Unter Rimming versteht man die sexuelle Stimulation des Anus mit der Zunge. Rimming ist der englische Begriff, während das Wort Anilingus aus der lateinischen Sprache stammt und die gleiche Bedeutung hat. Als Erweiterung zum Oralsex wird Rimming von vielen Menschen als sehr anregend empfunden.

Rimming als sexuelle Stimulation
Das Lecken und sanfte Eindringen der Zunge in den After hat für viele einen hohen Lustfaktor. Dabei kann Rimming ins Vorspiel eingebaut werden und der Vorbereitung zum Anal Verkehr dienen, aber auch als eigenständige sexuelle Praktik angewendet werden. Rimming ist sowohl von der Frau als auch dem Mann aktiv und passiv ausführbar.
Ist der Wunsch nach Anilingus noch nicht ausgesprochen, ist es wichtig, den Partner damit nicht zu überrumpeln, sondern das Thema behutsam anzugehen. Ein Austausch über sexuelle Vorlieben verhindert unliebsame Überraschungen. Je offener man mit Rimming und Anilingus umgeht, umso eher erfährt man, was dem Partner gefällt.
Notwendige Hygiene beim Anilingus
Sauberkeit ist beim Anilingus absolute Voraussetzung. Dabei genügt allerdings normales Waschen oder Duschen. Eine spezielle Analspülung oder ein Einlauf ist nicht erforderlich. Viele fühlen sich danach zwar noch sauberer und frischer, zur normalen Hygiene reicht jedoch die Dusche völlig aus.
Wenn Rimming bei der Frau erfolgt, ist es wichtig, nicht vom Anus zur Scheide zu wechseln. Auf diese Weise wird die Übertragung von Keimen vermieden. Wer ganz sicher gehen möchte, kann ein Lecktuch verwenden. Die sexuelle Empfindung beim Anilingus soll damit kaum eingeschränkt sein, viele bevorzugen jedoch den direkten, natürlichen Kontakt. Rimming an sich ist nichts Schmutziges, hat jedoch oft noch einen leichten Tabucharakter. Gerade dieses vermeintlich "Verbotene" erhöht für viele Paare den sexuellen Reiz.
Rimming in verschiedenen Spielarten
Das Einbeziehen der Analregion in das Liebesspiel ist eine interessante Erweiterung der sexuellen Praktiken. Rimming zielt darauf ab, die erogene Zone im Anus zu erregen. Die beste Stellung dazu ist die Hündchenstellung. Das bedeutet, der Partner, der geleckt wird, befindet sich in einer knienden Position. Anilungus kann von heterosexuellen und homosexuellen Paaren gleichermaßen praktiziert werden. Viele Männer mögen neben dem Eindringen der Zunge eine zusätzliche Prostatamassage. Zudem ist Rimming eine gute Vorbereitung zum Anal verkehr.
Die Zunge eignet sich zum Erforschen der Analregion sehr gut, da sie angenehm weich und feucht ist. Nach der sexuellen Stimulation durch Anilingus kann beim analen Eindringen, sei es nun durch einen Dildo oder den Penis des Mannes, oft auf die Anwendung von Gleitmitteln verzichtet werden.




