20.08.2008

Weiteres zum Thema Escort

Eine Escort-Lady im vertiefenden Gespräch.

Nach den eher kontrovers aufgenommenen Einstiegsartikeln (Teil 1, 2 und 3) unserer REIHE zum Thema Escort, wollen wir euch heute die Meinungen und Ansichten einer Escort aus den Reihen des JOYclub vorstellen. Aus persönlichen Gründen, die jedem beim Lesen des Artikels offensichtlich ins Auge stechen sollten, will sie aber anonym bleiben. Ein Wunsch, dem wir gerne nachkommen und der akzeptiert werden sollte. Und damit zu dem Interview, bei dem wir auch versucht haben, einige im Diskussionverlauf der ersten Artikel generierten Fragen einfließen zu lassen.

  • JOYclub: Was ist Dein eigentlicher Beruf?

Ich bin selbständig und arbeite hauptsächlich in der IT-Branche. Dieser Beschäftigungszweig läuft derzeit nicht besonders, weshalb ich auch andere kleinere Sachen, die ich beherrsche, annehme und nach bestem Wissen und Gewissen umsetze.

  • JOYclub: Wie kamst Du auf die Idee, Escortlady zu werden?

Durch meine Selbständigkeit sind die Ausgaben im Monat ziemlich hoch, aber die Einnahmen leider nicht immer gleich. Da ich vor einiger Zeit finanziell ziemlich im Minus war und mir das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals stand, wusste ich nichts anderes mehr und kam auf die Idee, mich über Escort-Services zu informieren. Was ich las, gefiel mir, weswegen ich mich dann auch bewarb.

  • JOYclub: Was sind für Dich die Gründe, als Escort zu arbeiten?

Ein wichtiger Grund für meine Arbeit als Escort ist ganz klar das Geld. Zudem stehe ich gerne im Mittelpunkt, lerne gerne neue Leute kennen und werde auch gern ein wenig verwöhnt. Es ist das immer wieder Neue, dieses aufgeregt sein vor einem Date, dieses Ungewisse, diese verschiedenen Persönlichkeiten, die man kennen lernt.

  • JOYclub: Ziehst Du für dich eine Grenze zwischen Escort und Prostitution? Wenn ja, verletzen Dich Betitulierungen als Prostituierte oder Nutte?
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Nein, mich ärgern diese Bezeichnungen nicht. Es ist meines Erachtens sogar nachvollziehbar, denn als Außenstehender mag man alles in einen Topf werfen, um es für sich besser zu verstehen. Ich selbst sehe es aber anders. Als Prostituierte beispielsweise auf einem Straßenstrich muss man nicht unbedingt schlau/gebildet sein. Als Escort hast du es dagegen mit Leuten zu tun, die beruflich sehr weit oben stehen/agieren. Dort kannst du es dir nicht leisten, ungebildet zu sein.

  • JOYclub: Weiß Deine Familie und Dein Freundes- und Bekanntenkreis von Deinem Nebenberuf?

Es wissen nur ganz wenige, wirklich enge Freunde - eigentlich nur zwei - und die halten absolut dicht!

  • JOYclub: Lebst Du in einer festen Beziehung - wenn ja, wie kommt Dein Partner damit klar?

Seit einem Jahr habe ich wieder einen festen Freund, der von meiner Nebentätigkeit als Escort nichts weiß! Ich glaube, er würde meine Escort Tätigkeit nicht verstehen und eifersüchtig sein, hat er doch für die Tätigkeit einer Escort prinzipiell keinerlei Verständnis. Entsprechend begleitet mich immer die Angst, dass mich mal jemand entdeckt/erkennt und es ihm sagt.

Ich weiß, dass mein Verhalten nicht fair ist, aber ich kann mir aktuell nicht anders helfen. Es macht ja auch Spaß, wenn man Kunden hat, die einen verwöhnen, mit Komplimenten überschütten und auch mal ein kleines Präsent mitbringen. Es ist eben ein besonderer Kick. Doch leider sind nicht alle Kunden so. Es gibt auch welche, die die Frauen nicht als Frau, sondern als Objekt sehen, um am liebsten vier Stunden ihre sexuellen Fantasien ausleben zu können. Mit allem Drum und Dran. Aber ich habe beispielsweise enge Grenzen, die auch nicht immer auf Verständnis stoßen. Beispielsweise ist Gummi bei Verkehr und Oralverkehr Pflicht und Finger oder Gegenstände lasse ich mir nicht einführen. Leider gibt es viele Kunden, die derartiges erzwingen wollen. Da ist man dann heilfroh, wenn alles glimpflich ausgeht.

  • JOYclub: Wie häufig wirst Du gebucht?
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Das ist verschieden. Zur Zeit sind Ferien, es gibt wenige Messen. Da springen nicht mehr als 3-4 Escortdates im Monat heraus, wenn überhaupt. Sonst kann es durchaus passieren, dass es bis zu dreimal in einer Woche passiert.

  • Joyclub: Wo finden die meisten Verabredungen statt?

Im Hotel, meist ab 4 Sterne aufwärts.

  • JOYclub: Kristallisiert sich bei den Kunden, die Dich buchen, eine bestimmte Alters- und/oder eine spezielle soziale Schicht heraus?

Jein, das Alter reicht von 30 bis open end. Die Schicht ist auch ganz verschieden. Ich hatte schon einen Kunden, der ganz normal im Dreischichtbetrieb eines großen Unternehmens arbeitete und lange auf einen Tag mit einer Escort hinsparte; und den Abend dann so richtig genoss. Meist sind es aber wirklich Geschäftsleute, die im Hotel übernachten und einfach eine nette Begleitung inklusive eines erotischen Abenteuers suchen.

  • JOYclub: Welche Unternehmungen mit Deinen Kunden, die Deine Agentur anbietet (Kurzurlaube, Abendbegleitung usw.) sind Dir am Liebsten?

Am Liebsten sind mir Abendbegleitungen, da ich wegen meines Freundes ungern über Nacht wegbleiben möchte. Aber klar, es gibt mehr Geld, wenn man ein Wochenende weg ist.

  • JOYclub: Bietest Du Deine Dienste nur für Männer oder auch für Frauen an?
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Da ich bi bin, würde es auch klappen, wenn mich eine Frau bucht, das ist aber noch nicht vorgekommen.

  • JOYclub: Wie verhalten sich die meisten Männer allgemein? Eher schüchtern und zurückhaltend, oder hast Du die Erfahrung gemacht, dass Sie eher fordernd, vielleicht sogar leidenschaftlich auf Dich zugehen?

Nein nicht fordernd. Sie sind sehr zuvorkommend und zurückhaltend und genießen meist erst ein gutes Essen und Gespräche. Sex ist ja kein Hauptkriterium warum eine Lady gebucht wird (da kann der Kunde ja viel billiger in den Puff gehen) sondern das ganze Drumherum mit Stil und Niveau.

  • JOYclub: Endet eigentlich JEDES Date im Vollzug sexueller Handlungen?

Nein, auf keinen Fall. Es ergibt sich so, wie vielleicht auch bei einem Blind Date im privaten Kreis. Manche Kunden wollen einfach einen netten Abend ohne Sex, aber das ist schon seltener.

  • JOYclub: Bist Du schonmal von einer Ehefrau überrascht worden?

Oh weh, nein und ich hoffe, das bleibt mir auch erspart.

  • JOYclub: Hast auch Du die Möglichkeit, Dates mitten im Vollzug abzubrechen?

Die Möglichkeit besteht immer, auch von Seiten des Kunden, aber es kam bei mir noch nie vor.

  • JOYclub: Was passiert, wenn ein Escort mehrere angebotene Aufträge ablehnt?

Bei meiner Agentur ist es so, dass man durchaus schnell rausfliegt, wenn man zu viele Anfragen absagt. Auch Tage, an denen man nicht verfügbar ist, sollte man vorher ankündigen - ich finde das aber in Ordnung, denn im normalen Job kann man auch nicht sagen: „och nööö“

  • JOYclub: Was waren bisher Gründe, um einen Kunden abzulehnen?

Ein Date habe ich einmal abgesagt, weil ein Kunde ein Treffen im Wald wollte. Er stand auf Outdoor Sex. Doch das war mir zu gefährlich. Außerdem hat es nichts mit Escort zu tun - Escort bedeutet Niveau, Essengehen, Spazieren, stilvolle Gespräche. Sex ist nur der krönende Abschluss einer angenehmen Zeit, keinesfalls aber der Hauptinhalt.

  • JOYclub: Was passiert bei Absagen, Nichteinhaltung der Vereinbarungen seitens der Kunden?

Das ein Kunde abgesagt hat, kam bei meiner Agentur noch nicht vor. Dass wir als Escort Ladys nicht immer Zeit haben, ist auch klar, gerade bei kurzfristigen Anfragen. Es ist meist so, dass wir eine Anfrage bekommen, ob wir Zeit haben, erst danach wird der Kunde informiert und bucht dann fest.

  • JOYclub: Welchen Zu- und Abgang hat Deine Agentur schätzungsweise jedes Jahr an Mitarbeiterinnen? Warum gibt es diese Mitarbeiterfluktuation?
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Eine Agentur hat viele Stammkunden. Neue Escorts, die hinzukommen, werden von diesen Stammkunden gebucht. Wenn allerdings neben den Stammkunden keine Neukunden dazukommen, versiegt irgendwann die Geldquelle und man wechselt als Escort in eine andere Agentur. Dann gibt es Escorts, welche sich das Ganze sooo locker vorstellen, aber nach einiger Zeit feststellen müssen, dass es ein harter Job ist - wie jeder andere auch. Ein kleiner Teil wird auch aus privaten Gründen aufhören. Schwangerschaft, ein neuer Freund etc.. Es gibt viele Escort-Ladys, die sich zum Beispiel ihr Studium mit ihrer Tätigkeit finanzieren oder einfach auf ein neues Auto sparen. Sind diese Ziele erreicht, springen sie eben wieder ab.

  • JOYclub: Und welche Damen bleiben bei Euch und warum?

Das kann ich nicht sagen. Bei mir ist es so, dass ich einen gewissen Anspruch an meinen Verdienst habe. Wenn dieser erfüllt wird, habe ich keinen Grund zu wechseln.

  • JOYclub: Was ist, wenn ein Kunde meint, er hätte sich mit seiner Bezahlung ein Recht auf Erfüllung „aller“ Leistungen erkauft?

Der Kunde muss direkt bei Ankunft die Lady bezahlen. Der Preis unterscheidet, ob es sich nur um ein Essengehen handelt oder eben um ein Essengehen mit Erotik. Das kann man klären. Sollte er sich während des Essens anders entscheiden, dann kann er die Differenz noch bezahlen. Oder es bleibt eben bei der „puren“ Begleitung.

  • JOYclub: Wo siehst Du für Dich Vorteile gegenüber einer Independent-Escort, wo die Nachteile?

Als Independent muss man sich um die Buchungen selbst kümmern und die Kunden sind wohlmöglich fremd. In einer Agentur gibt es jahrelange Stammkunden, die nur immer die Damen wechseln. Darum fühle ich mich in einer Agentur weitaus sicherer.

  • JOYclub: Damit wären wir bei dem Thema Sicherheit: Bietet Dir deine Escortagentur Sicherheitsmechanismen an? Wie sehen diese aus?

Nein, bei uns gibt es derartige Sicherheitsmechanismen nicht. Wir melden uns nach einem Date bei der Agentur zurück. Das war es auch schon. Ich habe aber immer eine Person meines Vertrauens, die genau weiß, wo und wie lange ich weg bin. Bei ihr melde ich mich ebenfalls immer zurück, damit kein Grund zur Sorge da ist.

  • JOYclub: Gab es schon Übergriffe auf Dich, wurde ein Kunde mal handgreiflich?

Nein!

  • JOYclub: Vielen Dank für das Gespräch.

In der Fortsetzung unserer Artikelreihe zu dem Thema Escort-Service werden wir demnächst den Ablauf eines Dates aus Sicht einer Escort darstellen.

Weitere Themen

Tagebuch einer Escort
Wie läuft ein Date mit einem Kunden aus Sicht einer Escort ab? In Form einer Art Tagebucheintrag lässt uns eine Escort an ihren Gedanken und den Abläufen vor, während und nach einem Date teilhaben.

Soloescort im Interview
Nachdem uns bisher Agenturescorts einen Einblick in ihre Tätigkeiten gewährten, ist es nun an unserem Mitglied LynetteKoeln, uns stellvertretend für den Zweig der Soloescorts Rede und Antwort zu stehen.

Escort-Ladys im Interview
Nachdem uns Carmen, Agenturchefin von Libertin Escort, zum Thema Begleitagenturen Rede und Antwort gestanden hat, wollen wir nun drei ihrer Escort-Ladys das Wort erteilen und euch ihre Sicht der Dinge vorstellen.

Kommentare


....und wo kann man den Artikel noch lesen ?
da hat vorhin..

..jemand gefragt, wie das ist bei jemandem, der escort schon länger betreibt.

Ich hab das über paar Agenturen versucht, weil ich dass selbstständig nicht machen kann, hab ich nicht das Rückgrat für, zahl ich lieber Provision.

Zu meinen Eindrücken:
Wenn das Date problemlos abläuft, was durchaus vorkommt, man kriegt natürlich nen guten Stundenlohn für verhältnis wenig Arbeit, immerzu Luxus und Gönnertum ertragen, das macht optimistisch.

Das ist das Problem dabei, man hat kaum Reibung, wenn überhaupt, dann mit seinen eigenen Idealen, seinen "Kleinmädchenträumen" von ehrlicher (also komplizierter Liebe unter Ausschluss der Öffentlichkeit ), und ist dementsprechend auf andere Ebene ziemlich aggressiv. Z.B. mit der Kredit- oder ec-karte. Quasi als Belohnung für den Bindungsverzicht, man hat ja Schmerzensgeld.

Wenn ich so zurückdenke, mei, ich bin vielleicht faul geworden. Früher hatte ich meine 8 bis 12 Std. Tag z.B. in der Gastro, und nebenher noch Sport, und Fernstudium und Affären am Start. Ich war nur noch am Rotieren. Heute habe ich Zeit. Manchmal soviel dass ich überlege wie eine alte Oma, Dingen einen festen Platz zuweise, einen routinierten gemütlichen Alltag lebe und wahrscheinlich für Aussenstehende den Eindruck mache, ich wäre depressiv.

Dabei ist das lediglich innerer standby, anstrengend genug, auf Bindungen zu verzichten, und freiraus zu erzählen, immerzu erwachsen und auf der Hut zu sein, sich zu schützen vor fieser Kritik.

Dabei ist dieser Job pure Heilung!

Pure Heilung!

Das Herz bleibt unberührt, kann heilen. Das Leben drumherum geht einfach weiter, besser, einfacher, mei, das Herz muss man halt auch gelegentlich hüpfen lassen. Desperate Housewifes kucken, viel lustige Sachen lesen, irgenwie kreativ werden. Hab ja nebenher auch ne Massagepraxis als Wirkungskreis, schon ein bisschen weniger heucheln als Escort.

Einkaufen, wenns der Geldbeutel zulässt, oder sich über das disziplinierte Anhäufen von Minimalstreserven freuen, mal nett sein zu der eigenen Mutter ihr Blumen schenken, hilfsbereit sein im Alltag, geduldig und reif. und immer so verflucht verschwiegen. lieber 10 mal schlucken und mit den augen rollen als ein unüberlegtes wort zuviel. Leute auf Distanz halten, auf dass keiner meinen Elfenbeinturm zerbombt, denn so unzufrieden bin ich nicht.

Ich mag Heilung.

Nervig nur dass ich gerade parallel so tue, als könnte ich eine Beziehung führen, jemand der einfach nicht aufgibt und rüttelt und rüttelt und rüttelt und rüttelt....

*popp*
...je nach qualität und niveau...sinkt der preis

...je nachdem was mann erwartet steigt / sinkt der preis für die gesellschafterin oder auch den gesellschafter!


ich selbst bin gelistet bei verschiedenen agenturen und daher kann ich sagen klasse hat seinen preis...das ist immer im leben so!
escort 2009

wir möchten das thema mit einer neuen reportage für das
po-magazin und für joyclub vertiefen und suchen damen und
herren, die lust haben auch in der printversion von po zu erscheinen.

wir freuen uns über rückmeldungen!
Das neue PO-Magazin
bemerkenswert ....

wie viele Kommentare so ein Interview auslöst. Hätte ich nicht gedacht. Scheint uns alle ja doch irgendwie tiefer zu berühren. Gutes Thema.
@man_ray

Ach, so sehr interessiert es mich dann auch wieder nicht, was in Holland verdient wird! Ich lebe und bleibe ja hier in Deutschland und bin glücklich und zufrieden so, wie es ist!
Seele?

Ein Geschäft, das nicht mehr als Geld einbringt,
ist ein schlechtes Geschäft.
(Ford)

Jeder Beruf kann menschlich oder nur auf ein Ziel hin gemacht werden.
Daher wird man hier nie auf einen Nenner kommen.
Geld will jeder.
Sex will jeder.
Doch mit menschlichem Umgang, mit der Achtsamkeit im Umgang miteinander. Ist schon traurig wenn der Geldwert davon abhängt wieviel mehr Gefühl, oder Illusion reingepackt wird. Die schöne Geliebte. Teuer! Die Straßenstrichhure. Billig! Der Rechtsanwalt, oder Manager-Kunde. Gibts den überhaupt in der ganzen Diskussion? eR ist aussen vor.
Nun sind beides Prosti-beruf. Und alle drei Menschen, die leben, spüren, die gleiche Luft atmen, lieben, weinen, lachen, und sterben werden. Jeder!! Also warum schmeißt man nicht endlich diese Scheißmoral über Bord. Und wendet sich den wichtigen Dingen zu!!
Der Menschlichkeit, egal wo. Dem Miteinander, besonders dort wo die Dinge auseinanderfallen. Wir sitzen doch alle in einem Boot, das sich Hure Wirtschaft nennt und uns in Richtungen kutschiert, wo wir gar nicht hin wollen. Prostitution heißt für mich nicht nur Sex for money, sondern, wenn man für etwas alles tun würde, und dies haben ja viele Prostis hier betont, dass sie nicht alles tun, sondern ihr eigener Herr sind!
Die nette Lady aus dem Interview LynetteKoln ist hierin auf ihr Geschäft bedacht, da geht es um die Vorgaukelei einer Illusion, und dafür Geld verdienen.
Es gibt andere nette mit denen ich hierin geplaudert hab, die offen, ehrlich diesen job leben, auch wenn dann gleich wieder von jedem das Haar in der Suppe gesucht wird, da nicht sien kann, was nciht sein darf!!! Aber diese gibt es auch, hilfsbereite menschliche Wesen, die Bestärkung geben, dass es nicht um den Beruf, den Status, das Geld, die moral geht, sondern ums Miteinander Mensch sein, wo einer den anderen auffängt, wo keiner allein sein braucht.Offen, differenziert und ehrlich leben.
Ehrlich zu leben erfordert MUT.
Wenn diesen Beruf eine offen lebt, so zieh ich meinen Hut vor ihr.
So denk ich, dass oft nicht der Sex das Problem ist, sondern die Heimlichtuerei, das Doppelleben, die Unehrlichkeit.
Sie kann mit wenigen, wenn überahupt über ihre Probleme reden? wohin mit ihrem Kummer, ihrer Freude, kann sie den teilen?

Und somit steht die Frage für mich dann da? Was ist wenn jemand dies lange macht..offen oder heimlich, macht dies einen Unterschied? Wie geht es der Seele? Und da Sex mit sovielen Gefühlen assoziiert wird, und dabei Bindungshormone ausgeschüttet werden, was bewirkt dies in einem Menschen, wenn gleichzeitig keine Bindung stattfindet?
Auf alle Fälle: Keiner soll was tun müssen, was er nicht will. so gehts doch eigenltich nur drum, tuts allen Beteiligten gut, oder nicht??

Das Interview würd mich daher eher von einer Frau interessieren, die dies offen lebt, und schon eingige zeit macht? Und wie geht der Partner damit um? Kann man sowas als Partner überhaupt tolerieren? Dazu die Angst vor Geschlechtskrankheiten? Vor dem Verlieben des Partners? Vorm auch vielleicht mal schwanger werden?
@looking4you

Hallo

dann kannst du dich doch einfach mal erkundigen
was denn eine im krankenhaus angestellte
krankenmasseurin (vulgo physiotherapeuting) pro std verdient
der Job ist nämlich anerkannt.
@man_ray

Mag sein, dass es so ist. In den Niederlanden z.B. ist die Tätigkeit einer Prostituierten gesellschaftlich sehr viel anerkannter bzw. angeseher als hier. Ich weiß jedoch nicht, ob deshalb die Preise dort niedriger sind als bei uns. Könnte mir aber vorstellen, dass das Preisniveau ähnlich liegt wie in Deutschland. Je attraktiver und geiler die Lady, desto höher ihr Lohn, egal, ob gesellschaftlich akzeptiert oder nicht. Stelle ich mir zumindest so vor!
@looking4you

du hast es schon fast. .
weil es so gesellschaftlich minderwertig ist
als prostituierte zu arbeiten.. deswegen muss es ja
so teuer erkauft werden, sozusagen incl schmerzensgeld
nd natürlich auch eine art Kompensation dafür dass Frau
schneller als sie denkt niht mehr jung und begehrt ist.
Daher kommt der Preis und das einfach verdiente Geld.

wäre es anders und anerkannt würde es auch den aldi unter den bordellen geben.. also quasi mc-puff....
und dann ist es schon wieder niccht so einfach..
  • Neu hier? Kein Problem!
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Eine kurze Einleitung zum Thema findet ihr hier:
Escort Service im Jahre 2008