Was ist der Jen Mo?
Der "Jen Mo" ist ein Akupressur-Punkt, der auf die Traditionen der Taoisten im alten China zurückgeht. Schon vor mehr als 3000 Jahren legten die Chinesen Wert darauf, zwischen den Begriffen "Orgasmus" und "Samenerguss" deutlich zu unterscheiden. Sie haben schon damals erkannt, dass ein Mann (sofern entsprechend trainiert) in der Lage ist, innerhalb einer kurzen Zeitspanne mehrere Orgasmen zu erleben, ohne den Samen auszustoßen.
Vermutlich kam es zur Entdeckung des "Jen Mo" und der entsprechenden Fingerdruck-Methode, weil die Taoisten glaubten, dass ein Mann zuviel Lebens-Energie verliert, wenn er den Samen ausstößt. Sie entwickelten also Techniken, mit denen sie einen Orgasmus erleben konnten, bei dem es aber nicht zur Ejakulation kam. Sie hofften nämlich, dass sie gesünder und viel älter werden könnten, wenn sie den Samen zurückbehalten.
In den USA ist die "JenMo"-Fingerdruck-Methode auch unter der Umschreibung "Millionen-Dollar-Punkt" bekannt. Im deutschen Sprachraum wird diese Technik "Fingersperre" genannt.
Die exakte Position liegt am Damm, zwischen Hodensack und Anus. An dieser Stelle verlaufen die "Pipelines" durch welche die Samenflüssigkeit transportiert wird. Jeder Mann kann die Samenstränge fühlen, wenn er suchend gegen das dahinter liegende Schambein drückt. Der Samen, der von den Hoden bereitgestellt wird und sich mit der Prostata-Flüssigkeit vermischt, wird durch die Samenleiter in Richtung Penisspitze gepumpt. Dieser Pump-Vorgang bzw. das Krampfen der Prostata ist der eigentliche Orgasmus. Das Gefühl das entsteht, wenn die Ejakulation erfolgt, ist nur der "I-Punkt" des ganzen Vorgangs.
Jen Mo - Fingerdruck-Methode
Den "Jen Mo" zu drücken bedeutet also nur, das Fließen der Samenflüssigkeit zu unterbrechen. Das Krampfen und Pumpen der Prostata hört damit nicht auf - es tritt nur kein Ejakulat aus. Das Orgasmus-Gefühl ist dadurch nur geringfügig beeinflusst - der sinnliche Genuss gegenüber dem vollen Orgasmus liegt bei etwa 95 %. Diese Unterbrechung ist mit der Wirkung vergleichbar, die eintritt, wenn man mit dem Fuß auf einen Gartenschlauch tritt, der zum Rasensprengen benutzt wird. Der Druck in der Wasserleitung ist nämlich genau der gleiche - aber das Austreten des Wassers wird verhindert.
Will ein Mann innerhalb einer kurzen Zeitspanne mehrmals einen Orgasmus erleben, muss er seinen Körper sehr gut kennen und viel trainieren. Das Gefühl, das sich kurz vor dem "Point-of-no-Return" einstellt, muss richtig erkannt werden. Bevor die Prostata zum ersten Mal zuckt und zu pumpen beginnt, muss der "Jen Mo" mit den Fingern fest und vor allem lang genug gedrückt werden - mindestens 30 Sek. lang. Ist der Druck zu schwach oder es wird zu schnell locker gelassen, kann die Prostata mit einem letzten Pumpvorgang doch noch das Ejakulat herausschleudern und der eigentliche Versuch ist gescheitert.
Durch diese Fingerdruck-Methode wird der Penis zunächst noch etwas härter - dann aber sofort schnell weich, sobald die Prostata mit dem Pumpen aufgehört hat. Eine sofortige Stimulation bringt dann wenig, kann sogar als unangenehm empfunden werden. Eine kurze Pause von wenigen Minuten reicht aus - dann kann es weitergehen.
Schon nach kurzer Stimulation und entsprechendem "Kopf-Kino" richtet sich bei gesunden und potenten Männern der Penis sofort wieder auf und die nächste Trainings-Einheit kann beginnen. Mit genügend Übung (ausgeprägter Selbstdisziplin ist allerdings nötig) können auf diese Weise zehn und mehr Orgasmen erzeugt werden. Beim gewollten letzten Orgasmus wird dann in der Regel nicht mehr unterbrochen und das "volle Gefühl" genossen.
- jen mo technik
Wer kennt sich denn mit dem jen mo punkt aus? ich habe gerde gelesen das der beim mann kleine wunder vollbringen soll…
- AN ALLE...
Ich bin eigentlich eine SUB. Darf ich einen jungen Mann zum TOP erziehen? Geht das?
- Was ist der Jen Mo Punkt
Habe von diesem Punkt gehört. Könnt ihr mir helfen? Was ist er, wo ist er, und was bewirkt er? Gruß
- suche liebevollen herren für dauerhafte bindung....
Da ich mich hier einige Zeit schon umschaue und bis jetzt nicht wirklich mein GEGENSTÜCK gefunden habe versuche ich s...
- Suche Extertal- Lünen am 05.05.12
Wer fährt am 5. Mai vom Extertal oder Kreis Lippe allgemein nach Lünen/Unna oder dran vorbei und hat Lust mich…
Jen Mo und die Frage der Gesundheit
Abschließend stellt sich die Frage, ob diese Methode gesundheitsschädlich ist. Gelegentlich berichten Männer von einer Reizung der Harnröhre. Einen medizinischen Beweis dafür gibt es allerdings nicht.
Viele erwähnen, dass die Menge der Samenflüssigkeit abnimmt und dass die Ejakulation weniger heftig ist, wenn sehr viel trainiert wird.
Falls das Sperma umgelenkt worden ist und in die Harnblase gerät, kann der Urin beim nächsten Urinieren etwas trüber sein. Das kann vermieden werden, indem die Samenleiter näher in Richtung Anus abgedrückt werden.
Es ist durch Forschungen bisher nicht eindeutig geklärt worden, ob dieses Fingerdruck-Training Gesundheitsprobleme verursacht. Sollten allerdings Schmerzen auftreten, ist das ein deutlicher Hinweis, dass etwas falsch gemacht wurde.

