21.07.2010

Weltaidskonferenz 2010

Fortschritte und Herausforderungen im Kampf gegen Aids.

Fast 25 000 Experten diskutieren seit Sonntag, den 18. Juli 2010, in Wien über jüngste Fortschritte, Herausforderungen und Chancen im Kampf gegen Aids. Die Weltaidskonferenz mit Forschern, Politikern, Ärzten, Aktivisten und Betroffenen aus mehr als 180 Ländern findet alle zwei Jahre statt und gilt als der wichtigste Kongress zum Thema weltweit. Im Mittelpunkt stehen bei der Tagung mit dem Titel "AIDS 2010" vor allem die Menschenrechte und die Frage, warum das im Jahr 2000 beschlossene Entwicklungsziel gescheitert ist, bis 2010 weltweit alle Bedürftigen mit Aidsmedikamenten zu versorgen.

Haben die reichen Länder das Interesse verloren?

Weltaidskonferenz 2010

"Wien wird zum Zentrum der Diskussion, wie wir diesen universellen Zugang doch noch erreichen können", sagte Julio Montaner, Präsident der Internationalen Aids-Gesellschaft (IAS) und internationaler Vorsitzender der Konferenz, am Samstag vor Journalisten. Es scheine fast, als ob die reichen Länder das Interesse verloren und ihre Versprechen vergessen hätten, beklagte Montaner. "Aber wenn wir unsere Versprechen nicht einhalten, welche Hoffnung gibt es dann für den afrikanischen Kontinent?"

Zahlen des UN-Aidsprogramms UNAIDS zufolge waren im Jahr 2008 etwa 33,4 Millionen Menschen infiziert. In Afrika südlich der Sahara leben zwei Drittel aller HIV-Infizierten.

Infektionsherd Osteuropa

Das Aidsvirus hält sich nicht an Grenzen. Es kann nur in weltweiter Zusammenarbeit gestoppt werden. Dies ist insofern alarmierend, dass sich die Aidsepidemie in Osteuropa und Zentralasien ungebremst ausbreitet. Jeden Tag stecken sich dort rund 300 Menschen neu mit dem Erreger HIV an. Damit hat die Region eine der höchsten Zuwachsraten. In den Jahren 2001 bis 2008 ist die Zahl der Infizierten um zwei Drittel gestiegen. Osteuropa ist darum Schwerpunkt der 18. Weltaidskonferenz. Unter dem Motto "Rechte hier und jetzt" will die Konferenz Brücken schlagen zwischen Forschung, Politik, Wirtschaft, Hilfsorganisationen und vor allem den Betroffenen.

"Es ist aber nach wie vor hauptsächlich ein wissenschaftlicher Kongress", sagt die Wiener Aids-Expertin und Co-Präsidentin der Konferenz, Brigitte Schmied. Beim Thema Aids könne man die Wissenschaft aber nie von der Politik trennen, da sich ohne deren Unterstützung nichts ändere. Dies hätten vergangene Treffen bewiesen: Bei der Weltaidskonferenz 1996 im kanadischen Vancouver wurden neue Wirkstoffkombinationen als Durchbruch in der Therapie vorgestellt und deutlich schneller als andere Medikamente zugelassen. "Diese Zusammenarbeit hat vielen Menschen das Leben gerettet", sagt Schmied.

Gerade in Osteuropa sind die Zahlen der Neuinfektionen alarmierend.
Gerade in Osteuropa sind die Zahlen der Neuinfektionen alarmierend.

Die Konferenz 2000 im südafrikanischen Durban brachte laut Schmied den Anstoß zu einem veränderten Umgang mit der Krankheit in den Entwicklungsländern. Darauf hoffen die Organisatoren nun auch in Osteuropa: Fast 70 Prozent der weltweit mit HIV infizierten Menschen leben zwar in Afrika, doch in Osteuropa und Zentralasien breitet sich die Krankheit ungebremst aus. Hauptbetroffene sind junge Heterosexuelle, die sich durch Sex oder vor allem beim Drogengebrauch über infizierte Spritzen anstecken.

Fehlende Drogenprogramme wie Spritzentausch oder Ersatztherapie verschlimmern das Problem in der Region. Dazu kommen soziale Ausgrenzung und Diskriminierung von gesellschaftlicher oder politischer Seite. "Wir versuchen, möglichst viele Ärzte und Verantwortliche aus Osteuropa nach Wien zu holen", sagt Schmied. Eine absolute Zahl kann sie nicht nennen, man arbeite weiterhin daran, möglichst viele Politiker zu erreichen. Dafür stellen viele westliche Teilnehmer wie Microsoft-Gründer Bill Gates oder die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit ihre Prominenz in den Dienst der Sache.

Trotz der prominenten Unterstützung blicken viele Hilfsorganisationen pessimistisch in die Zukunft: Sie befürchten, dass staatliche Sparprogramme und die damit verbundene abnehmende finanzielle Unterstützung den Kampf gegen die Krankheit in den kommenden Jahren erschweren. Die Geberländer - darunter Deutschland - versuchten sich klar aus der Verantwortung zu ziehen, kritisieren auch Ärzte ohne Grenzen.

In der offiziellen Erklärung zur Konferenz, der "Wiener Deklaration", fordern die Teilnehmer nationenübergreifend eine sinnvolle Drogenpolitik auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse statt einer harten Hand gegen Süchtige. Der Forderungskatalog liegt während der Veranstaltung zur Unterschrift bereit, eine der ersten Unterzeichnerinnen war die Mit-Entdeckerin des Aidsvirus, Francoise Barre-Sinoussi. Die Bemühungen um ein Umdenken dürften nicht mit dem Kongress enden, sagt Schmied: "Entscheidend ist die Nachhaltigkeit."

Miriam Bandar, dpa

Verändertes Sexualverhalten schützt vor Aids

Aus Angst vor Aids sind viele junge Menschen in Afrika beim Sex vorsichtiger. Zu diesem Schluss kommen die Vereinten Nationen in einer Studie, die am Dienstag in Genf vorgestellt wurde. "Die jungen Leute gehen (bei der Prävention) voran", sagte der Chef des UN-Aidsprogramms UNAIDS, Michel Sidibé. Sie hätten später Sex, weniger Partner und benutzten mehr Kondome als vor einigen Jahren. Dieser Trend sei weltweit zu beobachten, besonders aber in den stark betroffenen Ländern Schwarzafrikas. UNAIDS stellte seine Studie "Outlook 2010" im Vorfeld der 18. Internationalen Aidskonferenz (18.- 23. Juli) in Wien als Diskussionsgrundlage vor.

Afrika bleibt ein ewiger Brandherd, doch auch hier tut sich einiges ...
Afrika bleibt ein ewiger Brandherd, doch auch hier tut sich einiges ...

Die Studie stützt sich auf die Untersuchung junger schwangerer Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren sowie auf Erhebungen zum Sexualverhalten. In mindestens sieben afrikanischen Ländern sank die Zahl HIV-Infizierter junger Schwangerer demnach in den Jahren seit 2000 um mindestens 25 Prozent. So ging in Kenia die Zahl der HIV- Infizierten in dieser Gruppe von 2000 bis 2005 um beeindruckende 60 Prozent zurück. Schwarzafrika ist die bei weitem am schwersten von der Immunschwäche betroffene Region. In weiteren acht Ländern verzeichnete UNAIDS einen ähnlich starken Rückgang und führt dies zum Teil auf ein vorsichtigeres Sexualverhalten zurück.

UNAIDS setzt sich dafür ein, dass preiswertere und bessere Medikamente für Aidskranke zur Verfügung gestellt werden, fordert aber auch mehr eigene Anstrengungen der betroffenen Länder zur Bekämpfung der Infektionen.

Rund zehn Millionen Todesfälle und eine Million Neuinfektionen könnten verhindert werden, wenn alle Länder eine adäquate Behandlung einführten, mahnte UNAIDS. Die UN-Organisation schätzt die Zahl der HIV-Infizierten weltweit auf insgesamt rund 33,4 Millionen. Zwei Millionen Infizierte sterben jedes Jahr an der Immunschwäche Aids. Es gibt 2,7 Millionen Neuinfektionen jährlich.

Neue Formen der Aids-Prävention

Noch immer die wichtigste Aidsprävention: Gummis.
Noch immer die wichtigste Aidsprävention: Gummis.

Gegen eine HIV-Infizierung beim Sex schützt man sich mit Kondomen. Für Männer. Und damit basta. Dass es mittlerweile auch andere Präventionsmethoden gibt, darunter Frauenkondome, männliche Beschneidung und künftig vielleicht auch sogenannte "Mikrobizide" und "PrEP's", ist noch weitgehend unbekannt. Die gute Nachricht ist: Viele dieser neuartigen Schutzmechanismen geben endlich den Frauen die Macht, selbst etwas gegen eine Ansteckung mit dem Virus zu unternehmen. Bei der Weltaidskonferenz in Wien ist dies ein großes Thema. Aber sind das tatsächlich wirksame Alternativen zum Männerkondom?

"Chemisches Kondom" gegen Aids erstmals erfolgreich

Die einfache Antwort lautet: Jein. Für besonderen Gesprächsstoff sorgten am Dienstag die Mikrobizide. Mit Spannung hatten Experten auf das Ergebnis einer Studie des südafrikanischen Aids-Forschungszentrums CAPRISA gewartet, die nun nach jahrelangen Rückschlägen erstmals von Erfolgen beim Einsatz dieser sogenannten chemischen Kondome berichtet.

Durch das Gel, dem ein Aidsmittel beigemischt ist und das Frauen vor dem Sex in die Scheide einführen, sank die Infektionshäufigkeit rechnerisch um 39 Prozent. Kein schlechter Prozentsatz, aber sicherlich sind die Mikrobizide noch weit davon entfernt, einen sicheren Schutz zu bieten. Der Pluspunkt: Das Gel ist bisher die einzige Möglichkeit, sich gleichzeitig vor dem Virus zu schützen und schwanger zu werden, erläuterte die amerikanische Mikrobizid-Expertin Zeda Rosenberg.

Verbreitung von Frauenkondomen verbessern

Frauenkondome gibt es hingegen schon seit 15 Jahren, aber Nichtregierungsorganisationen zufolge wird einfach nicht genug in die Verbreitung und die weitere Forschung investiert. "Ich finde es inakzeptabel und völlig unverständlich, dass die Geberländer nicht mehr tun, um einen universellen Zugang zu Frauenkondomen zu gewährleisten", sagte ein Mitarbeiter der Hilfsorganisation Oxfam.

Nicht nur saubere Nadeln sind wichtig, auch eine sinnvolle Drogenpolitik muss weltweit her.
Nicht nur saubere Nadeln sind wichtig, auch eine sinnvolle Drogenpolitik muss weltweit her.

Der "Schlauch" mit jeweils einem Ring an jedem Ende, kann bis zu acht Stunden vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt werden - und bietet genauso viel Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft und sexuell übertragbaren Krankheiten wie Männer-Präservative. "Während es aber Kondome für Männer von klein bis XL gibt, sowie mit Noppen und gerippt, ist bei Frauenkondomen die Bandbreite noch total klein", erklärte eine Aktivistin aus Holland. Es werde einfach nicht genügend weitergeforscht.

Außerdem seien "female condoms" noch viel zu teuer und für Frauen in Sub-Sahara-Afrika geradezu unerschwinglich. "Aber gerade in Afrika gibt es viele Männer, die absolut dickköpfig sind, wenn es um den Gebrauch von Kondomen geht", sagte eine HIV-positive Aktivistin aus Sambia. "Wir müssen die Macht, die HIV-Verbreitung einzudämmen, in unsere eigenen Hände nehmen."

Männliche Beschneidung als Aidsvorsorge

Besser vorangetrieben wird da derzeit die männliche Beschneidung in weiten Teilen Afrikas. Unglaublich aber wahr: Durch die Entfernung der Vorhaut verringert sich das Risiko, sich mit HIV zu infizieren, bei heterosexuellen Männern um 60 Prozent. Dies ergaben Studien in Uganda, Kenia und Südafrika. Die Gründe sind noch nicht gänzlich geklärt, aber es wird vermutet, dass bestimmte Zellen, die unter der Vorhaut leben, ein potenzielles Ziel für eine HIV-Infektion darstellen. "Aber natürlich ist diese Methode kein 'natürliches Kondom', sondern muss mit anderen Präventionsmaßnahmen kombiniert werden", sagte David Okello von der Weltgesundheitsorganisation.

Vor allem in Kenia und Uganda wird die "Zirkumzision" bei erwachsenen Männern gerade stark vorangetrieben. Und Zulu-König Goodwill Zwelithini kündigte erst im Dezember an, er wolle die Praxis unter der größten Volksgruppe Südafrikas wiederbeleben, um die Immunschwächekrankheit zu bekämpfen - und das nach 400 Jahren, in denen die Zulus nicht beschnitten wurden, wie eine Expertin am Rande der Konferenz bemerkte. "In punkto männliche Beschneidung kratzen wir aber bisher nur an der Spitze des Eisbergs", sagte Renee Ridzon von der "Bill & Melinda Gates Foundation".

Zukunftsmusik

Aller Zukunftsmusik zum Trotz: Nur Vorsicht und vor allem Kondome bieten zumindest grundlegenden Schutz.
Aller Zukunftsmusik zum Trotz: Nur Vorsicht und vor allem Kondome bieten zumindest grundlegenden Schutz.

Fieberhaft geforscht wird derzeit auch an "PrEP's" (Pre-Exposure-Prophylaxis). Dabei geht es darum, Menschen, die nicht mit HIV infiziert sind, bereits vor einer möglichen Ansteckung mit antiretroviralen Medikamenten gegen das Virus zu behandeln. Diese Methode ist aber noch in der experimentellen Phase. Dennoch: Es gibt Hoffnung, dass das Virus in der Zukunft durch neue Methoden besser und vielfältiger als bisher bekämpft werden kann.

Carola Frentzen, dpa

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Kommentare

Diagnose HIV Positiv...

Dieser Aussagen Stimme ich zu !

Die therapie verhindert das ausbreiten des HI-Viruses ,was nicht gleich heisst weil es im Blut Nicht mehr nachweisbar ist ,das man Komplett geheilt ist .Es gibt LEIDER kein Heilmittel für diese Art von Virus !
Man forscht mit Hochdruck daran ,dennoch wird es Jahre dauern wenn nicht sogar Jahrhunderte bis man ein Gegenmittel gefunden hat.


Auszug Spiegel-Online.de

"Zwar haben Forscher eine Reihe vielversprechender Ansätze für ein solches Vakzin gefunden, und seither sind viele Durchbrüche gemeldet worden. Doch ein wirklich wirksamer Impfstoff scheint nach wie vor in weiter Ferne. Es könnte also durchaus sein, dass eine aktuelle Veröffentlichung von Wissenschaftlern des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge (MIT) im Fachjournal "Nature" nur vorsichtig als Durchbruch zu werten ist."
irgendwie reden wir ...

aneinander vorbei:

Quelle:Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 2010

ich kenne alle offiziell gängigen Aussagen zu HIV/AIDS - die spiegeln aber sicher nicht das komplette Wissen bzw. jede Forschung zu dem Thema ... *idee*

Vielleicht liest du noch mal meine Ausführungen über wissenschaftliche (Glaubens-)Systemtheorie ...

Es wird schon auch einen Grund haben, dass Fauci Mitte 2008 für eine Rückkehr zur Grundlagenforschung plädierte:
Links nur für Mitglieder

oder:
Links nur für Mitglieder

bis solche Ergebnisse zur gesicherten Erkenntnis werden und dann Eingang in gängige offizielle Aussagen finden, vergehen Jahre ...

was soll man(n) dann noch sagen ...

hoffnungslos

Lieber ER_Win,
dann lies bitte das mal *g* :

Die Entwicklung neuer Medikamente hat seit etwa 1996 bedeutende Fortschritte in der HIV- und Aids-Behandlung gebracht. Lebenserwartung und Lebensqualität von Menschen mit HIV und Aids wurden so erheblich verbessert. Jedoch: ein Heilmittel gegen HIV gibt es nicht - entgegen vielen immer wieder verbreiteten und oft bereitwillig geglaubten Meldungen. Zwar können Medikamente den Verlauf einer HIV-Infektion oder Aids-Erkrankung oft stark verzögern, doch tatsächlich heilen (also HIV aus dem Körper entfernen) können sie nicht....Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 2010

Auch wenn das Virus als Folge erfolgreicher HIV-Therapie nicht mehr im Blut nachweisbar ist, kann die HIV-Konzentration in der Samenflüssigkeit oder im Scheidensekret durchaus noch hoch genug sein, um die Infektion an andere Menschen weiter zu geben...Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 2010

@Jason-sw
Ich fand Deine Beiträge interessant.

Vermute Mal, dass ich mich verkehrt ausdrücke oder die Personen, reagieren gleich
überaktiv
vor lauter Empörung oder Angst. Angst ist nämlich unsere größte Lebensaufgabe, diese
zu überwinden.

Ihr wollt mir doch jetzt nicht erzählen, dass Ihr bei einer festeren Partnerschaft, die monogam
ausgelegt ist, Eurer ganzes Leben Kondome benutzt? Wenn also in einer solchen Beziehung
der Partner wirklich fremdgeht, so ist es dessen Aufgabe, ein Kondom zu verwenden.
Ich gehe also kein größeres Risiko ein, als Millionen von Frauen die in Ihrer Partnerschaft
vertrauen, dass wenn der Herr wirklich einmal fremd die Hosen herunterlässt, Schutz benutzt.
Wenn er das nicht tut, ist das Pech, aber nicht mein Leichtsinn.

Bis zur Mitte meines Lebens war AIDS nicht im Bewusstsein der Menschen aktuell.
Nach meiner Scheidung gab es ein paar Jahre von Unruhe und bis in diesem Land die Plakate herumgingen über Schutz, hatte ich diese Form von Leben längst hinter mir. Und dafür gibt
es einen einfachen Grund: Es hatte mich nicht glücklich gemacht.

Im joyclub scheint auch das Vorurteil zu herrschen, dass sämtliche Männer ihr ganzes
Leben nichts anderes wünschen als ununterbrochen Ihren Samen herumzustreuen bei allen Frauen,
die sie gerade Mal im Moment attraktiv finden und willig sind. Ich kann Euch versichern, dass das nicht so ist – zumindest lerne
ich wohl die anderen Seite von Männern kennen. Man zieht ähnliches an.

Damit es alle verstehen: ich bumse nicht mit fremden Männern.
Bis ich auf Hochtouren auflaufe, muss ich jemand gut kennen und ein gutes Gefühl haben -
nicht im Bauch, im Herzen.
@sarah tscha ...

Sorry ER_Win..ich kenne niemanden der sich mit dem Virus angesteckt hat und der danach das Virus wieder losgeworden ist.

Weltaidskonferenz 2010

Da ändert auch das Lesen dieser Beiträge nix dran...

was soll man(n) dann noch sagen ... *nixweiss*

hoffnungslos *mrgreen*


btw.: Berichte von "HIV-Spontanheilungen" in der "alternativen Szene" sind sowieso Legion - die meine ich nicht. Aber auch andere Fälle sollen vorkommen: Links nur für Mitglieder
HIV und deren folgen..

danke ! :o)

HI-Viren sterben ab circa 3 Minuten an der Luft ab ! HI-Viren ,sterben ab einer Temperatur von 80°C ab

Richtig..und deshalb ist auch das Beispiel mit dem Salat nichtig.

Die Virulenz von Hepatitis C ist z.b viel höher,
Übertragungswege des HI-Virus und deren folgen ...

@Pegasus_68 & Jason_sw

Der erste Übertragungsweg ist und bleibt immernoch der DIREKTE Kontackt mit BLUT ! Niessen,husten,spucke,Urin sind keine Virenträger in dem Sinne ! Wenn Jeder der HIV + ist niessen würde dann halleluja !!! Wie Asesis schon sagte bzw schrieb ,dann wäre die ganze Welt mit dem Erreger infiziert !
Aber das liegt wohlmöglich daran ,das im Ösiland die ärzte und deren AIDS hilfe den leuten was ganz anderes auftischen als unsere Deutschen Ärzte und Spezialisten ,die sich mit dem thema HIV / AIDS aussereinander setzen !

Wie Dumm und NAIV seid ihr denn ???

Zu deiner aussage @Pegasus_68 ""das wenn sich ein HIV infizierter sich schneidet ,oderin derKüche arbeitet""

Jeder der HIV + ist hat in der Küche eine Sehr Große verantwortung zu tragen ! Auch ich trage verantwortung ! Du und der olle Sack aus dem Ösiland verurteilt alle HIV + menschen !
So ein schmarn hab ich noch nie gelesen .Mir wird spei übel ,nur vom lesen !

Es ist schon richtig das sich nur ein Kleiner tropfen BLUT auf´s essen befinden brauch,das dann das infektions risiko = 100% ist,aber wer zum Teufel ist bitte so verantwortungslos ,und steckt andere Menschen ABSICHTLICH mit dem Erreger an ???

HI-Viren sterben ab circa 3 Minuten an der Luft ab ! HI-Viren ,sterben ab einer Temperatur von 80°C ab !!! Ihr tut so als würdet ihr euch alle sorgen machen ,das die HIV + menschen euch alle Absichtlich anstecken würden .Das kann es nicht sein leute ?! Wir leben in einer Zeit wo ALLE dazu beitragen ,das sich Viren & Bakterien sich NICHT rasend verbreiten ! Und nur zur Info !!! In einer Küche befinden sich mehr Lebensbedrohliche Bakterien ,als HI-Viren .Darüber sollte man sich Gedanken machen .Wenn du irgendwo eine Pizza bestellst,das der jenige dir nicht kräftig das essen versüßt ,indem er mal eben da rein spuckt oder rein onaniert ! Ihr stellt vergleiche auf ,das ist "Bäääh".


Blut & Sperma sind 2 der Direkten übertragungswege des HI-Viruses .Und NICHT spucke,Urin,oder ein simpler husten !
@asesis

Falscher Thread um über andere Unfälle zu reden.Nicht wahr?

Ich rede hier nicht über andere Todesarten, sondern führe nur wenige Zahlen an, um im Vergleich die Dimensionen geraderücken zu können. Das ist nur durch Erwähnung anderer Zahlen möglich.

Dein Ausweichen kann Deine Argumentationsarmut nicht kaschieren. was bleibt, ist das Mißverhältnis zwischen tatsächlichen Opfern (bei uns in Mitteleuropa, wo wir tatsächlich Dinge ändern können) und dem stattfindenden Fund raising. HIV ist eine von vielen Erkrankungen, beileibe inzwischen keine besorgniserregende, im Vergleich zu anderen eher unbedeutend, ganz im Gegensatz zum stattfindenden Medienrummel. Wie gesagt, es geht dabei um viel Geld, da sollte man immer wachsam und kritisch sein.

Jeder Zweite, das klingt nach viel. Trotzdem sind das in absoluten Zahlen Peanuts. Verkehrsunfälle, Haushaltsunfälle, Grippetote, das alles macht für sich ein Vielfaches davon aus. Kann mir jemand sagen, warum grad HIV so dramatisiert wird? Sind die anderen Toten, die anderen unglücklichen Opfer keine Menschen, um die man sich vorher mehr hätte kümmern müssen? In Österreich sterben pro Jahr viermal mehr Radfahrer im Verkehr als wir - Tendenz sinkend, in den letzten 28 Jahren waren es insgesamt etwas über 1.500 - AIDS-Tote haben, warum wird da nicht mehr an Prävention gemacht? Mein Tip: hat was mit Geld zu tun. Viel Geld. Richtig viel Geld.

Falscher Thread um über andere Unfälle zu reden.Nicht wahr? Les bitte noch mal die Überschrift hier *danke*

dann mutierst du zur Mimose.

Bin auch gegen Beleidigungen, aber wer austeilt, muß auch einstecken können. Noch besser ist natürlich: nicht mal anfangen damit.

Weil ihr es nicht versteht, das ihr euch an Leute haltet, die den Virus entweder NUR entdeckt haben, oder an Leuten die Blödsinnige Thesen aufstellen.
  • Weltaidstag 2010
    Neue Kampagne zum Welt-Aids-Tag gegen Stigmatisierung und Diskriminierung.

  • Neu hier? Kein Problem!
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