Sex muss nicht immer im heimischen Schlafzimmer oder geschlossenen Räumen stattfinden. Ein kleines Abenteuer unter freiem Himmel hat für viele einen ebenso prickelnden Reiz. Auch unsere aktuelle Umfrage unter 5.000 JOYclub-Mitgliedern bestätigt die Beliebtheit von Outdoor-Sex.

Outdoor-Sex im Wald besonders beliebt
Ein romantischer Spaziergang mit dem Liebsten im Park, eine frische Brise auf der Haut, das Rascheln der Baumwipfel – ja, da kommt so mancher in Stimmung. Bei vielen ist die Lust auf ein Liebesspiel in der Natur geweckt. 96 Prozent der befragten JOYclubber haben in der Fantasie bereits mit dem Gedanken an Outdoor-Sex gespielt, ganze 90 Prozent ihn sogar umgesetzt.
Bevorzugte Orte für Sex im Freien sind unter anderem Wälder. Sex im Wald, beispielsweise im grünen Dickicht oder auf einer Lichtung, hatten bereits 71 Prozent der Umfrageteilnehmer. 60 Prozent überkam die Lust an Stränden und Badeseen. Zudem hatten 34 Prozent der Befragten in Parks ein kleines Stelldichein.
Einige JOYclubber sind bei der Wahl ihres Sex-Plätzchens besonders wagemutig. Sie gaben weitere beliebte Orte an, zu denen unter anderem Freibäder, Hochsitze, Boote, Friedhöfe, Unterführungen und verlassene Industriegelände gehören. Aber auch der eigene Garten bzw. die Terrasse bieten für viele beste Möglichkeiten, um Sex im Freien zu genießen. Zudem erfreut sich Parkplatzsex bzw. ein sogenannter Parkplatztreff großer Beliebtheit.
Der Reiz entdeckt zu werden

Was macht nun den Reiz am Liebesspiel im Grünen aus? Man sollte meinen, die Gefahr von anderen entdeckt zu werden, hemmt das Begehren auf Sex. Aber nein, das Gegenteil scheint der Fall zu sein: 28 Prozent der befragten User finden eben gerade diesen Kick, erwischt zu werden, außerordentlich reizvoll.
Weitere 13 Prozent schätzen hingegen die Nähe zur Natur. Die romantische Stimmung beim Schäferstündchen im Freien ist für sieben Prozent der Befragten ausschlaggebend. Die Mehrheit der Outdoor-Sex-Liebhaber regt allerdings erst die Kombination dieser drei Faktoren an.
Nur wenige legen es auf Exhibitionismus an
Zwar steht der Kick erwischt zu werden ganz oben auf der Liste, dennoch wollen nur Wenige tatsächlich beim Sex beobachtet werden. Vielmehr geht es eben um die Möglichkeit, dass andere auf das eigene Sex-Spiel aufmerksam werden könnten. 60 Prozent der Befragten gaben an, dass das Erlebnis an sich, nicht die Öffentlichkeit im Vordergrund steht. Wenn sie von Zuschauern gestört werden, sind sich 20 Prozent sogar sicher, den Verkehr abzubrechen.
Hingegen finden 18 Prozent den eigenen Sex noch aufregender, wenn Publikum dabei ist. Hier spielt wohl auch der Hang zum Exhibitionismus eine nicht unerhebliche Rolle. Lediglich ein Prozent möchte mit Outdoor-Sex aber wirklich schockieren.
Wie sehen es auf der anderen Seite die Menschen, die zufällig auf ein liebendes Pärchen aufmerksam werden? So viel sei zunächst gesagt: Wirklich oft werden Leute nicht zu unfreiwilligen Zuschauern eines fremden Liebesspiels. Denn rund zwei Drittel der Umfrageteilnehmer hat noch nie ein sextreibendes Paar getroffen. Jedoch fanden 36 Prozent derjenigen, die schon mal Beobachter wurden, das Treiben der Liebenden klasse. Wer auf Voyeurismus steht, würde hier also voll auf seine Kosten kommen. Dagegen fühlten sich zwei Prozent der unfreiwilligen Beobachter durch den Outdoor-Sex anderer belästigt.
Vorsicht: Outdoor-Sex kann Bußgeld kosten
Sex im Freien macht Spaß und erregt. Das konnte unsere Umfrage ohne Zweifel aufzeigen. Doch es darf nicht vergessen werden, dass Sex an öffentlichen Orten als Erregung öffentlichen Ärgernisses gewertet und deshalb auch mit einem Bußgeld belegt werden kann.
Nahezu allen Umfrageteilnehmern ist dies bekannt. 71 Prozent bemühen sich deshalb auch, niemanden zu stören. Zwei Prozent verzichten aufgrund des möglichen Bußgeldes sogar gänzlich auf Outdoor-Sex. Demgegenüber ist es 21 Prozent der Befragten JOYclub-Mitglieder vollkommen egal, dass sie bei einer eventuellen Belästigung anderer mit einer Geldstrafe rechnen müssen. Sie haben weiterhin Sex im Freien, wenn sie die Lust dazu überkommt.






