Creampie oder Cream Pie ist ein Begriff aus der Sexualität, den sicherlich viele schon einmal gehört haben. Nicht immer ist jedoch sofort der Sinn präsent. Übersetzt man Creampie wörtlich, ergibt sich daraus das deutsche Wort Sahnetorte, das die Bedeutung im Grunde genommen sehr anschaulich aufzeigt: Von Creampie spricht man nämlich, wenn der Mann beim Sex in die Scheide oder den Anus einer Frau oder eines Mannes ejakuliert und die Samenflüssigkeit im Anschluss wieder heraus läuft.

Creampie in Pornos
Neben dem Spaß und der Lust, den viele Menschen privat bei dieser sexuellen Praktik empfinden, sieht man Creampie häufig auch in Sexfilmen und Pornos. Die Produzenten wollen damit zum einen beweisen, dass der Mann tatsächlich einen Samenerguss hatte und zum anderen natürlich die Fantasie der Zuschauer anregen.
Im Gegensatz zum Cumshot, bei dem der Mann lediglich auf äußere Teile des Körpers ejakuliert, wird beim Creampie stets in Körperöffnungen wie Anus und Scheide abgespritzt und dabei zugesehen, wie die Flüssigkeit wieder herausläuft. Selbstverständlich ist dies gerade für einen Film äußerst anschaulich darzustellen. Das Ganze lässt sich noch steigern, indem der Mann eine kleine Kostprobe nimmt.
Creampie als Krankheitsüberträger
Bei der Sexualpraktik Creampie findet ein direkter Kontakt der Körperflüssigkeiten beider Partner statt. Dadurch können Krankheiten wie beispielsweise HIV übertragen werden. Dieser Aspekt sollte trotz des Reizes an dieser Sexualpraktik nicht außer Acht gelassen werden. Es empfiehlt sich also, Creampie nur mit Partnern zu praktizieren, denen man uneingeschränkt vertraut oder aber eben auf die Praktik zu verzichten und auf Safer Sex zu setzen.
Zudem kann es bei einem Creampie auch zu einer ungewollten Schwangerschaft kommen. Frauen und Männer sollten auch diesbezüglich Obacht geben und sich gegebenenfalls mit einem Kondom schützen. Denn auch wenn das Sperma wieder herausläuft, bleiben Teile des Ejakulats in der Scheide, so dass eine Empfängnis möglich ist.
Erlaubt ist, was gefällt
Grundsätzlich ist es bei Creampie genauso, wie mit allen anderen Dingen beim Sex: Erlaubt ist, was gefällt. Nicht jeder hat die gleichen Vorlieben und so sollte man einfach mit dem Sex-Partner darüber sprechen und sich gemeinsam an reizvolle Praktiken herantasten.
Wer Creampie schon in Filmen interessant und anregend findet, wird sicherlich auch im realen Leben nicht abgeneigt sein. So empfiehlt es sich, es einfach mal mit einer vertrauten Person zu versuchen.







