Die Natur hält mit ihren süßen Früchten jede Menge natürliche Möglichkeiten der sexuellen Luststeigerung für uns bereit. Man muss sie nur kennen und richtig anzuwenden verstehen. Parallel dazu hat auch die Pharmaindustrie viele neue, medizinisch nachweisbar wirksame Potenzmittel entwickelt.
Kurz zur Erläuterung: Zu den Potenzmittel werden alle Stoffe und Medikamente gezählt, die zur Behandlung einer „erektilen Dysfunktion“, dem Unvermögen eine Erektion zu bekommen oder entsprechend lange aufrecht zu halten, eingesetzt werden. Und Aphrodisiaka sind Mittel die grundsätzlichen der Steigerung der sexuellen Begierde (Libido) dienen.
Dieser Artikel stellt Euch eine kleine Auswahl der bekanntesten Potenzmittel sowie Aphrodisiaka aus Natur und Medizin vor.
Viagra, Levitra, Cialis und Co.
Viagra, Levitra und Cialis sind Potenzmittel, gegen Erektionsstörungen und Impotenz beim Mann, die seine sexuelle Leistungsfähigkeit steigern. Die Wirkstoffe, Sildanafil bei Viagra, Tadalafil bei Cialis oder Vardenafil bei Levitra, gehören zur den so genannten PDE-5-Inhibitoren (PDE-5-Hemmer). Diese hemmen den Abbau eines für die Erektion wichtigen Botenstoffs im Penis, was zu einer Verbesserung bzw. Verstärkung der Erektion führt. Der Botenstoff lässt die Gefäßmuskulatur des Schwellkörpers erschlaffen und die Durchblutung wird gefördert. Dadurch, dass gleichzeitig das Zurückfließen des Blutes verhindert wird, wird das Glied prall und steif. Allerdings muss das Gehirn eine sexuelle Erregung melden, damit der Botenstoff in der Schwellkörpermuskulatur produziert wird, das heißt der Mann muss sexuell stimuliert sein.

Im Gegensatz dazu spricht beispielsweise Uprima das Nervensystem an, wodurch es sich von den bereits erwähnten Potenzmitteln unterscheidet. Es wirkt indem es eine Reihe von Nervenimpulsen erzeugt, die eine Erektion hervorrufen und aufrechterhalten.
Potenzfördernde Mittel sowie diverse Aphrodisiaka gibt es aber auch in Form von Salben, die auf den Penis aufgetragen werden, als Tropfen oder Tee, die man einnimmt oder als Gewürze und Pflanzenextrakte, die ins Essen gemischt werden.
Erotisierende Nahrungsmittel
Viele alltägliche Lebensmittel gelten als Aphrodisiaka. Wie diese zu der ihnen heute nachgesagten Wirkung kommen, bleibt aber oft im Dunkeln der Vergangenheit verborgen. Aphrodisierende Nahrungsmittel entfalten Ihre Wirkung im Gegensatz zu Viagra und Co. über einen längeren Zeitraum und sind für jene gedacht, die Essen als etwas Sinnliches und Erotisches begreifen.
Heißes aus Gewürzregal und Kräutergarten
Schon im Mittelalter galten Gewürze nicht nur als aromatisch sondern als äußerst anregend. Durch ihre zum Teil berauschende Wirkung, sollen sie die Lust verstärken und das Verlangen steigern. Nicht nur exotische Gewürze, wie Safran, reihen sich in die Liste der Scharfmacher. An den obersten Stellen stehen solche, die wir alle zu Hause im Gewürzregal stehen haben. Beispielsweise zählen Chili, Muskatnuss, Ingwer, Thymian, Paprika oder Pfeffer zu den heißesten Scharfmachern unter den Gewürzen. Die meisten erhöhen die Durchblutung der Sexualorgane und was das veranlasst kennen wir ja bereits von Viagra und Co. Unter den Kräutern sollen vor allem Bohnenkraut und Petersilie eine Stimulans hervorrufen. In Petersilie ist 2 bis 6 Prozent ätherisches Öl vorhanden, es reizt Harnweg und Uterus und ist damit sexuell erregend.

Aphrodisiaka aus dem Meer
Bei Aphrodisiaka aus dem Meer führen Austern ganz klar die Spitze an. Sie gelten seit vielen Jahrhunderten als Innbegriff der Lust. Schon von Casanova wird behauptet, dass er jeden Morgen 50 Austern zu sich nahm um seine Manneskraft zu stärken. Angeblich sollen sie die Produktion des Sexualhormons Testosteron ankurbeln. Andere Meeresfrüchte mit erotischem Ruf sind z.B. Jakobs- und Miesmuscheln, Krabben, Garnelen, Krebse, Hummer und natürlich Beluga-Kaviar.
Stimulierendes Obst und Gemüse
Es ist keine Überraschung, dass auch einige Früchte wie beispielsweise, Quitten, Datteln oder der Granatapfel, als stimulierend gelten. Die erotische Wirkung der Meisten von ihnen z.B. von Himbeere oder Erdbeere liegt allerdings wohl eher in ihrem Aussehen und in ihrem Geschmack. Mit etwas Fantasie können sie in ein hoch anregendes Vorspiel einbezogen werden.

Auch verschiedene Pilze wie Pfifferlinge, Herbsttrompeten oder Muschelpilze gelten als überaus sinnliche Gaumenfreude. Favorit unter den heimischen Gemüsesorten ist erstaunlicherweise der sonst eher unbeliebte Sellerie. Sellerie ist ein sehr vielseitiges Gemüse, er beruhigt die Nerven, gibt neue Lebenskraft und stärkt die männliche Potenz. Und: Sellerie enthält hormonähnliche Stoffe, die den im menschlichen Schweiß vorkommenden Sexuallockstoffen gleichen.
Aber auch die mexikanische Avocado, die allein durch ihre rundliche Form schon sehr sinnlich wirkt, baut zum einen Aggressionen ab und regt andererseits die Liebeslust erheblich an. Sie wird in der mexikanischen Küche gerne verwendet, um daraus mit Zitronen- oder Limettensaft, Tomatenstückchen, Salz und Pfeffer einen leckeren und wohl anregenden Dip (Guacamole) zu machen. Bohnenkeimlinge, Kichererbsen oder Bambussprossen gelten dagegen unter den orientalischen Gemüsesorten als beliebte Stimulanzien.
Mittlerweile gibt es auch eine enorme Anzahl an Tabletten, Tropfen und Tonika, die sich meist pflanzlicher Wirkstoffe bedienen, um eine Steigerung der sexuellen Begierde zu erzielen.
Lustfördernde Pflanzenextrakte
Zahlreiche Produkte versprechen eine Libidosteigerung für Männer und Frauen. Bekannteste Vertreter haben natürliche Inhaltsstoffe wie Maca, Yohimbe, Sibirischen Ginseng oder Süßholzwurzel.
Maca ist ein altes Heilkraut der Inkas. Es wird auch als „natürliches Viagra aus Peru“ bezeichnet. Maca oder „Lepidium Meyeni“ wird traditionell beim Mann zur Verbesserung von Ausdauer, Widerstandskraft, Libido und Potenz eingesetzt. Bei der Frau wird Maca zur Wiederherstellung des Hormonspiegels und zur Behandlung einer Vielzahl sexueller Störungen eingesetzt.

Yohimbe ist als Stimulans bekannt. Es wird zur Behandlung von Frigidität eingesetzt und hat eine stark aphrodisierende Wirkung.
Damiana (Tumera aphrodisiac), hat stimulierende Eigenschaften, kann die Eierstöcke stärken und trägt zum Hormongleichgewicht der Frau bei. Es wird zur Verbesserung der sexuellen Leistungsfähigkeit und zur Bekämpfung von Schwäche und Erschöpfung eingesetzt. Damiana gilt als eines der sichersten Heilkräuter zur Belebung der sexuellen Aktivität.
Sibirischer Ginseng dient der Verbesserung der Drüsenfunktion und zur Steigerung der Energie sowie des sexuellen Verlangens. Der gesamte Stoffwechsel und Energiehaushalt des Körpers wird durch die Einnahme von Sibirischem Ginseng verbessert. Das geschieht durch Einwirkung auf die verschiedenen Drüsen, welche die Libido, sexuelle Funktion und Ausdauer beeinflussen.
Süßholzwurzel wirkt positiv auf die Drüsen, insbesondere die Nebennieren zur Optimierung des Hormonspiegels. Die Nebennieren produzieren Sexualhormone und haben direkten Einfluss auf eine gesunde Libido. Eine Unterfunktion kann zu einem Nachlassen von Libido und Energie führen. (Quelle: www.feelgood-people.com)
Zum Schluss noch ein altes Geheimrezept bei Mannesschwäche: Die Nüsse von 15 Kirschkernen zerstampfen und mit 100g Weingeist übergießen. 4 Wochen ziehen lassen und dann abgießen. Morgens und Abends je einen Teelöffel davon einnehmen.





