01.12.2011

Wie erkenne ich Symptome von HIV und Aids?

Wie gelangt das HI-Virus ins Blut und wie erkenne ich die Symptome?

Der diesjährige Weltaidstag steht in Deutschland unter dem Motto "Positiv zusammen leben – aber sicher!" Dementsprechend wollen wir das Themenfeld Aids und HIV genauer in den Fokus rücken und beschäftigen uns mit Fragen wie: Wie schützt man sich vor HIV?, Wie wird eine HIV-Infektion behandelt? und Wie funktioniert der HIV-Test? In diesem Artikel beleuchten wir, wie der HI-Virus ins Blut gelangt und an welchen Symptomen man eine HIV-Infektion erkennen kann.

Die Immunschwächekrankheit AIDS

Das Motto des Welt-Aids-Tages: "Positiv zusammen leben – aber sicher!"
Das Motto des Welt-Aids-Tages: "Positiv zusammen leben – aber sicher!"

AIDS, Acquired Immune Deficiency Syndrome, ist ein Kombinationsbegriff für mehrere Erkrankungen oder Symptome, die oft erst Jahre nach einer Infektion mit dem HI-Virus, Humanes Immundefizit Virus, auftreten. Die eigentlichen Krankheiten, die letztendlich auch zum Tod des Patienten führen, kommen erst wegen des geschwächten Immunsystems zum Ausbruch. Die Immunschwächekrankheit AIDS forderte bereits ca. 25 Millionen Menschenleben, ca. 33 Millionen Menschen sind zurzeit mit dem HI-Virus infiziert. Bisher konnte kein Heilungsmittel gegen das Virus entwickelt werden.

Es ist wichtig, gut über diese schreckliche und tödliche Erkrankung Bescheid zu wissen, damit man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Die essentielle Frage dabei lautet: Wie gelangt das HI-Virus in die Blutbahn eines gesunden Menschen und wie kann dies verhindert werden?

Wie gelangt das HI-Virus ins Blut?

Viele Menschen wissen nicht, wie sie sich in Gegenwart eines HIV-positiven Menschen verhalten sollen und reagieren ihm gegenüber mit übertriebener Vorsicht. Der Grund für diese Berührungsängste ist die Unwissenheit über die Ansteckungsmöglichkeiten mit dem HI-Virus. So ist es zum Beispiel ohne Gefahr möglich, in normalem Abstand mit HIV-positiven Menschen zu sprechen, ihnen die Hände zu geben, sie zu berühren, zu umarmen oder zu küssen. Das bedeutet, man kann einen ganz normalen Umgang mit HIV-positiven Menschen pflegen. Vorsicht ist nur dann geboten, sobald Körperflüssigkeiten im Spiel sind.

Einmal ins Blut gelangt, ist das HIV-Virus bestrebt, ...
Einmal ins Blut gelangt, ist das HIV-Virus bestrebt, ...

Das HI-Virus wird mit Körperflüssigkeiten ausgeschieden, wobei nicht in jeder mit derselben Konzentration. So ist zum Beispiel die Konzentration der HI-Viren im Speichel, Urin, in Tränen oder Schweiß zu gering, als dass das Risiko einer Infektion bestünde. Das ist der Grund, warum der normale Kontakt zu HIV-positiven Menschen keine Gefahr darstellt.

Der Kontakt mit Blut, Sperma, Vaginalsekret oder Rückenmarksflüssigkeit von HIV-positiven Menschen ist jedoch zu meiden. Gelangt nämlich eine dieser Flüssigkeiten in eine offene Wunde, kann das HI-Virus in den Organismus des gesunden Menschen eindringen und diesen infizieren. Besonders Schleimhäute weisen oft kleinste, nicht spürbare Verletzungen auf und so können die Viren leicht übertragen werden. Das bedeutet, dass nur dann eine Gefahr zur Infektion besteht, wenn intimer Kontakt mit dem HIV-positiven Menschen besteht oder dieser nach einer Verletzung blutet.

Sexualkontakt ist häufigster Infektionsweg

Sexualkontakt ist der häufigste Infektionsweg mit dem HI-Virus. Es kann über das Sperma oder Vaginalsekret bei kleinsten Beschädigungen der analen oder vaginalen Schleimhäute in die Blutbahn eines gesunden Menschen gelangen. Während die Ansteckungsgefahr bei vaginalem und analem Geschlechtsverkehr sehr hoch ist, ist Oralverkehr weniger riskant, eine Infektion kann jedoch auch hier nicht ausgeschlossen werden.

... sich auszubreiten / zu vermehren und ...
... sich auszubreiten / zu vermehren und ...

Eine kleine Verletzung der Mundschleimhaut kann bei Kontakt mit Sperma, Vaginalsekret oder Menstruationsblut für eine Infektion ausreichen. Der passive Oralverkehr wird jedoch als sicher eingestuft, da das Blut einer Wunde im Mund des infizierten Menschen durch den ungefährlichen Speichel so stark verdünnt wird, dass das Risiko einer Ansteckung vernachlässigt werden kann.

Durch die Verwendung von Kondomen kann die Ansteckungsgefahr bei Geschlechtsverkehr beseitigt werden, da ein direkter Kontakt mit der Körperflüssigkeit des Partners verhindert wird. Voraussetzung dafür ist natürlich die korrekte Anwendung und Entsorgung der Kondome.

Bereits benutzte Nadeln und Kannülen weiterer Infektionsherd

Des Weiteren kann es zu einer Übertragung des HI-Virus kommen, wenn bereits benützte Nadeln oder Kanülen wieder verwendet werden. Auch wenn das Blut auf der Nadel bereits eingetrocknet ist, kann es zu einer Ansteckung kommen, da es bei der zweiten Verwendung der Kanüle wieder verflüssigt wird. Diese Gefahr besteht nicht nur im Drogenmilieu, sondern auch im Zusammenhang mit Nadelstichverletzungen im Krankenhaus.

Direkt nach einer Nadelstichverletzung besteht jedoch noch die Hoffnung, eine Infektion verhindern zu können, wenn sofort die nötigen Maßnahmen eingeleitet werden. Die Wunde muss fest ausgedrückt werden, damit die Blutung verstärkt wird. Anschließend muss Desinfektionsmittel auf die Wunde aufgetragen werden, um die Viren unschädlich zu machen. Nach diesen ersten Maßnahmen wird die sogenannte postexpositionelle Prophylaxe mit der Verabreichung antiretroviraler Medikamente fortgesetzt.

HIV und Schwangerschaft

Bei einer Schwangerschaft einer HIV-positiven Frau kann es in 10 bis 30% der Fälle zu einer Ansteckung des Embryos kommen. Ist die Infektion der Mutter bereits bekannt, wird eine Kaiserschnittgeburt geplant, da die Gefahr einer Ansteckung des Babys dadurch im Vergleich zu einer konventionellen Geburt auf ca. 2% reduziert werden kann.

Auch die Muttermilch ist ein Körpersekret, welches das HI-Virus in hohem Maße ausscheidet. Deswegen wird HIV-positiven Müttern vom Stillen eines Kindes dringend abgeraten, da über die Mundschleimhaut des Kindes das Virus zu leicht aufgenommen werden kann.

HIV-Ansteckung durch Bluttransfusionen?

... gesunde Körperzellen des Infizierten zu zerstören (genannt seien die T-Zellen, die dem Immunsystem helfen, sich gegen Autoimmunkrankheiten zu wehren)
... gesunde Körperzellen des Infizierten zu zerstören (genannt seien die T-Zellen, die dem Immunsystem helfen, sich gegen Autoimmunkrankheiten zu wehren)

Früher galt auch ein erhöhtes Infektionsrisiko bei Bluttransfusionen. Seit diese Gefahr jedoch bekannt ist, werden Blut und Blutprodukte strengstens auf Krankheitserreger, unter anderem auch auf das HI-Virus getestet, sodass eine Übertragung praktisch unmöglich ist. Außerdem werden heutzutage in Krankenhäusern nur sterile Nadeln verwendet und jede gebrauchte Kanüle unter größter Vorsicht entsorgt.

Im alltäglichen Leben kann man sich also am besten gegen eine Infektion mit dem HI-Virus schützen, indem man vor allem bei Sexualkontakten die nötigen Vorsichtsmaßnahmen (korrekte Verwendung von Kondomen, Durchführen eines HIV-Tests) trifft. Für Menschen, die in Krankenhäusern arbeiten, gelten sowieso strenge Richtlinien in Bezug auf die Hygiene und den Umgang mit potentiell infektiösen Patienten und Materialen, sodass bei sorgfältiger Arbeitsweise eine Ansteckung mit dem HI-Virus beinahe ausgeschlossen werden kann.

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Kommentare

Der Weltaidstag 2010..

..war das Thema dieses von freeman initiierten Threads Weltaidstag 2010

Da das Ursprungsthema - sicherlich auch aufgrund der langen Zeitspanne - nicht mehr verfolgt wird, sperren wir den Thread an dieser Stelle.

Liebe Grüße
xxxotb
JOY-Team

*gruebel*


Um ehrlich zu sein weiß ich nicht was ich von dieser Theorie " HIV führt zu AIDS" halten soll. Wenn man bedenkt, das die Wissenschaft einen wirklich direkten Beweis für diese Theorie bisher schuldig geblieben ist und es bisher auch kein Heilverfahren gibt, sollte man doch endlich mal umdenken.

also...!!!

in seinem buch...

Schicksal als Chance. Das Urwissen zur Vollkommenheit des Menschen
Links nur für Mitglieder

...stellt der autor [der auch der urvater der reinkarnationstherapie ist] folgende thesen auf.

Man wird nicht zufällig krank, nicht zufällig von einem Auto angefahren, nicht zufällig von armen oder reichen Eltern geboren und so weiter.

Es gibt keine Umwelteinflüsse, die den Menschen formen, es ist nicht die Erziehung, die den späteren Menschen prägt, es gibt keine Schuldigen für das Schicksal des einzelnen. Es gibt keine Bakterien oder Viren, die Krankheiten erzeugen.

Wird jemand auf der Straße angefahren, so ändert auch die rein rechtliche und funktionale Schuld des anderen nichts an der Tatsache, daß der angefahrene für dieses Erlebnis reif war

wer sich mit dem durchaus sehr spannenden thema krankheiten und ihre heilung auseinandersetzt, sollte dieses werk unbedingt gelesen haben.

dort zeigt der autor t. dethlefsen auf, wie der mensch selbstverantwortlich ist, für das er krank ist/wird. niemand anderes als der mensch an sich, der krank wird, ist an jener krankheit schuld. niemand anderes kann zur verantwortung herangezogen werden, wenn menschen erkranken, wie hier im tread an einer unheilbaren kranheit aids erkranken.

in seiner abhandlung, "schicksal als chance", zeigt der die umstände, die gründe dafür auf, warum dem so ist. und er bietet eine lösung an. die er selbst entwickelt hat, um aus diesem dilemma, einen weg herauszufinden, nämlich die reinkarnationstherapie.

mit der reinkarnationstherapie, sollen die menschen ihre schuld erkennen, gewahr werden und somit abtragen.



...dies hört sich erstmal alles sehr suspekt an, ohne frage.
und dies sind nicht meine thesen, und ich bin auch kein befürworter dieser theorie. der ansatz dieser theorie, lautet in seinem buch...


Der Mensch ist krank, die gesamte materielle Schöpfung ist krank. Es gibt den gesunden Menschen nicht. Er ist eine Erfindung der Medizin

Man begreift nicht, daß Krankheit das kostbarste Gut der Menschheit ist, ja, sein Menschsein überhaupt erst ausmacht...

...daß Heilung ausschließlich Sache der Religion sei und niemals im Rahmen einer funktionalen Medizin stattfinden kann.

...wie oft erlebte man eine heilung, die nicht durch die klassische schulmedizin erklärbar war. wurde in jenen fällen, durch den glauben an sich, eine heilung erreicht?

ist es im bereich des möglichen, das mit dem wissen von kirchen, religionsgemeinschaften, glaubensbrüdern mehr ausgeht, als wir es uns eingestehen...

das dort eher eine heilung stattfindet, als beim einem arzt, oder in einem krankenhaus?

sollte man evtl aids, nicht eher bei einem shamanen, medizinmann, guru, geistlichen behandeln lassen... *guru*

*nixweiss*

gewagte thesen, ich weis... *huch*


HIV Test, hmm...

Um ehrlich zu sein weiß ich nicht was ich von dieser Theorie " HIV führt zu AIDS" halten soll. Wenn man bedenkt, das die Wissenschaft einen wirklich direkten Beweis für diese Theorie bisher schuldig geblieben ist und es bisher auch kein Heilverfahren gibt, sollte man doch endlich mal umdenken. Bei den Test wird doch zuerst festgestellt, dass man Antikörper gegen den HI Virus entwickelt hat. Man lernt aber doch schon in der Schule, hat man gegen einen Virus Antikörper entwickelt, ist man sein Leben lang Immun gegen den Virus. Bei HIV soll das plötzlich anders sein? Ich höre schon wie vielen Lesern dieses Kommentars die Hutschnur platzt. Aber man sollte sich mal an die Anfänge der AIDS Geschichte erinnern. Angefangen hat alles mit der Ominösen "Schwulenpest", ja so nannte man diese Krankheit damals. Sie hieß so, weil es ausschließlich Homosexuelle betraf. Der verschwindende Rest waren Drogenabhängige, die an der Nadel hingen. Was bisher von der Pharmaindustrie erfolgreich unterdrückt wird ist, das Auftreten der ersten AIDS Fälle fing an mit der gerade in Mode gekommenen Droge, die Schwule heute noch sehr gerne und oft nutzen, Poppers. Das FBI hatte damals in den 1980ern schon eine Verbindung dazu hergestellt.
Gleichzeitig wurde bei den ersten Tests mit AIDS Patienten festgestellt, dass weniger als 40% der Erkrankten HIV positiv waren. Mehr als 60 % aber nicht. Diesen Umstand hat man früher nicht erklären können, heute sagt man dann ganz frech; "Diese Leute haben eben kein AIDS, weil sie nicht HIV positiv sind". Auch wenn diese Leute dieselben Symptome haben, haben sie kein AIDS sondern Hautkrebs, Lungenkrebs, oder sonstige Lebensbedrohliche Krankheiten. Für mich nicht nachvollziehbar.
In den Anfängen der AIDS Epidemie kam ein Präparat mit dem Namen AZT auf den Markt . Dieses Mittel sollte schon einige Jahre vorher auf den Markt kommen, als Mittel gegen Leukämie. Die US Amerikanische Gesundheitsbehörde hatte es aber nicht zugelassen. Begründung: es schadet dem Patienten mehr als es nutzt..., und es führt zu Immunschwäche beim Patienten und kann tödlich sein.
Selbst in der Gebrauchsanweisung zu diesem Medikament, welches auf Druck der Öffentlichkeit (man brauchte unbedingt Erfolgsmeldungen damals) auf den Markt kam, steht drin, das die Einnahme zu Immunschwäche führt. da stellt sich einem doch die Frage, woran sind die ganzen Patienten damals eigentlich gestorben, and angeblich HIV-AIDS, oder AZT? Denn jeder Patient der dieses Medikament einnahm starb innerhalb von 6-9 Monaten. Heute noch macht man in den USA "illegale" menschliche Versuche mit AIDS Medikamenten an HIV positiven Kindern. Den Kindern geht es ohne diesen Mittel sehr gut, aber nach Einnahme dieser verschlechtert sich deren Gesundheitszustand rapide und viele sterben auch.
Ihr müsst mir nicht glauben und Ihr könnt Euch auch gerne über meinen Beitrag aufregen, aber so sehen nun mal die Tatsachen aus.
Die HIV Test sind in den Ländern der Erde alle von Staat zu Staat unterschiedlich. In dem einen Land wird man positiv eingestuft, im nächsten ist man nicht im geringsten HIV verdächtig.
Wer kurz nach einer Virusinfektion z.B. Grippe zu einem HIV Test geht, wird wahrscheinlich als positiv getestet. Macht man den selben Test jedoch einige Monate später noch einmal, ist man HIV negativ.
Man darf auch nicht außer Acht lassen, mit HIV-AIDS hat man einen riesigen Markt eröffnet. In den 1980ern kostete die Herstellung eines Fläschchens mit AZT Pillen 5 $, verkauft wurde so ein Fläschchen jedoch für 500$. Der HIV Test wurde Patentiert und bringt den Erfindern dieser Theorie und den USA, sowie Frankreich Milliarden von Dollar ein.
In meinen Augen ist das ein riesiger Markt. Da die meisten Menschen leider, besonders wenn es um HIV geht, ihren gesunden Menschenverstand in die Hand der von Lobbyisten durchsetzten Regierungen ablegt, wird sich da auch nichts ändern.
Zum Schluss noch angemerkt. In der Forschung ist es eigentlich so, findet sich für ein Problem nicht die Lösung beim eingeschlagenen Weg, muss man andere Wege versuchen. Wenn Grundlagenforscher jedoch dies in Sachen HIV versuchen, werden ihnen plötzlich für alle ihre Forschungsarbeiten die Gelder weg gekürzt.
Nach 30 Jahren hat man kein Mittel gefunden, warum nicht? Kann es sein das man nicht nur den falschen Weg eingeschlagen und diesen auch weiter verfolgen will, weil es einfach nur um big Business geht?

Bitte beachten: das Posten von Links darf laut unseren Spielregeln ausschließlich als Ergänzung eigener Inhalte erfolgen.

*pfeil* Forum

Liebe Grüße,
xxxotb
JOY-Team
sehr interessant

(Link wurde abgelehnt)


???????????? auch interessant
was sagt man dazu??

(Link wurde abgelehnt)


was sagt man dazu????

Auch HIER sterben Menschen an AIDS - nach wie vor! Und so wenige sind es gar nicht. Gerade für eine Wohlstandgesellschaft nicht wenige. Zu behaupten es müsse an AIDS niemand mehr sterben "HIER" ist eine Farce.

nein, die Farce ist daß bei uns in Deutschland TROTZDEM noch Leute an Aids sterben und das liegt an unserem irrsinnigen Gesundheitssystem welches stur symptomorientiert ist! Da werden Leute jahrelang mit der Antiviren-Chemokeule einseitig therapiert und es wird gleichzeitig seelenruhig dabei zugesehen wie die zweifellos obligatorischen NEBENWIRKUNGEN die Organe und das Herz-/Kreislaufsystem allmählich schachmatt setzen, aber schuld ist am Ende immer das böse Virus. Nein stop, genaugenommen wird nicht mal zugeschaut, denn es werden wichtige Blutwerte nicht mal untersucht, "was ich nicht weiß macht mich nicht heiss" Den Schwerpunktarzt interessiert nur das Virus - Viruslast und Helferzellen - alles andere wie Darmsituation, Vitalstoffbalance, Aminosäuren usw. ist nebensächlich. Es ist für die wenigen hiv-kompetenten Heilpraktiker immer wieder unfassbar welche Baustellen die Patienten mitbringen beim Erstbesuch.

Das gilt auch für alle anderen chronischen Krankheiten. Was ist denn das für eine Heilkunst? Und das Ergebnis ist 8 Millionen Schwerbehinderte in Deutschland. Und für so ein "Gesundheitssystem" zahlen wir jährlich 250 Mrd. Euro allein in Deutschland, das ist in alter Währung eine halbe Billion D-Mark jährlich! Bei Akutkrankheiten Top, bei chronischen Krankheiten Flop *flop*

Ich selbst im Gesundheitsamt tätig, in diesem Bereich Testungen und Beratungsgespräche durchzuführen, Präventionsveranstaltungen in Schulen abzuhalten,... in ständiger Zusammenarbeit mit der hiesigen AIDS-Hilfe, der Zusammenarbeit mit einer ortsnahen JVA - kann sehr wohl mir ein Urteil erlauben.
Wenn du WIRKLICH den Leuten helfen willst dann sorge dafür daß hiv-Patienten komplementär unterstützt werden. Melde dich ruhig per mail bei mir, kann dir eine kompetenten Adresse geben. Denn Schwerpunktärzte sorgen nur dafür daß die Abwärtsspirale aufgehalten wird, aber früher oder später geht der Körper kaputt!
Bei rechtzeitiger alternativer oder komplementärer hiv-Therapie kommt es gar nicht zu Aids. Allgemein muss aber erwähnt werden daß bei einer aids-defnierten Erkrankung unbedingt ärztliche Hilfe notwendig ist, Klinik, antivirale Medikation usw. ...nur damit es keine Mißverständnisse gibt.
Sehr gut...

... man findet diesen von 2007 stammenden Beitrag sehr schnell im Netz, welcher aber keinesfalls als "Gefahr herunterspielendes" Instrument" zu benutzen ist.

Es handelt sich hier um eine, wie auch im Artikel selbst beschrieben, oppositionellen Auffassung zur bis dato aktuellen Erkenntnis, welche aber bis heute aktuell neben den Erkenntnissen der "neueren" Studie bestehen bleibt. Erkenntisse, Theorien, ... man sollte "Entwarnungen" immer skeptisch und vorsichtig betrachten. Vor allem, wenn sie im Konjunktiv bei Wiki beschrieben werden.

Es sind eben verschiedene Erkenntnisse möglich, welche nebeneinander bestehen bleiben. Nicht bis ins Letzte zu erforschen im Moment. Es wird sich zeigen mit der Zeit...

Vorsicht ist eben die Mutter der Porzelankiste!
Langerhans-Zellen

Danke für den ausführlichen Beitrag. Zu den Langerhans-Zellen vielleicht noch eine Ergänzung aus Links nur für Mitglieder:

Die Rolle der Langerhans-Zellen bei der HIV-Infektion erfährt durch eine neue Studie (Nature Medicine 13, 2007, S.367–371) eine andere Wertung. Während bisher angenommen wurde, dass Langerhans-Zellen das Virus von den Schleimhäuten des Genitaltraktes in die regionären Lymphknoten tragen mit einer nachfolgenden Infektion von Lymphozyten und dem Voranschreiten der Infektion, sieht man diesen Umstand inzwischen differenzierter. Über das Erkennungsmolekül Langerin identifizieren die Langerhans-Zellen das HI-Virus und binden es an sich, platzieren es aber in einem spezifischen Zellbereich, wo es „entwaffnet“ und abgebaut wird. Diese neuen Erkenntnisse des Forscherteams um T. Geijtenbeek stehen in Opposition zu der bisherigen Auffassung, wonach dendritische Zellen ein wichtiges Reservoir für das HI-Virus darstellten. Letzteres Szenarium solle nach diesen Erkenntnissen nur eintreten, wenn hohe Virusmengen auftreten oder etwa Verletzungen vorliegen, die es den Viren ermöglichen, in nicht vom Schutzmolekül Langerin durchwirkte tiefere Hautschichten einzudringen.
An AIDS stirbt HIER keiner mehr???

Erst einmal muss ich sagen - wilde Diskussionsschlachten zu diesem Thema bringen rein gar nichts! Man sollte es sich einfach abgewöhnen *tztz* Es werden immer Leute aufeinander treffen, die von ihrer Meinung selbstverständlich überzeugt sind, und meinen diese verbreiten zu müssen - ohne Verständnis dafür aufzubringen, dass andere sich nicht eines Besseren belehren lassen wollen. Also weshalb sie nicht in ihrem Glauben lassen, wenn es doch so gefällt? *zwinker*

Ich selbst im Gesundheitsamt tätig, in diesem Bereich Testungen und Beratungsgespräche durchzuführen, Präventionsveranstaltungen in Schulen abzuhalten,... in ständiger Zusammenarbeit mit der hiesigen AIDS-Hilfe, der Zusammenarbeit mit einer ortsnahen JVA - kann sehr wohl mir ein Urteil erlauben.

Auch HIER sterben Menschen an AIDS - nach wie vor! Und so wenige sind es gar nicht. Gerade für eine Wohlstandgesellschaft nicht wenige. Zu behaupten es müsse an AIDS niemand mehr sterben "HIER" ist eine Farce.

Zu meinen, dass regelmäßige HIV-Tests ausreichen das Gewissen zu beruhigen, ist ebenfalls beunruhigend.
Es sollte jeder wissen, dass nach einer möglichen Infektion sich innerhalb weniger Stunden das Virus so stark vermehrt hat, dass man selbst infektiös ist, eine eindeutige Viruslast aber erst nach 2 bis drei Monaten eindeutige Ergebnisse liefern.

Die Krux mit den "Schnelltests" in Schwulenclubs in denen Bareback-Parties abgehalten werden, bei denen Mann ohne Gummi Analverkehr betreibt, obwohl wissentlich HIV-Positive "on board" sind. Russisch Roulette. Und anschließend wird nach Hause gegangen zu Frau und Kind... Beim ungeschützten Analverkehr müssen im Übrigen gar keine Verletzungen entstehen, um sich möglicher Weise zu infizieren. Die auf der Schleimhaut (unter der Vorhaut"sitzenden Langerhans-Zellen dienen als Türöffner des Virus ganz ohne Blutkontakt.

Ach was schreib ich eigentlich? *zwinker*

  • Neu hier? Kein Problem!
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