09.10.2012

Vibratoren aus Holz im JOYclub-Test
Hölzerne Sextoys "Waiwalaitfraid" und "Ziapai" begeistern JOYclub-Tester

Die Sexspielzeuge aus dem Herzen der Natur von unserem Mitglied Turner Rudi waren sowohl in unserem Portrait des Sextoyherstellers als auch in dem Testbericht zum Hirschhorndildo Thema im JOYclub. Wir schließen mit folgenden beiden Testberichten zu den Vibratoren "Waiwalaitfraid" (getestet von DreamerDN) und "Ziapai" (von tropic_zone69 ausführlich bespielt) die Einblicke in Turner Rudis Wirken vorerst ab. Wir beginnen mit dem Test zum "Waiwalaitfraid", der Vibratorgewordenen Frauenfreude …

Der Holzvibrator "Waiwalaitfraid" vom Turner Rudi
Der Holzvibrator "Waiwalaitfraid" vom Turner Rudi
 

Der Holzvibrator "Waiwalaitfraid" im JOYclub-Test

Holzvibrator "Waiwalaitfraid" in seiner Kiste
Holzvibrator "Waiwalaitfraid" in seiner Kiste

Neugierig lasen wir den Artikel über Turner Rudis Dildos und Vibratoren im JOYclub. Da Hirschhorn aber nicht ganz unser Ding war, schrieben wir eine Bewerbung für den Holzvibrator "Waiwalaitfraid". Erhältlich ist er bei www.turnerrudi.com für 98,50 EUR.

Wir freuten uns, dass wir ausgewählt wurden und konnten es kaum erwarten, dass das Paket endlich ankommt. Drei Tage später war es dann soweit und neugierig öffneten wir es. Eine große schwarze Holzkiste kam zum Vorschein. "Edel und diskret" war der erste Gedanke, der uns beiden durch den Kopf ging. Diese Kiste kann man ohne weiteres oben auf einen Schrank stellen und niemand erahnt, was dort drin ist.

Verarbeitung vom Holzvibrator "Waiwalaitfraid" überzeugt

Die Verarbeitung vom Holzvibrator "Waiwalaitfraid" überzeugte unsere Tester
Die Verarbeitung vom Holzvibrator "Waiwalaitfraid" überzeugte unsere Tester

In der Kiste lagen der Vibrator und ein Beiblatt vom Hersteller mit ein paar simplen Dingen, die man beachten sollte. Teilweise selbstverständliche Dinge, aber auch Hinweise, mit welchem Gleitgel und Pflegemittel der Vibrator zu behandeln ist, damit man möglichst lange Freude daran hat.

Die Verarbeitung machte einen sehr guten Eindruck auf uns. Der Vibrator ist ca. 21cm lang und hat an den dicksten Stellen einen Durchmesser von ca. 3,5cm. Schutz- und glanzlackiert, sehr edel in der Verarbeitung und wellenförmig in der Form schließt das Ganze unten mit dem Batteriefach und dem Druckknopf am schwarzen Verschlussboden ab. Gespeist wird der Vibrator aus Holz durch zwei handelsübliche AAA-Batterien, die am Verschluss eingesetzt werden.

Auch dieser Verschluss scheint qualitativ sehr hochwertig. Wir hatten schon einen Vibrator, bei dem wir Angst hatten, dass der Verschluss beim Aufschrauben auseinanderfällt. Dies ist hier definitiv nicht der Fall. Die mitgelieferten eingelegten Batterien waren leer, also schnell neue eingelegt, Vibrator gereinigt und los ging es.

Eine simple Bedienung rundet den Vibrator aus Holz ab

Die Steuerung ist denkbar einfach: Durch das Drücken am Verschlussboden schaltet man ihn ein. Um die verschiedenen Vibrationsstufen zu erreichen, drückt man einfach so oft auf den Knopf, bis man die gewünschte Stufe hat. Mit dem achten Mal Drücken ist das Gerät wieder aus.

Die Bedienung des Vibrators aus Holz könnte nicht simpler sein.
Die Bedienung des Vibrators aus Holz könnte nicht simpler sein.

Was manch einem wahrscheinlich umständlich vorkommen mag, fanden wir während des Liebesspiels sehr praktisch, da alles mit einer Hand durchführbar ist. Ganz im Gegensatz zu manch anderem Vibrator, wo man mit zwei Händen am Verschluss herum drehen muss, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.

Die Vibrationsstufen sind abwechselnd gestaltet. Es geht nicht einfach um eine stärkere Vibration. Neben der Steigerung gibt es durchgehende Vibrationen, Intervallvibrationen und Kombinationen aus Intervallen, Pause und durchgehender Vibration.

Eine Favoriteneinstellung haben wir für uns nicht gefunden. Das haben wir während des Testes ganz individuell auf uns zukommen lassen. Auch an den Brustwarzen merkte sie die Vibrationen recht deutlich und nach einem schönen Vorspiel ließ sich der Holzvibrator "Waiwalaitfraid" problemlos ohne Gleitmittel einführen. Sehr schön und angenehm ist, dass Holz an sich eine höhere Eigentemperatur hat, als manch anderes Material. So brauchte man den Vibrator nicht vorwärmen.

Die "Frauenfreude" im vibrierenden Praxiseinsatz

Gerade die Wellenform des Vibrators war es, die uns gereizt hat und die Frau DreamerDN auch sehr genossen hat. Nach einiger Zeit haben wir dann auch die Vibration eingeschaltet und die verschiedenen Stufen ausprobiert. Der Überraschungseffekt an den Vibrationsstufen: hält man den Vibrator in Händen, hat man nicht den Eindruck, dass es einen großen Unterschied in der Vibrationsstärke gibt. Bei der Anwendung aber merkt man dies sehr deutlich. Spielerisch kann man die verschiedenen Stufen durchlaufen. Frau DreamerDN war ganz hin und weg von dem neuen Vibrator und hatte noch gute fünf Minuten nach dem Orgasmus den Eindruck, dass es in ihr immer noch vibriert.

Beim zweiten Test haben wir den Vibrator während unseres Liebesspiels in der Missionarsstellung zwischen uns gelegt und auf Dauervibration geschaltet, so dass ihr Kitzler stimuliert wurde. Unser männlicher Teil hat wenig davon gemerkt, aber für sie war es ein tolles Erlebnis, den Partner zu spüren und gleichzeitig vom Vibrator verwöhnt zu werden. Da war ein toller Orgasmus wieder garantiert.

Der Vibrator aus Holz lässt sich einfach reinigen

Der Spaßbringer ist leicht zu reinigen.
Der Spaßbringer ist leicht zu reinigen.

Nach dem Liebesspiel ließ sich das Gerät ganz einfach mit Wasser und normaler Seife reinigen. Es muss aber beachtet werden, dass die Elektronik nicht nass wird, da der Vibrator nicht wasserfest ist. Bei unsachgemäßer Reinigung oder Handhabung übernimmt der Hersteller (verständlicherweise) keine Garantie oder Gewährleistung. Abgetrocknet wird der Vibrator mit einem weichen Tuch oder einem Stück Küchenrolle.

Auf all das wird aber auch nochmal im oben genannten Beiblatt des Herstellers hingewiesen. Was die Haltbarkeit der Batterien angeht, darüber können wir leider keine Aussage machen. Dreimal kam er bereits zum Einsatz und wir haben nicht den Eindruck, dass die Vibrationsstärke nachgelassen hat.

Was "Waiwalaitfrait" ausmacht, ist die Liebe zum Detail

Am Vibrator aus Holz vom Turner Rudi überzeugt vor allem die Detailverliebtheit.
Am Vibrator aus Holz vom Turner Rudi überzeugt vor allem die Detailverliebtheit.

Der "Waiwalaitfraid" ist ein toller Vibrator. Qualität, Verarbeitung, Ausstattung, die Liebe zum Detail und einfache Handhabung überzeugen. Er macht seinem Namen (übersetzt: Frauenfreude) alle Ehre. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt auf jeden Fall. Natürlich muss jeder für sich selber entscheiden, ob er bereit ist, so viel Geld für einen Vibrator auszugeben. Dies ist aber eine persönliche Ansichtssache.

Wer es aber dennoch macht, kann sich sicher sein, dass er für sein Geld ein qualitativ sehr gutes, handgearbeitetes "Holzspielzeug" erhält, mit dem man (Frau) jede Menge schöne Erlebnisse haben kann, ob alleine oder beim Vorspiel als Paar. Danke, dass wir diesen tollen Vibrator testen durften.

Die Vibratoren aus Holz vom Turner Rudi

Auf Seite zwei unseres Testberichtes erfahrt ihr, was unsere Mitglieder tropic_zone69 von dem Holzvibrator "Ziapai" zu berichten wissen.

Lust bekommen auf einen Vibrator aus Holz oder Fragen zum Test? (5 Beiträge)