23.03.2011

Das Zentrum für sexuelle Bildung

Sexualität ist erlernbar

Sexualität hat unzählige Facetten und wirft jede Menge Fragen auf. Sie ist Gegenstand verschiedenster Fachdisziplinen; jeder hat seinen eigenen Zugang, seinen eigenen Blick auf die Sexualität. Sie ist Thema in Kunst und Medien und verschiedene Kulturen und Subkulturen eröffnen weitere Blickwinkel...

Mit diesem unglaublich weiten Themenfeld befasst sich das im Oktober 2010 in Dresden eröffnete, bundesweit erste Zentrum für sexuelle Bildung. Die hier angebotenen Workshops und Seminare sollen interdisziplinär Wissen zur Sexualität vermitteln. Denn die Gründer sind der Meinung, dass Sexualität durchaus erlernt werden kann. Und genau dafür sollte eine breite Palette an Möglichkeiten zur Verfügung stehen, wobei jeder sein Bildungsziel selbst bestimmen können sollte.

Dies ist in dem Zentrum für sexuelle Bildung nun möglich, dessen Arbeit weit über die Aufklärung biologischer Zusammenhänge oder Schwangerschafts- und Krankheitsprävention hinausgeht. Wir stellen euch das Zentrum näher vor und suchen Tester, die einen Workshop in dem Zentrum besuchen wollen.

Das Team des Zentrums für sexuelle Bildung
Das Team des Zentrums für sexuelle Bildung

Sinnlichkeit, Massage und Sexualität: Sinnes-art

Beginnen wollen wir mit dem Begriff "Sinnes-art". Unter diesem Begriff - oder auch gemeinsamen Markennamen - werden verschiedene Projekte zusammengefasst, die sich um Sinnlichkeit, Massage und Sexualität drehen. Derzeit gehören zu "Sinnes-art" drei Dresdner Massagestudios für ganzheitliche und sinnliche Massagen, ein Ausbildungsbereich für sinnlich-erotische Massagen und seit neuestem das Zentrum für sexuelle Bildung.

Der Eingangsbereich des Zentrums für sexuelle Bildung
Der Eingangsbereich des Zentrums für sexuelle Bildung

Die Idee hinter dem Zentrum für sexuelle Bildung hat dank "Sinnes-art" also schon eine längere Geschichte. Genau genommen begann diese 2005, als zwei Massagestudios unter der Dachmarke "Sinnes-art" ihr Wissen in Seminaren vor allem zum Thema "Sinnliche Massage" weitergaben. 2008 gründete man aus Kapazitätsgründen ein weiteres Studio und weitete fortan das Angebot konsequent aus - sowohl was die Anzahl der Seminare betraf als auch die Themenvielfalt.

Dabei fiel schnell auf, dass vor allem jene Seminare besonders gut besucht wurden, die einen Bezug zum Thema Sinnlichkeit und Sexualität hatten. Außerdem zeichnete sich ab, dass die Teilnehmer auch aus Gründen kamen, die weniger spezifisch mit Massage oder dem jeweiligen Seminarthema zusammenhingen, als vielmehr mit einem generellen Wunsch nach Kenntnissen und Erfahrungsmöglichkeiten rund um Sexualität und Sinnlichkeit.

Für ihren unbefangenen und wertschätzenden Umgang mit dem Thema Sexualität wurden die Verantwortlichen hinter "Sinnes-art" von den Seminarteilnehmern und Massagegästen mehrfach gelobt. Dieses positive Feedback und die bei dem Projekt "Sinnes-art" gesammelten Erfahrungen führten dazu, dass man Mitte 2010 die Idee entwickelte, die Sexualität zum Kernthema der Seminarangebote zu machen.

Sexualität ist erlernbar

Ein Aufenthaltsraum im Zentrum für sexuelle Bildung
Ein Aufenthaltsraum im Zentrum für sexuelle Bildung

Dabei wollte man schon am Namen erkennbar machen, dass es um Aspekte sexueller Bildung gehen würde. Daraufhin warf man das bereits geplante Seminarprogramm 2011 noch einmal über den Haufen und richtete alles auf das neue Konzept hin aus – versuchte es so vielfältig wie möglich auszugestalten und ihm einen klaren Bezug zum Thema Sexualität zu geben. Der Institution, die aus diesen Entwicklungen heraus entstand, gab man dann folgerichtig den Namen: Zentrum für sexuelle Bildung

Die Idee eines solchen Zentrums für sexuelle Bildung entwickelte, einmal in den Raum geworfen, ziemlich schnell ein intensives Eigenleben. Das Team des Zentrums für sexuelle Bildung überschneidet sich zwar mit dem Massageteam von "Sinnes-art", ist mit diesem aber nicht identisch. Dies begründet sich vor allem darin, dass die Zielgruppen in weiten Teilen unterschiedlich sind. Der gemeinsame Nenner beider Projekte ist ein entschiedenes Ja zu Sinnlichkeit und Sexualität auf Grundlage von gegenseitigem Respekt, Würde und Lust.

Ziele des Zentrums für sexuelle Bildung

Lena Morgenroth, Leiterin des Zentrums, umreist dessen Ziele wie folgt: "Wir wollen praktische, brauchbare, lebensnahe, vielseitige Angebote an alle Menschen machen, die sich näher mit Sexualität beschäftigen wollen - und zwar überregional, Sex ist schließlich überall Thema. Wir finden, es sollte einen Ort geben, an dem es möglich ist, ganz praktisch etwas über den sexuellen Umgang mit sich selbst und anderen zu lernen. Jeder Kunstform eine Schule - Sex sollte da keine unrühmliche Ausnahme bilden. *schmunzelt*

Ein gut besuchter Workshop zum Thema Genitalmassage
Ein gut besuchter Workshop zum Thema Genitalmassage

Wirklich neu und deutschlandweit einzigartig ist die Breite unseres geplanten Veranstaltungs- und Seminarangebotes. Wir wollen dabei das Rad nicht neu erfinden - es gibt ja schon jede Menge Angebote und jede Menge Wissen zum Thema Sexualität. Wir bauen da auf unsere eigene Erfahrung und die Vorarbeit in verschiedenen Fachdisziplinen, Subkulturen und Szenen. Deren Ergebnisse, Ansätze, Workshopangebote, die oftmals vor allem in den eigenen Kreisen bekannt sind, wollen wir einer jeweils breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.

Der leere Seminarraum des Zentrums
Der leere Seminarraum des Zentrums

Dadurch können wir Interessierten eine breite Palette an Zugängen zu den verschiedensten Aspekten der Sexualität bieten. Außerdem fördern wir den Austausch der Disziplinen und Szenen untereinander, und wollen dadurch ganz neue, innovative Angebote auf den Weg bringen.

Was haben die Sexualpädagogen den Tantrikern zu sagen? Oder die Tantriker den Swingern? Die Swinger den Antropologen? Die Anthropologen der queeren Community? Die queere Szene den Medizinern? Die Mediziner den Pädagogen? - Wir wissen es auch nicht, sind aber gespannt darauf, es rauszukriegen. So sicher wir uns bei jedem einzelnen unserer Angebote sind - insgesamt ist das Projekt ein Experiment, auf dessen Ausgang wir selbst neugierig sind."

Im Zentrum behandelte Themenfelder der Sexualität

Der Seminarraum wurde für das Thema Lingammassage vorbereitet.
Der Seminarraum wurde für das Thema Lingammassage vorbereitet.

Die im Zentrum für sexuelle Bildung behandelten Themenfelder sind so vielfältig wie die Sexualität selbst. Man wird sich mit Fragen beschäftigen, die sich um Sexualität & Profession drehen (z.B.: Wie gehen ÄrztInnen, PädagogInnen, TherapeutInnen, Betreuungs- und Pflegepersonal mit dem Thema Sexualität um?), um Sexualität & Gesundheit (z.B.: Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen Sexualität und unserer körperlichen, psychischen, seelischen Gesundheit?), um Sexualität & Identität (z.B.: Wer bist du als sexuelles Wesen? Frau, Mann, von beidem etwas, etwas ganz anderes?), um Sexualität & Beziehung (z.B.: Geht Sexualität ohne Beziehung? Beziehung ohne Sex?), um das Spannungsfeld Sexualität & Kultur (z.B.: Welche Werte übernehmen wir unbewusst im Zuge der Sozialisation und wie stark sind davon unsere sexuellen Ausdrucksformen und Gefühle geprägt? Welchen Niederschlag findet das in unserer Umgebung, in Design und Kunst, in der Sprache und in Tabus, in Wissenschaft und Wirtschaft?), um Sexuelle Spielarten & Techniken (z.B.: Welche Spielarten und Techniken können den Sex abwechslungsreicher und prickelnder machen?) und auch Sexualität & Spiritualität (z.B.: Welche Rolle spielt Sexualität in verschiedenen spirituellen Traditionen und Religionen?) wird natürlich eine Rolle spielen.

Des Weiteren betrachtet man in Seminaren und Workshops Wissenschaften, die sich in Teilgebieten mit Aspekten der Sexualität oder mit grundsätzlichen sexuellen Fragen beschäftigen und die Auswirkungen oder Anwendungsgebiete im Bereich der Sexualität haben. Auch die Künste klammert man nicht aus, denn es gibt wohl so gut wie keine Kunstform, in der Sexualität nicht thematisiert worden wäre.

Auch das weite Feld der Körperarbeit mit seiner Vielzahl an Berührungs- und Bewegungstechniken, die Entspannung und körperliches Wohlbefinden steigern können, lässt man nicht außen vor, findet sich hier doch eine wahre Schatzkiste an Methoden zur Schulung von Körperwahrnehmung, Beweglichkeit, Geschick und Empathie. Denn erfüllte Sexualität fängt schon lange vor dem Sex an - unter anderem mit der Kenntnis und Annahme des eigenen Körpers.

Ein Workshop trägt den blumigen Namen "Lustmalen".
Ein Workshop trägt den blumigen Namen "Lustmalen".

Eine weitere große Rolle spielt die Betrachtung von Subkulturen & Szenen, wo oft unbemerkt vom Rest der Welt intensive und innovative Auseinandersetzungen über Sexualität stattfinden. Swinger und Polyamore zähmen die Eifersucht und erproben neue Beziehungsmodelle. Die queere Szene stellt Geschlechterkonzepte in Frage. In der BDSM-Szene gibt es eine rege Workshopkultur und einen ständigen Diskurs über Macht und Verantwortung sowie den bewussten Umgang mit Grenzen und negativen Gefühlen wie Angst, Schmerz, Machtlosigkeit.

Und last but not least wird in dem Zentrum für sexuelle Bildung auch ein Blick auf verschiedene Kulturen geworfen und wie diese ihre Sexualität leben oder gar verhindern.

Qualität ist das oberste Gebot

Die Frauengruppe war kreativ und vermerkte alle ihnen bekannten Umschreibungen für "Frau".
Die Frauengruppe war kreativ und vermerkte alle ihnen bekannten Umschreibungen für "Frau".

Schaut man auf der Internetseite des Zentrums vorbei, erkennt man an dem Programm des Institutes für 2011, dass noch nicht alle anvisierten Themenfelder wirklich abgedeckt werden. Doch die Verantwortlichen hinter dem noch sehr jungen Projekt bemühen sich aktuell sehr, das angestrebte und sehr vielfältige Themenrepertoire mit Leben zu füllen. Dabei ist ihnen enorm wichtig, qualitativ hochwertige Angebote machen zu können, ohne dabei in blindem Aktionismus ein alle Themen abdeckendes Angebot übers Knie zu brechen.

Lena Morgenroth ergänzt dazu: "Wir suchen noch DozentInnen und Kooperationspartner, bilden uns selbst weiter... auf Ergänzungen darf man also gespannt sein, und Anregungen und Vorschläge sind immer herzlich willkommen."

Seminare und Workshops übertragen die Theorie in die Praxis

Ein Bondageworkshop
Ein Bondageworkshop

Vorerst werden in dem Zentrum vornehmlich Seminare und Workshops angeboten. Das liegt daran, dass sich die Macher in der Praxis einfach am besten auskennen, hier ihre Erfahrungen aus jahrelanger Arbeit an "Sinnes-art" nutzen können und daher auch die meisten DozentInnen kennen. Ziel ist es, das Wissen effektiv in die Praxis zu übertragen, denn theoretische Erkenntnisse könnte man sich ja ohne weiteres auch aus dem Internet holen. Für die Zukunft will man das Programm des Zentrums gerne noch um Kulturveranstaltungen, Gruppen und Vorträge erweitern - Schritt für Schritt.

Die aktuell angebotenen Seminare laufen dabei sehr, sehr unterschiedlich ab. Je nach Thema und DozentIn - für detaillierte Infos und Preise werft bitte einen Blick auf das Seminarprogramm. Die einzelnen Seminare sind dort alle mit ausführlichen Informationen verlinkt.

Seminartestteilnahme

Gemeinsam mit dem Zentrum für sexuelle Bildung suchen wir eine/n Singleuser/in oder ein Pärchen, der/das gerne einmal einen Eintagesworkshop in dem Zentrum mitmachen möchte und anschließend für uns in einem Testbericht beschreibt, was bei dem Workshop alles geschehen ist und wie lohnend der Besuch dieser Veranstaltung war. Leider können wir die Anreise nicht tragen. Ihr solltet also vornehmlich in Dresden und Umgebung leben oder aber die Möglichkeit für einen kurzen Erholungsurlaub in Dresden nutzen.

Angeboten werden folgende zwei Workshops:

Würdevoller Sex I: Self-Love. Der Zusammenhang von Sex, Klarheit und Selbstwert
Am Samstag, den 16. April, von 10-18 Uhr
Alle Informationen zu dem Workshop

Dirty Talk oder die Kunst seiner Fantasie freien Lauf zu lassen
Am Sonntag, den 8. Mai, von 10-18 Uhr
Alle Informationen zu dem Workshop

Wer Interesse an einem der Workshops hat und darüber für uns berichten möchte, schreibt bitte eine kurze Bewerbung in den angeschlossenen Diskussionsthread und gibt bitte an, welchen Workshop er bevorzugen würde.

Weitere Themen

Rituelle Gang Bangs
Gang Bangs und Orgien wurden schon bei den alten Kelten und Germanen praktiziert. Warum diese rituellen Gang Bangs nicht auch heute verwirklichen?

Hausfreund
Als Hausfreund bezeichnet man den Liebhaber der Frau. Während der er früher vielfach heimlich kam, laden viele Paare ihn heute gemeinsam zum Sex ein.

Keuschheitsgürtel
Der Keuschheitsgürtel wird heute im BDSM-Bereich für Rollenspiele eingesetzt. Früher wurde er für den Entzug von Sex und den Schutz vor Vergewaltigungen eingesetzt.

Kommentare

Genau DARUM

@seelenverschenkt
aus dem HERZEN tun !
Genau das ist es, was dort vermittelt wird, genau weil viele Menschen denken, es ist eine Frage der Technik oder auch, weil viele den Zugang zu ihrer eigenen Sexualität gar nicht kennen. Als Kind traumatisiert, durch Erziehung dogmatisiert ist Sex schmutzig und DAS MACHT MAN NICHT und und und... Die Facetten sind vielfältig

Auch mir ging es so, trotz liebevoller Partnerschaft und einfühlsamen Miteinander und 2 tollen Kinder ( technik geht ) konnt eich mich nicht fallen lassen, durch frühere Konditionierungen.
Dort bekam ICH genau den WEG aufgezeigt, der FÜR MICH der Richtige war, um mich annehmen zu können, mich weiblich fühlen zu können und somit Zugang zu einer viel freieren und schöneren Sexualität finden zu können.
Auch das Spiel mit den sexuellen Energien wurde zauberhaft gelehrt, so dass mein Mann auch viel mitnehmen konnte und auch er sich sicherer fühlte und um mehr Prozesse im Körper + Seele weiss, wie sie zusammen ticken und wie man sie auch mal austricksen kann, um die Energie bei sich zu halten. Das Thema ist meines Erachtens nach Unerschöpflich und in Summe ein OZEAN. Was wir wissen ist nicht´mal die Oberfläche und ich freue mich immer, wenn junge Menschen dort sind, weil die, so spüre ich es, ein schönes Leben vor sich haben, offener damit umgehen als Generationen zu vor!

Dor werden KEINE Techniken gelehrt oder wie man jemanden " RUM KRIGT " mal banal gesprochen.
Das Ansinnen ist wesentlich TIEFER und ACHTSAMER und wird wohl auch die Leute anziehen, die sich dem Zuwenden wollen.
Alles Liebe RA

ob man(n) da zum perfekten Liebhaber ausgebildet wird, bezweifle ich...
diese Zentrum ist doch eher gedacht, um seinen Horizont zu erweitern,
und wer ist von uns nicht einfach neugierig, etwas neues dazu zu lernen?!
Es soll bereichern *zwinker*
Wie oft erleben wir positive sowie negative Dinge in unserem Leben?!
Ich sehe es als Bereicherung, denn ohne das Negative kann ich das Positive nicht Wert schätzen!


Gruß
Claudia

Also nachdem ich die weitere Diskussion über den Sinn und Unsinn eines solchen Zentrum oder, im weiteren Rahmen gesehen, über die Perfektion eines Liebhabers oder einer Gespielin im Bett und wie diese erreicht wird (oder ob das überhaupt der Fall sien muss), möchte ich nur noch eine Anmerkung machen.

Ob ich mich als Radio fühle oder nicht, sei mal dahin gestellt. Natürlich genieße auch ich Lust und die Gefühle, die Berührungen des anderen. Noch mehr, wenn dies in einer Beziehung geschieht, wo Liebe die Basis ist.

Aber ehrlich gesagt, ziehe ich die liebevollen Berührungen eines Mannes vor, der dies von Herzen tut, mit allem, was er fühlt verbindet und der dies macht, um mir zu zeigen, was ich ihm bedeute.

Ich möchte keinen perfekten Liebhaber, der genau weiß, welche Knöpfe und Schalter er wie drehen muss, weil er das perfekt wie ein Handwerk gelernt hat.
Denn wenn das so rüberkommt, dann fühl ich mich auch nur wie ein Werkstück, wie eine weitere Aufgabe, die zu bewältigen gilt.

Dann lieber anfängliche Unperfektion und gegenseitiges Lernen und Erkunden als einen ausgebildeten Facharbeiter *grins*
Das Zentrum für Sexuelle Bildung in Dresden

ist eine der grössten Bereicherungen für dieses Themen. Behutsam, ganzheitlich und professionell und von mutigen Frauen initiiert !

Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass die Seminare sehr sorgsam ausgewählt, Lehrende, mehr als kompetent sind und die Atmosphäre aussergewöhnlich angenehm.

Beträge wie : zu teuer oder ich bin aus einer anderen Szene, oder ich weiss schon alles... kann ich nicht wirklich nachvollziehen, dennoch ist es eine Angebot und niemand ist verpflichtet !

Letztendlich entscheidet jede/r für sich selbst.
Für die / denjenigen, die ein , ihrem Themengebiet entsprechendes Angebot wahrnehmen möchten, kann ich versichern, sie werden nicht enttäuscht werden.

Es gibt auch immer Möglichkeiten um eine Teilnahme effizient zu machen. Mitfahrgelegenheiten, Wochenendeticket Bahn ( 35 Euro ) Dresden hat einen Bahnhof und eine Autobahn. Ich fahre auch öfter hin, ab Jena kann gern jemand mitfahren, wer mag!

Nach einem Seminar mit Loon Schneider, war ich traurig darüber, dass ich all das, was sie lehrte nicht schon 30 JAhre früher wusste !

Viel Freude Euch allen !
RA
...ein paar Antworten

Um noch auf ein paar Punkte einzugehen, die in der Diskussion aufgetaucht sind:

1) Es muss ganz sicher nichts mit wildfremden Menschen geübt werden, so wie generell einfach gar nichts muss. Wer lieber mit bekannten und vertrauten Personen übt, kann die einfach mitbringen, und niemand wird zu Partnerwechseln gezwungen. (Wenn auch vielleicht dazu ermutigt. Aber die Entscheidung liegt immer bei euch.)

2) Es ist gar nicht so schwierig als Single. Die wenigsten Workshops bestehen aus ständigen Partnerübungen, und vieles lässt sich auch mit Fremden üben - Kommunikation, Tanz, Theater, künstlerische Auseinandersetzung mit einem Thema, nicht-intime Massage. Wagemutige können natürlich auch intime Themen mit Fremden angehen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind alle Veranstaltungen auch für Singles offen.

3) Bundesweit - nun, Dresden ist eine schöne Stadt, die sicher eine Anreise wert ist ;-). Bei mehreren Veranstaltungstagen bieten wir euch die Möglichkeit, zwischen den Seminartagen in unserem Seminarraum zu übernachten. Matratzen sind da, Schlafsäcke müsstet ihr mitbringen - aber dafür sind 10€ ganz sicher weniger als die Hotelkosten. Wenn's mit dem Preis trotzdem zu happig wird, bitten wir um Kontaktaufnahme, dann können wir z.B. Ratenzahlung vereinbaren.

Tja - also wir könnten uns das auch gut vorstellen sich dem einen oder anderen Thema auch einmal auf diese Art und Weise zu nähern. Das größte Problem wäre dann für uns aber auch auf jeden Fall der Preis - insbesondere, wenn wir das als Paar machen ... Anfahrt - Übernachtung und Kurs das wird dann doch schnell zu teuer - schade.
...nicht streiten ...

...seht doch das Zentrum für sexuelle Bildung einfach mal als Ergänzung. Niemand muss irgendetwas tun. Es versteht sich als Plattform. Man kann also gern das Angebot nutzen oder auch Anregung geben, welches Thema man gern erfahren möchte oder auch selbst ein Thema vorstellen. ... Also nur bedingt ein Thema, ob so was "gebraucht" wird. Es ist da!...

Wenn eure Sexualität also super befiedigend für Euch ist... super. Dann viel Spaß weiterhin *g* ... dann kommt mal zum Tag der offen Tür und feiert mit uns oder erlebt zu Zweit eine Pärchenmassage mit Baderitual als Verwöhnprogramm für Euch bei Sinnesart. (Wirklich schön)

Wenn ihr neugierig geworden seid, dann fragt uns oder schaut Euch das Programm an, stellt Fragen, gebt Anregungen. Wir freuen uns darüber ... oder kommt vorbei und probiert es aus.

Ich weiß wovon ich rede, weil das eine oder andere mich auch interessiert und ich erst am letzen WE ein Bondage-Wochenende mit Matthias Grimme im ZfsB mitgemacht habe. Gerade, weil die Gruppe nicht so riesig war, war die Atmosphäre so relaxt. Er und seine Assistentin Nicole konnten um so detailierter sich uns widmen. Einfach toll.

Bis bald.
LG Anna
Ist doch gar nicht wichtig,

denn das Thema richtet sich weder an Bi- noch an BDSM-Interessierte. Was es zu Letzterem zu sagen gibt von meiner Warte aus, ist bei Rituelle Gangbangs zu lesen.

Hier stelle ich nur sachlich fest, dass es für manche Menschen eine große Hilfe sein kann, wenn sie sich an ein solches Zentrum wenden können, weil wie auch manche Themen hier belegen, eine große Unsicherheit bestehen kann.

auf was bitte bezieht sich das einfach mal glauben ?

Ich schrieb auch nichts von generell,sondern von etwa 80 % und das
ist unsere Erfahrung !
Warum diese Unterstellung?

Ist es nicht möglich, etwas einfach zu glauben, was Sache ist? Ich hatte es auch im Profil, aber herausgenommen. In dem Fall sind die Leute in der SZ aufgeschlossener.

Und das mit dem Bi stimmt so auch nicht. Mag sein, dass sie nicht generell bi sind, aber wenn´s passt.
  • Neu hier? Kein Problem!
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