In ihrem letzten Beitrag, der sich um das Thema "Sex genießen lernen" drehte, hat unsere Autorin Silke Maschinger bereits angeschnitten, wie wichtig es für tollen Sex ist, dass man lernt, loszulassen und zu genießen. Ihre ersten Ratschläge endeten mit folgender Feststellung: "Ganz besonders wichtig ist jedoch die innere Einstellung zu sich selbst, zum eigenen Körper und zur Sexualität". Dies wird sie nun für euch vertiefen …
Sich selbst mehr spüren
Es klingt so einfach: Lass dich fallen! Doch jeder weiß, dass das nicht immer so leicht ist. Etwas blockiert in einem drin, Angst taucht auf oder auch einfach gar kein Gefühl. Die Situation ist okay, der Partner bzw. die Partnerin auch, aber es geht einfach nicht. Dafür kann es viele Gründe geben, die in einem selbst liegen, seien es alte Erfahrungen oder einfach die eigene Einstellung zu sich selbst.
Die innere Einstellung zum Sex entsteht durch Prägung von außen

Das soziale Umfeld mit all seinen Regeln prägt unsere innere Einstellung.
Jeder Mensch wird von seinem Umfeld geprägt: eine offene Einstellung der Eltern, der Familie, des sozialen Umfelds hilft sehr dabei, Sexualität genießen zu können. Wer jedoch schon als Kleinkind oder Teenager erfahren hat, dass der eigene Körper und das "da unten" schmuddelig sind, kann vielleicht auch als erwachsener Mensch nicht richtig loslassen, weil "das" nicht in Ordnung ist.
Zum Glück kann man diese Prägung ändern. Zuerst gilt es, sich dieser Einstellungen bewusst zu werden. Nimm dir dafür einmal Zeit für dich. Stell dir Fragen wie: Was würde mein Vater zum Thema Sex sagen? Was würde meine Mutter dazu sagen? Welche Botschaften habe ich von der Schule oder Freunden/Bekannten erfahren? Schreibe dir die Antworten dazu auf und schaue sie dir an. Sind sie wirklich wahr? Was wäre, wenn sie nicht wahr wären, sondern nur eine von mehreren Perspektiven? Welche anderen gibt es? Welche Perspektiven würden dir helfen, dich selbst schön zu finden und den Sex zu genießen?
Vor-Erfahrungen haben Einfluss auf die Lustfähigkeit
Aber auch Sex- oder Beziehungspartner prägen die eigene Lustfähigkeit. Je unsicherer du mit dir selbst bist, umso leichter bringt dich ein negatives Urteil über dich aus dem Gleichgewicht. Da reicht ein blöder Kommentar von jemandem, der dir wichtig ist, manchmal schon aus, dass du dich innerlich zurückziehst und gar nicht mehr wagst, zu dir selbst zu stehen.
Auch in einer Beziehung geschieht dies immer wieder, dass man aus Liebe bestimmte Wünsche nicht mehr äußert, weil man weiß, dass der andere sie nicht mag. Wenn das über eine längere Zeit hinweg geschieht, vergisst man leicht, was man sich mal gewünscht hat. Oder man übernimmt unbewusst die Wertung und fühlt sich schlecht dabei. Wenn du also denkst, du bist nicht okay, bzw. deine Wünsche seien es nicht, dann schau mal genau hin, wer aus deiner intimen Vergangenheit dich so geprägt haben könnte.
Wer sich selbst nicht mag…

Ist schönes Aussehen beim Orgasmus wirklich wichtig?
Häufig höre ich von Frauen, dass sie bestimmte Sex-Stellungen nicht mögen, weil ihre Figur dabei angeblich nicht gut wegkommt. Oder sie haben Angst, dass sie zu laut sind oder beim Orgasmus nicht schön aussehen. Doch damit nehmen sie sich selbst die Lust am Sex. Wer sich für das schämt, wie oder was er ist, kann sich selbst, seinen Körper und die eigene Lust nicht genießen.
Wenn es wirklich um Schönheit ginge, dürfte ein Grossteil der Frauen keinen guten Sex haben. Ältere Menschen ebenso: je älter die Menschen werden, umso weniger entsprechen sie dem jugendlichen Schönheitsideal. Und doch haben auch ältere Menschen tatsächlich guten Sex! Es geht beim Sex nicht um den perfekten Körper. Was nützt ein perfekter Körper, wenn der Mensch darin keinen Spaß am Sex hat? Ein Supermodel im Bett zu haben, macht auch keinen Spaß, wenn sie nur daliegt wie ein Brett. Was wirklich zählt, ist Genuss und Freude an dem, was man macht.
Innerer Leistungsdruck steht besserem Sex im Weg
Auch die Gesellschaft trägt ihren Teil dazu bei. Während früher sexuelle Lust bei Frauen als nicht unbedingt notwendig erachtet wurde, so ist es heute fast eher der Fall, dass Frauen als nicht normal gelten, wenn sie keine Orgasmen haben. Das Paradox der Aufklärung liegt darin, dass man zwar einerseits sehr viel mehr weiß als früher, aber dadurch auch der Druck gestiegen ist. Also gilt es auch hier, mit Ruhe zu schauen: Wie sieht meine wirklich Sexualität aus? Wie war es früher, wie ist es heute? Vorlieben ändern sich im Laufe der Zeit, weil der Mensch oder die Rahmenbedingungen sich geändert haben. Es gibt zwar viele Bilder in den Medien, wie Sex zu sein hat, aber was willst du bzw. wer bist du? Jeder Mensch hat seine ganz eigene individuelle Art, auch beim Sex.

Lass dich fallen!
Muss Sex immer orgiastisch und außergewöhnlich sein oder reicht auch einfach "normale Hausmannskost"? Nur weil es unzählige Sextoys gibt, die das Sexleben bereichern können, bedeutet das noch lange nicht, dass jeder Spaß daran haben muss!
Auch Männern fällt es schwer, sich selbst zu spüren. Der Druck, ein ganzer Kerl sein zu müssen, lässt sie glauben, Feinfühligkeit oder Sensibilität seien nur etwas für Frauen. Und solange der Penis steht, ist alles in Ordnung. Doch auch sie könnten es wagen, zu schauen, was sie wollen. Und zwar bevor der Körper durch fehlende Standhaftigkeit von alleine darauf hinweist, dass da etwas nicht richtig läuft.
Die Blockaden haben nicht immer mit Sex zu tun
Auch wenn man mit seinem eigenen Körper zufrieden ist, eine positive Einstellung zum Sex hat, wenn alles andere auch stimmt, dann kann es sein, dass die Blockade gar nichts mit dem Sex zu tun hat, sondern in der Persönlichkeit selbst verankert ist. Man kann nicht nur ein bisschen loslassen, das ist so wie ein bisschen schwanger sein. Wenn man aber ganz loslässt, kann es sein, dass dann auch andere Emotionen mit hochkommen, die im Körper blockiert sind. Und dann geht es nicht mehr nur um Sex, sondern um den Menschen an sich.

Sex ist mehr als eine Praktik. Lerne etwas über dich selbst und du lernst etwas über deine Sexualität.
Wer generell ein sehr beherrschter Mensch ist, wird beim Sex auch eher kontrolliert sein. Um sich selbst mehr zu spüren, hilft es also auch im gesamten Alltag genau wahrzunehmen, wo es dir gelingt, Kontrolle loszulassen: Kannst du wütend sein? Kannst du herzhaft lachen? Kannst du beim Tanzen wild tanzen, ohne dich um die Blicke der anderen zu kümmern?
Sex ist mehr als eine Praktik. Lerne etwas über dich selbst und du lernst etwas über deine Sexualität. Lerne deine Sexualität kennen und du lernst etwas über dich selbst!
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 | Hallo
Ihr macht das schon,er erste Schritt ist immer schwer aber das ihr schon mal in einen Club wart ist schon ein anfang ein guter anfang.
Wir hatten als erstes ein Blind-date,also wir haben sie vorher noch nicht gesehen auch nicht auf Bildern.
Ja das falsche Paar kann alles kaput machen,wie bei uns,sie hatten es wasst geschaft das wir uns scheiden lassen haben,meine Frau war so blauäugig hat alles geklaubt was sie gesagt haben,sie wollten zum schluß meine Frau für sich alleine.
Ich hoffe das es euch nicht so passiert wie bei uns.
Mit den Gefühlen ist das so,das andere Paar mit den ihr was machen möchtet wollen auch nur eins,sie wollen auch nicht das sich der Partner in das andere Paar verliebt,ist aber meisten so.
Das war bei uns auch so,der Kerl von den Paar hat zur meiner Frau gesagt,wenn er nicht verheiradet wäre hätte es sie mir abspendig gemacht,seine Frau ist Körperlich behindert,hat es mit den Beinen gehabt,frag mich jetzt aber nicht wie der Sex mit ihr war das würde zu lange dauern.
Da noch viel Glück und viel spass ihr im Joy. |
 | Danke
Danke für Deine Erfahrungsbericht.
Klar, die such nach dem passenden Paar ist auch eine Hürde die man nehmen muss.
Das falsche Paar kann natürlich auch viel kaputt machen.
Wir werden uns langsam vortasten. Zwei Besuche im Club waren ganz ok. Zwar ohne Sex mit anderen aber uns hat es Spaß gebracht.
LG |
 | Hallo
He ihr zwei
Bei uns waren am anfang genauso,wollten auch und hatten hemmungen.
Ich war die erstenmale immer eiverzüchtig wenn ein andere mit ihr im Bett lag,wir waren immer in getennt Zimmer.
Das erste Paar war das falsche gewesen,wurden zum schluß nur noch verarscht.
Gefühle für das andere Paar dürfen nicht entstehen,sonst geht es in die Hose.
Ich sag immer,nicht immer Suppe essen mal ein schönes stückchen Fleisch wäre auch was.
Und nicht gleich beim ersten treffen gleich sex haben,es geht nach den dritten vierten mal und es muß das richtige Paar sein,ihr müßt beide zustimmen das euch die anderen Partner zustehen,die Chemie muß stimmen.
Und wens beim ersten mal nicht geht,ist nicht so schlümm,war wie bei uns,er ist mit ihr ins Zimmer gegangen und saß mit der anderen Frau auf den Sofa und konnte nicht,die Frau wollte aber ich aber nicht,sie hat es aber verstanden.
Habe meine Frau hinterher schief angeschaut,da mußte ich aber durch,ich wollte es ja auch und konnte nicht.
Es muß das richtige Paar sein,mit den ihr eine Beziehung aufbauen wollt.
Und bei euren Aussehen,werdet ihr keine Probleme haben mit anderen Paaren,ihr seht aus wie das Paar das wir in Frühjahr kennengelrnt haben. |
 | Was wird wohl geschehen?
Hallo an ALLE,
wir sind seit 3,5 Jahren zusammen und in unseren Phantasien und Gesprächen wollen wir mal mehr ausprobieren.
Aber wir wissen nicht wie der der andere "danach" denkt und was dann mit unsere Gefühlen passiert.
Ich weiß, sollange wir es nicht probieren wissen wir es nicht, aber bisher haben wir es noch nicht gewagt.
Ist ein echt dummes Gefühl! Zu wollen aber nicht zu wissen wie und was passiert!
Welche Erfahrungen habt Ihr so gemacht?
LG |
 | Hallo
das muß ich machen,wenn wir bei anderen Paaren sind,sie sagen immer das ich es genießen soll weil ich ab und zu mal probleme habe einen hochzukriegen bei der anderen Frau,kann nicht abschalden. |
 | Sex geniesen heisst..
... sich die Zeit dazu nehmen und dem Alltag entfliehen, z. B. ein erotisches Wochenende weg von zuhause... |
 | Sex genießen
hat am allerwenigsten damit zu tun, sich an anderen zu orientieren! Jeder hat doch Fantasien im Kopf, sein Kopfkino permanent angeschaltet. Bitte gebt diese Fantasien frei, tauscht sie mit dem Partner aus, seid ehrlich leidenschaftlich, denkt an euer geiles feeling, fordert es ein und gebt es genauso weiter an den Partner! Geil sein ist so schön, ebenso wie Geilheit zu befriedigen |
 | @Rosenpaar67
Ich stimme Dir da voll zu. Der Artikel hat mich sehr berührt und ich denke, das Problem liegt nicht allein beim Sex. Denn mal ehrlich - wie intensiv nimmt man denn heute sein Leben noch wahr?
Wie oft sitzt man einfach so im Garten und lauscht den Vögeln oder stellt gar fest, dass gar keine da sind? Wer hat denn tatsächlich vor zwei Tagen den tollen Regenbogen gesehen oder mal entspannt den Sternenhimmel in einer lauen Sommernacht beobachtet und dabei über das Universum phantasiert?
Ganz leicht lässt sich das feststellen, wenn man sich "zwingt" jeden Abend fünf Dinge aufzuzählen, die an dem Tag positiv waren, bzw. die man positiv erlebt hat. Versprochen - es ist wahnsinnig schwer. Und besonders spannend wird das im Urlaub, wenn beide Partner den Tag zusammen verbracht haben und feststellen, wie unterschiedlich doch die Wahrnehmung darüber ist.
Da stellt sich dann die Frage, wie soll man sich denn selbst positiv sehen, wenn einem an einem ganz normalen Tag auf Anhieb nur negative Sachen einfallen?
Ich persönlich finde, dass es eine gute Beziehung oder Ehe jederzeit Wert ist, daran zu arbeiten. Denn nichts ist erschreckender, als nach zehn Jahren zu erfahren, dass sich der Partner ständig unter Druck gesetzt gefühlt hat.
Reden, fühlen, erleben und darüber wieder reden und dann fallen lassen.
Und dann - ja das weiss ich - ist der Sex unglaublich.
Sie von YA13 |
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so ging es mir ganz selten bisher. vielleicht 3-4 mal in meinem leben. in diesen momenten war ich ganz bei mir. das war schön.
Ich hätt jetzt ein "da war ich ganz bei ihr" erwartet. Irgendwie. Oder?
Ich zumindest bin in solch einem Moment "bei ihm".
Wenn ich nur "bei mir" wäre, könnt ich´s auch mit jedem Dahergelaufenen machen, wer "da ist" interessiert ja dann nicht mehr wirklich, bin ja eh mit mir selber "bei mir".
Oder hab ich hier grundsätzlich etwas falsch verstanden? |
 | KLARSTELLUNG.
@steppes:
Mit der von mir gewählten Begrifflichkeit des <Hardcore-Fickbettlers>, im Übrigen mit sehr viel entwaffnender Ironie und einem Augenzwinkern versehen, wollte ich dich hier in keiner (selbstgefälligen) Weise diskreditieren.
Als Forums-unerfahrener User sei dir aber auch kurz mitgeteilt, daß die Kontaktaufnahme/Suche in einem öffentlichen Forum von der Clubleitung ungern gesehen und dafür das persönliche Anschreiben der `Angebeteten` über eine Club-Mail gewünscht wird.
Ein freundlicher Gruß.
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