Heute verbinden vor allem Anhänger des BDSM mit dem Begriff Strafbock etwas Lustvolles und Erregendes. Doch dem war nicht immer so, dienten die Strafböcke in früheren Zeiten doch zur Züchtigung verurteilter Straftäter. Allerdings war damals der Begriff Prügelbock geläufiger und die Bestrafungen obendrein teils so drakonisch, dass schon wenige Schläge den Tod zur Folge haben konnten.
Da sind die vergleichsweise sanften Zuwendungen heutiger Dominas (Tops) von einem ganz anderen Kaliber. Und auch die Prügelböcke haben sich weiterentwickelt. Viele sind gepolstert (es gibt natürlich auch noch immer sehr puristische Varianten!) und mit allen Schikanen ausgerüstet, um das Verweilen auf ihnen so angenehm wie möglich zu machen, wodurch sich der "zu Bestrafende" (Sub) voll und ganz auf das Empfangen der Schläge und die wohligen Schauer danach als eigentlichen Lusthöhepunkt konzentrieren kann.
Erhalten blieben bei den modernen Strafböcken demnach nur die eigentlichen Funktionen des Prügelbockes: Beide dienen zur Fixierung des "zu Bestrafenden", der so auf dem "Möbelstück" platziert wird, dass Rücken, Po und Oberschenkel gut erreichbar sind und er gleichzeitig eine unterwürfige Position gegenüber "dem Bestrafenden" einnimmt.
BDSM Strafböcke aus erster Hand
Im Rahmen unseres Artikels über Stylefetish, einem Hersteller von SM Mobiliar, haben wir schon darauf hingewiesen, dass jener sich auch auf die Herstellung von Strafböcken spezialisiert hat.
Die Modelle, die unter Berücksichtigung verschiedenster Kundenwünsche bisher von ihm gefertigt wurden und bei ihm natürlich auch bestellbar sind, wollen wir euch einmal kurz vorstellen, um eine Ahnung davon zu geben, dass ein Strafbock heute eben kein simpler Prügelbock mehr ist. Des Weiteren stellte uns Stylefetish für euch einen seiner Strafböcke zum Test zur Verfügung!
Der Strafbock im neuen Design
Die Firma StyleFetish hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Strafbock völlig neu zu konstruieren. Waren alte Modelle unschön und teils auch unpraktisch in der Handhabung und dem Aufbau, ist das nun Schnee von gestern. Eigentlich für den rauen Studioeinsatz konstruiert finden die StyleFetish Böcke vermehrt Einzug in private Schlafzimmer.
Bequem und für den aktiven Part von allen Seiten zugänglich bietet das Basismodell, der "S-Style-Support", viele Spieloptionen. Seine gepolsterte, ausziehbare und universell höhenverstellbare Beckenstütze unterstützt den passiven Part nicht nur in der Haltung, sondern verhindert zudem ein Ausweichen mit dem Po. Seine Bauart ermöglicht es zudem, den Bock in Sekunden mittels vier Schnellverschlüssen zu zerlegen und platzsparend zu verstauen. Dies ist besonders für den privaten Anwender interessant. Viele Zusatzoptionen ermöglichen es, den Bock immer weiter aufzurüsten. So können beispielsweise Stahlfesseln, Knebelhalter, Fickmaschine etc. problemlos und schnell am Bock angebracht werden.
Die Weiterentwicklung dieses Bockes, der "Venom" ist baugleich, weist jedoch eine ergonomische Form auf. Die Beine werden hier weiter gespreizt als bei seinem Vorgänger und der Bock ist vor allem für "Arbeiten" hinter dem/r Sub genial.
Die Maximalversion, der "Predator", ist die ultimative Vollendung. Im Gegensatz zum Venom weist dieser Bock zusätzlich höhenverstellbare Füße, Oberarm- und Oberschenkelfesseln auf. Eine Totalfixierung, die es in sich hat, denn ihr werdet euch keinen Zentimeter mehr bewegen können. Natürlich lassen sich die Schellen an verschiedene Körpergrößen anpassen, was für alle StyleFetish Strafböcke gilt.
Der "Pushback-Supporter" ist eine Konstruktion ohne Bauchstütze, jedoch sind hier alle Auflageflächen individuell einzeln höhenverstellbar. Alle diese Böcke können auf Wunsch auch mit feststellbaren Rollen versehen werden, um das Gerät leicht durch die Wohnung schieben zu können. Weitere Extras wie eine hochwertige Pulverdampfbeschichtung vollenden die edle Optik und sorgen dafür, dass der Bock robust und kratzunempfindlich wird.
Natürlich fertigen StyleFetish auch klassische Strafböcke, jedoch in neuem und ergonomisch durchdachtem Design. Funktionalität und Praktikabilität zeichnen diese Böcke aus. Für die Kenner bietet StyleFetish mit dem Modell "Syndicate" gar einen Bock mit integriertem TFT Bildschirm und "Rückansichtskamera". So kann der fixierte, passive Part - mit dem Kopf in der Gesichtsaussparung liegend - sehen, was an seinem besten Stück passiert, während er auf dem sehr bequemen Bock liegt.
Die "kleinen" Geschwister wie Delta-Bock, Economy-Strafbock oder der Reitbock sind in ihrer Beschaffung auch optimal auf den Nutzen und die Funktionalität ausgelegt, sind im Vergleich zu den anderen Böcken jedoch schlichtere und einfacher gehaltene Modelle.
Nach wie vor gilt, dass StyleFetish für ihre Kunden immer ein offenes Ohr haben und natürlich auch Strafböcke nach euren Vorgaben anfertigen würden, bzw. euch bei der Ideenfindung und -umsetzung unterstützen.
Der Strafbock Venom im Test
Dieser Bock ist die Wunderwaffe gegen widerspenstige Subs.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Aufgrund der V-Förmigen Konstruktion ist der Po schön weit gespreizt und Top hat viel Platz zum Arbeiten. Durch Ausziehen der Beckenstütze kann der Bock für jede Körpergröße angepasst werden. Der Brust-, Genital-, und Pobereich ist frei zugänglich.
Eine für den Sub absolut bequeme und nicht anstrengende Körperhaltung wird ermöglicht und eine für den aktiven Part ideale, studiotaugliche Arbeitsplattfom geschaffen. Dank Schnellverschraubung ist der Bock innerhalb weniger Minuten komplett zerlegbar und leicht zu verstauen.
Der Bock kommt mit Ösen zum Fixieren von Ledermanschetten und sechs Lederriemen nageln den Delinquenten förmlich auf die vier Polster. Dank eines feststellbaren Rollensatzes kann man Sub einfach in die Ecke schieben, wenn man genug hat. Die Industrielaufrollen eignen sich für jeden Untergrund, ohne diesen zu beschädigen.
Der Test-Venom ist pulverdampfbeschichtet, sprich mit einer hochwertigen, matt schwarzen, feinstrukturierten, sehr kratzfesten Kunststoffeinbrennlackierung überzogen.
Den Strafbock Venom könnt ihr hier bestellen.
Testteilnahmevoraussetzungen
Die Bewerbung
Zur Bewerbung: Im JOYclub kann sich jedes Mitglied bewerben, um erotische Produkte zu testen und dann im Magazin in Wort und Bild vorzustellen, das...
- Spaß an anspruchsvoller Erotik hat
- wortgewandt seine Erfahrungen ausdrücken kann
- ein gepflegtes Profil mit erkennbaren Bildern hat
- eine Digitalkamera besitzt und diese bedienen kann
- konstruktiv ein Produkt bewerten kann
Achtung
Da wir mit diesem Strafbock ein echtes und vor allem hochpreisiges Highlight zum Test zur Verfügung stellen können, knüpfen wir die Testerauswahl diesmal an folgende Bedingung:
- Der/die Tester/in müssen für uns ein schönes Video für den Testartikel erstellen!
Dabei geht es uns freilich nicht um pornographische "In Betrieb Filmchen", sondern wir würden gerne sehen, wie ihr den Bock, der in diversen Einzelteilen kommt, aufbaut und kurz im FSK 16 Format probespielt. Darum sollten sich die Testbewerber mit Videokameras als auch mit der Videobearbeitung auskennen, denn freilich wollen wir kein 30minütiges "ratlos in die Luft starr" Video ;).
Der Test
Das Testobjekt darf behalten werden, wenn (und nur dann!) ihr uns einen bebilderten, mit dem geforderten Video versehenen, sachlichen und schönen Testbericht innerhalb einer Frist von VIER Wochen erstellt habt. Formal sollte der Testbericht den Richtlinien für das Verfassen von Testberichten entsprechen.
Nun ist es an Euch, uns mit Euren treffenden Bewerbungen zu überraschen und zu überzeugen.
Was gehört in Eure Bewerbung:
- Wie ihr testen würdet?
- Warum gerade ihr Euch dafür eignet?
- gibt es Bilder, Videos etc.? (Beides ist diesmal Pflicht!)
- Bis wann Ihr den Bericht fertig hättet?
Überzeugt uns durch Eure wortgewandte und detaillierte Bewerbung!
Bewerbungsschluss: Dienstag, der 7. September 2010 um 23:59 Uhr!
Eure Bewerbungen schreibt Ihr einfach hier als Kommentar unter den Beitrag.











