Dass Omocha Dreams soviel wie Spielzeugträume bedeutet und es sich bei diesen Spielzeugen um Sexspielzeug handelt, haben wir euch im Portrait des gleichnamigen Online Shops, der speziell die japanische Erotikwelt nach Europa bringen möchte, bereits nahe gebracht. Dieser überließ uns unter anderem die "Die R-1 Reihe" zum Test, die Masturbator, Nippelstimulator, Analvibrator und vieles mehr in sich vereint.
Unsere Mitglieder VollkontAKT berichten nun von ihren Erfahrungen mit dem umfangreichen Testpaket. Und wer auch mal für uns testen möchte, für den haben wir etwas auf Seite zwei des Artikels!
Die "R-1 Reihe" - Der japanische Alleskönner
- Die "R-1 Reihe" im JOYclub Test
- Das japanische Sexspielzeugpaket im Überblick
- Der umfangreiche Test der "R-1 Reihe" kann beginnen
- Das Spiel mit dem Vibro-Ei "Bach Rotor" ist kraftvoll und variantenreich
- Der Klitorisvibrator "Feel Mont Blanc" überzeugt auf ganzer Linie
- "Predator Wand", ein Multifunktionsvibrator, der hält, was er verspricht
- Vibro-Ei, Klitoris- und Multifunktionsvibrator sind die Highlights im Test
- Der Nippelstimulator "U.F.O." erregt nur wenig Lust
- Der Masturbator "A10 Cyclone" enttäuscht
- Etwas problematisch: Die Reinigung der Spielzeuge
- Die "R-1" Reihe bringt viel Spaß, überzeugt aber nicht vollends
Der Masturbator "Spider"
- Der Spider - Masturbator und Sexualtrainer
- Testteilnahmevoraussetzungen
- Kommentare
Die "R-1 Reihe" im JOYclub Test

Als wir von dem "R-1" Testpaket, welches von Omocha Dreams zur Verfügung gestellt wurde, erfahren haben, gab es eigentlich kein Halten mehr für uns. Irgendwie musste dieses voll ausgestattete Spielzeugpaket den Weg in unser Schlafzimmer finden. Und das hat es! Besonders interessant war der Test für uns deshalb, weil wir noch keine Toys in dieser Art ausprobiert haben. Ziemlich gespannt waren wir auf den ausgefallenen "A10 Cyclone", für die männliche Masturbation.
Ein großer Dank geht an den Fotografen derbodenschatz. Denn mit seiner Hilfe, besser seinem Können, sind die schönen Bilder für den Testbericht entstanden.
Wenige Tage nachdem wir von unserem Glück erfahren haben, kam das ersehnte Paket bei uns an. Und schneller als man "Vorfreude" buchstabieren kann, waren die begehrten Stücke auch schon ausgepackt.
Die Verpackungen der einzelnen Toys sind sehr schön gestaltet und hinterlassen einen hochwertigen Eindruck. Erstaunlicherweise hatte keines der Toys diesen typischen, stechenden Plastikgeruch, den man sonst von vielen Sexspielzeugen her kennt.
Das japanische Sexspielzeugpaket im Überblick
Der "R-1 Controller". DAS Steuergerät, welches alle unsere neuen Spielzeuge zum Leben erweckt. Auf den ersten Blick kann man den Controller auch mit einem I-Pod verwechseln. Er ist handlich, ca. 11 cm lang und ca. 5 cm breit. Die Oberschale ist in schlichtem mattem Silber und die Unterschale in Schwarz gehalten. In der oberen Hälfte sitzt die Steuerung. Diese ist kreisförmig angeordnet und ideal für die einhändige Bedienung. Auf dem äußeren Ring steuert man die verschieden Modi und in der Mitte befindet sich die Turbotaste. Unter der Steuerung verlaufen zwei kleine Lichtlinien, auf denen rote Lichter aufleuchten. Die obere zeigt an, welchen der sieben Vibrationsmodi man gerade benutzt, und die untere, welche Stärke man eingestellt hat.
Der "Bach Rotor", ein leistungsstarkes Vibro-Ei. Es ist ca. 6 cm lang und hat einen Umfang von ca. 8 cm. Es erscheint in mattem Silber und ist auf dem letzten Drittel mit einem breiten schwarzen Gummiring eingefasst, der einem einen festen Halt bietet, auch wenn es mal richtig glitschig wird.
"Feel Mont Blanc", ein Klitorisstimulator, kommt modern in Lila daher. Von der Silhouette her sieht er aus wie ein weiblicher Körper. Er ist in zwei Hälften unterteilt. Die untere ist matt und bietet gute Rutschfestigkeit, ab der Mitte besteht er aus weichem glänzendem Elastomer. Der untere Teil ist geriffelt und verjüngt sich zum Kopf hin. Der Kopf ist geschmückt mit zahlreichen weichen Elastomer-Noppen, welche bei der Anwendung anfangen zu tanzen. Der "Mont Blanc" ist bis zu den Noppen ca. 14 cm lang und hat am Kopf einen Umfang von ca. 8,5 cm. Sein Körper hat einen Umfang von ca. 12 cm.
"Predator Wand", der Multifunktionsvibrator, ist als schwarzer Lustbringer bei uns eingezogen. Er ist ca. 28 cm lang und der vibrierende Kopf hat einen Umfang von ca. 11 cm. Der breite runde Griff ist geriffelt, der Mittelteil besteht aus einem langen flexiblen Stab und endet in einem ovalen kräftigen Kopf, welcher mit schwarzem Elastomer überzogen und leicht strukturiert ist.
Der "A10 Cyclone", ein Masturbator, sieht ganz schön futuristisch aus. Ein bisschen erinnert er an einen Fackelgriff. Auf den kurzen schwarzen Handgriff kann man mit Hilfe von Magneten die verschiedensten Aufsätze montieren. Diese Aufsätze sind aus durchsichtigem Elastomer gefertigt, fühlen sich sehr weich an und sind in eine silbermatte Fassung eingebettet. Den Abschluss bildet eine Distanzscheibe (welche man noch einzeln nachkaufen kann) mit einem weichen Elastomerkranz. Die Aufsätze sind ca. 6 cm tief und haben einen Durchmesser von ca. 4,5 cm. Die Innenwände sind ganz verschieden gestaltet: mit Noppen, nachgebildeten Zungen und Rauten. Dazu gibt es einen Aufsatz, bei dem man eigene Ideen verwirklichen und den man nach eigenen Wünschen befüllen kann. Der "A10 Cyclone" ist das einzige Toy, welches einen Batteriestab am Kabel zwischengeschaltet hat.
Der Nippelstimulator "U.F.O." hat seinen Namen nicht von ungefähr. Er erinnert nämlich ein bisschen an eine rosa Untertasse. Das blassrosa UFO ist aus weichem Elastomer und so geformt, dass es sich sanft an die Brust ansaugen kann. Es hat einen Durchmesser von ca. 12 cm. In unserem Paket sind insgesamt sechs Aufsätze mitgeliefert worden, welche man im Zentrum mit Magneten anbringen kann. Die Aufsätze besitzen drei verschiedene Formen. Zum einen Noppen, welche ein bisschen wie Anemonen aussehen, zum anderen eine lange spitze Zungenspitze und eine kürzere kräftige. Alle drei Formen sind einmal in lang und einmal in kurz im Paket enthalten und passen somit für jede Nippelform.
Der umfangreiche Test der "R-1 Reihe" kann beginnen
Schön ist, dass man so gut wie keine Vorbereitungen treffen muss. Eine ausführliche Anleitung liegt nicht bei, aber die Batterien für das Steuergerät "R-1" und den "A10 Cyclone" werden mitgeliefert und somit muss man nur den Mini-USB Anschluss des jeweiligen Toys an den Controller anschließen und schon kann es losgehen. Ok, nicht sofort. Ihr solltet unbedingt Gleitgel verwenden. Warum? Das erfahrt ihr weiter unten.
Und weil man sofort loslegen kann und wir euch nicht lange auf die Folter spannen wollen, geht es auch sofort los!
Das Spiel mit dem Vibro-Ei "Bach Rotor" ist kraftvoll und variantenreich
Das Vibro-Ei "Bach Rotor" musste als erstes herhalten. Es wird direkt mit dem "R-1 Controller" in einem Paket geliefert. Schon in der Hand spürt man die unglaubliche Kraft, mit der dieses kleine Ding vibriert. Das macht natürlich Lust auf mehr. Also aus den Klamotten und ab ins Bett geschlüpft, um es sich dort bequem zu machen.
Angenehm ist, dass das Material nicht wirklich kalt wird und sich somit direkt angenehm, auch an den empfindlichsten Stellen, anfühlt. Wenn man vor lauter Lust auch schon ganz nass ist, dann braucht man für das Vibro-Ei auch nicht unbedingt Gleitgel, da es eine sehr gleitfähige Oberfläche hat. Gut gefiel uns, dass man durch das großzügige Kabel das Vibro-Ei alleine benutzen, aber auch sehr schön zu zweit damit spielen kann. Was auch definitiv den größten Spaßfaktor bringt, weil der kleine Lustspender es wirklich in sich hat.
Die 50 verschiedenen Modi aber auch. Sie reichen von wirklich sehr sanft bis kaum zu ertragen. Dabei kann man entweder gleichmäßig sanfte oder starke Vibrationen einstellen, welche man aber jederzeit manuell mit der Turbotaste aufpeppen kann. Oder aber man nimmt einen Modus, der bereits vorprogrammiert ist. Zu den 50 Modi sollte man vielleicht folgendes erwähnen: Es gibt sieben verschiedene Vibrationsimpulse bzw. Laufrichtungen und sieben verschiedene Intensitätsstufen, d.h. für die Mathematiker unter uns: 7x7 Modi + 1, wobei die eins für die Turbotaste steht, die man jederzeit dazu drücken kann, macht insgesamt 50.
Aber genug der Mathematik, zurück zum Interessanten. Wir persönlich bevorzugen die eher kräftigen Vibrationen. Wenn der "Bach Rotor" auf dem Kitzler liegt, dann ist er unglaublich intensiv und bereitet einem einen tollen Höhepunkt, und zwar nicht nur unbedingt einmal. Einzig und allein bei der Vertiefung an der Spitze, die ein perfektes Anpassen an die Klitoris ermöglichen soll, haben wir weder Vor- noch Nachteil festgestellt.
Der Klitorisvibrator "Feel Mont Blanc" überzeugt auf ganzer Linie
Es heißt ja "Diamonds are a girl’s best friend", doch wir glauben, das stimmt gar nicht. Es sollte lauten "Feel Mont Blanc is a girl’s best friend". Der schon spektakulär anzusehende Klitoris Stimulator lässt keine Wünsche offen. Die Modi funktionierten so, wie wir das schon vom "Bach Rotor" kannten. Was wir aber noch nicht kannten, sind diese wahnsinnig tollen kleinen Noppen auf dem "Mont Blanc". Wenn wir in der Beschreibung oben "tanzen" geschrieben haben, dann meinen wir das auch so. Für jede Frau, die auf klitorale Befriedigung steht, ist dieses Sextoy ein absolutes Must have.
Gleitgel, welches man auf jeden Fall benutzen sollte, verteilt sich zwischen den Noppen und somit ergibt sich ein schönes weiches Gefühl auf der Klitoris, wenn die Noppen den Kitzler umtanzen. Das Gefühl war so intensiv, dass der Höhepunkt nicht lange hat auf sich warten lassen. Nicht zu verachten ist auch, dass man den "Mont Blanc" prima zur Nippelstimulation verwenden kann.
"Predator Wand", ein Multifunktionsvibrator, der hält, was er verspricht
Der "Predator Wand" verspricht nicht zuviel, wenn er als Multifunktionsvibrator angepriesen wird. Die Modi sind die bekannten. Zuerst hatten wir ja Bedenken, dass der lange flexible Mittelteil einiges von der Vibration schlucken könnte. Aber diese Sorgen waren ganz schnell vergessen, nachdem wir ihn erst einmal angeschlossen hatten.
Nun ja, von der Breite her stellt er einen nicht wirklich vor eine Herausforderung, aber immerhin kann man ihn ja auch für anale Spiele einsetzten und da ist er auch etwas für eher Ungeübte und Neugierige. Die kräftigen Vibrationen sind allerdings nicht wirklich etwas für schwache Nerven. Sie gehen durch und durch und zwar egal, ob man ihn als Klitorisvibrator einsetzt oder ihn vaginal oder anal einführt.
Der flexible Stab bietet soviel Festigkeit, dass der "Predator Wand" jede Position, in die man ihn verbiegt, auch halten kann. Aber Vorsicht, ein bisschen Kraft braucht man zum Biegen, und wer es übertreibt, der kann ihn wahrscheinlich auch durchbrechen oder abknicken, denn irgendwann sind die Grenzen der Flexibilität ausgereizt.
Durch seine Form ist er aber auch ein kleines Raumwunder. Soll heißen, selbst wenn er eingeführt ist, bietet er noch genug Platz, damit noch ein Schwanz mit reinpasst. Durch den langen Stab funktioniert das sogar beim Analverkehr.
Vibro-Ei, Klitoris- und Multifunktionsvibrator sind die Highlights im Test
An dieser Stelle schon einmal ein kleines Zwischenfazit. Auf die bisher aufgezählten Toys wollen wir schon jetzt gar nicht mehr verzichten. Allesamt habe eine tolle, neue, überraschende Form und sind absolut super auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst. Und von der versprochenen langlebigen Vibration gibt es reichlich. Soviel sei schon einmal gesagt, bevor wir zum eher lustigen Teil unseres Tests kommen.
Der Nippelstimulator "U.F.O." erregt nur wenig Lust
Das "U.F.O.". Dieses zart anmutende Sexspielzeug, welches eine einzigartige Nippelstimulation verspricht, wird wie die anderen Toys per Mini-USB-Anschluss an den "R-1 Controller" angeschlossen. Danach brachten wir den Aufsatz mit den Noppen an und wollten das "U.F.O." starten. Doch der Controller wollte nicht loslegen. Batterie leer? Kann nicht sein, so lange ist er noch nicht gelaufen. Aber man weiß ja nie. Das Vibro-Ei angeschlossen. Läuft. Ok, zweiter Anlauf. Diesmal funktionierte das "U.F.O.", allerdings mit ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl als bei den vorherigen Toys. Wenn man zu wild an den Modi herumschaltet, dann kommt es schon mal zu kleinen Ausfällen.
Jetzt können wir das "U.F.O." testen, also rauf damit auf die Brust. Wenn man den Nippelstimulator ein bisschen an die Brust andrückt, dann saugt es sich ein wenig fest. Allerdings sollte man sich nicht viel bewegen, denn das Elastomer ist relativ flexibel und somit entweicht der Unterdruck schnell. Jetzt ist die Brust von unserer Sie im deutschen Durchschnitt. Mit einem guten C-Körbchen weder sehr groß noch sehr klein, aber doch ein wenig zu groß für das "U.F.O." Wir glauben, dass es auf einer kleineren Brust evtl. besseren Halt findet, aber nach oben hin wird es eher eng mit freihändiger Nippelstimulation.
Aber auch davon ließen wir uns nicht entmutigen. Nippel unterscheiden sich ja nicht ganz so extrem in Form und Größe wie Brüste. Sie hielt sich also gerade das "U.F.O." an den Nippel, um noch den perfekten Sitz zu finden, da drückte Er aus Versehen schon auf den Controller … volle Kraft voraus. So, und jetzt kommen wir an den Punkt, wo ihr auf jeden Fall NIE auf Gleitgel verzichten solltet. Die Noppen wirbeln los, zwirbeln sich um den Nippel und … Autsch.
Ergebnis: ein wunder roter Nippel. Das haben wir uns anders vorgestellt mit der erregenden Stimulation. Jedoch, Versuch macht klug. Erst einmal einen dicken Klecks Gleitgel auf die Noppen, ab auf den anderen Nippel und erst auf Kommando den Controller betätigen. Die große Überraschung: keine Schmerzen, aber auch kein besonders erregendes Gefühl.
Keine starke Stimulation, auch nicht bei höchster Intensitätsstufe. Vielleicht sind die Noppen ja auch zu weich und nachgiebig? Also haben wir den Aufsatz gegen jenen mit der langen spitzen Zunge getauscht. Aber auch das Austauschen der Aufsätze hat nicht wirklich das erhoffte Ergebnis gebracht. Zwar hat man etwas mehr von der Zunge gespürt als von den Noppen, aber ein prickelndes oder gar erregendes Gefühlt wollte nicht recht aufkommen.
Der Masturbator "A10 Cyclone" enttäuscht
Und dann war da ja noch der "A10 Cyclone". Der ultimative Lustspender für den Mann. Er ist nicht ganz so leicht zu händeln wie die anderen Toys, was daran liegt, dass man immer darauf achten muss, wo man das doch recht große Batteriefach am Kabel unterbekommt. Beim Anschalten hatten wir die gleichen Probleme, wie wir es schon vom "U.F.O." kannten. Aber jetzt wussten wir ja schon, wie man damit umzugehen hat. Und weil wir schon eine Parallele zum "U.F.O." hatten, haben wir den ersten Aufsatz innen erst mal dick mit Gleitgel eingerieben.
Und dann haben wir ihn eingeschaltet. Nach einigen Sekunden Erstaunen mussten wir beide erst einmal lachen. Der "A10 Cyclone" ist nicht gerade von der leisen Sorte und durch das Geräusch, die Form und das sich schnell drehende Gehäuse lässt sich die Ähnlichkeit zu einem Mixer nicht verleugnen.
So richtig hat Er sich dann auch nicht an das Sextoy rangetraut (immerhin hat er ja vorher schon gesehen, was das UFO mit Ihrem Nippel angestellt hatte). Auch ein Freund hat uns bei einer Demonstration gesagt, dass er sein bestes Stück nie da rein stecken würde. Aber wir sind abenteuerlustig und neugierig, also wird auch der "A10 Cyclone" getestet.
Mit ein bisschen Nachhilfe von Ihr war der Schwanz dann auch schnell hart und bereit für den Masturbator. Schon beim Aufsetzten sahen wir das Problem, welches wir uns schon vorher gedacht haben. Der Aufsatz des Eichelstimulators bietet innen nicht wirklich viel Patz, um genauer zu sein, nicht sehr viel Tiefe. Der Aufsatz umfasst dementsprechend auch nur die Eichel. Dazu kommt, dass die Rotation sich ausschließlich um die Eichel herum bewegt.
Ihm haben infolgedessen das ganzheitliche Gefühl und die Abwechslung gefehlt, die anscheinend nur Hände und Zungen bieten können. Denn auch ein an- und absteigender Modus ersetzt einfach nicht die Auf- und Abbewegung am Schaft. Und so ganz unbegründet waren unsere Bedenken vom Anfang auch nicht, denn nach einiger Zeit war die Rotation um die Eichel eher unangenehm als luststeigernd. Zur Tiefe sei aber noch gesagt, dass man sich noch sog. Distanzscheiben dazukaufen kann, allerdings verlängern diese einfach nur den Aufsatz im Ganzen. Am eigentlichen stimulierenden Aufsatz des Eichelstimulators ändert sich dadurch nichts.
Etwas problematisch: Die Reinigung der Spielzeuge
Einen kleinen Haken haben wir allerdings an den Toys gefunden. Und das ist das Säubern. Einerseits zieht das Elastomer sehr schnell Fusseln und Staub an, was sich nur unter fließendem Wasser abwaschen lässt. Anderseits steht die Verarbeitung sich selbst etwas im Weg. Der "Mont Blanc" zum Beispiel ist nicht aus einem Stück gefertigt. Auf dem Griff sitzt der bewegliche Teil, welcher nur mit dem Elastomer überzogen ist. Zieht man also das Elastomer etwas zur Seite, ähnlich als würde man ein Kondom abstreifen wollen, dann kann man zum einen die Technik bewundern und sich zum anderen fragen, wie man ihn jetzt sauber macht.
Eine Hygieneanleitung lag nicht im Paket bei. Auf jeden Fall sollte man ihn lieber nicht unter fließend Wasser halten (oder zu tief einführen), sondern am besten mit fusselfreien Tüchern und Desinfektionsmittel vorsichtig säubern. Ein ähnliches, aber nicht ganz so ausgeprägtes Phänomen gibt es beim Kopf des "Predator Wand". Das "U.F.O." sollte man auf gleiche Weise von Rückständen säubern und den Aufsatz des "A10 Cyclone" kann man ganz einfach abnehmen und unter fließendem Wasser abwaschen.
Die "R-1" Reihe bringt viel Spaß, überzeugt aber nicht vollends
Unser abschließendes Fazit fällt folgendermaßen aus. Die Toys sind sowohl zur einzelnen Befriedigung sehr gut zu benutzen als auch um damit gemeinsam lustvolle Stunden zu verbringen. Der Spaßfaktor kommt auf jeden Fall nicht zu kurz. Egal ob im erotischen oder im witzigen Sinn. Bis auf das "U.F.O." und den "A10 Cyclone" haben sie uns volle Erfüllung und Erschöpfung gebracht und wir werden bestimmt noch jede Menge Spaß damit haben.
Die Toys sind von der Lautstärke her eher durchschnittlich. Nicht schrecklich laut, aber auch nicht vollkommen zu überhören beim Akt an sich. Ein riesiger Pluspunkt für uns ist, dass sie absolut nicht unangenehm gerochen haben und nicht erst auslüften mussten. Auch die Batterieleistung hat uns überrascht, da sie auch nach mehrmaligen Anwendungen nicht klein zu kriegen war.
Ein Punkt sollte auf jeden Fall noch angesprochen werden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei dem "R1 Controller", "Bach Rotor", "Feel Mont Blanc" und "Predator Wand" stehen gute Preise einer guten Qualität gegenüber. Die weiteren getesteten Produkte der "R-1 Reihe" sind nicht unbedingt etwas für den schmalen Geldbeutel. Unserer Meinung nach erfüllen die beiden Toys nicht ganz die Erwartungen.
Jedem Paar oder jedem Einzelnen, der auf intensive Vibrationen nicht verzichten möchte und Wert darauf legt, dass das Auge mitisst, dem seien die Toys aus der "R-1 Reihe" definitiv zu empfehlen. Dass das "U.F.O." und der "A10 Cyclone" jetzt nicht ganz auf unserer Wellenlänge lagen, sollte also keinen stören, es nicht einmal selbst auszuprobieren, denn bekanntlich sind Geschmäcker ja sehr unterschiedlich.
Ihr habt Lust bekommen, auch einmal ausgefallene Sexspielzeuge für uns zu testen? Dann schaut einmal auf die nächste Seite, denn Omocha Dreams haben uns ein neues verrücktes Toy für euch zum Test überlassen!
- 1. Teil: Die "R-1 Reihe" - Der japanische Alleskönner
- 2. Teil: Der Masturbator "Spider"


















