Harter Sex ist durch das Eigeninteresse der beteiligten Partner gekennzeichnet. Es geht um die pure Befriedigung der eigenen sexuellen Lust. In erster Linie wird sich dabei das genommen, was man möchte, statt den Partner wie beim Kuschel-Sex ausgiebig zu verwöhnen.
Harter Sex und die Befriedigung der eigenen Lust

Anders als beim BDSM geht es beim harten Sex nicht um die totale Erniedrigung des Partners, sondern vielmehr darum, den anderen zu benutzen und dies möglichweise auch verbal zum Ausdruck zu bringen. Wo die Grenze zwischen hartem Sex und BDSM gezogen wird, muss allerdings jedes Paar für sich allein entscheiden.
Im Vordergrund steht, dass die eigene zügellose Lust gestillt werden soll, indem man sich nimmt, was man braucht. Dieser Egoismus geht jedoch in der Regel von beiden Seiten aus, so dass beide Partner auf ihre Kosten kommen. Beim harten Sex ist also nicht die Intimität und Nähe zum Partner ausschlaggebend, sondern der Sex als Befriedigung.
Karnickel-Sex und Fesselspiele
Zum harten Sex gehört meistens auch der schnelle Akt, mit tiefen harten Stößen des Mannes. Viele bezeichnen diese Art von Geschlechtsverkehr auch als "Karnickel-Sex". Auch das sogenannte Deepthroating oder das sofortige Eindringen ohne jegliches Vorspiel können dazu gezählt werden. Die Varianten des harten Sex sind unbegrenzt. Eine klare Abgrenzung ist oft nicht möglich.
Eine weitere Variante sind beispielsweise Fesselspiele bzw. das sogenannte Bondage oder kleine Schläge auf den Po oder ins Gesicht des Partners. Manche bezeichnen aber auch schon einen Quickie als harten Sex. In jedem Fall geht es um die pure Befriedung der eigenen Lust. Und das Hier und Jetzt.
Harter Sex hat keine klaren Grenzen
Da sich klare Grenzen schwer ziehen lassen, ist harter Sex sicherlich für manchen auch schon der schnelle Sex ohne großes Vorspiel. Andere zählen vielleicht auch Anal Sex dazu. Wieder andere stehen total auf Lustschmerz und verbinden diesen mit hartem Sex.
Die Begriffe und Definitionen sind sehr dehnbar und für jedes Paar natürlich unterschiedlich. Ganz egal, was jeder einzelne unter hartem Sex versteht, die Hauptsache ist es gefällt allen Beteiligten und regt das Sexleben an.







