Die Missionarsstellung dürfte nahezu zu 100% schon einmal jeder praktiziert haben, der einige sexuelle Erfahrungen hat. Denn sie ist einfach und dabei effektiv!

Sex-Stellung, bei der Sie unten liegt
Die Missionarssstellung bezeichnet eine verbreitete Stellung beim Sex, bei der die Frau auf dem Rücken liegt und sich der Mann über ihr befindet.
Sie wird umgangssprachlich auch als Deutsch bezeichnet.
Ursprung der Missionarsstellung
Der Ursprung dieser Bezeichnung wird kontrovers diskutiert. Zum einen wird der Begriff auf die christlichen Missionare zurückgeführt, die im 19. Jahrhundert den fremden Kulturen ausschließlich diese Art des sexuellen Kontakts gestatteten, da diese die einzige, von Gott akzeptierte Paarungsweise ist. Die Einwohner, welche so über die Normen der Sexualität aufgeklärt werden sollten, verspotteten diese Praktik folglich als "Missionarsstellung".
Dem entgegen könnte diese Annahme lediglich auf einem Gerücht beruhen, das von Alfred Kinsey in die Welt gesetzt wurde. Tatsächlich bezeichneten die Bewohner der Melanesischen Inseln (Inselgruppe im Pazifik) diese Stellung als "ibilimapu" (sie kann nicht mitmachen), jedoch ist dabei weder ein Bezug zu den Missionaren, noch ein Verbot anderer Praktiken enthalten.
Die falsche Verbindung zum Ursprung dieses Begriffes könnte darin liegen, dass die Melanesier die Sitte der Missionare, sich an den Händen zu halten, anstößig fanden und dies als "misinari si bubunela" (Missionarsmode) bezeichneten. Hier heraus könnte Kinseys Gerücht resultieren, das sich bis heute verbreitet und im alltäglichen Sprachgebrauch verfestigt hat.
Vorteile der Missionarsstellung
Diese Stellung zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass beide Partner ständigen Blickkontakt haben und sich auf diese Weise während des Aktes bestmöglich verständigen und den Rhythmus so optimal aufeinander abstimmten können.
Nachteile der Missionarsstellung
Die Frau ist in ihrer Bewegungsfreiheit deutlich eingeschränkt und vergleichsweise passiv.Fetter TextKursiver Textg_




