender.
Er kam in einem netten neutralen Stoffsäckchen an, in dem er auch in einer Wäscheschublade nicht sofort ins Auge fallen würde. Das kann unter Umständen ganz hilfreich sein, wenn Schwiegermütter Schubkästen aufreißen, um für den Bub ein neues Unterhemd zu suchen...
Dass er schick ist, wusste ich also bereits. Allerdings wirkt das Holz in natura ohne Blitzlicht etc. einfach noch einen Tick schöner. Ein echter Augenschmaus und weit entfernt von der billigen Anmutung, den die meisten Spielsachen aus Plastik oder Gummi hinterlassen. Ein bildschöner Gegenstand aus einem natürlichen Rohstoff, das hat schon Klasse.
Er liegt vorzüglich in der Hand und man fasst die glatte Oberfläche gerne an. Der "Double Trouble" ist also nicht nur ein Hingucker sondern auch ein echter Anfasser. Das Holz ist etwas leichter, als ich dachte. Zumal ich bisher von Spielsachen aus Glas oder Stein geprägt bin, die oft recht schwer daher kommen. Das Holz strahlt obendrein auch nicht die Kühle aus, die von Glas oder Stein ausgeht. Das ist auch wichtig, da man den Holzfreund nicht ins warme Wasserbad stellen kann...
Die Oberfläche des Holzdildos ist nicht extrem glatt bzw. gleitfähig, so dass es meist notwendig sein dürfte, ein zusätzliches Gleitmittel beim Einsatz zu benutzen. Bei den Probefahrten haben wenige Tropfen eines Silikongleitöls wunderbar gewirkt und das Holz richtig schlüpfrig werden lassen...
Beim praktischen Einsatz zeigt sich, dass sich mein Entwurf der doppelseitigen Verwendbarkeit mit unterschiedlichen Effekten bei der Reizerzeugung in der Praxis gut bewährt. Auch die Abmessungen, die von EroArts sehr genau umgesetzt wurden, wurden von der Testpilotin als angenehm und reizvoll gelobt. Sie war sehr zufrieden mit den Einsatzmöglichkeiten und ich bin dementsprechend von meinem neuen Spielzeug sehr begeistert.
Die Möglichkeiten, die EroArts mit seinen Fertigungsmöglichkeiten und seiner Handwerkskunst eröffnet, faszinieren und ich bin sehr gespannt, wie Interessenten auf diese wunderschönen und einzigartigen Spielsachen in Zukunft reagieren werden. Allein die Vorstellung, ein Unikat in dieser Qualität zu besitzen, macht mir jedenfalls große Freude.
































